Barrierefreies Social-Media

So wird Ihr Social-Media barrierefrei!

In Deutschland leben ca. 1,2 Millionen sehbehinderte und blinde Menschen. 16 Millionen Deutsche leiden an Schwerhörigkeit. Wie Sie auch diesen Menschen den Zugang zu Ihren Social-Media Postings erleichtern, erfahren Sie hier!

Verfassen Sie barrierefreie Postings

Da Screenreader auch Fehler vorlesen, ist das Wichtigste an Postings die Rechtschreibung und Grammatik. Emojis und andere Sonderzeichen sollten nur bewusst eingesetzt werden. Ein “Totenkopf mit gekreuzten Knochen” wird nämlich genau so vorgelesen. Wenn mehrere Emojis aneinandergereiht sind, kann dabei ein richtiges Chaos entstehen. Auch bei Hashtags sollte man auf die Groß- und Kleinschreibung achten. Jedes Wort sollte mit einem Großbuchstaben beginnen. So können Screenreader die einzelnen Wörter erkennen und dementsprechend vorlesen. Wenn eine andere Internetseite verlinkt wird, wird von den meisten sozialen Netzwerken bereits eine Vorschau generiert. Diese Vorschau zeigt dem sehenden Nutzer, was ihn dort erwartet. Um diesen Link barrierefrei zu gestalten, sollten Sie kurz zusammenfassen, wo der Nutzer hinkommt, wenn er dem Link folgt und was ihn dort erwartet.

Fügen Sie Bildbeschreibungen hinzu.

Blinde oder sehbehinderte Nutzer benötigen eine Bildbeschreibung, um das Bild erfassen zu können. Wenn diese nicht vorhanden ist, können diese Nutzer die Informationen nicht aufnehmen. Wenn die Bilder Infografiken und viel Text beinhalten, ist es sinnvoll, diese Informationen auch im zugehörigen Text bereitzustellen.

Twitter

Bildbeschreibungen kann man auf Twitter einfach hinzufügen: Aktivieren Sie diese Option unter “Barrierefreiheit” in den Einstellungen. Wenn Sie einem Tweet jetzt ein Bild hinzufügen, haben Sie die Option “Bildbeschreibung hinzufügen” unter dem Bild. Für jedes Bild kann diese Bildbeschreibung hinzugefügt werden.

Facebook

In Facebook werden Bildbeschreibungen automatisch erstellt. Diese sind aber sehr einfach gehalten. Man kann diese Bildbeschreibung aber auch manuell anpassen. Dies lässt sich über “Optionen” > “Alternativtext ändern” realisieren. Dieser lässt sich auch bei bereits geposteten Fotos bearbeiten.

Instagram

Auch wenn Instagram als visuelles Netzwerk bei blinden und sehbehinderten Nutzern nicht unbedingt die erste Wahl ist, wird es trotzdem genutzt. Hier können auch Alternativtexte hinterlegt werden. Dafür wird im letzten Schritt vor der Veröffentlichung unter “Erweiterte Einstellungen” > “Alternativtext eingeben” die Beschreibung eingefügt.

Erstellen Sie Untertitel für Videos

Wenn Sie Ihren Videos Untertitel hinzufügen, erreichen Sie damit auch hörgeschädigte Nutzer. Es gibt zwei verschiedene Untertitel Varianten: Open und Closed Captions. Open Captions sind im Video integriert. Dadurch hat man mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Closed Captions können vom Nutzer selbst ein- und ausgeblendet werden. Closed Captions sind bereits auf Twitter und Facebook möglich.
Auch hörende Nutzer bevorzugen Untertitel, da Videos oft ohne Ton angeschaut werden.

Fügen Sie Audiodeskriptionen hinzu

Bei einer Audiodeskription beschreibt eine Stimme, was im Video zu sehen ist. Bis jetzt gibt es die Option noch auf keinem sozialen Netzwerk, deshalb muss das Video mit Audiodeskription hochgeladen werden. Da das für sehende Nutzer irritierend sein kann, ist es sinnvoll, das Video in beiden Varianten hochzuladen: mit und ohne Audiodeskription.

Fazit

Barrierefreiheit auf Social-Media zeigt auch, dass sich Ihr Unternehmen mit Inklusion beschäftigt und alle Menschen ansprechen möchte.

Wenn mir ein gleichwertiges Produkt von einem Unternehmen barrierefrei angeboten wird und von einem anderen nicht, dann kaufe ich beim ersten.

Felix Högl, Referent beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband

Unsere Experten aus dem Social-Media Team kennen sich bestens aus und beraten Sie gerne, um Ihre Social-Media Postings barrierefrei zu gestalten.

App-Entwicklung

Die neuesten Design-Trends für Apps

Immer mehr Menschen nutzen Apps für ihr alltägliches Leben. Hier erfahren Sie, welche die neusten Trends für das App-Design sind.

Neumorphismus

Um Icons und Buttons interessanter zu gestalten, verwendet man den Neumorphismus. Hauptbestandteil hiervon ist, das Erscheinungsbild durch Licht und Schatten “lebendiger” wirken zu lassen. Dabei erinnert es an den Stil aus den 2010er-Jahren.

Augenschonendere Bilder

Da sich die Bildschirmzeit bei den Deutschen um einiges vergrößert hat, suchen die Menschen nach angenehmen Designs. Das Ergebnis davon sind entspannende Farben und eine leicht verständliche Anordnung. Dieser Trend konzentriert sich auf das Wesentliche und versucht Ablenkung zu umgehen.

Wisch-Erlebnis steigern

Ein weiterer Trend ist es, das Wischen noch interessanter und eindrucksvoller zu gestalten. Man kann beispielsweise eine Animation hinzufügen, damit Konsumenten ein realeres Erlebnis haben: zum Beispiel beim Umblättern einer Seite

Tiefeneffekt erzeugen

Um die Aufmerksamkeit auf eine Sache zu lenken, muss diese herausstechen. Mit gezieltem Einsatz von Schatten kann man dies noch verdeutlichen. Zusätzlich kann man die Elemente in verschiedenen Ebenen anordnen.

