Beitragsbild COVID-19 SERP

Wird COVID-19 die SERPs von Google für immer ändern?

Was als einfaches Alert-Panel begann, hat sich inzwischen zum inhaltsreichsten Datensatz an Informationen, welches die Google SERPs bisher gesehen haben, gewandelt. Die Berichterstattung von Google in den Suchergebnissen ist nicht nur super einfach zu erreichen, sondern vielleicht auch ein Vorgeschmack darauf, wie die SERPs zukünftig aussehen könnten – für immer.

Einzigartigkeit der COVID-19-SERPs

Die SERPs, welche Google für die meisten Suchanfragen zeigt, die direkt mit COVID-19 zu tun haben (also Suchanfragen von coronavirus bis hin zu COVID-19 Heilung) ist auf zwei Arten einzigartig:

1. Menge an präsentierten Rohdaten

In den Google SERPs wird eine unglaubliche Menge an Daten präsentiert, denn Google zeigt hier eine Aufgliederung der COVID-19-Fälle an Ihrem Standort (und auch weltweit) in Form einer Google Map, um die globale Ausbreitung der Pandemie zu verdeutlichen. Google bietet auch die Möglichkeit, eine vollständige Gliederung der COVID-19-Daten in den SERPs zu erhalten, was davon zeugt, wie stark Google eigentlich direkten Inhalt pushen könnte und es im Moment auch tut.

2. Linkes Sidebar-Menü

Während die rechte Seite der COVID-19-SERPs „Wissen“ enthält, hält der linke Bereich auf der Seite spezielle Funktionen bereit. Google bietet hier ein Sticky Menu an, d.h. das Menü folgt den Nutzerbewegungen beim Scrollen nach unten. Dieses Menü hilft dabei, stärker in bestimmte Aspekte der Pandemie einzutauchen. Bei Klick auf einen der Optionen wechselt die Suchmaschine zu einem SERP, welches vollständig der Entdeckung dieses bestimmten Bereiches dient.

Funktionalität der COVID-19 SERPs lösen einige von Googles größten Problemen

Personalisierung ist eine knifflige Angelegenheit, denn man muss vieles balancieren können, um spezifische Nutzer mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit anzuzielen. Das gilt für Vermarkter, aber auch für Google. Google ist seit geraumer Zeit mit Problemen in Bezug auf Personalisierung konfrontiert. Das beste Beispiel hierfür ist die Kontroverse, die Google in Bezug auf die sog. filter bubble erfahren hat. Dabei ging es um die Manipulation der individuellen Suchergebnisse basierend auf persönlichen Daten.

Gleichzeitig beschränkt Googles Wunsch nach personalisierten Suchanfragen sein Streben nach einem zweiten Faktor: Diversität. Als Mittel dazu, seine Nutzer effektiv anzuzielen, zeigt der Suchmaschinenanbieter eine vielfältige Bandbreite an Ergebnissen an. Strenge Personalisierung und hohe Diversität – zwei Gegensätze, die schwer unter einen Hut zu bringen sind. Man kann nicht beides haben, denn auf den SERps gibt es schlichtweg nicht genug Platz.

Wie kann Google dieses Problem also lösen? Mit dem, was sie schon in den Suchergebnissen zum neuen Coronavirus anbieten: die Sidebar auf der linken Seite.

User-Input löst das Problem der Personalisierung

Es ist egal, wie intelligent Google schon ist oder wie gut es darin ist, personalisierte Suchergebnisse anzuzeigen; denn Google wird nie in der Lage sein zu erkennen, nach was ein Nutzer in einem spezifischen Moment sucht. Aus diesem Grund kann Google auch die Diversität in den SERPs nicht aufgeben. Der einzige Weg, das gewünschte Level an Personalisierung zu bieten, ist es, dem Nutzer die Kontrolle über die SERPs zu überlassen. Der Nutzer muss also die Möglichkeit haben, Google mitzuteilen, was er möchte und dann Google erlauben, ihnen genau das anzuzeigen.

Wie übergibt man den Nutzern also die Kontrolle über die SERPs?

Und zwar mit einem Sticky Menu am linken Rand der Suchergebnisse.

Stellen Sie sich vor, Sie suchen nach dem Stichwort Nachlassplanung. Mit dieser Suchanfrage könnte einiges gemeint sein, denn: Suchen Sie nach Informationen bzgl. der finanziellen Planung? Brauchen Sie steuertechnische Informationen?

In diesem Fall könnte Google Ihr vergangenes Suchverhalten anschauen und meinen, dass Sie auf der Suche nach einem Anwalt sind, um Ihre Nachlassplanung zu organisieren.

Für den Fall aber, dass Sie tatsächlich auf der Suche nach finanzieller Information sind, sind die präsentierten Suchergebnisse irrelevant; außerdem müssen Sie sich durch die SERPs arbeiten, um passende Ergebnisse zu finden oder nach einem neuen Stichwort suchen.

Stellen Sie sich nun vor, am linken Seitenrand gäbe es eine Sidebar, welche es Ihnen ermöglicht, SERPs mit Informationen zu lokalen Anwaltskanzleien, Finanzdienstleistungen und mehr anzuschauen. Mit dem Input von Nutzern kann Google hier eine Liste an Suchergebnissen bieten, die die Suchabsicht hundertprozentig trifft.

Ein weiterer Schritt ist ebenfalls möglich: Nutzer haben nicht immer nur eine Suchabsicht. Googles Effizienz würde steigen, wenn sie es Nutzern ermöglichen würden, via Toggle-Sidebar zwischen mehreren Suchanafragen hin-und herzuspringen.

Natürlich ist es nicht möglich, die Zukunft vorauszusagen, doch es ist sicherlich denkbar, dass Google diese Funktionen nicht nur für einen einzigen Zweck implementiert hat. Vielleicht schon in naher Zukunft werden wir sehen, welche Neuerungen sich in den SERPs ergeben.

Beitragsbild Rankingfaktoren

6 nicht zu unterschätzende Rankingfaktoren

Im Netz gibt es unzählige Aufzählungen der Rankingfaktoren, die im SEO-Bereich unentbehrlich für ein erfolgreiches Ranking bei Google wichtig seien. Diese Listen sind aber meistens zu lang, da sie oftmals alle möglichen Faktoren aufzählen und somit keinen besonderen Fokus auf einzelne Kriterien legen. In unserem heutigen Beitrag möchten wir anders vorgehen – wir stellen ihnen hier 6 Rankingfaktoren von Google vor, die unseres Erachtens nicht zu unterschätzen sind.

Backlinks

Unsere Liste ist in loser Reihenfolge aufgebaut, doch Backlinks – also Links von anderen Seiten, die auf die eigene Seite verweisen – stellen wohl den wichtigsten Rankingfaktor dar. Wieso? Backlinks bilden die Grundlage für Google PageRank. PageRank wiederum stellt die Basis für Googles Ranking-Algorithmus dar – und nein, PageRank ist nicht tot.

Unabhängige Untersuchungen haben ebenfalls eine Abhängigkeit zwischen Backlinks und organischem Traffic bestätigt.

Abhängigkeit zwischen verlinkenden Domains und organischem Traffic
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:12)

Jedoch sind nicht alle Backlinks gleich geschaffen. Viele Faktoren tragen zum Erfolg von Backlinks bei – und zwei von ihnen sind Relevanz und Autorität.

Relevanz

Stellen Sie sich vor, Sie suchen nach dem besten italienischen Restaurant in Ihrer Stadt. Sie fragen zwei Ihrer Freunde nach Empfehlungen. Einer Ihrer Freunde ist ein Koch, der andere ist ein Tierarzt. Wessen Empfehlung würden Sie eher in Betracht ziehen?

Wahrscheinlich die des Koches, da er Erfahrung mit der italienischen Küche hat. Wenn Sie auf der Suche nach Hundefutter wären, wäre eher das Gegenteil der Fall.

Diese Idee entspricht auch der Funktionsweise im Internet, denn Links von relevanten Webseiten besitzen den höchsten Wert für Ihre Online-Präsenz.

Autorität

Backlinks von starken Webseiten ausgehen und zu starken Webseiten führen, beinhalten normalerweise den größten Erfolg.

Darüber hinaus sind es interne Links, die zur Autorität einer Seite beitragen.

Freshness

Freshness ist in etwa mit Neuheit oder Aktualität zu übersetzen und ist in diesem Kontext abhängig von der individuellen Suchanfrage; das bedeutet, dass Freshness für manche Suchanfragen wichtiger ist als für andere.

