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7 Faktoren bei der Wahl des geeigneten CMS

WordPress, Wix oder doch TYPO3 – die Wahl eines Content-Management-Systems, das den persönlichen Bedürfnissen entspricht, ist nicht immer einfach. Es ist eines der überwältigenden Entscheidungen, die man beim Webseitenaufbau oder Relaunch treffen muss. Früher zumeist überwiegend für das Verfassen von Texten genutzt, bieten Content-Management-Systeme vielfältige Funktionen, Flexibilität, Nutzerfreundlichkeit und Integrationsmöglichkeiten, um den gesamten Workflow eines Webseitenbetreibers zu gestalten.

Quelle: https://www.thedrum.com/opinion/2019/10/02/the-seven-principles-help-you-choose-your-next-cms?utm_source=Bibblio-bottom&utm_campaign=paid-content
(Stand: 18.12.2019, 10:27)

Grundlegende Funktionen eines CMS

Abgesehen von einer benutzerfreundlichen Nutzeroberfläche sollte ein CMS auch folgende Punkte erfüllen.

  • Funktion als einziger Aufbewahrungsort für Inhalte (Content Repository) – Sichere Lagerung und Abfrage aller vorhandenen Daten, bereit für jederzeitigen Abruf.
  • Advanced Analytics – Tracking und Identifikation von Nutzerverhalten basierend auf Persona und Standorten.
  • CRM-Integration – Die Aufzeichnung, Zählung und Kategorisierung von Nutzern je nach ihrem Verhalten und ihren Taten.
  • Automatisierung von Marketingmaßnahmen – Kreation von Regeln, die bestimmte Events bzw. Aktionen auslösen (z. B. der Versand von E-Mails) je nach Persona oder Segmentlogik.
  • Personalisierter Content – Erbringen von höchst gezielten und personalisierten Inhalten an die richtigen Nutzer, zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Was sind die Grundprinzipien eines CMS, die man beachten sollte?

Es gibt kein ultimatives CMS, das stets den Anforderungen aller Nutzer entsprechen wird. Wir stellen Ihnen sieben Faktoren vor, die sich jedes Unternehmen anschauen und in Betracht ziehen sollte, bevor man sich endgültig für eines der vielen Content-Management-System entscheidet.

1. Kosten

Für einen großen Teil von Marketing-Verantwortlichen steht das Budget bei so ziemlich jeder Entscheidung an erster Stelle. Deshalb ist die erste Frage, die man sich bei der Wahl eines CMS stellen muss, ob man ein Open-Source-System oder ein gesetzlich geschütztes System verwenden möchte. Es gibt viele Content-Management-Systeme, die basierend auf Open Source laufend und sofort einsatzbereit sind. So zum Beispiel Drupal.

Systeme wie Drupal benötigen zwar eine Gebühr für das Setup, doch laufende Lizenzkosten sind in diesem Fall nicht vorhanden. Aus finanzieller Sicht ist es jedoch wichtig zu wissen, dass die genannten Systeme fortwährenden, technischen Support benötigen werden, um beispielsweise Sicherheitslücken zu schließen und Updates durchzuführen.

Open-Source-Systeme besitzen einige Vorteile. Das finanzielle Budget, das man sich beim Wegfall von Lizenzgebühren spart, kann man somit in die Implementierung und Anpassung der Webseite stecken. Man ist nicht an einen einzelnen Verkäufer gebunden und eine umfangreiche Support-Community bei Fragen und Problemen ist ebenfalls vorhanden.

2. Sicherheit

Die Frage nach der Sicherheit eines bestimmten Systems ist auch einer der zentralen Faktoren bei der Wahl eines CMS. Nicht umsonst, denn die Webseite könnte auch Kontaktformulare und Eingabemasken besitzen, die personenbezogene Daten verarbeiten; auch beim Thema Cookies spielen persönliche Informationen und deren Sicherheit eine große Rolle. Darüber hinaus muss natürlich auch das CMS an sich vor DDOS und Hackerangriffen geschützt sein. Deshalb ist es wichtig, dass das CMS mit einer SSL-Verschlüsselung läuft.

3. Inhaltsmigration (Content Migration)

Die meisten Projekte benötigen eine Art der Inhaltsmigration. Wenn es um einen kompletten Webseiten-Relaunch geht, können sich die Informationsarchitektur und die Nutzeroberfläche ändern. Deshalb müssen SEO, Inhalte und Daten überprüft werden –  um zu identifizieren, was geschrieben werden soll, was aktualisiert werden soll und was ausgelagert werden muss. Dabei ist auch immer folgendes zu beachten: Je größer die Webseite, desto komplexer ist diese auch. Die Migration von Daten wird also mehr oder weniger aufwändig werden.

4. Benutzerfreundlichkeit

Aus der Perspektive einer Person, die regelmäßig Inhalte veröffentlicht, ist die Nutzung eines CMS ungemein einfach. Denn Marketing-Verantwortliche sind immerhin auch noch für viele weitere Dinge verantwortlich. Aus diesem Grund muss ein CMS schnell und intuitiv bedienbar sein. Viele bevorzugen Drag-and-Drop-Features und die Möglichkeit, Webseiten auf der Basis von „Blöcken“ aufzubauen. Gleichzeitig möchten sie, dass die Webseite hervorsteht, anders aussieht als die der Branchenkonkurrenten und nicht wie ein fades Template.

5. Features

Es ist wichtig, zu analysieren, wer im Unternehmen verantwortlich für das Updaten der Webseiteninhalte ist bzw. sein wird. Darüber hinaus muss geklärt werden, welche Art von Updates es geben soll (News vs. Service-/Produktseiten) und wie oft Aktualisierungen geschehen sollen. Interne Workflow sollten gut geplant werden bevor man sich endgültig für ein CMS entscheidet. So ist es möglich, eine bestimmte Arbeitsoberfläche zu finden, das „out-of-the-box“ den gewünschten Anforderungen entspricht – ohne zusätzliche Tools benötigen zu müssen.

6. Integration

Zuerst müssen sich Gedanken darübergemacht werden, wie gut das CMS, das man in Erwägung zieht, supportet wird. Wie sieht es aus mit der Entwicklungscommunity? Auf welchem Stand befindet sie sich? Darüber hinaus ist zu klären, welche anderen Systeme gebraucht werden, um miteinander zu „kommunizieren“. Zum Beispiel werden Kontaktformulare oder auch Log-In-Portale für Kunden ins CMS integriert; das geschieht entweder durch ein externes Tool oder durch Kern-Plug-Ins (WordPress – Mailchimp, Drupal – Salesforce). Auch Themen wie Personalisierung und AI stehen immer weiter im Vordergrund.

7. Erweiterbarkeit

Die meisten Unternehmen machen Gebrauch von Anpassungen für einzigartige Prozesse oder Features, die nicht „out-of-the-box“ verfügbar sind. Erweiterbarkeit ist schön und gut, aber man muss auf die langfristige Instandhaltung achten. Die technischen Forderungen und Ansprüche werden mit jedem Custom-Tool steigen; dadurch werden zukünftige Updates auch komplizierter werden. Somit werden auch zukünftige Supportgebühren steigen.

Fazit

Klingt alles etwas kompliziert? Machen Sie sich keine Sorgen. Legen sie fest, welche Ansprüche sie haben, welchen Anforderungen ihr individuelles CMS gerecht werden muss und um den Rest kümmern wir uns. Fragen Sie uns!

