App-Entwicklung

Die neuesten Design-Trends für Apps

Immer mehr Menschen nutzen Apps für ihr alltägliches Leben. Hier erfahren Sie, welche die neusten Trends für das App-Design sind.

Neumorphismus

Um Icons und Buttons interessanter zu gestalten, verwendet man den Neumorphismus. Hauptbestandteil hiervon ist, das Erscheinungsbild durch Licht und Schatten “lebendiger” wirken zu lassen. Dabei erinnert es an den Stil aus den 2010er-Jahren.

Augenschonendere Bilder

Da sich die Bildschirmzeit bei den Deutschen um einiges vergrößert hat, suchen die Menschen nach angenehmen Designs. Das Ergebnis davon sind entspannende Farben und eine leicht verständliche Anordnung. Dieser Trend konzentriert sich auf das Wesentliche und versucht Ablenkung zu umgehen.

Wisch-Erlebnis steigern

Ein weiterer Trend ist es, das Wischen noch interessanter und eindrucksvoller zu gestalten. Man kann beispielsweise eine Animation hinzufügen, damit Konsumenten ein realeres Erlebnis haben: zum Beispiel beim Umblättern einer Seite

Tiefeneffekt erzeugen

Um die Aufmerksamkeit auf eine Sache zu lenken, muss diese herausstechen. Mit gezieltem Einsatz von Schatten kann man dies noch verdeutlichen. Zusätzlich kann man die Elemente in verschiedenen Ebenen anordnen.

Analoge Elemente

Ein weiterer Trend ist es, analoge Elemente in Apps einzubringen. Darunter fallen: Papier- und Pappstrukturen, gelbliche Hintergründe anstatt reinem Weiß und Designs im Retro-Stil. Damit schließt man die Lücke zwischen der realen Welt und einer App.

Abstrakt und kunstvoll

Hier gilt vor allem eines: die Balance zu finden. Die Designs sollen detailliert, aber auch schlicht sein. Das muss gekonnt sein: Es erfordert Kreativität und Können, um komplexe Bilder einfach darzustellen.

Perspektivenwechsel

Hier werden hauptsächlich die Winkel gedreht! Hintergründe und Designelemente werden anders als gewohnt angeordnet, um den Blick des Nutzers zu lenken. Dadurch wird die App ansprechender und lebendiger.

Einbindung von VR und AR

Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) geben uns im Lockdown immer mehr Möglichkeiten: Nicht nur Unterhaltung ist möglich, sondern auch Urlaub – und damit ein Entkommen des Lockdowns.
Dabei zählt nicht nur der Spaß, sondern auch der Nutzen. Große Möbelhäuser nutzen AR in Apps bereits, um Möbel in der eigenen Wohnung zu platzieren. So muss der Nutzer die Möbel nicht hin- und herschieben, um den besten Platz zu finden.

Datenvisualisierung

Geht das auch in hübsch? Die Antwort ist: Ja! Mit ein wenig Kreativität kann man anregende Diagramme und Animationen erzeugen. Außerdem lassen sich die Diagramme mit verschiedenen Farben noch ansprechender gestalten.

Fazit

Die Design-Trends für Apps verfolgen alle das gleiche Ziel: die App-Nutzung angenehmer und interessanter zu gestalten. Unsere App-Experten kennen diese Trends und helfen Ihnen gerne dabei, Ihre App nutzerfreundlicher zu gestalten.

Mann mit Smartphone in Hand

6 essenzielle Elemente erfolgreicher Apps

Unternehmen geben Milliarden von Dollars für Apps aus. Laut BuildFire – einer Plattform für mobile Apps – verbringen Nutzer von Smartphones 90 Prozent ihrer Zeit auf Apps im Gegensatz zu Web-Browsern. Die vermehrte Nutzung von Smartphones nimmt nicht ab – auch die Fülle an App-Entwicklern, IDEs (zur Entwicklung von Apps auf mobilen Geräten) und Frameworks wird nicht weniger. Es gibt keine magische Formel, die auf eine App angewendet werden könnten, um sie in die Top 100 im App-Store zu katapultieren. Trotzdem gibt es einige strukturelle Elemente, die jede erfolgreiche App besitzt.