Beispielsweise sind alle Suchergebnisse zum Thema „Corona“ sehr aktuell. Google zeigt sogar ein Feature mit „Schlagzeilen“ mit Ergebnissen der letzten Stunden und Minuten.

Aktualität der Google-Ergebnisse bei Suche nach "Corona"

Das passiert, weil Google weiß, dass Menschen aktuelle Nachrichten und Ereignisse zu diesem Thema sehen möchten. Für andere Suchanfragen spielt Freshness weiterhin eine Rolle – jedoch eine eher untergeordnete.

Sehen wir uns die Suchanfrage „Bester Bürostuhl“ an.

Da Hersteller für Büromöbel neue Produkte nur von Zeit zu Zeit ausfahren, ist ein Suchergebnis bzw. eine Empfehlung von November auch heute noch eine wertvolle Empfehlung.

Google weiß das auch, weshalb die Suchmaschine auch Ergebnisse aus relativ vergangener Zeit auf der ersten Seite anzeigt.

Suchergebnisse für "Bester Bürostuhl"
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:16)

Für eine Suchanfrage wie „Krawatte binden“ ist Freshness kaum relevant, denn die Art und Weise, wie man eine Krawatte bindet, ändert sich kaum. Eine Anleitung, die vor zehn Jahren veröffentlicht wurde, kann genauso gut sein wie ein Tutorial, das gestern veröffentlicht wurde.

Das ist auch der Grund, wieso Google neue und alte Seiten auf der ersten Seite der Suchergebnisse rankt.

Suchergebnisse für "Krawatte binden"
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Thematische Autorität

Google strebt danach, Seiten von autoritären Quellen zu ranken – und das geht über Backlinks hinaus. Woher wir das wissen?

Schauen Sie sich die SEO-Metriken der Topergebnisse für die Suchanfrage „cast iron seasoning“ (zu dt. „Gusseisenpfanne einbrennen“) an.

Suche nach "Gusseisenpfanne brennen"
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Nur auf den Metriken basierend ist es schwer zu begreifen, wieso die ersten beiden Resultate das dritte Ergebnis rangmäßig übertreffen. Beide besitzen weniger Backlinks, weniger verweisende Domains, niedrigere UR-Ergebnisse und beruhen auf Webseiten mit geringer Autorität.

Aber wenn wir einen genaueren Blick auf die Webseiten werfen, macht es Sinn.

Die Seite auf dem dritten Platz ist ein generischer Blog zum Thema Kochen und Lifestyle. Jedoch verkaufen die beiden höherrangigen Seiten Eisengusswaren – und nichts Anderes.

In anderen Worten haben die beiden Webseiten mit dem höheren Rang thematische Autorität.

Gibt es, abgesehen von diesen anekdotischen Ergebnissen wirklich Beweise dafür, dass Google thematische Autorität als einer seiner Rankingfaktoren sieht? Absolut. Googles Search Quality Evaluator Guidelines bestätigt dieses dies in Bezug auf das E-A-T-Konzept an. Dieses Thema hatten wir in einem früheren Beitrag schon angesprochen.

Suchabsicht

Google rankt nicht immer dieselbe Art von Inhalt für jede Suchanfrage.

Wenn zum Beispiel jemand eine Suchanfrage zum Online-Kauf von Kleidern, ist diese Person im Kaufmodus. Sie möchte also wahrscheinlich Produkte sehen, die sie kaufen können. Aus diesem Grund zeigt Google Ergebnisse von verschiedenen E-Commerce-Shops.

Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Auf der anderen Seite ist eine Person, die nach Anleitung zum Binden einer Krawatte such, wahrscheinlich im Lernmodus. Sie möchte also wissen, wie man eine Krawatte bindet – nicht, wo man eine kaufen kann. Deshalb zeigt Google bei dieser Suchanfrage vermehrt Blogbeiträge.

Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Geschwindigkeit der Webseite

Die Geschwindigkeit einer Seite ist schon seit 2010 ein Rankingfaktor. 2018 wurde damit begonnen, mobile Webseiten zu berücksichtigen.

Die Wichtigkeit hierbei ist, dass es nicht unbedingt darauf ankommt Millisekunden schneller als die Konkurrenz zu sein, sondern die Erfahrung des Kunden auf Ihrer Seite nicht negativ zu beeinflussen.

Wie schnell sollte eine Seite also laden?

Im Jahre 2018 sagte Google, dass mobile Seiten weniger als drei Sekunden brauchen sollten, um dem Nutzer Inhalte anzuzeigen. Der Suchmaschinenanbieter sagte außerdem, dass die Größe einer mobilen Seite weniger als 500kb betragen sollte.

In diesem Zusammenhang ist auch der nächste Punkt relevant.

Mobile Friendliness

Beinahe 2/3 aller Suchanfragen laufen über mobile Geräte, also ist es kein Wunder, dass Google die mobile „Freundlichkeit“ einer Seite Im Jahre 2015 als Rankingfaktor aufgenommen hat. Im Juli 2019 fügte Google „mobile-first indexing“ als Rankingfaktor für Desktopsuchen hinzu.

Um einen der oberen Rankingplätze bei Google zu belegen, bedarf es nicht unbedingt der aktuellsten Tipps und Tricks. Wichtig ist, Arbeit in guten Content zu stecken, nach denen Nutzer suchen, die eine angenehme Nutzererfahrung bieten und Google deutlich macht, dass es das beste Ergebnis für ein bestimmtes Resultat ist.

Wenn auch Sie dabei sind, Ihre Webseite SEO-technisch und hinsichtlich Rankingfaktoren zu optimieren und dabei Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns gerne! Unsere erfahrenen Mitarbeiter im Bereich Online-Marketing stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, sodass Ihre Webseite in den Suchergebnissen von Google höher rankt.

Beitragsbild Storytelling

Storytelling: Geschichten erzählen, Kunden binden!

Sei es in Filmen, im Büroalltag oder als Märchen—Storytelling ist stets ein Teil unseres Lebens. Wenn Sie mit dem Begriff nicht auf Anhieb vertraut sind, stellt sich die Frage: Was ist Storytelling? Der Begriff beschreibt die Vermittlung von Informationen—und auch Emotionen—durch das Erzählen von Geschichten. Wie Sie als Webseitenbetreiber von der Kunst des Erzählens Gebrauch machen und dabei Kunden an sich binden können, präsentieren wir in unserem heutigen Beitrag.

Warum sind Geschichten von so großer Bedeutung?

Die kurze Antwort: Sie bleiben in der Erinnerung.

Waren Sie schon mal als Zuschauer bei einer Präsentation anwesend, deren Inhalt Sie nur schwer folgend konnten? Sind Ihre Gedanken nach einigen Minuten abgedriftet? Das ist nicht verwunderlich, denn die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen nimmt immer weiter ab. Um denselben Fehler nicht auch mit Ihren eigenen Kunden zu begehen, ist es unerlässlich, Produkte und Informationen in Geschichten zu verpacken. Damit gelingt es Ihnen, die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden zu gewinnen und diese auch zu behalten.

I’ve learned that people will forget what you said. People will forget what you did. But people will never forget how you made them feel.

—Maya Angelou

Eine Geschichte vermittelt Informationen immer lebhafter und erfolgreicher als eine trockene Aufzählung von Wissen zu einem Produkt. Wenn Storytelling erfolgreich durch eine Marketingabteilung eingesetzt wird, setzen sich Ihre Produkte stärker im Gehirn Ihrer Kunden fest.

Dabei ist es nicht nur von Vorteil, reine Geschichten zu erzählen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Informationen und Produkte mit visuellen Mitteln wie Bildern und Texten zu optimieren, sodass sie greifbarer erscheinen und bei Ihrem Publikum auf emotionaler Ebene etwas auslösen. Ein weiterer Weg ist es, Produkte direkt so darzustellen, wie sie im echten Leben auch gebraucht bzw. genutzt werden—zeigen sie Ihr Produkt in Action! Wenn Ihr Kunde dieses Produkt betrachtet, erscheinen im Gehirn unbewusst schon Bilder und Ideen, was man damit alles tun kann.

Das Auslösen von Bildern im Kopf führt zu erhöhter Motivation zum Kauf des Produkts.

Dazu entsteht ein schöner Nebeneffekt: Die Produktinformationen werden mithilfe von visuellen Mitteln leichter aufgenommen und verarbeitet.

Konkretes Beispiel: Das Produkt Schokolade

Der Entwurf

Zunächst muss ausgearbeitet werden, an welcher Stelle man mit der Kunst des Storytellings ansetzen möchte. In unserem Beispiel ist das die Detailseite eines Produkts, denn an dieser Stelle befinden sich alle Kunden, die höchstes Interesse an der angebotenen Schokolade haben. Um dieses Produkt herum soll also eine Geschichte entstehen—die Kunst des Storytellings also.