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Developers: „Open Source wächst weiter trotz Herausforderungen“

Software-Entwickler weltweit sind der Zukunft von Open Source gegenüber optimistisch gestimmt. Trotzdem befürchten eine wachsende Anzahl von Experten, dass fehlende Finanzierung und Unterstützung durch Unternehmen die Tragfähigkeit von Open Source gefährden. Dies ist eines der zentralen Punkte, die DigitalCloud – ein Cloud-Infrastrukturanbieter – in seiner zweiten Jahresumfrage präsentiert. Die Umfrage wurde im aktuellen Jahresbericht des Anbieters „Currents, Open Source 2019“ veröffentlicht. Mehr als 5800 Entwickler aus der gesamten Welt haben an der Umfrage teilgenommen.

Übersicht der Ergebnisse

Die Nutzung von Open Source hat seit der Umfrage aus dem letzten Jahr um 8 Prozent zugenommen. Dieser Wert gilt dabei nicht nur für neue Teilnehmer, sondern auch für die, die bereits schon etwas zum Projekt beitragen.

33% der Befragten zweifeln an der Tragfähigkeit von Open Source in der Zukunft. Sie verweisen dabei auf die Tatsache, dass in diesem Bereich finanziell zu wenig geschähe. Auch die Unterstützung von großen Unternehmen fehle, was die zukünftige Entwicklung der Projekte schwieriger mache.

Viele Teilnehmer der Umfrage sprechen sich für die Verbesserung der Inklusion aus. Jedoch haben Entwickler in diesem Bereich auch sehr viel Gutes über die Freundlichkeit und inklusive Atmosphäre des Netzwerks im Allgemeinen zu sagen. Teilnehmer der jüngeren Generation – allen voran Frauen – sagen, dass sie sich im Vergleich zu anderen fehl am Platz und nicht willkommen fühlen. Laut Eddie Zaneski, einem Sprecher von DigitalOcean, gab es in den diesjährigen Umfrageergebnissen im Allgemeinen viele unterschiedliche Meinungen zwischen Entwicklern verschiedener Generationen und Geschlechtern.

Zentrale Punkte zum Überleben von Open Source

Inklusion und Freundlichkeit stehen im Mittelpunkt, wenn es um den Erfolg jeglicher Open-Source-Software geht. So ist es auch an einem Arbeitsplatz im Büro. Wenn sich Mitarbeiter nicht willkommen fühlen, werden sie nicht ihr Bestes tun können oder den Willen aufbringen, die Arbeit an sich zu verrichten – das meint Gareth Greenway, Senior Softwareentwickler der Software SaltStack.

Weiter sagt er folgendes: „Wenn wir uns die erfolgreicheren und langlebigen Projekte anschauen, dann haben sie alle eine Gemeinsamkeit: Sie fördern und priorisieren alle die Interaktion innerhalb einer Community.“

Essenzielles zum Erfolg

Open-Source-Projekte müssen folgende, essenzielle Dinge für Teilnehmer aufweisen:

  • Projektadministratoren müssen sicherstellen, dass sich neue Nutzer bzw. Teilnehmer willkommen fühlen, wenn sie einer Community beitreten.
  • Sie müssen auch dafür sorgen, dass sich neue Teilnehmer trauen, Fragen zu stellen – ohne dabei Angst zu haben, dem Spott anderer Nutzer ausgesetzt zu werden.
  • Nicht zuletzt müssen Administratoren auch klarmachen, dass ein gewisser Grad an Respekt für Konkurrenzprojekte zu vorhanden sein ist.

Ohne Inklusion und Freundlichkeit besteht in der Community die Gefahr, eine geschlossene Gemeinschaft zu werden – mit Bewohnern, die nicht in der Lage sind, Individuen, größere Gruppen und die Welt an sich in Betracht zu ziehen. Für Charles Kind, einem Analysten bei Pund-IT, folgt daraus der direkte Weg in die Irrelevanz.

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Was ist Black-Hat-SEO?

Klingt nach Magie und Illusion, aber nein – Black-Hat-SEO hat nur teilweise etwas mit der Verschleierung von Dingen zu tun. Der Begriff bedeutet zu Deutsch „Schwarzer-Hut-SEO“ und beschreibt eine bestimmte Vorgehensweise der Suchmaschinenoptimierung. Dabei werden unethische Praktiken angewendet, sodass eine Webseite höher in den Suchmaschinenergebnissen rankt. Oftmals besteht aber auch der Fall, dass sich der Betreiber einer Webseite nicht dessen bewusst ist, dass er Black-Hat-SEO betreibt –  und dafür vom Suchbot bestraft wird.

Obwohl Webseiten mithilfe von Black-Hat-SEO kurzzeitig ein höheres Ranking in Suchmaschinen erzielen, werden sie von Suchmaschinen früher oder später wieder zurückgestuft. Deshalb ist es wichtig, die Funktionsweise identifizieren zu können. Wir stellen hier fünf beliebte Techniken von Black-Hat-SEO vor, auf die Sie auf Ihrer eigenen Webseite und auf anderen Webseiten achten sollten. Google selbst listet diesbezüglich ebenfalls verschiedene Verfahren auf.

1. Bezahlte Links

Linkpopularität ist eines der bedeutendsten Faktoren, mit denen Google und andere Suchmaschinen Webseiten ranken. Je mehr andere Webseiten auf Ihre Webseite verlinken und je höher die Domain Authority dieser Webseiten ist, desto höher wird auch Ihre Autorität von Google eingeschätzt.

Googles Definition eines bezahlten Links lautet folgendermaßen: Ein bezahlter Link ist mit Geld oder gegen andere Waren gekauft. Der Suchmaschinenbetreiber investiert heute eine signifikante Menge an Ressourcen, um bezahlte Links und sogenanntes Linkfarming zu unterbinden.; doch SEO-Tools sind nicht unbedingt dazu nötig, um zu bestimmen, ob eine Webseite Links gekauft hat.

Zuerst schaut man sich den Ankertext an; also der klickbare Text, der auf einer Webseite als Hyperlink funktioniert. Wenn der Text willkürlich oder wahllos klingt, dann besteht eine Möglichkeit, dass der Link gekauft ist. Als nächstes bewertet man die Anzahl an Links auf einer beliebigen (Unter-)Seite der Webseite; wenn eine Seite voll von willkürlich gesetzten Links ist, die mit dem gelinkten Text nicht in Beziehung stehen, sind sie höchstwahrscheinlich gekauft.

SEO-Tools als Hilfe

Für eine detailliertere Identifizierung und Analyse von bezahlten Links stehen verschiedene SEO-Tools zur Verfügung, mit welchen man bezahlte Links ausfindig machen kann. Die besten SEO-Tools, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern, erstellen ein vollständiges Linkprofil für die eigene Seite oder jede andere gewünschte Seite. Damit kann unter anderem bestimmt werden, wie viele Backlinks eine Webseite hat und von wo diese Backlinks ursprünglich kommen.

Typischerweise werden Links nicht einzeln, sondern in großen Massen gekauft. Wenn bei der Analyse einer Webseite auffällt, dass sehr viele minderwertige Backlinks von anderen Seiten mit geringer Autorität vorhanden sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Links gekauft sind.