Außergewöhnliches Design zur User-Experience

An erster Stelle die Frage: Was macht Apps erfolgreich? Besonderes UX-Design. Was schafft Nutzerloyalität? Auch besonderes UX-Design. Auf was sollte sich jeder App-Entwickler konzentrieren? Ganz genau: besonderes UX-Design.

Denn Nutzer bevorzugen Apps, die:

  • leicht zu bedienen sind
  • die Nutzer schlau fühlen lassen
  • Aufgaben schnell erledigen
  • mehrere Bezahloptionen anbieten
  • inspirierend und heiter sind

User bezahlen für das gesamte Erlebnis mit Ihrer App. Die darunterliegenden Funktionen sind nicht so wichtig, wie Sie vielleicht denken. Eher kommt es darauf an, wie Sie diese Funktionen präsentieren, in welchem Kontext Sie sie präsentieren und wie flott Sie Ihren Service bereitstellen.

Kostenlose Installation

Eine der wichtigsten Regeln des Marketings ist es, Ihren Kunden Geschenke zu bieten. Indem Sie Ihren Nutzern eine kostenlose Installation und Nutzung Ihrer App bieten, ziehen Sie weitaus mehr potenzielle Kunden zu Ihrem Service.

Machen Sie zuerst Gebrauch von In-App-Käufen, um mehr Profit zu generieren und Markenloyalität aufzubauen. Eine kostenfreie Installation der App erlaubt es Ihren Nutzern, Ihr Produkt risikofrei zu testen und gleichzeitig die möglichen In-App-Käufe kennenzulernen.

Optimierung von In-App-Käufen

Wenn es in Ihrer App die Möglichkeit gibt, In-App-Käufe zu tätigen, müssen Sie ein effizientes Modell schaffen, dass diese Einkäufe – basierend auf Ihrer Dienstleistung – finanziell profitabel sind.

Stellen Sie sich zuerst folgende Fragen, um ein Profitmodell mit In-App-Einkäufen zu schaffen:

  • Bieten Sie Abonnements an?
  • Schaltet Ihre App Schlüsselfeatures frei, wenn man einen einmaligen Einkauf tätigt?
  • Wie viel gibt Ihr Zielpublikum normalerweise für In-App-Einkäufe aus?
  • Wie können Sie Ihre Nutzer dazu motivieren, Einkäufe zu tätigen?

Stellen Sie sicher, das folgende Punkte in Ihrer App möglich sind:

  • Mehrere Zahlmethoden anbieten
  • Den Einkauf einfach und schmerzlos gestalten
  • In-App-Käufe leicht zugänglich machen

Visuelles Design

Die visuelle Gestaltung Ihrer App ist ein grundlegend wichtiger Punkt, denn die erfolgreichsten Apps können alle ansprechende Designs vorweisen. Das ist ein Aspekt, den zu viele App-Entwicklerteams außer Acht lassen; oder erst dann berücksichtigen, wenn es schon zu spät ist. Aber das Gesamtdesign und die Präsentation sollten so atemberaubend sein wie die Zukunft der App.

Nutzer tendieren dazu, verschönerten Produkten zu vertrauen, die ein leichtes Responsive Design aufweisen. Darüber hinaus sind sie eher dazu bereit, einen Einkauf auf Basis der Ästhetik anstatt der Funktionalität der App zu tätigen.

Einfache Bedienung

Die leichte Nutzung der App ist ein grundlegender Bestandteil des UX Designs. So wichtig sogar, dass es zusätzliche Aufmerksamkeit verdient. Großartige Softwareprodukte werden oftmals von Apps geschlagen, die einfach zu bedienen sind. Apple ist womöglich einer der bekanntesten Beispiele dafür, wie man sich die einfache Bedienung eines Produkts zum Vorteil machen kann, um den Markt in einem bestimmten Bereich zu dominieren.

Apple-Produkte sind nicht etwa die leistungsfähigsten, robustesten oder die mit den wenigsten Bugs – sondern sie sind am einfachsten zu bedienen. Sie können zum Beispiel einen Mac direkt aus der Verpackung nehmen und benutzen; bei Ubuntu oder Windows ist das größtenteils nicht der Fall.

Einfache Verständlichkeit

Die besten Apps auf dem Markt sind leicht zu verstehen und einfach zu nutzen. Auch wenn Ihre App beeindruckende technische Vorzüge aufweist, ist es trotzdem unentbehrlich, diese Funktionen auf eine kundenfreundliche Art und Weise zu präsentieren.