Daraufhin sollte man sich darüber Gedanken machen, welches Zielpublikum man ansprechen möchte. Dieser Schritt ist je nach Situation und Produkt mehr oder weniger schwierig, denn bei einem breiteren Publikum ist es wesentlich komplizierter, alle Altersgruppen mit derselben Geschichte anzusprechen. Am besten ist es, sich als Marketingabteilung grundsätzlich die folgende Frage zu stellen: Wen möchten wir mit unserer Geschichte erreichen?

Dann muss man sich fragen, auf welche emotionalen Werte ein Kunde aus diesem Zielpublikum anspricht. Welche visuellen Elemente, welche Texte helfen, um dabei eine bestimmte Message zu transportieren.

Das folgende Beispiel zeigt einen ersten Entwurf für das Storytelling zu einem Produkt:

Die Umsetzung

Für das erfolgreiche Storytelling werden nun die Überlegungen konkret auf der Detailseite in Form von Optimierungen umgesetzt. Bei unserem Beispiel wurde dafür der obere Bereich der Seite visuell bereichert, indem Bilder, Texte und Details zum Produkt hinzugefügt wurden. Das Produkt wurde mithilfe von Storytelling erweitert—das Produkt hat also eine Geschichte bekommen, die den Kunden auf einem emotionalen Level ansprechen und so in Erinnerung bleiben soll.

Dabei sollte aber natürlich auch die mobile Ansicht der Webseite nicht außer Acht gelassen werden. Wenn Sie eine Geschichte erzählen, tun Sie das über alle Endgeräte hinweg.

Im Vergleich kann man deutlich sehen, dass die Produktseite mithilfe des Storytellings sowohl visuell als auch emotional ansprechender wirkt.

Storytelling ist eines der zentralen Bestandteile, wenn es darum geht, Kunden anzusprechen und diese an sich zu binden. Unsere Experten der Internetagentur Heilbronn beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dieser Art des Erzählens. Wenn Sie also das Bedürfnis haben, Ihre Kunden emotional zu stimulieren, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Nehmen Sie am besten direkt Kontakt zu uns auf, um einen ersten Entwurf zu gestalten!

Beitragsbild Webseite Geschwindgkeit

8 Störenfriede, die die Geschwindigkeit Ihrer Webseite beeinflussen

Zeit ist das wichtigste Kapital. Nichts ist frustrierender als eine Webseite, die langsam lädt. Eine langsame Webseite führt zu keiner Konversion und beeinflusst das Ranking in den Suchergebnissen einer Suchmaschine. Google hat ebenfalls erklärt, dass es die Geschwindigkeit einer Webseite beim Ranking miteinbezieht.

  • Einer Akamai-Studie zufolge verlassen 53 Prozent der Internetnutzer eine Webseite, wenn diese nicht innerhalb von 3 Sekunden geladen hat.
  • Eine Sekunde Verzögerung kann Amazon jährlich einen Schaden von 1,6 Milliarden US-Dollar kosten.
  • Laut Pingdom benötigen 78 Prozent der weltweiten Top 100 Retail-Webseiten weniger als drei Sekunden, um zu laden.
  • Eine Sekunde Verzögerung auf einer Webseite führt durchschnittlich zu sieben Prozent weniger Konversion.
  • Die durchschnittliche Ladezeit einer Desktop-Webseite beträgt 1,286 Sekunden; die Ladezeit auf einem mobilen Gerät beträgt 2,594 Sekunden.

Die Optimierung der Ladezeit ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern ein Must-Have; vor allem dann, wenn man sich gegen die langsamere Konkurrenz durchsetzen möchte. Wenn Sie bemerken, dass Ihre Webseite länger als drei Sekunden lädt, ist es an der Zeit, herauszufinden, woran das liegt und wie man die gesamte Performance der Webseite verbessern kann.

1. Probleme mit Caching

Browser-Caching ist sehr wichtig für wiederkehrende Besucher. Jedes Mal, wenn Nutzer Ihre Webseite zum ersten Mal besuchen, speichert der Browser alle Dateien wie Bilder, CSS-Stylesheets und Javaskript-Dateien für eine bestimmte Zeit. Wenn der Nutzer beim nächsten Mal die Seite erneut besucht, erlaubt Browser-Caching es, diese gespeicherten Dateien innerhalb kürzester Zeit abzurufen.

Webseiten laden schneller, wenn man die Abrufzeit dieser Dateien verkürzt. Caching kann definitiv dazu beitragen, die Ladezeit zu verkürzen, doch es ist auch nicht ohne Probleme. Wenn Sie Ihr Caching nicht korrekt einrichten, kann dies der Interaktion mit Nutzern schaden. Es ist also unentbehrlich, eine solide Caching-Strategie zu entwickeln.

Wenn Ihre Webseite über WordPress läuft, gibt es hierfür bestimmte Cache-Plugins, um die Performance zu steigern. Der große Vorteil an diesen Plugins ist, dass man keine großen technischen Kenntnisse benötigt, um sie zu konfigurieren und einzusetzen.

2. Überladene Datenbank

Eine überladene Datenbank kann ein stiller Störenfried sein, wenn es um die Performance einer Webseite geht. Eines der Tücken von WordPress ist, dass die Datenbank überlaufen sein kann mit Beitragsrevisionen, deaktivierten Plugins, gespeicherten Entwürfen und vielem mehr. Trackbacks und Pingbacks haben keinen praktischen Nutzen in WordPress. Deaktivieren Sie diese, um zusätzliche Verstopfungen der Datenbank zu vermeiden und die Zahl der Anfragen zu steigern.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie andere, unnötige Dateien wie Spamordner und Papierkörbe, vergängliche Dateien und Datenbanktabellen löschen, denn auch diese können Ihre Webseite verlangsamen.

Um die Datenbank Ihrer Webseite aufzuräumen, können Sie ein Plugin wie (das kostenpflichtige) WP Rocket verwenden. Damit können sie geplante Aufräumaktionen ausführen und diese Dateien zum Beispiel jede Woche entfernen lassen. Darüber hinaus können Sie Ihre Datenbank über den Reiter Database bzw. Datenbank optimieren.

3. Veraltetes CMS

Die Nutzung eines veralteten Content-Management-Systems kann zu einer Verlangsamung Ihrer Webseite und zu Sicherheitslücken führen. Die meisten CMS wie WordPress, Joomla oder Drupal informieren Sie darüber, wenn ein neues Update verfügbar ist. Stets die neueste Version eines Plugins oder allgemein einer Software zu haben führt zu schnelleren Ladezeiten.

Wenn Sie Ihr CMS noch nicht aktualisiert oder diesbezüglich keine Info von Ihrem Anbieter bekommen haben, können Sie einen Geschwindigkeitstest auf verschiedenen Unterseiten Ihrer Webseite durchführen, um herauszufinden, ob es irgendwelche Bereiche und Stellen gibt, an denen Verbesserungsbedarf besteht.

4. Übermäßige Nutzung von Social Media Skripten und Plugins

Social Media ist inzwischen ein zentraler Bestandteil fast jeder Webseite. Unabhängig davon, wie groß Ihre Webseite ist, sollten Sie diese mit Ihren sozialen Netzwerken verknüpfen, um Ihren Nutzern die Möglichkeit zu bieten, Ihre Beiträge zu teilen. Trotzdem ist zu beachten, dass eine übermäßige Nutzung von Social Media Skripten und Plugins die Geschwindigkeit einer Seite negativ beeinflussen kann.

Begrenzen Sie die Zahl der Plugins und Skripte, die Sie nichts benutzen und informieren Sie sich über alternative Wege, Ihre Beiträge auf sozialen Netzwerken zu planen und zu automatisieren. Dienstleistungsanbieter im Bereich Automatisierung und Digitalisierung können eine große Hilfe in diesem Bereich sein.

5. Chatbots

Chatbots sind großartig, wenn es um Kundenanfragen geht. Einer Studie von Salesforce zufolge, bevorzugen 69 Prozent aller Kunden in den Vereinigten Staaten Chatbots, um die Kommunikation mit einer Marke zu beschleunigen; doch Chatbots sind ein zweischneidiges Schwert. Chatbots können die Geschwindigkeit Ihrer Webseite beeinflussen, wenn das Skript nicht korrekt eingebunden wurde.