2. Keyword Stuffing

Keyword Stuffing beschreibt ein Prinzip, bei dem Suchbegriffe oder das Keyword einer Seite permanent in den textlichen Inhalten, als Linktexte oder auch in den Metadaten wiederholt werden. So soll die Relevanz der Keywords erhöht werden; doch Suchmaschinen wie Google ahnden diese Vorgehensweise als Spamtechnik. Das bedeutet in der Folge normalerweise eine Abwertung der Seite.

Keyword Stuffing ist etwas schwieriger zu identifizieren. Am besten schaut man deshalb im Titel, in der Einleitung und in den Meta-Daten einer Webseite. Erscheint das Keyword an einer Stelle, an der es irrelevant wirkt? Wird das Keyword unnatürlich oft genutzt? Dann ist wahrscheinlich von Keyword Stuffing auszugehen. Am besten vertraut man hier seiner Intuition. Wenn man das Gefühl hat, dass das Keyword im normalen Lesefluss zu oft benutzt wurde, dann ist das wahrscheinlich auch der Fall.

3. Hidden Links

Unter Hidden Links versteht man die versteckte Platzierung von Links auf einer Seite. Sie kommen inzwischen nicht mehr so häufig vor wie es früher der Fall war, aber trotzdem begegnet man dieser Black-Hat-SEO-Technik auch heute noch. Hidden Links sind zwar für den normalen Nutzer nicht zu sehen, aber dennoch berücksichtigen Suchbots sie beim Ranking einer Webseite.

Googles Richtlinien zu Black-Hat-SEO verbieten folgende Techniken:

  • Platzierung von Texten hinter Bilder
  • Platzierung von Links außerhalb des Bildschirms
  • Texte mit der Schriftgröße null
  • Benutzen von weißem Hintergrund mit weißem Text
  • Verlinkung eines kleinen Teils eines Textes

Anstatt sich Seite für Seite durch das Backend einer Webseite zu graben, kann man sich auch verschiedene SEO-Tools zunutze machen. Die Software erstellt dann eine vollständige Liste aller Hyperlinks einer Webseite, inklusive der Links, die man mit dem bloßen Auge nicht sehen kann.

4. Cloaking und Umleitungen

Beide Begriffe beziehen sich grundlegend auf eine ähnliche Art der Black-Hat-SEO-Technik. In einfachen Worten werden hierbei dem Webcrawler und dem regulären Nutzer zwei verschiedene Seiten präsentiert – doch mit der gleichen URL. Haben Sie schon einmal eine Webseite besucht und wurden dann auf eine komplett andere Seite weitergeleitet? Suchmaschinen nennen dieses Prinzip einen „sneaky redirect“ – also eine tückische Weiterleitung.

Das Ziel solch einer Weiterleitung besteht darin, Traffic auf eine bestimmte Webseite zu leiten, während das Suchmaschinenranking der Webseite auf den Inhalten einer komplett anderen Webseite basiert.

Cloaking („Verhüllung“) funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip; hier werden den Webcrawlern HTML vorgehalten, während der Nutzer Flash oder Bilder angezeigt bekommt.

5. Private Blognetzwerke (PBN)

Private Blognetzwerke bilden ein Netzwerk an Backlinks; typischerweise geschieht dies durch eine Reihe an miteinander verbundenen Blogs. Sie werden genutzt, um eine Art Domain Authority miteinander aufzubauen oder das Ranking einer bestimmten Seite zu verbessern. Google arbeitet stets daran, private Blognetzwerke zu bestrafen. Das Unternehmen ist in der Lage, ein Blognetzwerk mithilfe folgender Informationen ausfindig zu machen:

  • Gleiche IP-Adresse
  • Ähnlicher oder gleicher Webseiteninhalt
  • Gleiche Webseitenbesitzer
  • Gemeinsam benutzte Server

Diese Art von Black-Hat-SEO zu identifizieren ist relativ simpel für Suchmaschinen, denn es ist einfach, diese Muster zu erkennen.

Fazit: Black-Hat-SEO beeinflusst das Suchmaschinen-Ranking

In unserer heutigen Zeit sind Suchmaschinen-Algorithmen sehr fortgeschritten. Das ist ein Vorteil für Unternehmer und Firmen, die auf SEO ausgerichtet sind und darauf zielen, für bestimmte Keywords zu ranken. Mit der Unterstützung von Agenturen und SEO-Managern ist es möglich, eine erfolgreiche SEO-Strategie aufzubauen. Menschen, die sich die Black-Hat-SEO-Strategien zunutze machen, sind jedoch mit jedem neuen Google Update davon bedroht, dafür bestraft zu werden.

Um das Suchmaschinenranking der eigenen Webseite zu verbessern ist es alles in allem am besten, informativen Content zu produzieren und den Richtlinien von Google zu folgen. Diese Art der Suchmaschinenoptimierung wird im Übrigen auch als White-Hat-SEO bezeichnet.

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Nielsen-Studie: Darstellung der SERP-Ergebnisse hat Einfluss auf unser Suchverhalten

Je nachdem, welche Suchbegriffe User in der Google-Suchmaschine eingeben, ändern sich auch die SERP-Ergebnisse, also die Suchergebnisseiten. Das hat nun eine aktuelle Untersuchung des Datenanalyseunternehmens Nielsen herausgefunden. Diese hat ergeben, dass die veränderte Darstellung der Suchergebnisse auch unser Suchverhalten dahingehend beeinflusst, wie wir die Ergebnisse lesen.

Ist es Ihnen schon einmal aufgefallen? Vorbei sind die Zeiten, in denen Google bei einer Suche eine simple Ergebnisliste von 10 Links anzeigte – jedes einzelne Ergebnis kompakt strukturiert mit einer URL, einem blauen Link und einem kleinen Textauszug. Heutzutage hat sich vieles verändert; Suchmaschinenergebnisseiten (SERPs) sind inzwischen viel komplexer im Aufbau, denn der Großteil von SERPs in Suchmaschinen wie Google und Bing enthält nun mindestens ein informatives und interaktives Feature.

SERP Vergleich

Links: Suchergebnisse für George Brett aus dem Jahr 2009. Rechts: Ergebnisse für dieselbe Suche aus dem Jahr 2019. Hinzugekommen sind eine Reihe an Features, Inhalten und Präsentationsweisen.
Quelle: https://www.nngroup.com/articles/pinball-pattern-search-behavior/
(Stand: 27.11.2019, 15:31)

Das „Pinball-Muster“

Das sich fortwährend weiterentwickelnde SERP hat auch Einfluss darauf, wie Nutzer Suchen tätigen. Jedes neue Feature, das implementiert wird, ändert den Fokus bzw. die Konzentrationsrichtung der User. In der Vergangenheit konzentrierten sich Nutzer mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf die ersten drei oder vier Suchergebnisse ganz oben auf der Seite und bewegten sich dann der Reihe nach von Ergebnis zu Ergebnis weiter nach unten. In der 2013 von Nelson veröffentlichten Ausgabe des Berichts „How People Read on the Web“ fand das Unternehmen heraus, dass in 59% der Fälle, die Suchergebnisse von Nutzern sequenziell nach unten gelesen werden – vom ersten, zum zweiten, zum dritten Ergebnis, ohne eines der Ergebnisse zu überspringen oder den rechten Teil der Webseite zu beachten.