Analoge Elemente

Ein weiterer Trend ist es, analoge Elemente in Apps einzubringen. Darunter fallen: Papier- und Pappstrukturen, gelbliche Hintergründe anstatt reinem Weiß und Designs im Retro-Stil. Damit schließt man die Lücke zwischen der realen Welt und einer App.

Abstrakt und kunstvoll

Hier gilt vor allem eines: die Balance zu finden. Die Designs sollen detailliert, aber auch schlicht sein. Das muss gekonnt sein: Es erfordert Kreativität und Können, um komplexe Bilder einfach darzustellen.

Perspektivenwechsel

Hier werden hauptsächlich die Winkel gedreht! Hintergründe und Designelemente werden anders als gewohnt angeordnet, um den Blick des Nutzers zu lenken. Dadurch wird die App ansprechender und lebendiger.

Einbindung von VR und AR

Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) geben uns im Lockdown immer mehr Möglichkeiten: Nicht nur Unterhaltung ist möglich, sondern auch Urlaub – und damit ein Entkommen des Lockdowns.
Dabei zählt nicht nur der Spaß, sondern auch der Nutzen. Große Möbelhäuser nutzen AR in Apps bereits, um Möbel in der eigenen Wohnung zu platzieren. So muss der Nutzer die Möbel nicht hin- und herschieben, um den besten Platz zu finden.

Datenvisualisierung

Geht das auch in hübsch? Die Antwort ist: Ja! Mit ein wenig Kreativität kann man anregende Diagramme und Animationen erzeugen. Außerdem lassen sich die Diagramme mit verschiedenen Farben noch ansprechender gestalten.

Fazit

Die Design-Trends für Apps verfolgen alle das gleiche Ziel: die App-Nutzung angenehmer und interessanter zu gestalten. Unsere App-Experten kennen diese Trends und helfen Ihnen gerne dabei, Ihre App nutzerfreundlicher zu gestalten.

internationaler Online-Shop

So wird Ihr Online-Shop international erfolgreich

Das Label “Made in Germany” erfreut sich schon lange an Beliebtheit – und das immer noch. Eine Studie aus dem Jahr 2019 zeigt, dass deutsche Produkte weltweit auf Platz eins in der Qualitätsbewertung liegen.
Möchten auch Sie davon profitieren? Hier erfahren Sie, was Sie unbedingt beachten müssen, wenn Sie international erfolgreich werden möchten mit Ihrem Online-Shop.

Andere Kultur

Jedes Land hat seine eigene Kultur – und diese ist auch in Online-Shops vertreten. Die nachfolgenden Fragen sollten Sie sich bei der Entwicklung Ihres internationalen Online-Shops stellen.

Welche Sprache wird gesprochen?

Übersetzen Sie Ihren Shop in die Sprache des Landes, in dem Sie Ihre Produkte verkaufen möchten. Nutzen Sie dafür keine maschinell erstellten Übersetzungen! Der Konsument muss das Gefühl haben, dass Sie wirklich seine Sprache sprechen. Dadurch erhöhen Sie das Vertrauen, das der Konsument Ihnen und Ihrem Shop entgegenbringt.

Welche Währung gilt?

Informieren Sie sich, welche Währung in welchem Land gilt. In rund 70 % der EU-Mitgliedstaaten ist der Euro die offizielle Währung. Wenn der Euro jedoch nicht als offizielle Währung gilt, raten wir Ihnen, die Währung anzupassen.
Konsumenten neigen eher dazu, den Online-Shop zu verlassen, als den Preis umzurechnen.

Welches ist die beliebteste Zahlungsart?

Der häufigste Grund, warum Konsumenten eine Bestellung abbrechen, liegt darin, dass Ihr bevorzugtes Bezahlverfahren nicht angeboten wird. Die beliebteste Zahlungsart in Deutschland ist PayPal und der Kauf auf Rechnung. In Italien sieht das aber ganz anders aus: Dort wird die Bezahlung per Debit-Karte bevorzugt.
Um Ihren Kunden den Einkauf zu erleichtern, informieren Sie sich über die beliebtesten Zahlungsarten im jeweiligen Land und stellen Sie diese dann zur Verfügung.

Wie soll das Design aussehen?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, das passende Design auszuwählen.
In Asien ist der Trend zu opulenten Online-Shops weit verbreitet. In Europa wiederum werden strukturierte und sachliche Online-Shops präferiert.
Arbeiten Sie mit Experten zusammen, die das Land und die Kultur gut kennen.

Der erste Schritt

Wenn Sie vorerst die Nachfrage im jeweiligen Land prüfen wollen, können Sie einen Markenshop auf einem Marktplatz (beispielsweise Amazon, Ebay) eröffnen.
Dies bringt einige Vorteile mit sich:

  • das Risiko vermindert sich
  • der Betreiber des Marktplatzes kümmert sich um die Sprache, Zahlungsarten, …

Sie haben aber auch nicht so viele Freiheiten: es gibt meist Vorgaben zu den Preisen und zur Auslieferung.

Fazit

Mit einem internationalen Online-Shop können Sie Ihren Umsatz erhöhen und neue Kunden dazugewinnen. Unsere Experten aus dem Bereich Online-Shops helfen Ihnen gerne weiter.

2021 Start

So verändert sich das Online-Marketing 2021

Neues Jahr – neues Glück?

Nach diesem turbulenten Jahr 2020, richten sich alle Augen auf 2021.
In diesem Artikel finden Sie alle Infos zu den Veränderungen im Online-Marketing 2021.