Es ist wichtig, dass der Chatbot asynchron geladen wird. Das bedeutet folgendes: Wenn der Chatbot ein Gespräch mit einem Kunden initialisiert oder Pings sendet, sollte diese Aktion über externe Server laufen. Benutzen Sie also das richtige Skript, was genau diesen Befehl ermöglicht.

6. Broken Links

Tote Links sind nicht nur eine Qual für Webseiten, sondern auch für die Bandbreite. Wenn Sie viele tote Links auf Ihrer Webseite haben, verschwenden Sie Ressourcen. Darüber hinaus können sie auch Ihr Ranking in Suchmaschinen und die Bewertung von Nutzerverhalten negativ beeinflussen. Um tote Links zu erkennen, gibt es viele verschiedene Tools im Netz. Eines davon ist die Sistrix Toolbox, mit dem nicht nur defekte Links sondern auch Weiterleitungen erkannt werden.

7. Gravatare

Während Gravatare Ihren Nutzern Bequemlichkeit und leichte Anpassungsmöglichkeiten bieten, haben sie einen entscheidenden Nachteil: Geschwindigkeit. Wenn Sie eine kleinere Webseite haben, ist das oftmals kein Problem, doch auf großen Seiten mit vielen Nutzerkommentaren ergibt sich hier eine deutliche Verlangsamung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dies zu verbessern.

  • Gravatare in WordPress deaktivieren
  • Kommentare ohne Wert entfernen
  • Cache-Plugins für Gravatar verwenden
  • Größe der Gravatar-Icon verkleinern

8. Ungültiges HTML und CSS

Wenn Sie ungültiges HTML und CSS entfernen, verbessert sich die Übertragungsrate Ihrer Webseite und die gesamte Seitenperformance ungemein. Stellen Sie sicher, dass Sie Befehle verwenden, die in Einklang mit den W3C-Standards stehen, damit Browser Ihre Webseite richtig interpretieren.

Sie können das HTML und das CSS Ihrer Webseite mit dem W3C HTML Validator bzw. dem W3C CSS Validator überprüfen.

Performance und Geschwindigkeit ist das A und O einer Webseite. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema und machen Ihnen ein individuelles Angebot. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf!

Beitragsbild COVID Google

COVID-19: Wie unterstützt Google Nutzer?

Coronavirus, COVID-19 – wie auch immer man es nennt, es ist derzeit in aller Munde. Wir werden ständig mit aktuellen Updates und #breakingnews bombadiert; jedoch ist es dabei nicht immer einfach, den Überblick zu behalten und zu entscheiden, welchen Quellen vertrauenswürdig ist. Im Mittelpunkt steht dabei stets eine Suchmaschine, die der Großteil von uns täglich verwendet: Google. Deshalb die Frage: Was unternimmt Google, um seine Nutzer zu informieren und auf dem aktuellen Stand zu halten? Dieser Beitrag verrät es Ihnen.

1. Google hilft dabei, nützliche Informationen zu finden.

Menschen benutzen Google, um Informationen bezüglich Schutzimpfungen, Reisebestimmungen und Vorbeugungsmaßnahmen zu finden. So sind die weltweiten Suchanfragen zum Thema Coronavirus seit der ersten Februarwoche um 260 Prozent gestiegen. Google hat einen SOS-Alert eingerichtet, der Nutzer stets mit den aktuellsten News und Updates versorgt; dabei werden auch Sicherheitshinweise und Verweise auf maßgebende Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gegeben.

Google arbeitet auch daran, sein Knowledge Panel auszubauen, damit dort Informationen zu Symptomen, zur Prävention und zur Behandlung von COVID-19 angezeigt werden, wenn man speziell nach diesen sucht.

Auch auf YouTube unternimmt Google Maßnahmen. Auf der deutschen Startseite erscheint links unten ein Banner, der einen zu weiteren Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weiterleitet.

Quelle: https://www.youtube.com/ (Stand: 18.03.2020, 11:36)

Darüber hinaus hat Google verkündet, dass derzeit eine Webseite zum Thema Coronavirus bzw. COVID-19 im Aufbau ist, die eine Bildungsfunktion haben soll, aber auch zur Prävention dienen und lokale Ressourcen im ganzen Land präsentieren soll. Die Webseite sollte am Montag veröffentlicht werden, doch Google hat verkündet, dass sich der Live-Gang verzögern wird.

Außerdem stellt Google durch seine Produkte weiterhin Informationen bereit, wie auch bei dem Beispiel die Do the Five-Kampagne, mit denen man ganz einfache Maßnahmen zur Vorbeugung und zum Schutz ergreifen kann.

2. Google schützt vor Desinformation.

Googles Team für Trust and Safety arbeitet rund um die Uhr und rund um die Welt, um Nutzer vor Fehlinformationen zu schützen – seien es Phishing, Verschwörungstheorien, Malware oder Desinformation. Deshalb entfernt YouTube Google Videos, die Heilung versprechen und von medizinischer Behandlung abraten. Außerdem blockiert Google Ads jegliche Werbung, die versucht, aus dem Coronavirus Kapital zu schlagen. In diesem Zuge hat Google in den letzten Wochen zehntausende Werbungsanzeigen entfernt. Außerdem hilft Google der Weltgesundheitsorganisation und Regierungseinrichtungen dabei, informative Werbung zu schalten. Wussten sie auch, dass es verboten ist, auf Google Play Apps zu veröffentlichen, die medizinischen Content beinhaltet und riskant für die Gesundheit sein kann?

3. Google fördert die Produktivität von Schülern, Studenten und allen, die im Home Office arbeiten.

Angestellte, Ausbilder und Schüler machen von Produkten wie Gmail, Calendar, Drive, Classroom, Hangouts Meet und Hangouts Chat Gebrauch, um produktiv zu arbeiten, selbst wenn sie dies von zu Hause aus machen müssen. Google setzt außerdem weitere Mittel ein, um dem steigenden Interesse an Livestreaming auf YouTube gerecht zu werden.

4. Google unterstützt Hilfsmaßnahmen und Regierungsorganisationen

Google unterstützt die Weltgesundheitsorganisation und staatliche Einrichtungen mit 25 Millionen US-Dollars. Darüber hinaus hat Google über 1 Millionen US-Dollars an Hilfsorganisationen gespendet, die Produkte für die medizinische Versorgung kaufen, Arbeiter an der Front mit Nahrungsmitteln und einer Unterkunft versorgen, den Aufbau von temporären Krankenhäusern unterstützen und mit langfristigen Wiederherstellungsleistungen helfen. Google Cloud arbeitet weiterhin mit staatlichen und lokalen Regierungen zusammen, um sie erfolgreich mit ihren Bürgern zu verbinden und zurückkehrende Reisende aus betroffenen Regionen wieder nach Hause zu bringen. So zum Beispiel in Singapur: Hier hat Google Cloud mit der Regierung zusammengearbeitet, um einen Chat-Bot auf der Webseite zu implementieren, der die meist gestellten Fragen der Bürger beantwortet.

5. Google treibt die Gesundheitsforschung und Wissenschaft voran.

Verily, ein Forschungsunternehmen der Alphabet Inc., das sich auf die Gesundheit und Naturwissenschaften konzentriert, betreibt eine Zusammenarbeit mit lokalen und staatlichen Einrichtungen in Kalifornien, um Testing Sites im Umkreis von San Franscisco aufzubauen. Außerdem arbeiten sie derzeit an einem Online-Tool, mit dem Bürger im Rahmen einer virtuellen Umfrage von Verilys Project Baseline einen Screener durchlaufen. Wenn sie die bestimmten Anforderungen für eine Erkrankung an COVID-19 erfüllen, werden sie zu mobilen Teststellen geleitet.

Beitragsbild Tracking und Datenschutz

Tracking und Datenschutz 2020

In Sachen Tracking und Datenschutz ist in den letzten Wochen und Monaten viel geschehen; auf einmal befinden sich Vermarkter, aber auch Nutzer, in einem wirren Netz, das es zu entwirren gilt. Dieser Beitrag präsentiert wie der aktuelle Stand in diesem Bereich aussieht und was wir für die Zukunft erwarten können.

Januar 2020 war eine Art Wendepunkt im Datenschutz; zum Beispiel trat in den Vereinigten Staaten der California Consumer Privacy Act (CCPA) in Kraft; Google Chrome verkündete die Initiative Sandbox und gibt damit bekannt, Drittanbieter-Cookies in den nächsten zwei Jahren obsolet machen zu wollen. Nach Monaten, in denen Vermarkter Alarm geschlagen haben gilt es jetzt, sich aus dieser Verwicklung zu befreien und zu schauen, wie sich das Thema Datenschutz weiterentwickelt.