Dieses lineare SERP-Verhalten existiert auch heute noch, aber inzwischen ist es eher die Ausnahme als die Regel. Heutzutage ist beobachtbar, dass die Aufmerksamkeit von Nutzern auf die ganze Seite verteilt ist und dass sie Ergebnisse auf non-lineare Art und Weise wahrnehmen. Nelson stellte fest, dass so viel zwischen verschiedenen Ergebnissen und Teilen der Webseite rumgesprungen wurde, dass sie dieses Phänomen mit einer neuen Bezeichnung betiteln: dem „Pinball-Muster“.

Beim „Pinball-Muster“ scannt der Nutzer die Suchergebnisseite auf eine höchst non-lineare Weise und springt zwischen den Suchergebnissen an sich und den SERP-Features hin und her.

Pinball Muster

Links: Eine traditionelle Flipperautomat mit verschiedenen Hindernissen, Bumpern und Zielen. Rechts: Das Pinball-Muster einer SERP. Der Blick des Nutzers wechselt hier auf ähnliche Art und Weise von einer Stelle zur anderen, zwischen verschiedenen Elementen hin und her.
Quelle: https://www.nngroup.com/articles/pinball-pattern-search-behavior/
(Stand: 27.11.2019, 15:36)

Wie kommt das „Pinball-Muster“ zustande?

In heutiger Zeit beinhalten SERPs nicht nur einfache Links, sondern auch Bilder, Videos, eingebettete Textinhalte und sogar interaktive Features. Jede mögliche Suchanfrage kann durch eine Auswahl verschiedenster visueller Elemente dargestellt werden. Die Vielfalt der Informationen und die Präsentation dieser spielt eine wichtige Rolle dabei, wie sich der Nutzerfokus beim Aufruf von SERPs verändert.

Suchanfrage

Links: Beim Experiment hat eine Teilnehmerin nach einer bestimmten Art Abflussrohr gesucht. Die Suche lieferte Textergebnisse, eine Shopping-Liste, Videos, ein Featured Snippet und mehr. Der Blick der Teilnehmerin folgte hier dem Prinzip einer Pinball-Maschine.
Quelle: https://www.nngroup.com/articles/pinball-pattern-search-behavior/
(Stand: 27.11.2019, 15:43)

Das visuelle Gewicht der Seitenelemente ist es, was das Scanmuster von Nutzern vorantreibt. Denn diese Elemente sind über die ganze Seite verteilt und manche SERPs haben mehr visuelle Elemente als andere – deshalb ist das Blickmuster nicht linear. Die Präsenz und Position der visuellen Elemente beeinflusst oftmals die Sichtbarkeit der organischen Suchergebnisse, die sich in der Nähe befinden.

Suchanfrage Zwei

Das Bild zeigt die Blickrichtung eines Teilnehmers. Die Zahlen beziffern die Anzahl der Blicke auf eine Stelle. Zuerst fokussierte sich der Teilnehmer auf die Preise der gesponsorten Artikel auf der rechten Seite, sprang dann zum Featured Snippet und dann wieder hoch zum ersten und dritten Suchergebnis (beides Werbung). Erst dann blickte der Teilnehmer weiter nach unten auf der Seite.
Quelle: https://www.nngroup.com/articles/pinball-pattern-search-behavior/
(Stand: 27.11.2019, 15:51)

Der komplexe und dynamische Inhalt einer Ergebnisseite erhält sehr viel Aufmerksamkeit. Die Studie von Nelson hat herausgefunden, dass, wenn SERP-Elemente (wie Featured Snippets) auf einer SERP vorhanden waren, sie in 74% der Fälle angeschaut wurden.

Organische Suchen

Sogar organische Suchergebnisse sind inzwischen komplexer als sie es früher waren. Manche Ergebnisse werden mit Links zu Untersektionen der Seite präsentiert. Auch Suchleisten, die sich speziell auf eine bestimmte Seite beziehen, kommen vor.

Untersektionen und Suchleiste

Untersektionen und Suchleiste einer Webseite bei einer Suchanfrage.
Quelle: https://www.nngroup.com/articles/pinball-pattern-search-behavior/
(Stand: 27.11.2019, 15:56)

Suchergebnisseiten sind heutzutage von Suchanfrage zu Suchanfrage so verschieden, dass Nutzer oftmals dazu gezwungen sind, erstmal die erscheinende Seite einzuschätzen. Das bedeutet, das Layout einer SERP kann bestimmen, welchen Links (mehr) Sichtbarkeit und Klicks bekommen.

Die Inkonsistenz des SERP-Layouts bedeutet auch, dass Nutzer mehr Anstrengungen darin reinstecken müssen, die Seite einzuschätzen und zu bewerten. Auf der einen Seite könnte es sein, dass Suchmaschinen Nutzer dazu ermutigen möchten, sich mehr als nur die ersten paar Suchergebnisse anzuschauen. Auf der anderen Seite entscheiden sich Nutzer sehr schnell für ein bestimmtes Suchergebnis. Nelson hat in diesem Zusammenhang herausgefunden, dass sich Nutzer die Suchergebnisse für durchschnittlich 5,7 Sekunden anschauen bevor sie ihre erste Entscheidung treffen.

Wenn jedoch SERP bzw. ein Suchanfragengerüst für die eigene Seite erstellt wird, dann sollte man darauf achten, dass sich Nutzer nicht auf der Suchseite verlieren. Ein konsistentes Layout, das sich nicht von Suchanfrage zu Suchanfrage ändert, ist hierbei geeignet. So können sich Nutzer und potenzielle Kunden auf die Inhalte konzentrieren anstatt von der Seitengestaltung abgelenkt zu werden.

Was bedeutet dieses Muster für Content Creator und Webseitenbetreiber?

In vergangener Zeit sagte man in Bezug auf SEO: „Wenn du nicht der Erste bist, bist du der Letzte.“ Früher war es so, dass man nicht viele Klicks bekam – oder dass jemand die Seite beachtet hat – wenn man nicht an erster Stelle der Suchergebnisse stand. Die Zeiten haben sich aber geändert; inzwischen sind Klicks und Blicke über die ganze Seite verteilt – auch je weiter unten sich die Ergebnisse befinden.

Im Jahr 2006 war es noch so, dass das erste Suchergebnis 51% der Klicks erhielt. Nielsen hat bei der Durchführung der eigenen Studie jedoch herausgefunden, dass das erste Suchergebnis – das Item, was sich immer als erstes unter der Suchleiste befindet – nur 28% der Klicks erhielt. Der Anteil ist also fast zur Hälfte runtergegangen, was eine dramatische Verhaltensänderung innerhalb einer relativ kurzen Zeit von einem Jahrzehnt bezeichnet. 59% der Klicks verteilten sich laut Nelson auf die ersten drei Suchergebnisse. Ergebnisse, die sich noch weiter unten befanden, erhielten mehr etwas mehr Klicks als sie es 2006 taten.

Verteilung der Klicks

Verteilung der Klicks auf die ersten fünf Suchergebnisse bei SERP-Anfragen.
Quelle: https://www.nngroup.com/articles/pinball-pattern-search-behavior/
(Stand: 27.11.2019, 15:58)

Art der Suchanfrage

Nelson zufolge spielte hierbei auch die Art der Suchanfrage eine Rolle. Bei einfachen Anfragen nach kurzen Informationen (Beispiel: „Was ist das höchste Gebäude der Welt?“) verließen sich die Nutzer zumeist auf die ersten paar Suchergebnisse der Seite und waren seltener dazu bereit, sich die Ergebnisse weiter unten auf der Seite anzuschauen. Anders jedoch bei komplexen Suchanfragen, die etwas mehr Recherche erforderten (Beispiel: „Wieviel Kies brauche ich für meinen Garten?“). Hier waren Nutzer bereit, auch die weiter untenliegenden Suchergebnisse durchzuforsten.