Alternativen zu den Third-Party-Cookies

Third-Party-Cookies sind hauptsächlich für die Werbung und das Targeting zuständig. Werbefirmen setzen diese, um den Nutzer einer Webseite wiederzuerkennen.
Diese Cookies werden jedoch oft von den Nutzern blockiert.
Deshalb bleibt dieses Thema 2021 weiterhin aktuell.
Es gilt einen guten Weg zu finden, Nutzer auch in Zukunft in Echtzeit wiederzuerkennen.

Mehr Datenschutz

Viele Konsumenten legen immer mehr Wert auf Datenschutz und Privatsphäre. Dabei ist es ihnen wichtig, dass die eigenen Daten bei den Firmen bleiben, mit denen sie direkten Kontakt haben.
Man unterscheidet zwischen den First-Party- und Zero-Party-Daten.
First-Party-Daten sind die Daten, die eine Firma auf ihrer eigenen Webseite sammelt. Die Daten, die der Nutzer einer Firma selbst mitteilt, nennt man Zero-Party-Daten.
Mehr Datenschutz lohnt sich aber nicht nur für die Verbraucher:

Wenn Onlinemarketing transparenter wird, steigt auch die Userakzeptanz, weil Marketingstrategien auf dem Einverständnis der Nutzer gründen.

Maximilian Balbach, Geschäftsführer von Crossvertise

Neuer Technologietrend: Server-Side-Tracking

Können wir bald alle Cookies abschaffen? Das Serverseitige Tracking könnte eine Lösung dafür sein.
Das funktioniert so: Die Daten der Nutzer werden auf der Serverseite gesammelt, statt wie bisher vom Browser der Nutzer.
Das bringt einige Vorteile:

  • es stellt die Transparenz bei Produktnutzung und Marketingquellen her
  • die Datenqualität verbessert sich
  • die Website-Geschwindigkeit erhöht sich

Online-Marketing wird differenzierter

Durch die Coronakrise haben wir gelernt, uns schnell an neue Situationen anzupassen – und das auch im Marketingbereich.
Denn die neue Kommunikation wird differenzierter und schneller sein. Und damit auch die Werbeaktionen.
Eine Kampagne wird über verschiedene Kanäle gestartet. Dadurch erreicht man viele verschiedene Verbraucher – zum Beispiel über Google MyBusiness, Facebook, Reels auf Instagram oder Youtube.
Durch die Near-Time-Optimierung kann das Budget dafür effektiver eingesetzt. Es kann zudem je nach Kanal verbessert werden.

Mehr Online-Kampagnen

Viele Unternehmen setzen zunehmend auf Online-Kampagnen: Das Netto-Marktvolumen des Digital Advertisings in Deutschland ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr um eine Milliarde Euro gestiegen.
Ein Faktor hierfür ist, dass man Online-Kampagnen besser messen und aussteuern kann. Der Umweltgedanke kommt hierbei auch nicht zu kurz, denn viele Bürger möchten Papiermüll vermeiden.
Das wird auch 2021 so weitergehen.

Fazit

Das Online-Marketing wird sich 2021 weiter entwickeln und voranschreiten.
Mit uns an Ihrer Seite können Sie beruhigt in das neue Jahr starten. Unsere Mitarbeiter aus dem Online-Marketing halten Sie stets auf dem Laufenden und ermitteln gute Werbestrategien.

Optimieren Sie mit diesen Tipps Ihr Newsletter-Marketing!

Eine Studie hat ergeben, dass 83 Prozent der Konsumenten Informationen über Aktionen und Angebote eines Unternehmens per E-Mail erhalten möchten. Das zeigt, wie wichtig ein gutes Newsletter-Marketing ist. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf besonders zu achten ist.

Nutzen Sie die Betreffzeile!

Die Betreffzeile ist das Erste, das der Empfänger von der E-Mail sieht. Oft entscheidet der Konsument anhand davon, ob er die E-Mail öffnet. Nutzen Sie die Betreffzeile, indem Sie zeigen, dass der Konsument ein Mehrwert hat, wenn er die E-Mail öffnet.

Personalisieren Sie den Sendernamen

Verwenden Sie den Namen Ihrer Marke, wenn diese eindeutig ist. Sie können zudem für besondere Kampagnen einen speziellen Namen verwenden – hängen Sie dafür einfach noch einen kurzen Zusatz an Ihren Sendernamen. So können die Konsumenten die Sub-Marke des Unternehmens erkennen.
Wenn Ihr Sendername unseriös wirkt, sinkt die Bereitschaft der Konsumenten, Ihre E-Mail zu öffnen. Achten Sie deshalb darauf, den Sendernamen sinnvoll zu wählen.
Tipp: Das Wort Club gibt den Konsumenten das Gefühl, einer exklusiven Gruppe anzugehören – nutzen Sie das!

Individualisieren Sie Ihren Newsletter

Um die Click-Through-Rate zu erhöhen, können Sie den Kunden beispielsweise namentlich ansprechen – und das bereits in der Betreffzeile!
Auch inhaltlich können Sie den Newsletter personalisieren: Neben der persönlichen Anrede können Sie kürzlich angesehene Produkte oder letzte Nutzeraktivitäten thematisieren. Dadurch können Sie den Kunden an Ihr Unternehmen binden.

Gestalten Sie Ihre E-Mail interessant

Wenn der Konsument die E-Mail geöffnet hat, ist das nächste Ziel natürlich, dass er sie liest.
Stellen Sie Ihre Informationen eindeutig und am Besten mit einigen Grafiken dar: Damit können Sie die verschiedenen Teile des Newsletter voneinander abheben. Zudem bringt das die Möglichkeit, den Inhalt sinnvoll anzuordnen.

Verwenden Sie eindeutige CTAs

Der Zweck eines Newsletters ist, den Konsumenten, auf Ihre Webseite zu führen. Das können Sie mit sogenannten CTAs (Call-to-Action) umsetzen. Gestalten Sie diesen möglichst auffällig.
Platzieren Sie den CTA im oberen Teil der E-Mail. Im unteren Teil können Sie den CTA dann noch mehrfach platzieren.
Alle CTAs sollten auf die gleiche Seite führen.