Die kommenden Wochen und Monate werden dafür eine wichtige Rolle spielen; je nachdem, auf welche Bereiche ein Unternehmen Wert legt, können sich grundlegende Änderungen ergeben wenn aktuelle Trends in diesem Jahr weiterhin fortbestehen.

  1. Channel Attribution wird ins Stocken geraten wenn Einschränkungen im Tracking die Messung der Performanz nicht mehr ordnungsgemäß wahrnehmen können und unechte bzw. unnatürliche Schwankungen registrieren.
  2. Campaign Efficiency wird an Klarheit verlieren wenn sich die Wirksamkeit der Retargeting-Strategie verringert und die Angleichung an das Zielpublikum undurchsichtiger wird.
  3. Die Kundenerfahrung wird ins Wanken geraten wenn Vermarkter die Kontrolle über Frequency Capping und Creative Sequencing verlieren.

Die verbesserte Regulierung im Bereich Tracking und Datenschutz können einerseits als Rückschläge gesehen werden; andererseits gelten sie keineswegs als Fehltritte für Unternehmen oder Konsumenten; auch wenn wir nicht wissen, wie sich die Zukunft in diesem Bereich weiterentwickeln wird, ist es wichtig, gebildet zu sein und zum Dialog beizutragen.

Dazu muss man sich erstmal mit den Basics auseinandersetzen.

Was ist ein Cookie?

Ein Cookie speichert Informationen, das zwischen Browsern und Servern weitergegeben wird, um Einheitlichkeit zu garantieren, während Konsumenten auf Webseiten navigieren. Einheitlichkeit hat dabei eine grundlegende Wichtigkeit, denn sie kommt oftmals Konsumenten zugute; so zum Beispiel im Falle des allseits bekannten Warenkorbs.

Beim Online-Shopping wird hier ein Artikel zum Warenkorb hinzugefügt während sich der Konsument auf der Webseite bewegt; der Artikel bliebt jedoch weiterhin im Warenkorb bestehen. Selbst wenn ein Konsument auf eine andere Webseite springt, um beispielsweise Preise zu vergleichen, und dann wieder zurückkommt, ist der Artikel immer noch da; also eine große Erleichterung für Konsumenten, die oftmals browserübergreifend und geräteübergreifend agieren.

Von dieser Einheitlichkeit profitieren natürlich auch Vermarkter und ihre Konvertierungsraten denn Konsumenten sind nicht gezwungen, sich bei jedem Besuch auf einer Webseite erneut zu authentifizieren. Ausgehend vom Beispiel Online-Shopping würde dieses Erlebnis völlig ins Stocken geraten.

Diese Einheitlichkeit kann aber auch zu einem Vertrauensbruch führen.

Manche Cookies verschwinden wieder wenn der Browser geschlossen wird; andere wiederum können über Monate und Jahre hinweg Daten sammeln, Informationen über mehrere Seiten, Sitzungen, und Einkäufe hinweg anhäufen. Die Unterschiede zwischen Cookies können minimal sein – die Auswirkungen jedoch sind erheblich.

First-Party-Cookies vs. Third-Party-Cookies

Es ist wichtig zu verstehen, dass First-Party-Cookies und Third-Party-Cookies auf die gleiche Art und Weise geschrieben, gelesen und gespeichert werden. Simo Ahava, Experte für Entwicklung bei Google, sagt folgendes zu diesem Thema.

It’s common in the parlance of the web to talk about first-party cookies and third-party cookies. This is a bit of a misnomer. Cookies are pieces of information that are stored on the user’s computer. There is no distinction between first-party and third-party in how these cookies are classified and stored on the computer. What matters is the context of the access.

– Simo Ahava

Der Unterschied liegt in der Top-Level-Domain, die vom Cookie abgerufen wird. Ein First-Party-Cookie nimmt Bezug und interagiert mit nur einer Domain und deren Subdomains.

  • internetagentur.hn
  • internetagentur.hn/referenzen

Ein Third-Party-Cookie nimmt Bezug und interagiert mit mehreren Domains.

  • internetagentur.hn
  • econsor.de

Andere wichtige Web-Tracking-Konzepte

Persistent Cookies und Session Cookies beziehen sich mit ihrer Bezeichnung auf die Dauer. Session Cookies laufen am Ende einer Sitzung ab wenn der Browser geschlossen wird. Persistent Cookies tun das nicht. Die Dauer der Datenspeicherung wird im Bereich Regulierung ein wichtiges Konzept darstellen.

Cookies sind nicht der einzige Weg, um Konsumenten online zu tracken. Die Methode des Fingerprinting identifiziert Nutzer auch ohne Cookies. Dabei werden zahlreiche Informationen; beispielsweise Betriebssystem, Bildschirmauflösung, Sprachinformationen, die Nutzung von bestimmten Adblockern oder auch Java-Script-Elementen gesammelt und verwendet, die alle zusammen ein Profil des Konsumenten bilden.

Die Speicherung von Daten allgemein stellt ein großes Feld dar. Dabei wird oftmals auf die Speicherung von Cookies verwiesen und wie Browser die Speicherung dieser Cookies beschränken können. Es gibt aber auch andere Wege, um Cookies zu speichern. LocalStorage zum Beispiel macht von JavaScript Gebrauch um Informationen in Browsern zu speichern.

Aktueller (Zu)Stand

Jede Aktion im Bereich Datenschutz zieht eine Reaktion des Konsumenten nach sich. Nach der Cambridge-Analytics-Affäre zum Beispiel rankte #deletefacebook in den weltweiten Trends und Umfragen fanden heraus, dass 75 Prozent aller US-amerikanischen Konsumenten ihre Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook verschärft oder die App von ihrem Smartphone gelöscht haben; das war die Konsequenz auf der Mikroebene.

Auf der Makroebene, wo eine einzige Aktion Millionen oder Milliarden von Menschen betrifft, ergab sich eine viel größere Folge. Nach dem Skandal haben Konsumenten verstärkt Adblocker installiert und genutzt. Für Unternehmen, die durch Werbung auf – und untergehen, war der Verlust von 25 Prozent aller Werbeeinnahmen verheerend und ist es noch immer.

Politische Konsequenzen

Nur wenige Wochen nach dem Cambridge-Analytics-Skandal verabschiedete die Europäische Union die Datenschutz-Grundverordnung, um die Privatsphärenstandards aller Bürger zu verbessern und zu schützen; somit wurde die Diskussion um Privatsphäre und Datenschutz in alle Wohnzimmer der Welt übertragen.

Unternehmerische Konsequenzen

Die Folge, die Unternehmen daraus gezogen haben, beginnen, wie oben genannt, bei Adblockern, über Updates im Bereich Privatsphäre, bis hin zur Auflösung von Werbeprovidern.

Eine weitere Folge war die Einführung von ITP (Intelligent Tracking Prevention) im Jahre 2017; der Safari Browser führte ITP ein, um seitenübergreifendes Tracking mit einem Algorithmus zu limitieren.

  • Algorithmus = Automatisierte Entscheidungen die Größe über Urteilsvermögen priorisieren
  • Limit = Blockade entweder sofort oder nach kurzer Zeit
  • Seitenübergreifendes Tracking = First-Party-Cookies und Third-Party-Cookies

ITP 1.0 war nur der Anfang; die darauffolgenden Versionen verschärften die Verweildauer von Cookies, die Speicherung und die Rolle von First-Party-Cookies für die Webanalyse.

Was uns erwartet

Der aktuelle Zustand im Bereich Datenschutz und Privatsphäre kann zukünftig auf verschiedene Wege führen.

  1. Mangel an Klarheit führt zu wenig Veränderung
  2. Limits bei Compounding Tracking halten Vermarkter auf Trab
  3. Aktion der Industrie als Reaktion auf Konsumentenängste

Tracking und Datenschutz ist ein topaktuelles Thema – eines, bei welchem man stets auf dem neuesten Stand sein muss; unser Team der internetagentur.hn ist das. Wenn Sie Fragen zu diesem Themengebiet haben, zögern Sie nicht, uns zu schreiben.

Beitragsbild CRO

Erfolgreiche Konversionsoptimierung? Kein Problem mit unserer Checkliste!

Sie sind in Besitz einer Webseite? Ihre Webseite bringt eine vernünftige Menge an Traffic ein? Doch der Traffic spiegelt sich nicht in der Konversionsrate wieder? Wissen Sie, wie Sie den Wert dieser Datenmenge maximieren und somit die gesamte Menge der Konversionen erhöhen können? Wir zeigen es Ihnen mithilfe unserer Checkliste für Konversionsraten.