Selektionen Above and Below Fold

Selektionen Above and Below Fold.
Quelle: https://www.nngroup.com/articles/pinball-pattern-search-behavior/
(Stand: 27.11.2019, 16:01)

Dieses Resultat bedeutet, dass Webseitenbetreiber, die tiefgründiges Wissen über ein bestimmtes Thema zur Verfügung stellen, nicht daran verlieren, selbst wenn sie weiter unten in den Suchergebnissen auftauchen.

Nelson fand in einer Untersuchung im Jahr 2010 heraus, dass in 59% der Fälle, Nutzer nicht über das dritte Suchergebnis hinausgehen. Der aktuellen Studie zufolge ist es aber so, dass sogar das Suchergebnis auf Platz 6 in 36% der Fälle Aufmerksamkeit bekommt.

Verteilung der Klicks und Blicke

Verteilung der Klicks und Blicke für die ersten zehn Suchergebnisse.
Quelle: https://www.nngroup.com/articles/pinball-pattern-search-behavior/
(Stand: 27.11.2019, 16:06)

Ergebnis der Studie

Diese Ergebnisse klingen vielversprechend für Webseitenbetreiber. Wenn die eigene Seite nicht an erster Stelle rankt, ist das natürlich nicht ideal. Aber solange die Webseite weiter oben erscheint – also innerhalb der ersten fünf Ergebnisse – hat sie eine 10 bis 20-prozentige Chance, geklickt zu werden und eine 40 bis 80-prozentige Chance, dass ein Blick darauf geworfen wird.

Ein Blick mag unwichtig klingen, aber es hat das Potenzial, sehr wertvoll zu sein. Laut Nelson entdecken Nutzer während einer Suche ihnen vorher unbekannte Webseiten. Selbst wenn sie einen Link zum ersten Mal sehen und nicht darauf klicken, bleibt der Name der Webseite in der Erinnerung und hat das Potenzial, bei der nächsten Suche angeklickt zu werden.

Ein klassischer Tipp der SEO-Branche bleibt jedoch weiterhin bestehen: Auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu erscheinen ist ein Muss. Nelsons Analyse zeigt, dass Nutzer nur in 2% der Fälle weiter auf die zweite Seite der Suchergebnisse klickten.

Fazit

Wenn sich auf einer Suchergebnisseite komplexe und visuell ansprechende Elemente befinden, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Nutzer von diesen Elementen angezogen werden und ihre Aufmerksamkeit über die gesamte SERP verteilen.

Wenn Webseitenbetreiber es schaffen, unter die ersten fünf Suchergebnisse zu kommen, haben sie gute Chancen (40 bis 80%), einen wertvollen Blick der Nutzer zu erhalten.

Trotzdem ist es weiterhin wichtig, auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu erscheinen, da die Wahrscheinlichkeit, angeklickt zu werden, sinkt, je weiter hinten man sich befindet.

E-A-T

SEO Rankingfaktor E-A-T

E-A-T: Nicht etwa das englischsprachige Verb, sondern ein Akronym für die Begriffe „Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das so viel wie Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Diese drei Begriffe spielen bei der Bewertung der Qualität von Webseiten eine entscheidende Rolle und sind auch von Google offiziell als Rankingfaktoren bestätigt. In den von Google veröffentlichten „Search Quality Evaluator Guidelines“ wird das Akronym E-A-T häufig genannt; vor allem in Bezug auf Webseiten aus dem Bereich YMYL – eine Abkürzung für „Your Money, Your Life“. Damit sind vor allem sensible Branchen wie Gesundheit, Recht oder Finanzen gemeint. Hier ist es für Webseitenbetreiber besonders wichtig, ein gutes E-A-T-Ranking zu erhalten.

Wofür steht E-A-T?

  1. E für Expertise: Der englische Begriff hat in diesem Zusammenhang grundlegend dieselbe Bedeutung wie im Deutschen, denn damit ist an erster Stelle ein tiefgründiges Wissen über ein bestimmtes Thema gemeint. Dies wird beispielsweise Menschen zugeschrieben, die sich auf wissenschaftlicher Ebene mit einem Thema beschäftigen; so zum Beispiel Akademiker oder Sachverständige.
  2. A für Authoritativeness: Übersetzt mit „Autorität“ beschreibt der Begriff vor allem Menschen mit einer hohen Autorität zu einem bestimmten Thema. Wenn an einer Webseite also Personen mit speziellen Qualifikationen arbeiten bzw. mitschreiben, ist es sicherlich von Vorteil, dies auch zu präsentieren; so zum Beispiel in Form von akademischen Titeln, biographischen Angaben und Links zu professionellen Webseiten dieser Personen.
  3. T für Trustworthiness: Hier ist es wichtig, vor allem auf die User einer Webseite einzugehen, denn Vertrauen zwischen beiden Parteien ist sehr wichtig, wenn Nutzer auf der Webseite verweilen bzw. diese nutzen sollen. Wie auch weiter oben genannt, ist dies einer der wichtigsten Faktoren für Webseiten aus dem Bereich „YMYL“. Diese Seiten haben in Sachen Vertrauen einen höheren Anspruch, da oftmals sensible Daten gehandhabt werden.
E-A-T

Rankingfaktoren E-A-T: Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness
Quelle: https://static.googleusercontent.com/media/guidelines.raterhub.com/en//searchqualityevaluatorguidelines.pdf
(Stand: 18.11.2019, 14:07)

Bedeutung von E-A-T für die Suchmaschinenoptimierung

E-A-T ist bei der Qualitätsbeurteilung von Webseiten, insbesondere bei YMYL-Seiten, eine große Rolle. Aus diesem Grund ist es auch ein Thema, mit dem sich SEO-Manager früher oder später befassen müssen. E-A-T ist definitiv ein Rankingfaktor, dessen Wichtigkeit seit dem Core Update letztes Jahr deutlich zugenommen hat.

Für E-A-T ist sowohl die Qualität der Webseite als auch die der Autoren der Inhalte von großer Bedeutung. Das bedeutet, dass eine Webseite, die aktuelle, tiefgründige und gut recherchierte Inhalte enthält, von Google als genauso wichtig empfunden wird wie der Autor, der die Inhalte verfasst hat. Außerdem ist an dieser Stelle festzuhalten, dass sich E-A-T-Faktoren laut Gary Illyes von Google per Link zwischen Autoren übertragen lassen.

https://twitter.com/Marie_Haynes/status/1182323804812374016

Quelle: https://twitter.com/Marie_Haynes/status/1182323804812374016
(Stand: 18.11.2019, 14:12)

Damit Google erkennt, welche Inhalte von welcher Person stammen und welchen Grad der Expertise diese Person besitzt, ist es sinnvoll, von verschiedenen Hilfsmitteln in diesem Bereich Gebrauch zu machen.  So zum Beispiel die Nutzung von „Authorship Markups“, mit denen Google Seiteninhalte mit einem bestimmten Autor verbinden. Dazu ist es hilfreich, am Ende eines Artikels eine Autorenbox mit grundlegenden Informationen bezüglich des Autors einzufügen. Darüber hinaus kann der Autor auch auf einer separaten Seite vorgestellt und mit vorhandenen Qualifikationen präsentiert werden.