Bieten Sie Teilen-Buttons an

So können Sie erreichen, dass Ihre Newsletter-Abonnenten diese E-Mail in sozialen Netzwerken teilen. Dadurch können Sie mehr Reichweite generieren.
Und das geht ganz einfach: Binden Sie Social-Media Buttons am Ende der E-Mail ein.

Passen Sie Ihre E-Mail für mobile Endgeräte an!

67% der Deutschen gaben 2019 an, ihre Newsletter auf dem Smartphone zu lesen. Und diese Zahl steigt immer weiter. Deshalb ist es wichtig, Ihre E-Mail für mobile Endgeräte anzupassen.

Stellen Sie einen Abbestellen-Button zur Verfügung

Geben Sie Ihren Lesern die Möglichkeit, ihren Newsletter abzubestellen. Das kann Ihnen helfen, Ihre Zielgruppe genauer zu definieren und stärkt die Bindung zwischen Ihren Lesern und Ihrem Unternehmen.

Fazit

Durch Newsletter-Marketing können Sie Ihre Konsumenten an Ihr Unternehmen binden. Nutzen Sie diese Chance! Unsere Experten in Heilbronn helfen Ihnen gerne weiter.

SEO Plugin

Die beliebtesten SEO Plugins für WordPress

Sie suchen eine Möglichkeit Ihre WordPress – Webseite für Suchmaschinen zu optimieren? In diesem Artikel lernen Sie die besten SEO Plugins von WordPress kennen und erfahren, worauf Sie achten sollten.

SEO Komplettpaket

Komplettpakete

Diese Plugins ermöglichen Ihnen einen SEO Rundumschlag.

WordPress SEO von Yoast

Mit über 176 Millionen Downloads, gehört Yoast SEO zu den beliebtesten Onpage Optimierungen. Das Plugin ist für Einsteiger geeignet und hilft Ihnen mit ausführlichen Anleitungen weiter.

All in One SEO Pack

Dieses Plugin steht an der Spitze der SEO Plugins – es bietet viele Möglichkeiten: es erkennt doppelte Inhalte, verbessert Titel für Suchmaschinen und bietet Support für AMP.

WPSEO

Diese Erweiterung ist für Einsteiger ausgelegt. Das Plugin aus Deutschland hat eine intuitive Bedienoberfläche. Auf dieser können Sie fast alle Onpage-SEO-Faktoren optimieren. Sollten Sie einmal nicht weiterkommen, hilft Ihnen das WPSEO Hilfecenter weiter.

Delucks SEO Plugin für WordPress

Dieses Plugin ist spezialisiert, die Metadaten, die URL-Struktur und Sitemaps zu optimieren. Zusätzlich hilft es Ihnen durch eine WDF*IDF Analyse, Ihren Text zu verbessern.

Bildoptimierung

SEO Plugins zur Bildoptimierung

Seit Google Webseiten mit kurzen Ladezeiten voranstellt, ist die Bildoptimierung umso wichtiger geworden. Bilder sollten in einer weboptimierten Auflösung von 72 dpi gespeichert werden. Auch hierfür gibt es verschiedene Plugins, die Ihnen dabei helfen.

WP Smush

WP Smush kümmert sich um genau dieses Problem: Alle bereits hochgeladenen Bilder können automatisch in ihrer Größe reduziert werden.

SEO Optimized Images

Nicht nur die Auflösung spielt bei der SEO eine große Rolle, sondern auch die Alt- und Title-Tags der Bilder. Darum kümmert sich dieses Plugin: Nachdem Sie vorher einige Optionen festgelegt haben, ergänzt dieses Plugin automatisch die Alt- und Title-Tags der Bilder.

WordPress Plugins für Cache

Um überflüssige Datenbankabfragen zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, die statischen Elemente Ihrer Webseite auf dem Server bereitzuhalten.

WP Super Cache

Dieses Plugin erstellt aus den dynamischen WordPress-Blogs, statische HTML Dateien. Die PHP Skripte werden dann durch diese HTML Dateien ersetzt und Ihre Webseite verkürzt so die Ladezeit.

W3 Total Cache

W3 Total Cache bietet sehr viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten: Page- und Database Caching, Optimierung von HTML, CSS und JavaScript Dateien sowie das Einbinden eines Content Delivery Networks (CDN).

Broken Link Checker

Das Plugin Broken Link Checker analysiert Ihre ganze Webseite und durchsucht sie nach „toten Links“. Wenn ein Inhalt einen 404 Fehler zurück liefert, listet das Plugin diesen auf dem Dashboard auf und informiert Sie darüber. Das Plugin bietet Ihnen auch die Möglichkeit, diesen „toten Link“ zu bearbeiten. So können Sie sicher sein, dass alle Links auf Ihrer Webseite zu einem Ziel führen.

Fazit

Auch wenn WordPress schon ziemlich suchmaschinenfreundlich entwickelt wurde, können diese Erweiterungen Ihre Webseite optimieren und für mehr Klicks sorgen. Wenn auch Sie Unterstützung bei der SEO suchen, kontaktieren Sie uns gerne. Unsere SEO Experten haben die neusten Trends im Blick und auch unser WordPress Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

WordPress 5.5 – 5 Dinge, die Sie wissen müssen!

Es ist nun endlich da! Die offizielle Veröffentlichung von WordPress 5.5 – einem signifikanten Update mit neuen Features und Verbesserungen – wurde vorgestellt. Die nach dem Musiker Billy Eckstine benannte Version steht nun zum Download bereit oder kann alternativ über das Dashboard gezogen werden. Das Update bringt Neuerungen für den Block Editor; erlaubt es Nutzern, Inline-Bilder zu bearbeiten; stellt eine verbesserte Inhaltsvorschau bereit und vieles mehr. Um Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Features zu verschaffen, haben wir hierfür eine Übersicht erstellt.