Die CRO (Conversion Rate Optimization) ist die Art und Weise, mit der man lernt, wieso der der Traffic auf einer Webseite nicht konversiert und was man dagegen unternehmen kann. Wir gehen hier mehr auf die Frage nach dem „Wieso?“ ein, anstatt auf die Frage danach, was man tun kann.

„Wenn ich eine Stunde Zeit für die Lösung eines Problems hätte, von dem mein Leben abhinge, dann würde ich 40 Minuten damit verbringen, es zu analysieren, 15 Minuten damit, meine Erkenntnisse zu prüfen, und 5 Minuten mit der tatsächlichen Behebung des Problems.“

Albert Einstein

Im Allgemeinen gleicht dieser Prozess einer „Prüfung“ der Webseite, um potenzielle Möglichkeiten zu entdecken, die Konversionsrate zu erhöhen. Man kann nämlich nie wissen, wo genau sich die Chancen befinden; wir werden uns auf die fünf Hauptelemente einer Webseite, die man sich am ehesten anschauen sollte, konzentrieren: Allgemeiner Standard der Webseite, Formulare, Buttons und Links, Calls-To-Action (CTAs) und die Navigation.

Allgemeiner Standard der Webseite

Man sagt, dass die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen dem eines Goldfisches ähnelt. Durch zwei geteilt – und das ist die Dauer, die eine Webseite für das Laden benötigen sollte. Als generelle Regel gilt, dass jede Seite innerhalb von drei Sekunden laden sollte. Nicht mehr. Das ist auch für die Konversionsrate richtig.

An zweiter Stelle sollten alle Seiten und ihre Inhalte leicht zugänglich sein und ihrem Zweck dienen. Das bedeutet beispielsweise: Wenn Sie sich eine Produktseite anschauen, sollte sie genau so funktionieren, wie man dies bei einer Produktseite erwartet. Schauen Sie sich die Seite so an, als ob Sie tatsächlich am Produkt interessiert wären. Wenn Ihnen dabei irgendwelche Probleme oder Hindernisse auffallen, wissen Sie, dass Verbesserungsbedarf besteht. Dabei versteht es sich sicherlich auch von selbst, dass die Webseite responsive gestaltet sein muss (320px – 1290px).

Wenn es um Texte geht, sollte das Verhältnis zwischen Text und Hintergrund mindestens 4,5 : 1 betragen. In diesem Beispiel ist das Verhältnis zu niedrig – der Text ist schwer zu lesen.

Schwer zu lesender Text
Quelle: https://req.co/insights/article/your-conversion-rate-optimization-checklist (Stand: 30.01.2020, 11.32 Uhr)

Die Schriftfarbe zu schwarz zu ändern, würde schon einen erheblichen Unterschied machen. Generell ist eine Überprüfung aller Schriftarten und Schriftgrößen empfehlenswert, damit Texte in allen Fällen groß genug sind und einfach gelesen werden können. Meistens ist ein Minimum von 14pt in Ordnung.

Kontaktformulare

In der Welt des World Wide Web scheint es fast so, als fülle man fast jeden Tag ein neues Formular aus – sei es beim Online-Shopping oder dem Abonnieren eines Newsletters. Es braucht nicht viel, um vom Ausfüllen eines Formulars weggezogen zu werden – vielleicht sogar vom Besuch einer ganzen Seite – wenn sich das Formular wie eine unüberbrückbare Hürde anfühlt. Vielleicht ist es das Interface, das das schnelle Ausfüllen nicht erlaubt, oder das Formular ist nicht responsiv genug.

Wenn Sie ihre Formulare einer Prüfung unterziehen, stellen Sie zuallererst sicher, dass alle Felder mit dem richtigen Feldattribut versehen sind. Das heißt, dass beispielsweise das Feld einer Telefonnummer genau daraus ausgerichtet ist. In diesem Feld sollte man nicht das Format eines Geburtstags eintippen können (Beispiel: xxxx-xxx-xxx-xxx anstatt von xx/xx/xxxx).

Wenn ein Fehler mit dem Formular besteht, sollte dieser Fehler idealerweise direkt beim Ausfüllen erscheinen. Der Fall, dass ein User das Formular komplett ausfüllt, nur um eine Meldung zu bekommen, dass er wegen eines Fehlers von vorne beginnen muss, sollte auf keinen Fall eintreten. In diesem Zusammenhang sollte auch festgehalten werden, dass Fehler mit einem spezifischen Kommentar ausgegeben werden – also nicht nur „E-Mail-Adresse ist ungültig“, sondern „Bitte geben Sie eine E-Mail-Adresse im Format beispiel@beispiel.de ein“.

Darüber hinaus sollten Kontaktformulare auch dem responsive Design einer Webseite und der Touch-Funktion von mobilen Endgeräten angepasst werden. Formularfelder und Buttons sollten auch mobil groß genug sein.

Höhe von Buttons und Formularfelder
Quelle: https://req.co/insights/article/your-conversion-rate-optimization-checklist (Stand: 30.01.2020, 11.34 Uhr)

Call-To-Actions (CTAs)

Die Kunst eines effektiven und unwiderstehlichen CTAs sollte für die Konversionsrate nicht unterschätzt werden. EIN CTA sollte klar genug sein, um eine nahtlose (und vertrauenswürdige) Erfahrung zu gewähren und dem User dabei einen Mehrwert bieten. Sie zeigen dem User damit, dass – je weiter sie sich auf Ihrer Webseite bewegen – desto mehr sich ihnen bietet. CTAs sollten deskriptiv sein –  ohne zu übertreiben – und dabei zu einer Aktion verlocken. Benennen Sie Ihre CTA-Buttons also nicht mit einem allgemeinen „Los“, sondern mit etwas anderem wie „Zeige mir meine Ergebnisse“ oder „Erfahre mehr“.

CTAs sollten den Rest der Webseite unterstützen. Wenn Sie also zum Beispiels eine kostenlose Dienstleistung oder Produkt anbieten, nennen Sie das ruhig öfters auf einer Seite. User werden nämlich öfters danach Ausschau halten, bis sie sich sicher sein können, dass das Produkt wirklich kostenlos ist.

Darüber hinaus sollten CTAs auf einer Webseite hervorstechen. In diesem Beispiel ist das nicht der Fall; hier blenden sich die Buttons zu sehr in den Hintergrund hinein und gehen deswegen verloren.

Ungeeignete CTA-Buttons
Quelle: https://req.co/insights/article/your-conversion-rate-optimization-checklist (Stand: 30.01.2020, 11.35 Uhr)

Navigation

Wie lange halten Sie sich auf einer Webseite auf, wenn Sie nicht wissen, wohin Sie gehen müssen, um Ihr Ziel zu erreichen? Für einen User Ihrer Webseite sollte das innerhalb weniger Klicks möglich sein.

Halten Sie Ihre Navigation simpel. Ihr Menü sollte nur die wichtigsten Links enthalten, die zur einer gewünschten Konversionsaktion führen. Machen Sie beispielsweise vom Footer Gebrauch, um sekundäre Links Ihrer Webseite unterzubringen.

Fazit

Wenn Sie nun über die Optimierung Ihrer Konversionsrate nachdenken, sind wir zur Stelle. Unsere Experten der Internetagentur können Sie bei dieser Sache mit jahrelanger Erfahrung unterstützen und Sie so zum Erfolg führen.

Beitragsbild Social Media Trends

7 Social Media Trends für das Jahr 2020

Das letzte Jahrhundert zeigte in seinem Verlauf immer deutlicher, wie sich das Phänomen Social Media in Form von blühenden, facettenreichen Communities manifestiert hat. In diesen Communities sind täglich mehr als 3,2 Milliarde Menschen unterwegs. Mehr als 90 Prozent der Millenials besuchen mindestens ein soziales Netzwerk regelmäßig. Mehr als 85 Prozent der Generation Z entdecken neue Produkte und Konsumgüter durch Social Media und Social Media Trends. Es ist also verständlich, dass beinahe 75 Prozent aller Vermarkter glauben, Social Media sei ein wirksamer Teil der Unternehmensstrategie.

Das nächste Jahrzehnt ist inzwischen rund eine Woche alt und es gibt sicherlich keine Zweifel daran, dass soziale Netzwerke auch in der absehbaren Zukunft eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben einnehmen werden. Die Frage ist also: Worauf sollten sich Unternehmen, Marken, aber auch der durchschnittliche User von sozialen Netzwerken gefasst machen?