Natürlich ist der Aufbau eines funktionierenden E-A-T-Rankings nicht von heute auf morgen getan. E-A-T ist etwas, das man sich über einen längeren Zeitraum hinweg erarbeiten muss. Deshalb ist hier an erster Stelle darauf zu achten, dass man stets am Ball bleibt. Inhalte einer Webseite sollten regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Dazu ist es auch unabdingbar, neuen Content zu produzieren.

Maßnahmen zur Verbesserung des E-A-T-Rankings

Um den eigenen Rankingfaktor im Bereich E-A-T zu steigern, gibt es viele Maßnahmen zur Durchführung. Wir präsentieren hier eine kleine Auswahl.

  • Fokussierung auf ein Themengebiet
  • Inhalt mit Mehrwert (Beispiel: Beantwortung von konkreten Nutzerfragen)
  • Transparente Informationen zum Webseitenbetreiber
  • Schaffen von Vertrauen durch Referenzen, Zertifikate, etc.
  • Regelmäßige Aktualisierung der Webseiteninhalte

Fazit

Die Verbesserung des eigenen Rankings im Bereich E-A-T sollte eigentlich nicht allzu viele Sorgen machen. Denn als Webseitenbetreiber ist es sicherlich unser aller Wunsch, Nutzern glaubwürdige und wertvolle Inhalte zur Verfügung zu stellen. Als Content-Ersteller sollte man deshalb nicht zu sehr verkrampfen. Das wirkt unnatürlich und früher oder später fällt das Google auch auf. Ob man schon einen gewissen Qualitätsstandard besitzt oder ob man noch ganz am Anfang steht – mit unseren Tipps schaffen Sie es, Inhalte zu schaffen, die erfolgreich ranken und gerne geteilt werden.

Google News Update

Google News ist nun zweisprachig

Heutzutage ist mehr als 60% der Weltbevölkerung in der Lage, zwei oder mehr Sprachen zu sprechen und Inhalte bilingual bzw. multilingual zu konsumieren. Jedoch ist es in der Welt der Online-Inhalte nicht immer einfach, Artikel und Nachrichten bequem in beiden Sprachen (gleichzeitig) zu finden. So auch mit Google News. User konnten hier Nachrichten bis zuletzt nur in einer Sprache lesen. Für Neuigkeiten in anderen Sprachen musste man so auf andere News-Portale ausweichen. Das hat Google nun geändert und ermöglicht es, zweisprachige Nachrichten zu lesen – ohne die App bzw. Seite verlassen zu müssen.

Wie funktioniert das Update?

Über die Einstellungen ist es nun möglich, eine zweite Sprache auszuwählen und sich somit inhaltlich auf verschiedene Regionen der Welt zu konzentrieren. So zum Beispiel, wenn der Wunsch danach besteht, Englisch als zweite Sprache neben Deutsch einzustellen. Hier kann man aus einer Zahl an Einträgen auswählen und News aus vielen verschiedenen Ländern abdecken, die diese auf Englisch veröffentlichen.

Dabei ist es nicht allzu wichtig, dass Englisch als eine Muttersprache in diesem Land gilt. Neben Ländern wie den Vereinigten Staaten, Großbritannien oder Indien ist es auch möglich, Nachrichten aus anderen Ländern wie Kroatien und Estland zu konsumieren. Selbst wenn diese Länder Englisch nicht als offizielle Sprache verankert haben.

Mit zwei Sprachen ist es dann aber auch getan; mehr lassen sich nicht auswählen. Außerdem gibt Google die Bedingung vor, eine der beiden Sprache als Primärsprache auszuwählen. In der ausgewählten Sprache werden dann mehr Nachrichtenthemen angezeigt als in der zweiten Sprache. Wenn wir als deutsche Nutzer beispielsweise Englisch als zweite Sprache wählen, werden englische Nachrichten oben in einem speziellen News-Bereich angezeigt. Darüber hinaus erscheinen einzelne Nachrichten auch verstreut im eigentlichen News-Feed.

Wie erhalte ich das Update?

Dieses Update der Google News App ist nun verfügbar für Android und iOs und beinhaltet alle 141 Länder und 41 Spracheinstellungen. Um dieses Feature zu aktivieren, muss man in die Spracheinstellungen der Google News App navigieren und die persönlichen Präferenzen dort entsprechend anpassen.

Google News Spracheinstellungen

Spracheinstellungen der Google News App
Quelle: https://www.blog.google/products/news/news-multiple-languages
(Stand: 13.11.2019, 09:55)

Beitragsbild Digitaler Wandel

Der digitale Wandel: Worauf kommt es an?

Der digitale Wandel unseres Alltags schreitet seit geraumer Zeit voran; in manchen Lebensbereichen etwas schneller, in manchen Bereichen etwas langsamer. Um die Digitalisierung als festen Ankerpunkt im Unternehmensbereich zu integrieren, braucht es nicht nur einfallsreiche Technologien. Auch wenn dies ein weit verbreiteter Gedanke ist, sind es nicht bestimmte physikalische Tools, die die Wandlung vorantreiben. Eine Studie von Oracle und der WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar präsentiert fünf grundlegende Punkte, worauf es im digitalen Wandel wirklich ankommt.

Die Studie mit dem Titel „The Adaptable Business“ beinhaltet die zentrale Frage: Wie stehen Faktoren wie Organisation, Technologie und Produktivität in Relation zueinander? Die Antwort darauf: Eine digitale Veränderung wird fundamental von der Technologie vorangebracht. Jedoch sind laut der Studie fünf weitere Faktoren vorhanden, die den digitalen Wandel erst erfolgreich machen.

1. Datengestütztes Entscheidungstreffen

Eine der vielen Hürden, die ein Unternehmen im Rahmen des digitalen Wandels bewältigen muss, ist die Erforschung von unbekanntem Terrain. Hier ist es ungemein wichtig, Entscheidungen basiert auf einer gründliche recherchierten Informationsmenge zu treffen. Diese Informationen müssen vor allem logisch miteinander korrespondieren.

2. Aufgeschlossenheit gegenüber Veränderungen

Egal ob Individuum oder Gemeinschaft – Veränderungen stehen wir oft skeptisch gegenüber. Unsere innere Haltung spielt hierbei eine große Rolle. Man muss sich klar machen, dass die Digitalisierung unserer Umgebung uns bestimmte Chancen bietet. Dabei ist es ungemein wichtig, überzogene Sorgen wie die des Arbeitsverlustes durch Roboter in den Hintergrund zu legen. Mit einem kritischen aber konstruktivem Blick auf den digitalen Wandel ist man so auf einem guten Weg.

3. Spezielle Lernkultur für jeden

Der Prozess des digitalen Wandels führt über neue Wege. Das ist natürlich nicht immer leicht. Doch um sich an veränderte Arbeitsweisen und Strukturen anzupassen, müssen alle Beteiligten die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten den Umständen entsprechend anzupassen. Ein Umfeld, in welchem es den Individuen leichtfällt, Fähigkeiten auszubilden, ist Voraussetzung. Das kann beispielsweise spezielle Schulungen (anstatt von universalen Kursen und Trainingseinheiten).

4. Kritisches Denken

Wir sind es gewohnt, zu jeder Zeit Information zur Verfügung zu haben. Das ist bis zu einem bestimmten Punkt natürlich gut. Je leichter wir aber an Informationen rankommen und diese konsumieren, desto wichtiger wird es auch, Inhalte zu hinterfragen. Anstatt Informationen nur hin zu nehmen, ist es wichtiger, Inhalte analytisch zu betrachten und sinnvoll zusammenzusetzen.

