2021 Start

So verändert sich das Online-Marketing 2021

Neues Jahr – neues Glück?

Nach diesem turbulenten Jahr 2020, richten sich alle Augen auf 2021.
In diesem Artikel finden Sie alle Infos zu den Veränderungen im Online-Marketing 2021.

Alternativen zu den Third-Party-Cookies

Third-Party-Cookies sind hauptsächlich für die Werbung und das Targeting zuständig. Werbefirmen setzen diese, um den Nutzer einer Webseite wiederzuerkennen.
Diese Cookies werden jedoch oft von den Nutzern blockiert.
Deshalb bleibt dieses Thema 2021 weiterhin aktuell.
Es gilt einen guten Weg zu finden, Nutzer auch in Zukunft in Echtzeit wiederzuerkennen.

Mehr Datenschutz

Viele Konsumenten legen immer mehr Wert auf Datenschutz und Privatsphäre. Dabei ist es ihnen wichtig, dass die eigenen Daten bei den Firmen bleiben, mit denen sie direkten Kontakt haben.
Man unterscheidet zwischen den First-Party- und Zero-Party-Daten.
First-Party-Daten sind die Daten, die eine Firma auf ihrer eigenen Webseite sammelt. Die Daten, die der Nutzer einer Firma selbst mitteilt, nennt man Zero-Party-Daten.
Mehr Datenschutz lohnt sich aber nicht nur für die Verbraucher:

Wenn Onlinemarketing transparenter wird, steigt auch die Userakzeptanz, weil Marketingstrategien auf dem Einverständnis der Nutzer gründen.

Maximilian Balbach, Geschäftsführer von Crossvertise

Neuer Technologietrend: Server-Side-Tracking

Können wir bald alle Cookies abschaffen? Das Serverseitige Tracking könnte eine Lösung dafür sein.
Das funktioniert so: Die Daten der Nutzer werden auf der Serverseite gesammelt, statt wie bisher vom Browser der Nutzer.
Das bringt einige Vorteile:

  • es stellt die Transparenz bei Produktnutzung und Marketingquellen her
  • die Datenqualität verbessert sich
  • die Website-Geschwindigkeit erhöht sich

Online-Marketing wird differenzierter

Durch die Coronakrise haben wir gelernt, uns schnell an neue Situationen anzupassen – und das auch im Marketingbereich.
Denn die neue Kommunikation wird differenzierter und schneller sein. Und damit auch die Werbeaktionen.
Eine Kampagne wird über verschiedene Kanäle gestartet. Dadurch erreicht man viele verschiedene Verbraucher – zum Beispiel über Google MyBusiness, Facebook, Reels auf Instagram oder Youtube.
Durch die Near-Time-Optimierung kann das Budget dafür effektiver eingesetzt. Es kann zudem je nach Kanal verbessert werden.

Mehr Online-Kampagnen

Viele Unternehmen setzen zunehmend auf Online-Kampagnen: Das Netto-Marktvolumen des Digital Advertisings in Deutschland ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr um eine Milliarde Euro gestiegen.
Ein Faktor hierfür ist, dass man Online-Kampagnen besser messen und aussteuern kann. Der Umweltgedanke kommt hierbei auch nicht zu kurz, denn viele Bürger möchten Papiermüll vermeiden.
Das wird auch 2021 so weitergehen.

Fazit

Das Online-Marketing wird sich 2021 weiter entwickeln und voranschreiten.
Mit uns an Ihrer Seite können Sie beruhigt in das neue Jahr starten. Unsere Mitarbeiter aus dem Online-Marketing halten Sie stets auf dem Laufenden und ermitteln gute Werbestrategien.

SEO Plugin

Die beliebtesten SEO Plugins für WordPress

Sie suchen eine Möglichkeit Ihre WordPress – Webseite für Suchmaschinen zu optimieren? In diesem Artikel lernen Sie die besten SEO Plugins von WordPress kennen und erfahren, worauf Sie achten sollten.

Komplettpakete

Diese Plugins ermöglichen Ihnen einen SEO Rundumschlag.

WordPress SEO von Yoast

Mit über 176 Millionen Downloads, gehört Yoast SEO zu den beliebtesten Onpage Optimierungen. Das Plugin ist für Einsteiger geeignet und hilft Ihnen mit ausführlichen Anleitungen weiter.

All in One SEO Pack

Dieses Plugin steht an der Spitze der SEO Plugins – es bietet viele Möglichkeiten: es erkennt doppelte Inhalte, verbessert Titel für Suchmaschinen und bietet Support für AMP.

WPSEO

Diese Erweiterung ist für Einsteiger ausgelegt. Das Plugin aus Deutschland hat eine intuitive Bedienoberfläche. Auf dieser können Sie fast alle Onpage-SEO-Faktoren optimieren. Sollten Sie einmal nicht weiterkommen, hilft Ihnen das WPSEO Hilfecenter weiter.

Delucks SEO Plugin für WordPress

Dieses Plugin ist spezialisiert, die Metadaten, die URL-Struktur und Sitemaps zu optimieren. Zusätzlich hilft es Ihnen durch eine WDF*IDF Analyse, Ihren Text zu verbessern.

SEO Plugins zur Bildoptimierung

Seit Google Webseiten mit kurzen Ladezeiten voranstellt, ist die Bildoptimierung umso wichtiger geworden. Bilder sollten in einer weboptimierten Auflösung von 72 dpi gespeichert werden. Auch hierfür gibt es verschiedene Plugins, die Ihnen dabei helfen.

WP Smush

WP Smush kümmert sich um genau dieses Problem: Alle bereits hochgeladenen Bilder können automatisch in ihrer Größe reduziert werden.