Generell möchten Nutzer wenig Zeit auf einer Seite verbringen, ohne zu viele wichtige Informationen zu verlieren. Wenn Sie Ihre App einfach halten und ihre Nutzern bei ihrem Vorgehen geleiten, wird die Verwirrung bei den Nutzern möglichst klein gehalten.

Je direkter eine App ist, desto mehr vertrauen ihr die Nutzer, die auf Transparenz und Vertrauenswürdigkeit Wert legen. Indem Sie Ihr Produkt einfach halten und eine Schätzung davon haben, wieviel die Entwicklung und Instandhaltung der App kostet, ist es möglich, ihre App ohne große Missverständnisse und Komplikationen voranzutreiben.

Fazit

Erfolgreiche Apps sind nicht alle gleich, aber sie haben viel gemeinsam. Die besten Apps priorisieren die Nutzererfahrung und halten gleichzeitig die Bedienung einfach und verständlich.

Um dem Markt erfolgreicher Apps beizutreten, müssen Sie analysieren, was diese Apps so erfolgreich macht. Apps sollten dabei eine höchst kuratierte Nutzererfahrung bieten und das Beste der App präsentieren ohne dabei den Kunden zu belasten.

Wenn Sie eine App erstellen möchten, aber noch keine Erfahrung damit haben, ist das kein Problem! Denn die App-Experten unserer Agentur bieten professionelles Wissen in diesem Bereich an und stehen Ihnen bei der Konzeption, Entwicklung und Gestaltung Ihrer ganz persönlichen App stets zur Seite. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Google News Update

Google News ist nun zweisprachig

Heutzutage ist mehr als 60% der Weltbevölkerung in der Lage, zwei oder mehr Sprachen zu sprechen und Inhalte bilingual bzw. multilingual zu konsumieren. Jedoch ist es in der Welt der Online-Inhalte nicht immer einfach, Artikel und Nachrichten bequem in beiden Sprachen (gleichzeitig) zu finden. So auch mit Google News. User konnten hier Nachrichten bis zuletzt nur in einer Sprache lesen. Für Neuigkeiten in anderen Sprachen musste man so auf andere News-Portale ausweichen. Das hat Google nun geändert und ermöglicht es, zweisprachige Nachrichten zu lesen – ohne die App bzw. Seite verlassen zu müssen.

Wie funktioniert das Update?

Über die Einstellungen ist es nun möglich, eine zweite Sprache auszuwählen und sich somit inhaltlich auf verschiedene Regionen der Welt zu konzentrieren. So zum Beispiel, wenn der Wunsch danach besteht, Englisch als zweite Sprache neben Deutsch einzustellen. Hier kann man aus einer Zahl an Einträgen auswählen und News aus vielen verschiedenen Ländern abdecken, die diese auf Englisch veröffentlichen.

Dabei ist es nicht allzu wichtig, dass Englisch als eine Muttersprache in diesem Land gilt. Neben Ländern wie den Vereinigten Staaten, Großbritannien oder Indien ist es auch möglich, Nachrichten aus anderen Ländern wie Kroatien und Estland zu konsumieren. Selbst wenn diese Länder Englisch nicht als offizielle Sprache verankert haben.

Mit zwei Sprachen ist es dann aber auch getan; mehr lassen sich nicht auswählen. Außerdem gibt Google die Bedingung vor, eine der beiden Sprache als Primärsprache auszuwählen. In der ausgewählten Sprache werden dann mehr Nachrichtenthemen angezeigt als in der zweiten Sprache. Wenn wir als deutsche Nutzer beispielsweise Englisch als zweite Sprache wählen, werden englische Nachrichten oben in einem speziellen News-Bereich angezeigt. Darüber hinaus erscheinen einzelne Nachrichten auch verstreut im eigentlichen News-Feed.

Wie erhalte ich das Update?

Dieses Update der Google News App ist nun verfügbar für Android und iOs und beinhaltet alle 141 Länder und 41 Spracheinstellungen. Um dieses Feature zu aktivieren, muss man in die Spracheinstellungen der Google News App navigieren und die persönlichen Präferenzen dort entsprechend anpassen.

Google News Spracheinstellungen

Spracheinstellungen der Google News App
Quelle: https://www.blog.google/products/news/news-multiple-languages
(Stand: 13.11.2019, 09:55)