5. Passendes Mindset

Abgesehen von Individuen ist es vor allem für Führungskräfte wichtig, ein bestimmtes Mindset für den Prozess des digitalen Wandels an den Tag zu legen. Dinge wie die Anpassung der Arbeitsorganisation eines Unternehmens, aber auch offene Kommunikation mit regelmäßigem Feedback sind feste Bestandteile, um den digitalen Wandel voranzutreiben.

Fazit

Der digitale Wandel – um mit diesem Prozess Schritt zu halten, sind sicherlich einige strukturelle Veränderungen nötig. Doch der Mehrwert dieses Modells ist offensichtlich: Die Auswertung der Studie hat offenbart, dass sich die totale Effizienz eines Unternehmens um ca. 66% steigert. Vorausgesetzt, man beachtet beim Fortschritt des digitalen Wandels die oben genannten Punkte. Ein anschauliches Beispiel dafür, wie lohnend die digitale Transformation ist, wenn man sich die geeigneten Tools zunutze macht.

BERT Google Update

BERT: Das größte Google Update der letzten fünf Jahre

Vor nicht allzu langer Zeit hat der Suchmaschinenanbieter Google eine Algorithmus-Änderung bekannt gegeben. Die Auswirkung ist groß – ungefähr zehn Prozent aller englischsprachigen Suchanfragen sollen die Veränderungen betreffen. Das Akronym BERT steht dabei für Bidirectional Encoder Representations from Transformers und gilt als eines der größten Sprünge der Suchmaschinenentwicklung. Transformer, so erklärt Google, steht für „Modelle, die Wörter in ihrem Verhältnis zu allen anderen Wörtern des Satzes verarbeiten“ und nicht nur Wort für Wort.

With the latest advancements from our research team in the science of language understanding–made possible by machine learning—we’re making a significant improvement to how we understand queries, representing the biggest leap forward in the past five years, and one of the biggest leaps forward in the history of Search.

– Pandu Nayak, Google Fellow and Vice President (Search)

BERT soll die menschliche Sprache besser verstehen als der bisherige Algorithmus. Vor allem der Zusammenhang von Wörtern durch beispielsweise Präpositionen ließ dieser außen vor. Dazu fehlte dem Algorithmus das Verständnis. BERT dient nun als Weiterentwicklung: Nutzer sollen Suchanfragen auf eine natürlichere Art und Weise stellen können und dementsprechend sollen auch die Suchergebnisse anders bzw. genauer ranken.

Wie funktioniert BERT?

Google veranschaulicht das Update anhand von verschiedenen englischsprachigen Such-Beispielen. Eine davon ist die Eingabe der Frage „Darf ich Medikamente für jemand anderen in der Apotheke holen“. Hierbei wurden früher die Wörter „Medikamente“ und „Apotheke“ verarbeitet. Daraufhin schlussfolgerte die Suchmaschine, dass mit dieser Suchanfrage nach einer lokalen Apotheke gesucht wird. BERT ist nun in der Lage, den semantischen Kontext der Suchanfrage zu verstehen und dementsprechend zu verarbeiten.

Google BERT

Änderungen für SEO-Manager?

Konkrete Optimierungsmaßnahmen im Bereich SEO gibt Google währenddessen nicht an. Es ist aber nicht zu vergessen, dass es sich um ein Update zum verbesserten Verständnis von Google-Suchanfragen handelt. Deshalb ist es SEO-technisch wichtig, natürliche Inhalte zu verfassen, die der menschlichen Intention entsprechen. Der alte Algorithmus von Google arbeitet aber noch. Deshalb sollte man weiterhin Gebrauch von einfachen, nicht verschachtelten Sätzen machen.

Der neue Algorithmus greift laut Google zunächst nur in den USA. Ein Termin, wann die optimierte Version des Algorithmus auch in die deutsche Suchmaschine integriert wird, steht noch nicht fest.

Menschen sitzen beieinander

Community Building – Teil 3: 3 Beispiele für erfolgreiche Online-Gemeinschaften

Wie wir in unserem letzten Beitrag gesehen haben, gibt es überzeugende Gründe dafür, eine Online-Community zur Wertsteigerung der eigenen Marke aufzubauen. Natürlich ist das keine Sache, die von heute auf morgen geschieht. Doch trotzdem lohnt es sich, Investitionen in das Community Building zu tätigen.

Um eine Idee davon zu bekommen, wie Brand Communities erfolgreich funktionieren und fortwährend eine große Menge an neuen Mitgliedern an sich binden, präsentieren wir hier drei Beispiele. Diese Unternehmen bzw. Marken sind allgemein sehr bekannt für die Art und Weise, wie sie ihre Marke vermarkten und dabei ein Gefühl der Gemeinschaft kreieren.

1. Sephora

An erster Stelle ist Sephora bekannt für sein großes Angebot an Kosmetik- und Make-Up-Artikeln. Doch selbst wenn man kein Skincare-Profi ist, kennt man Sephora im Allgemeinen vor allem auch für eine Sache: das Sephora Beauty Insider Programm.

Mit diesem Programm ist es für Sephora möglich, einen riesigen Kundenstamm aufzubauen und diesen stetig zu erweitern. Die Webseite von Sephora bietet eine große Vielfalt an Produkten für die persönliche Körperpflege an und vertreibt dabei auch verschiedene andere Marken aus dem Bereich Make-Up und Skincare.

Die wahre Kraft von Sephora liegt aber in ihrem „Beauty Insider“-Programm. Beauty Insiders werden bei diesem Treueprogramm auf jeder Stufe mit verschiedenen Vorteilen belohnt. Unter anderem erhält man hierbei Zutritt zu exklusiven Sales und Einladungen zu örtlichen Treffen und Events. Zutritt zu diesen Events hat nur ein bestimmter Personenkreis der Programmteilnehmer. Jede Stufe des Programms bietet den Teilnehmern auch einen Zugang zum „Rewards Bazaar“ – ein riesiger Katalog an Produkten, die kostenlos erhältlich sind, wenn man gesammelte Bonuspunkte einlöst.

Sephora Beauty Insider

Indem Sephora auf jedem Level des Programms bestimmte Benefits anbietet, haben sie sich eine starke Gemeinschaft aufgebaut. Mit dem Treueprogramm ist es möglich, das Engagement dieser Gemeinschaft anzuregen und sie dazu zu bewegen, das nächste Level zu erreichen. Diese Exklusivität ist es, was das Sephora „Beauty Insider“-Programm so populär und erfolgreich gemacht hat.

2. Starbucks

Schon seit geraumer Zeit ist der Name „Starbucks“ fast schon synonym mit dem Begriff Gemeinschaft. Das haben sie durch kontinuierliche Arbeit an ihrem Image erreicht.

Das beginnt schon mit dem ersten Schritt in eine der vielen Filialen. Dort wird man nicht von einem Mitarbeiter begrüßt, sondern von einem „Partner“. Das ist der Begriff, den Starbucks für seine Baristas benutzt. Ein kleines, aber wirkungsvolles Detail, das für ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl sorgt.