Wir stellen einige der größten Trends vor, die zukünftig in der Welt von Social Media auf uns zukommen werden – wenn sie denn nicht schon vereinzelt verbreitet sind.

Der Tod des „Gefällt mir“-Buttons

Es ist kein Geheimnis, dass sich Marken (aber auch reguläre Nutzer) manchmal viel zu sehr auf den sog. „Like“-Button, Kommentare und Follower als Messwerte für Popularität und Markenwahrnehmung fokussieren. Diese Besessenheit wirkt sich jedoch teilweise negativ auf unsere psychische Gesundheit aus und trägt dazu bei, den freien Engagementfluss zu hindern.

Auf einer langen Liste von verschiedenen Social-Media-Plattformen ist Instagram derzeit der aktuellste Betreiber, der versucht, „Likes“ weniger Wichtigkeit zuzuschreiben. Bei vielen Usern schon verbreitet, wird man zukünftig die Zahl der „Likes“ eines Instagram-Beitrags nicht mehr sehen können. Das betrifft jedoch nicht die eigenen Posts –  hier ist weiterhin ersichtlich, wem der Beitrag gefällt.

Die Idee wird angepriesen als ein Mittel, etwas „Druck“ von Social-Media-Plattformen wie Instagram zu nehmen; sie könnte auch dazu beitragen, gegen Fake-Followers und deren unechten Likes vorzugehen –  denn diese Zahlen trügen und verbreiten den Anschein von mehr Reichweite als sie in Wahrheit haben.

Weniger Betonung auf „Maßeinheiten der Eitelkeit“

Die Entfernung des „Like“-Buttons auf Instagram ist Teil eines weitergehenden Trends – die Nutzung von „Maßeinheiten der Eitelkeit“ in sozialen Netzwerken dämpfen. Der CEO von Twitter, Jack Dorsey, sagte, dass Follower-Zahlen inzwischen irrelevant sind. Im Rahmen eines TED-Konferenzgesprächs verriet er, dass er den „Like“-Button nicht mehr so stark betonen würde –  wenn er die Vergangenheit ändern könnte.

Für Vermarkter im Bereich Social Media, aber auch Influencer ist das ein Hinweis darauf, sich auf umsetzbare Maßeinheiten zu konzentrieren –  wie zum Beispiel die Rate und Qualität von Nutzerengagement in sozialen Netzwerken.

Video Content

Videos sind weiterhin eines der wichtigsten Trends in der Welt von Social Media. Das News-Portal „Social Media Week“ schätzt, dass Videos 85 Prozent des Online-Datenverkehrs im Jahre 2020 ausmachen werden. Soziale Netzwerke werden Videoinhalte also sicherlich immer mehr priorisieren. Auch Vermarkter müssen sich darauf einstellen, Videos als Teil der allgemeinen Marketingstrategie immer mehr in den Fokus zu stellen.

Aufstieg von TikTok

Die Bedeutung von Videoinhalten nimmt immer mehr zu. Das führt dazu, dass Plattformen wie TikTok, Lasso und byte immer populärer werden. An erster Stelle befindet sich derzeit TikTok, der den Weg für alle Konkurrenten ebnet und bei der Generation Z derzeit am beliebtesten ist.

TikTok befindet sich in einer vorteilhaften Position, diesen Trend voranzuführen; denn die App bietet einen fruchtbaren Boden für Influencer – auch Micro-Influencer. TikTok erhöht die Menge an Nutzerengagament durch frischen, unterhaltsamen Content, das nicht auf einen Verkauf abzielt.

Social Shopping

In den letzten zehn Jahren haben soziale Netzwerke eine erhebliche Rolle dabei gespielt, E-Commerce in ein Multimilliarden-Geschäft zu verwandeln. Tatsache ist, dass sog. „Social Shopping“ heutzutage ein großer Teil von Social Media ist.

Nutzer erwarten und möchten Zugriff auf Marken und Produkte durch soziale Netzwerke haben. Der Trick dabei ist, ein hohes Level an Interesse zu generieren – vor allem durch kreatives und einnehmendes Storytelling. Hinzu kommt, dass ein reibungsloses Einkaufserlebnis gewährt werden muss, ohne das soziale Netzwerk für den Einkauf zu verlassen.

Mehr private, weniger öffentliche Interaktionen

In Zeiten von Datenschutz und immer größer werdenden Freundeslisten, wenden sich viele Nutzer wieder privaten Unterhaltungsgruppen und Nachrichtenapps zu, um sich mit anderen Menschen zu verbinden. Apps wie Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram Messaging erlauben es uns, persönlichere Gruppen zu erstellen, in denen wir uns sicher genug fühlen, intime und detaillierte Informationen mit anderen Menschen zu teilen.

Nano-Influencer

Beim Influencer-Marketing kommt es inzwischen nicht mehr auf den Spruch „Go big or go home“ an. Für die größten Einschläge in der Welt der sozialen Netzwerke sollten Marken den Einfluss von Mikro-Influencern und Nanon-Influencern nicht unterschätzen.

Sicherlich wird es immer einen Markt für die allergrößten Influencer geben. Trotzdem haben weniger bekannte Influencer ein kleineres, aber besser definiertes Publikum. Influencer auf dieser Ebene bieten ein größeres Level an Personalisierung und stärkerem Engagement mit der Zielgruppe. Nicht nur das – Social-Media-Nutzer folgen eher einem Influencer, zu dem sie sich verbunden fühlen anstatt einer gesichtslosen Marke.

Fazit

Im Jahre 2020 wird also einiges auf Unternehmen und Social-Media-User zukommen. Wenn Sie dabei sind, Ihre Marketing-Strategie für 2020 zu planen, sind wir Ihnen gerne dabei behilflich. Unsere Experten aus dem Bereich Social Media und Online-Marketing führen Sie auf den Weg des Erfolgs. Sprechen Sie uns an!  

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7 Faktoren bei der Wahl des geeigneten CMS

WordPress, Wix oder doch TYPO3 – die Wahl eines Content-Management-Systems, das den persönlichen Bedürfnissen entspricht, ist nicht immer einfach. Es ist eines der überwältigenden Entscheidungen, die man beim Webseitenaufbau oder Relaunch treffen muss. Früher zumeist überwiegend für das Verfassen von Texten genutzt, bieten Content-Management-Systeme vielfältige Funktionen, Flexibilität, Nutzerfreundlichkeit und Integrationsmöglichkeiten, um den gesamten Workflow eines Webseitenbetreibers zu gestalten.

Quelle: https://www.thedrum.com/opinion/2019/10/02/the-seven-principles-help-you-choose-your-next-cms?utm_source=Bibblio-bottom&utm_campaign=paid-content
(Stand: 18.12.2019, 10:27)

Grundlegende Funktionen eines CMS

Abgesehen von einer benutzerfreundlichen Nutzeroberfläche sollte ein CMS auch folgende Punkte erfüllen.

  • Funktion als einziger Aufbewahrungsort für Inhalte (Content Repository) – Sichere Lagerung und Abfrage aller vorhandenen Daten, bereit für jederzeitigen Abruf.
  • Advanced Analytics – Tracking und Identifikation von Nutzerverhalten basierend auf Persona und Standorten.
  • CRM-Integration – Die Aufzeichnung, Zählung und Kategorisierung von Nutzern je nach ihrem Verhalten und ihren Taten.
  • Automatisierung von Marketingmaßnahmen – Kreation von Regeln, die bestimmte Events bzw. Aktionen auslösen (z. B. der Versand von E-Mails) je nach Persona oder Segmentlogik.
  • Personalisierter Content – Erbringen von höchst gezielten und personalisierten Inhalten an die richtigen Nutzer, zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Was sind die Grundprinzipien eines CMS, die man beachten sollte?

Es gibt kein ultimatives CMS, das stets den Anforderungen aller Nutzer entsprechen wird. Wir stellen Ihnen sieben Faktoren vor, die sich jedes Unternehmen anschauen und in Betracht ziehen sollte, bevor man sich endgültig für eines der vielen Content-Management-System entscheidet.

1. Kosten

Für einen großen Teil von Marketing-Verantwortlichen steht das Budget bei so ziemlich jeder Entscheidung an erster Stelle. Deshalb ist die erste Frage, die man sich bei der Wahl eines CMS stellen muss, ob man ein Open-Source-System oder ein gesetzlich geschütztes System verwenden möchte. Es gibt viele Content-Management-Systeme, die basierend auf Open Source laufend und sofort einsatzbereit sind. So zum Beispiel Drupal.