1. Gutenberg-Editor

Sie werden sich erinnern: WordPress 5.0 führte einen neuen Editor basierend auf Blöcken ein – besser bekannt unter dem Namen Gutenberg-Editor. Seit der ersten Veröffentlichung des Gutenberg-Editors, wurden mit jedem WordPress Update Verbesserungen daran durchgeführt. WordPress 5.5 ist hier keine Ausnahme. Abgesehen von einigen sichtbaren Änderungen in der User Interface, werden wir im Zuge dieses Updates mit Block Patterns bekanntgemacht.

Block Patterns sind sehr handlich, wenn es um die routinierten Handgriffe geht – bei der Bearbeitung von Seiten und Beiträgen. Diese Patterns stehen zur Auswahl, wenn man einen neuen Block erstellt und bestehen aus fertigen Blöcken mit häufig genutzten Einstellungen. Stellen Sie sich zwei Buttons vor, die nebeneinander stehen; oder ein Spaltenlayout auf Ihrer Seite. So und so ähnlich helfen Block Patterns Ihnen, schnell das Layout der Seite aufzubauen. Obwohl die Anzahl der Patterns aktuell noch begrenzt ist, wird diese in den kommenden Jahren sicherlich steigen.

Block-Verzeichnis

WordPress 5.5 bietet ein Feature an, das das Schreiben und Bearbeiten von Seiten und Beiträgen optimiert: Das Block-Verzeichnis. Um es vereinfacht zu sagen, beinhaltet dieses Verzeichnis Plugins, die im Editor neue Blöcke hinzufügen können. Aktuell stehen schon viele Blöcke zur Verfügung. Um einen neuen Block zu Ihrer Seite hinzuzufügen, können Sie in der Suchleiste nach der gewünschten Art von Block suchen. Wenn kein passendes Ergebnis gefunden werden kann, schlägt WordPress aber vielfältige Alternativen vor.

2. Inline-Bilder

WordPress hat dem Nutzer schon seit langem die Möglichkeit geboten, Bilder zu bearbeiten. Doch mit WordPress 5.5 kommt eine Erneuerung, die die Bearbeitung vereinfacht: Man kann nun Bilder direkt im Editor anpassen, rotieren, die Größe ändern, schneiden, etc. – ohne sie erst mal in der Mediathek öffnen zu müssen. Ein weiterer Vorteil: Die Anpassungen sind direkt ersichtlich, in Relation zum Inhalt. Das spart Zeit und und verbessert die User Experience. Beachten Sie jedoch auch, dass dieses Feature (noch) nicht in allen Blöcken hundertprozentig funktionieren könnte – aktuell ist die Funktion vor allem auf den Standard Bild-Block konzipiert.

Übrigens werden Bilder nun via Lazy Load geladen. Im Grunde genommen bedeutet das, dass die Bilder der Webseite nicht alle gleichzeitig geladen werden, sondern erst dann, wenn Sie sich im Betrachtungsfenster des Nutzers befinden. Das reduziert die Ladegeschwindigkeit der Webseite deutlich und verbessert die User Experience.

3. Verbesserte Inhaltsvorschau

WordPress 5.5 bringt eine optimierte Vorschau der Inhalte mit sich. Damit ist es möglich, die Vorschau nicht nur für den Desktop, sondern auch für mobile Geräte wie Tablet und Smartphone anzuschauen. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Inhalt zugänglich und für jeden Benutzer, der Ihre Seite besucht, lesbar ist. Diesen Punkt sollten Sie auf keinen Fall vernachlässigen, denn inzwischen sind die allermeisten Internetnutzer mobil unterwegs. Deshalb ist die Optimierung auf mobile Geräte unabdingbar.

4. Automatisierte Updates für Plugins

Ein weiteres Feature von WordPress 5.5 ist die Möglichkeit, Auto-Updates für Ihre Plugins und Themes einzurichten. Wenn dies ein Feature ist, das Sie verwenden möchten, müssen Sie dies eigenhändig aktivieren. Dazu gehen Sie im Menü auf den Punkt “Plugins” und klicken dann auf “Enable Auto-Updates”

Wenn Sie Auto-Updates für Ihr Theme einrichten möchten, gehen Sie im Menü zu “Design” und von dort aus zu “Themes”. Wählen Sie das Theme aus, das sie aktuell verwenden und aktivieren Sie dort den Punkt “Enable Auto-Updates”.

5. XML Sitemaps

WordPress 5.5 generiert mit diesem neuen Update eigene XML Sitemaps. Dabei geht es um eine Datei, die Suchmaschinen die Richtung zu all den Inhalten Ihrer Webseite zuweist. Das hilft Suchmaschinen dabei, Ihre Webseite mit allen Seiten und Beiträgen zu entdecken und zu indexieren, was unabdingbar für das SEO Ihrer Seite ist. XML Sitemaps gelten mit diesem Update nun als Core Feature von WordPress – mehr als 1 von 3 Seiten werden dieses Feature also standardmäßig aktiviert haben.

Wenn auch Sie ein WordPress-Projekt besitzen und in den Genuss der neuen Features von WordPress 5.5 kommen möchten, kontaktieren Sie uns gerne! Unsere Mitarbeiter besitzen langjährige Erfahrung und können Sie bei allen Dingen rund um WordPress unterstützen.

Landingpage

Was ist eigentlich eine Landingpage?

So simpel sie auch mögen scheinen, Landingpages stellen so manchen Webseitenbetreiber vor offene Fragen. Welche Art von Seite qualifiziert sich überhaupt als Landingpage? Und welche tun es nicht? Ist jede Seite, auf der man landet, tatsächlich eine Landinpage? Kann man sie auf Konversion und Suchmaschinen optimieren? In unserem heutigen Beitrag verraten wir es Ihnen!

Was ist eine Landingpage?