Auch in der Online-Welt ist das Unternehmen aktiv dabei, eine Community um die eigene Marke zu bilden. So finden jedes Jahr um die Weihnachtszeit verschiedene Wettbewerbe statt. Zum Beispiel mit dem Hashtag #redcupcontest, wo unter allen geteilten Bildern einige ausgesucht werden, um sie auf dem offiziellen Instagram-Account des Unternehmens zu teilen. Sicherlich ist auch der Hashtag #psl vielen Menschen ein Begriff. Unter diesem Hashtag werden Kundenbilder vom berühmten Pumpkin Spice Latte geteilt.

Starbucks Rewards

So wie Sephora besitzt Starbucks ebenfalls ein Treueprogramm: „Starbucks Rewards“. Mitglieder dieses Programms können durch Einkäufe, Spiele und die Teilnahme an bestimmten Events Punkte sammeln. Diese Punkte können eingelöst werden, um kostenlose Getränke zu erhalten. Ideales Ziel: Besitzer einer Starbucks Gold Card werden. Durch Community Building entsteht somit eine Verbindung zwischen der Marke Starbucks und den Kunden, was den Verkauf von weiteren Produkten fördert.

3. Playstation Community (Sony)

Die Playstation Community hat es erfolgreich geschafft, eine Online-Community aufzubauen, die Spieler miteinander verknüpft. Dabei können die Mitglieder der Community je nach persönlichem Nutzen spezifisch auf Einzelbereiche eingehen – so zum Beispiel Spiele oder Support durch die Community.

Die Community ist dicht verknüpft mit den Social-Media-Auftritten von Playstation. So zum Beispiel auf YouTube und Twitter. Dort können User nicht nur Inhalte der Marke Sony, sondern von anderen Nutzern konsumieren.

Sony Community

Fazit

Jede der genannten Communities bieten durch die eingeführten Strukturen und Programme einen Mehrwert für Kunden. Sie wissen, welche Werte und Ideen ihren Kunden wichtig ist. So haben sie es geschafft, eine Gemeinschaft zu bilden, die es Kunden ermöglicht, ihre Ideale in genau solch einer Umgebung auszuleben. Seien es Treueprogramme, userspezifische Inhalte oder allzeit erreichbarer Support – weltweit bekannte Marken wie Starbucks, Sony und Sephora bringen Menschen in aktiven Communities zusammen.

Menschen stehen nebeneinander und schauen in die Ferne

Community Building – Teil 2: 3 Gründe für Community Building als Marketingmaßnahme

Community Building als Marketingmaßnahme ist schon ziemlich verbreitet, selbst wenn wir das nicht als solche erfassen oder wahrnehmen. Als Internetnutzer sind wir alle Teil verschiedener Communities; so vor allem in sozialen Netzwerken. Trotzdem ist der Aufbau einer Community im Internet sicherlich nicht einfach, denn es erfordert die Investition von sehr viel Zeit und Geduld, um eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten aufzubauen. Im besten Falle soll diese Community auch einen Mehrwert für das Unternehmen oder eine bestimmte Marke erwirtschaften. Nichtsdestotrotz lohnt es sich! Denn wer erfolgreiches Community Building betreibt, kreiert eine starke Gemeinschaft, welche langfristige Vorteile für ein Unternehmen bietet. Mit unserem zweiten Beitrag der Reihe „Steigerung des Markenwerts durch Community Building“ zeigen wir Ihnen Gründe, warum auch Sie Community Building als Teil Ihres Managements mit Kunden in Erwägung ziehen sollten.

3 Gründe für Community Building als Marketingmaßnahme

1. Kundenbindung

Für Unternehmen gibt es in der heutigen Welt des undurchschaubaren Internets kaum etwas wichtigeres als die Bindung von Kunden. Auf der einen Seite wünschen sich Kunden mehr Sinnhaftigkeit bei Produkten, denn immer weniger wird bestimmten Marken und Unternehmen Vertrauen geschenkt. Auf der anderen Seite fordern Kunden die persönliche Beteiligung an Kampagnen und diese Tatsache bietet somit einen Zugang für erfolgreiches Community Building.

Studien zufolge ist der Gewinn von neuen Kunden fünf Mal teurer als die Beibehaltung von bestehenden Kunden; genau deshalb ist es enorm wichtig, einen langfristigen Kundenstamm aufzubauen und zu fördern. Bestehende Kunden muss man nicht jedes Mal neu überzeugen, wenn eine neue Kampagne ansteht oder ein neues Produkt erscheint. Durch loyale Kunden muss man sich weniger Sorgen um die Konkurrenz machen.

Neben reinem Produktverkauf sind auch diverse andere Faktoren unerheblich, um Kunden an sich zu binden und die Erfahrung so authentisch wie möglich zu gestalten. So zum Beispiel die Unternehmensphilosophie oder der Nachhaltigkeitsgrad des Unternehmens, welche als emotionale Elemente wichtige Bestandteile einer Community bilden.

Vergessen Sie nicht, dass es beim Community Building auch vorrangig darum geht, die Interessen von Kunden zu vertreten und zu befriedigen. Wenn sich Kunden als Mitglieder einer Community ernst genommen fühlen, sind sie dazu bereit, sich auch langfristig an eine Marke zu binden. Und diese Bindung hält dann auch für eine lange Zeit – und übersteht auch kleine Krisen.

2. Interessentengewinnung (Lead-Generierung)

Das Ziel von erfolgreichem Community Building ist es, eine Gemeinschaft von Mitgliedern anstatt nur Kunden aufzubauen. Diese Mitglieder identifizieren sich im besten Fall so stark mit der Marke, dass sie diese leben und sich in der Öffentlichkeit positiv über sie äußern. Dies kann sogar so weit gehen, dass bestimmte Personen bzw. Influencer die Marke und die Produkte promoten; das wäre natürlich ein großer Schritt. Doch auch abgesehen von Influencern kann eine Marke durch Mundpropaganda weit kommen. Denken Sie nur einmal darüber nach, wie oft Sie aus Ihrer Umgebung Empfehlungen für bestimmte Produkte bekommen haben, weil Ihre Freunde so begeistert davon waren; als ehrliche und authentische Empfehlung sollte diese Art der Interessentengewinnung nicht unterschätzt werden.

Dabei sind nicht nur langjährige Mitglieder von Bedeutung, sondern auch neue Kunden. Um Neulinge an sich zu binden, ist es deshalb unabdingbar, diese mit positiven Erfahrungen zu belohnen, sei es dabei Hilfe und Unterstützung von anderen Mitgliedern oder wertvolle Erlebnisse. Sie alle verfestigen die Sympathie und das Glauben an die Marke.

3. Marktforschung

Beim Community Building ist es äußerst wichtig, eine Atmosphäre der Ehrlichkeit und Offenheit zu schaffen. Jedes einzelne Mitglied sollte seine Meinung frei äußern und Feedback geben dürfen. Wenn Mitglieder unter sich kommunizieren, entsteht eine Nähe zueinander, die unter Umständen wichtiger und qualitativ hochwertiger sein kann als Likes in sozialen Netzwerken oder Absatzzahlen.

Machen Sie sich diese direkte Rückmeldung von Kunden zu Nutze! Schauen Sie sich die Situation in Ihren Communities an. Hier ist es oftmals sogar möglich, die Lage in Echtzeit zu betrachten und je nachdem, wie diese aussieht, kann man die eigenen Produkte auf die Wünsche der Kunden bzw. der Nachfrage ausrichten. So bleiben Sie ihrer Konkurrenz immer einen Schritt voraus.