Systeme wie Drupal benötigen zwar eine Gebühr für das Setup, doch laufende Lizenzkosten sind in diesem Fall nicht vorhanden. Aus finanzieller Sicht ist es jedoch wichtig zu wissen, dass die genannten Systeme fortwährenden, technischen Support benötigen werden, um beispielsweise Sicherheitslücken zu schließen und Updates durchzuführen.

Open-Source-Systeme besitzen einige Vorteile. Das finanzielle Budget, das man sich beim Wegfall von Lizenzgebühren spart, kann man somit in die Implementierung und Anpassung der Webseite stecken. Man ist nicht an einen einzelnen Verkäufer gebunden und eine umfangreiche Support-Community bei Fragen und Problemen ist ebenfalls vorhanden.

2. Sicherheit

Die Frage nach der Sicherheit eines bestimmten Systems ist auch einer der zentralen Faktoren bei der Wahl eines CMS. Nicht umsonst, denn die Webseite könnte auch Kontaktformulare und Eingabemasken besitzen, die personenbezogene Daten verarbeiten; auch beim Thema Cookies spielen persönliche Informationen und deren Sicherheit eine große Rolle. Darüber hinaus muss natürlich auch das CMS an sich vor DDOS und Hackerangriffen geschützt sein. Deshalb ist es wichtig, dass das CMS mit einer SSL-Verschlüsselung läuft.

3. Inhaltsmigration (Content Migration)

Die meisten Projekte benötigen eine Art der Inhaltsmigration. Wenn es um einen kompletten Webseiten-Relaunch geht, können sich die Informationsarchitektur und die Nutzeroberfläche ändern. Deshalb müssen SEO, Inhalte und Daten überprüft werden –  um zu identifizieren, was geschrieben werden soll, was aktualisiert werden soll und was ausgelagert werden muss. Dabei ist auch immer folgendes zu beachten: Je größer die Webseite, desto komplexer ist diese auch. Die Migration von Daten wird also mehr oder weniger aufwändig werden.

4. Benutzerfreundlichkeit

Aus der Perspektive einer Person, die regelmäßig Inhalte veröffentlicht, ist die Nutzung eines CMS ungemein einfach. Denn Marketing-Verantwortliche sind immerhin auch noch für viele weitere Dinge verantwortlich. Aus diesem Grund muss ein CMS schnell und intuitiv bedienbar sein. Viele bevorzugen Drag-and-Drop-Features und die Möglichkeit, Webseiten auf der Basis von „Blöcken“ aufzubauen. Gleichzeitig möchten sie, dass die Webseite hervorsteht, anders aussieht als die der Branchenkonkurrenten und nicht wie ein fades Template.

5. Features

Es ist wichtig, zu analysieren, wer im Unternehmen verantwortlich für das Updaten der Webseiteninhalte ist bzw. sein wird. Darüber hinaus muss geklärt werden, welche Art von Updates es geben soll (News vs. Service-/Produktseiten) und wie oft Aktualisierungen geschehen sollen. Interne Workflow sollten gut geplant werden bevor man sich endgültig für ein CMS entscheidet. So ist es möglich, eine bestimmte Arbeitsoberfläche zu finden, das „out-of-the-box“ den gewünschten Anforderungen entspricht – ohne zusätzliche Tools benötigen zu müssen.

6. Integration

Zuerst müssen sich Gedanken darübergemacht werden, wie gut das CMS, das man in Erwägung zieht, supportet wird. Wie sieht es aus mit der Entwicklungscommunity? Auf welchem Stand befindet sie sich? Darüber hinaus ist zu klären, welche anderen Systeme gebraucht werden, um miteinander zu „kommunizieren“. Zum Beispiel werden Kontaktformulare oder auch Log-In-Portale für Kunden ins CMS integriert; das geschieht entweder durch ein externes Tool oder durch Kern-Plug-Ins (WordPress – Mailchimp, Drupal – Salesforce). Auch Themen wie Personalisierung und AI stehen immer weiter im Vordergrund.

7. Erweiterbarkeit

Die meisten Unternehmen machen Gebrauch von Anpassungen für einzigartige Prozesse oder Features, die nicht „out-of-the-box“ verfügbar sind. Erweiterbarkeit ist schön und gut, aber man muss auf die langfristige Instandhaltung achten. Die technischen Forderungen und Ansprüche werden mit jedem Custom-Tool steigen; dadurch werden zukünftige Updates auch komplizierter werden. Somit werden auch zukünftige Supportgebühren steigen.

Fazit

Klingt alles etwas kompliziert? Machen Sie sich keine Sorgen. Legen sie fest, welche Ansprüche sie haben, welchen Anforderungen ihr individuelles CMS gerecht werden muss und um den Rest kümmern wir uns. Fragen Sie uns!

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Developers: „Open Source wächst weiter trotz Herausforderungen“

Software-Entwickler weltweit sind der Zukunft von Open Source gegenüber optimistisch gestimmt. Trotzdem befürchten eine wachsende Anzahl von Experten, dass fehlende Finanzierung und Unterstützung durch Unternehmen die Tragfähigkeit von Open Source gefährden. Dies ist eines der zentralen Punkte, die DigitalCloud – ein Cloud-Infrastrukturanbieter – in seiner zweiten Jahresumfrage präsentiert. Die Umfrage wurde im aktuellen Jahresbericht des Anbieters „Currents, Open Source 2019“ veröffentlicht. Mehr als 5800 Entwickler aus der gesamten Welt haben an der Umfrage teilgenommen.

Übersicht der Ergebnisse

Die Nutzung von Open Source hat seit der Umfrage aus dem letzten Jahr um 8 Prozent zugenommen. Dieser Wert gilt dabei nicht nur für neue Teilnehmer, sondern auch für die, die bereits schon etwas zum Projekt beitragen.

33% der Befragten zweifeln an der Tragfähigkeit von Open Source in der Zukunft. Sie verweisen dabei auf die Tatsache, dass in diesem Bereich finanziell zu wenig geschähe. Auch die Unterstützung von großen Unternehmen fehle, was die zukünftige Entwicklung der Projekte schwieriger mache.

Viele Teilnehmer der Umfrage sprechen sich für die Verbesserung der Inklusion aus. Jedoch haben Entwickler in diesem Bereich auch sehr viel Gutes über die Freundlichkeit und inklusive Atmosphäre des Netzwerks im Allgemeinen zu sagen. Teilnehmer der jüngeren Generation – allen voran Frauen – sagen, dass sie sich im Vergleich zu anderen fehl am Platz und nicht willkommen fühlen. Laut Eddie Zaneski, einem Sprecher von DigitalOcean, gab es in den diesjährigen Umfrageergebnissen im Allgemeinen viele unterschiedliche Meinungen zwischen Entwicklern verschiedener Generationen und Geschlechtern.

Zentrale Punkte zum Überleben von Open Source

Inklusion und Freundlichkeit stehen im Mittelpunkt, wenn es um den Erfolg jeglicher Open-Source-Software geht. So ist es auch an einem Arbeitsplatz im Büro. Wenn sich Mitarbeiter nicht willkommen fühlen, werden sie nicht ihr Bestes tun können oder den Willen aufbringen, die Arbeit an sich zu verrichten – das meint Gareth Greenway, Senior Softwareentwickler der Software SaltStack.

Weiter sagt er folgendes: „Wenn wir uns die erfolgreicheren und langlebigen Projekte anschauen, dann haben sie alle eine Gemeinsamkeit: Sie fördern und priorisieren alle die Interaktion innerhalb einer Community.“

Essenzielles zum Erfolg

Open-Source-Projekte müssen folgende, essenzielle Dinge für Teilnehmer aufweisen:

  • Projektadministratoren müssen sicherstellen, dass sich neue Nutzer bzw. Teilnehmer willkommen fühlen, wenn sie einer Community beitreten.
  • Sie müssen auch dafür sorgen, dass sich neue Teilnehmer trauen, Fragen zu stellen – ohne dabei Angst zu haben, dem Spott anderer Nutzer ausgesetzt zu werden.
  • Nicht zuletzt müssen Administratoren auch klarmachen, dass ein gewisser Grad an Respekt für Konkurrenzprojekte zu vorhanden sein ist.

Ohne Inklusion und Freundlichkeit besteht in der Community die Gefahr, eine geschlossene Gemeinschaft zu werden – mit Bewohnern, die nicht in der Lage sind, Individuen, größere Gruppen und die Welt an sich in Betracht zu ziehen. Für Charles Kind, einem Analysten bei Pund-IT, folgt daraus der direkte Weg in die Irrelevanz.