Im Land des digitalen Marketings dient eine Landingpage einem speziellen Zweck: Die Konversion eines Interessenten zu einem Kunden. Sei es die Anmeldung zu einem Event, der regelmäßige Bezug eines Newsletters oder das Spenden an einen gemeinnützigen Verein – eine Landingpage zielt genau daraufhin, dass solche Aktionen getätigt werden. Der Fokus dieser Seite liegt also auf einem einzigen Sachverhalt. Die Idee dahinter: Die Chancen einer Konversion steigern, indem man etwaige Ablenkungen entfernt und sich rein auf einen einzigen Punkt fokussiert. Typischerweise werden diese Arten von Seiten im Rahmen einer Marketingkampagne kreiert.

Die Landingpage für den Red Nose Day stellt ein gutes, zielgerichtetes Beispiel einer Landingpage dar:

Die Headline vermittelt direkt die Message der Seite: Registrieren Sie Ihre Schule für den Red Nose Day 2021. Die Beschriftung auf dem CTA-Button ist ebenfalls klar ersichtlich. Vielleicht würde eine andere Farbe den Button mehr zum Vorschein bringen, doch auch so kann man den Button nur schwer übersehen. Mit einem sauberen Design und der Abwesenheit von ablenkenden Elementen wirkt die Seite fokussiert. Außerdem verleitet das Bild des fröhlichen Mädchens einen dazu, an der beworbenen Sache teilzunehmen.

Wie werden Landingpages optimiert?

Wenn Sie eine Landingpage zu Marketingzwecken erstellen, müssen Sie zuerst entscheiden, was Besucher, die auf der Seite landen, dort tun sollen. Das sollte nicht allzu schwer sein, wenn ein klares Ziel für die Kampagne schon vorhanden ist. Wenn Sie wissen, was Ihr Ziel ist, können Sie mit der Optimierung der Landingpage beginnen – also die Seite hinsichtlich der Zielgruppe optimieren und alle essenziellen Elemente hinzufügen.

Essenzielle Elemente

Natürlich sollten Sie Ihre Landingpage so schneidern, dass Nutzer genau wissen, um was es geht und warum sie an genau dieser Sache teilnehmen sollten. Dazu müssen Sie Ihre Zielgruppe genau kennen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Elemente, die so grundlegend sind, dass sie auf fast jeder hervorragenden Landingpage vorhanden sind.

  • Eine Headline, die die Nachricht vermittelt: Was soll der Nutzer hier tun?
  • Ein Call-To-Action (CTA) oder ein kurzes Kontaktformular, das die Nutzer sofort ausfüllen können.
  • Einige essenzielle Details, die der Nutzer wissen muss, bevor er das CTA anklickt (bspw. Zeit und Ort eines Events).
  • Optik: Ein ansprechendes Bild oder ein kurzes Video.
  • Reviews und Bewertungen von zufriedenen Kunden.
  • Verschiedene Bezahlmöglichkeiten, wenn eine Spende oder ein Kauf getätigt werden soll.

Nicht vergessen: Halten Sie sich kurz! Um einen größeren Fokus auf den Inhalt zu richten, können Sie sogar das Menü entfernen; achten Sie auch auf externe Links. Im Zweifelsfall könnte dieses nämlich wieder von Ihrer Landingpage wegleiten.

Wenn Sie Interesse an einer Landingpage haben, können wir Ihnen gerne dabei behilflich sein! Unsere erfahrenen Mitarbeiter gestalten Ihre individuelle Landingpage ganz nach Ihren Wünschen. Kontaktieren Sie uns!

Beitragsbild Keyword Kannibalismus

Keyword-Kannibalismus

Ein Begriff, der auf den ersten Blick leicht verwirren kann: Keyword Kannibalismus. Wenn Sie Ihre Texte bzw. Webseiteninhalte für ähnliche Begriffe optimieren möchten, kann es schon mal vorkommen, dass Sie Ihre Chancen, erfolgreich bei Google zu ranken, verschlingen. Vor allem dann, wenn sich Ihre Seite im Aufbau befindet, kann es sein, dass Sie sozusagen mit Ihnen selbst im Wettbewerb stehen. In unserem heutigen Beitrag erklären wir, wieso sich Keyword-Kannibalismus nachteilig auf das SEO einer Seite auswirken kann, wie Sie dieses Problem erkennen und was Sie dagegen tun können.

Was ist Keyword-Kannibalismus?

Keyword-Kannibalismus wird oftmals auch als die Überoptimierung von SEO-Inhalten bezeichnet und bedeutet im Allgemeinen, dass eine Webseite verschiedene Inhalte—wie Blogbeiträge oder Artikel—hat, die für ein und dieselbe Suchanfrage in Suchmaschinen ranken. Und zwar sind die Inhalte entweder thematisch zu ähnlich zueinander oder weil sie für dasselbe Keyword optimiert wurden. Wenn Sie diese Art von Inhalten für ähnliche Keywords optimieren, verringern sie gegenseitig ihre Chancen, bei Google zu ranken. Normalerweise zeigt Google in den Suchergebnissen einer bestimmten Suchanfrage nur ein bis zwei Suchergebnisse von ein und derselben Domain. Wenn Sie eine Webseite bzw. Domain mit hoher Autorität besitzen, könnte es sein, dass Ihre Webseite drei mal in den Ergebnissen erscheint.

Warum wirkt es sich negativ auf das SEO einer Webseite aus?

Wenn Sie Ihre eigenen Keywords ausschlachten, stehen Sie beim Google-Ranking mit sich selbst im Wettbewerb. Sagen wir, Sie haben zwei Beiträge zum gleichen Thema verfasst. In diesem Fall kann Google nicht unterscheiden, welcher der beiden Beiträge höher für eine bestimmte Suchanfrage ranken soll. Darüber hinaus werden wichtige Rankingfaktoren wie Backlinks und CTR (Klickrate) über mehrere Beiträge gestreckt, anstatt einem einzelnen Beitrag Gewicht zu geben. Im Ergebnis ranken beide Beiträge niedriger. WordPress-Plugins wie Yoast SEO, das speziell auf die Suchmaschinenoptimierungen von Inhalten ausgerichtet ist, können dabei helfen, Fehler wie diese zu vermeiden. So wird ein bereits verwendetes Keyword orange (oder auch rot) markiert.

Yoast SEO Hinweis

Im Übrigen kann Keyword-Kannibalismus auch dann zu einem Problem werden, wenn Sie Inhalte nicht nur für exakt dieselben Keywords, sondern auch für ähnliche Schlüsselbegriffe optimieren. Es ist also auf jeden Fall eine gute Idee, diverse SEO-Tools im Einsatz zu haben.

Wie kann man Keyword-Kannibalismus erkennen?

Ob Ihre Webseite unter Keyword-Kannibalismus leidet, können Sie mit einfachen Mitteln feststellen. Suchen Sie in Google nach Ihrer Webseite und nach einem Schlüsselwort, bei dem Sie befürchten, dass mehrere Ihrer Artikel um diesen Begriff konkurrieren.

Keyword Kannibalismus Google Suche

Suchen Sie nach ‘site:domain.de “keyword”‘, um zu erfahren, ob Ihre Webseite von Keyword-Kannibalismus betroffen ist. Welche Ihrer Seiten sehen Sie in den Suchergebnissen und auf welcher Position befinden sie sich? Wenn zwei Ihrer Artikel für dasselbe Keyword an erster und zweiter Stelle ranken, ist das kein Problem. Doch wenn sich Ihre Beiträge in den unteren Ränken befinden, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, die Inhalte auszusortieren.

Wie kann man das Problem lösen?

Achten Sie auf die folgenden vier Schritte, um das Problem Keyword-Kannibalismus zu lösen:

  • Prüfen Sie Ihre Inhalte.
  • Analysieren Sie die Performance Ihrer Inhalte.
  • Entscheiden Sie, welche der Inhalte Sie beibehalten möchten.
  • Werden Sie tätig: Kombinieren, löschen, umleiten!

Kombinieren von Inhalten

Wenn zwei Beiträge das gleiche Publikum anziehen und auch thematisch sehr ähnlich sind, ist es besser, diese Inhalte zu kombinieren. Schreiben Sie die Beiträge um und verbinden Sie sie zu einem, informativen Artikel. Das hilft Ihnen dabei, Ihr Suchmaschinenranking zu verbessern (Google liebt lange und gut verfasste Inhalte) und löst Ihr Keyword-Kannibalismus-Problem. Aber Achtung: Alte bzw. unnötige Artikel nicht einfach löschen! Stellen Sie immer sicher, eine Weiterleitung vom gelöschten Beitrag zu dem Beitrag, den Sie behalten, aufzubauen.

Verbesserung interner Verlinkungen

Sie können Google dabei behilflich sein, die Wichtigkeit der Artikel zu bestimmen, indem Sie eine sinnvolle Struktur interner Verlinkungen aufbauen. Linken Sie von Beiträgen, die weniger wichtig sind, zu Beiträgen, die Sie als am wichtigsten empfinden. Indem die Suchmaschine den Verlinkungen folgt, findet Google heraus, welche Artikel Sie oben in den Suchergebnissen angezeigt haben möchten.

Fazit

Keyword-Kannibalismus ist ein Problem, dass sich schnell einschleichen kann, vor allem dann, wenn sich eine Webseite im Aufbau bzw. Wachstum befindet. Aus diesem Grund ist es wichtig, vorsorglich und direkt von Anfang an darauf zu achten und im besten Fall zu vermeiden. Wenn auch Sie eine Analyse bzw. eine Problemlösung in Sachen Keyword-Kannibalismus benötigen, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung! Unsere erfahrenen Mitarbeiter aus dem Bereich SEO können Ihnen behilflich sein.

Beitragsbild Pop-Ups

Pop-Ups sind nervig? Nicht immer!

Wir alle klicken sie automatisch weg, wenn Sie erscheinen—Pop-Ups! Moderne Pop-Up-Blocker schützen uns vor tausenden von ihnen und machen so unsere Nutzererfahrung in der Online-Welt angenehmer. Doch vor nicht allzu langer Zeit wurde der durchschnittliche Nutzer fast täglich zum „glücklichen Gewinner“ eines Gewinnspiels gekürt.

Das war wahrscheinlich auch der Zeitpunkt, an dem Menschen begannen, eine Abneigung gegenüber solchen Dialogfenstern zu entwickeln. Wer möchte schon ständig mit ihnen konfrontiert werden, wenn man doch auf der Suche nach etwas ganz anderem ist? Auch Vermarktern sind Pop-Ups oftmals ein Dorn im Auge—wie soll man authentischen Content in der Form von Pop-Ups an den Kunden bringen, wenn diese sofort weggeklickt werden, weil ihr Ruf durch irrelevante Fake-Werbeanzeigen beschmiert ist?

(Ganz nebenbei gelten Cookie-Hinweise im Allgemeinen auch als Pop-Ups. Doch diese sind aufgrund der DSGVO-Bestimmungen aus dem Jahr 2018 auf den meisten Webseiten Pflicht und müssen mit expliziter Einwilligung weggeklickt werden.)

Dazu kommt ein weiterer Grund:

Google-Suchanfrage Pop-Ups

Eine Google-Suche nach dem Begriff „Pop-Up“ führt nicht etwa zu einem ultimativen Guide, wie man diese erstellt—nein, vielmehr beschreiben die Suchergebnisse, wie man solche Werbeanzeigen blockiert. Doch auch wenn diese Tatsache Pop-Ups nicht in einem allzu positiven Licht darstellt, sollten Sie sich nicht davor scheuen, sie zu nutzen. Denn wenn Sie sich die Zahlen anschauen, wird klar, dass Pop-Ups weiterhin noch effektiv sind; immerhin besitzen Pop-Ups eine durchschnittliche Konversionsrate von über 3 Prozent.

Der Trick besteht also darin, bestimmte Typen von Dialogfenstern in bestimmten Kontext zu bestimmten Zeiten zu nutzen. Diesen Punkten widmen wir uns in unserem heutigen Beitrag.

Wie viele Arten von Pop-Ups gibt es?

Bevor wir tiefer tauchen, müssen an erster Stelle die verschiedenen Typen festgelegt werden. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die verschiedenen Arten durch die folgenden drei Charakteristiken bestimmt werden:

  • Wann erscheinen Pop-Ups?

Entweder direkt nach dem Laden einer Seite, nachdem man eine bestimmte Dauer an Zeit auf der Seite verbracht hat, wenn man die Seite verlassen möchte oder, wenn man zu einem Bereich der Seite scrollt, nachdem man auf ein Element geklickt hat.

  • Wie erscheinen Pop-Ups?

Entweder gleiten sie von rechts oder links herein, sitzen oben oder unten am Rand des Screens, springen direkt in der Mitte des Bildschirms auf oder nehmen das gesamte Bild ein.

  • Welche Art von Content bieten Pop-Ups an?

Entweder normale oder interaktive Inhalte.

Natürlich sind diese Charakteristiken nicht voneinander getrennt. Viele Pop-Ups kombinieren verschiedene Merkmale. Welche Arten von Pop-Ups es gibt, schauen wir uns im Folgenden an.

Welche Arten von Pop-Ups gibt es?

Die hier vorgestellten Arten von Pop-Ups sind sicherlich nicht die einzigen, die Sie bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen sollten. Die folgenden Werbeanzeigen sind lediglich die, die am besten performen und dabei so wenig Risiko wie möglich darstellen.

1. Exit-Intent Pop-Up

Sie selbst sind dieser Art von Pop-Up sicherlich auch schon mal begegnet: Exit-Intent Pop-Ups erscheinen dann, wenn ein Nutzer kurz davor ist, die Seite zu verlassen. Wie das möglich ist? Indem die Geschwindigkeit und Bewegungen des Mauszeigers via JavaScript getrackt werden. Wenn sich der Cursor außerhalb des Seitenrandes oben (bei den Browsertabs) befindet, öffnet sich automatisch ein Pop-Up.

Die folgende Grafik zeigt, mit welchen kleinen Mitteln ein Exit-Intent Pop-Up zu Erfolg führen kann. In diesem Beispiel wird von einem Fullscreen-Pop-Up ausgegangen, aber die Tipps gelten für alle Arten von Exit-Intent Pop-Ups.

Erfolgsfaktoren Exit-Intent Pop-Ups
Quelle: https://visme.co/blog/exit-intent-popup/ (Stand: 05.05.2020, 13:29)

Exit-Intent Pop-Ups können prinzipiell für jede Art von Angebot genutzt werden, doch am effektivsten sind sie, wen sie für „stärkere“ Attraktionen genutzt werden, so zum Beispiel Newsletter-Anmeldungen, Rabatte und Free Trials.

2. Click-Activated Pop-Up

Click-Activated Pop-Ups sind geeignet, wenn die Befürchtung besteht, mit Werbeanzeigen Kunden zu verjagen. So ist es möglich, dass jeder Nutzer für sich selbst entscheidet, ob er den Link betätigen und somit das Pop-Up öffnen möchte.

Einer weiteren Variante der Click-Activated Pop-Ups sind Sie sicherlich auch schon mal begegnet. Viele E-Commerce-Webseiten machen von dieser Art von Dialogfenster Gebrauch, um ihre Produkte zu präsentieren. So zum Beispiel auch einer unserer TYPO3-Kunden.

Auf eine Übersicht des Produkts …

Click-Activated Pop-Up in E-Commerce

… folgt nach Klick auf das Produktbild ein Fenster zur Detailansicht.

Click-Activated Pop-Up in E-Commerce Lightbox-Ansicht

Click-Activated Pop-Ups besitzen normalerweise eine relativ hohe Konversionsrate, da prinzipiell ein voriges Interesse seitens des Nutzers daran besteht, was sich hinter dem Link verbirgt.

3. Opt-In Bar

Opt-In Bars sind flexibel und sichtbar, ohne dabei störend zu wirken. Wie oben schon genannt, gelten zum Beispiel auch Cookie-Hinweise als Opt-In Bars. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf wichtige Meldungen und können mit dem Inhalt mitscrollen. Auch bei einem Besuch auf unserer Seite haben Sie das sicherlich schon bemerkt—unser Cookie-Hinweis besteht aus einer Opt-In Bar.

Opt-In Bar Beispiel: Cookie-Hinweis

4. Interaktive Pop-Up

Jedes bisher vorgestellte Pop-Up ist genau genommen eine Art interaktives Dialogfenster, da man entweder in oder um das Element herum klicken muss, um es zu schließen. Doch interaktive Pop-Ups, wie wir hier meinen, gehen einen Schritt weiter.

Vielleicht haben Sie auch schon mal diese Art von Pop-Up gesehen:

Die Funktionsweise ist dabei recht einfach. Der Nutzer wird sozusagen zu einer Art Spieler, der das Glücksrad dreht und dabei die Chance hat, einen Preis zu ergattern. Bei einem Gewinn werden die Kontaktdaten des Nutzers aufgenommen.

Fazit

In einem Kampf zwischen der Qualität des Inhalts und der Art des Pop-Ups, in welchem es präsentiert wird, gewinnt der Inhalt in 9 von 10 Fällen. Wichtiger als die Verpackung ist das Angebot und die Relevanz des Lead Magnets.

Wenn auch Sie nun Interesse an der Implementierung von Pop-Ups haben, kontaktieren Sie uns gerne! Unsere erfahrenen Agenturmitarbeiter besitzen das passende Know-How, um Ihnen in dieser Sache bestmöglich behilflich zu sein.