SEO Optimized Images

Nicht nur die Auflösung spielt bei der SEO eine große Rolle, sondern auch die Alt- und Title-Tags der Bilder. Darum kümmert sich dieses Plugin: Nachdem Sie vorher einige Optionen festgelegt haben, ergänzt dieses Plugin automatisch die Alt- und Title-Tags der Bilder.

WordPress Plugins für Cache

Um überflüssige Datenbankabfragen zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, die statischen Elemente Ihrer Webseite auf dem Server bereitzuhalten.

WP Super Cache

Dieses Plugin erstellt aus den dynamischen WordPress-Blogs, statische HTML Dateien. Die PHP Skripte werden dann durch diese HTML Dateien ersetzt und Ihre Webseite verkürzt so die Ladezeit.

W3 Total Cache

W3 Total Cache bietet sehr viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten: Page- und Database Caching, Optimierung von HTML, CSS und JavaScript Dateien sowie das Einbinden eines Content Delivery Networks (CDN).

Broken Link Checker

Das Plugin Broken Link Checker analysiert Ihre ganze Webseite und durchsucht sie nach „toten Links“. Wenn ein Inhalt einen 404 Fehler zurück liefert, listet das Plugin diesen auf dem Dashboard auf und informiert Sie darüber. Das Plugin bietet Ihnen auch die Möglichkeit, diesen „toten Link“ zu bearbeiten. So können Sie sicher sein, dass alle Links auf Ihrer Webseite zu einem Ziel führen.

Fazit

Auch wenn WordPress schon ziemlich suchmaschinenfreundlich entwickelt wurde, können diese Erweiterungen Ihre Webseite optimieren und für mehr Klicks sorgen. Wenn auch Sie Unterstützung bei der SEO suchen, kontaktieren Sie uns gerne. Unsere SEO Experten haben die neusten Trends im Blick und auch unser WordPress Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Instagram: Online-Shopping jetzt auch in IGTVs

130 Millionen Menschen weltweit interagieren bereits mit Instagram Shopping – die Tendenz ist steigend. Vor allem durch Corona haben 59 % der Deutschen mehr online eingekauft als vorher. 87 % der Befragten wollen auch in Zukunft Produkte im Internet bestellen.

Jetzt weitet Instagram die Online Shopping Funktion auf IGTV aus. In diesem Artikel erfahren Sie alles darüber und vor allem auch, warum das für Ihr Unternehmen interessant ist.

Der Instagram-Shop-Bereich wird bereits seit diesem Sommer von Facebook Pay unterstützt. Dadurch können digitale Einkäufe auch über Instagram getätigt werden. Digitale Einkäufe sind in Instagram bereits über Instagram Live, Stories, Beiträge und seit neuestem auch über IGTV möglich. Dieses Feature bietet Unternehmen die Möglichkeit und Chance, die eigenen Produkte kreativ auf Instagram zu platzieren.

Und so funktioniert es:

Die Produkte werden, wie Personen, in den IGTV Videos markiert. Um das Produkt aus dem IGTV anzuschauen, klicken die Nutzer die Produkte an. Durch das Anklicken gelangen sie entweder direkt zum Instagram Checkout oder auf die Webseite des Anbieters. Dort können sie die Produkte dann erwerben. Die IGTV Videos sollen künftig auch im Instagram Shop auffindbar sein.

Durch die Möglichkeit, IGTV Videos zu veröffentlichen, ergeben sich ganz neue Chancen: bei der Kreation und beim Storytelling gibt es viele weitere Optionen, die in Stories oder in Beiträgen nicht möglich sind.

Creator und Marken tragen maßgeblich zur einzigartigen Kultur auf Instagram bei – die Menschen nutzen unsere Plattform um sich von ihnen inspirieren zu lassen. Mit Shopping in IGTV und Reels wird es jetzt noch einfacher, direkt über Videos einzukaufen. Damit wollen wir Marken helfen, ihre individuellen Geschichten zu erzählen, Kunden zu erreichen und somit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Instagram COO Justin Osofsky

130 Millionen Instagram Nutzer schauen sich mindestens einen Shopping Post pro Monat an, um mehr über die Produkte zu erfahren. Zudem berichten Instagram Nutzer vermehrt, dass sie eine Kaufentscheidung auf der Grundlage von etwas treffen, das sie beim Durchstöbern der App gesehen haben.

Ausblick

Instagram plant diese Option auch für Reels freizuschalten. Das soll bis Ende diesen Jahres schon möglich sein.

Fazit

90 % der Instagram Nutzer folgen mindestens einem Unternehmen auf Instagram – die Zahlen steigen immer weiter. Unsere Experten aus dem Bereich Social Media und Online-Marketing führen Sie auf den Weg des Erfolgs. Sprechen Sie uns an!

 

Landingpage

Was ist eigentlich eine Landingpage?

So simpel sie auch mögen scheinen, Landingpages stellen so manchen Webseitenbetreiber vor offene Fragen. Welche Art von Seite qualifiziert sich überhaupt als Landingpage? Und welche tun es nicht? Ist jede Seite, auf der man landet, tatsächlich eine Landinpage? Kann man sie auf Konversion und Suchmaschinen optimieren? In unserem heutigen Beitrag verraten wir es Ihnen!

Was ist eine Landingpage?

Im Land des digitalen Marketings dient eine Landingpage einem speziellen Zweck: Die Konversion eines Interessenten zu einem Kunden. Sei es die Anmeldung zu einem Event, der regelmäßige Bezug eines Newsletters oder das Spenden an einen gemeinnützigen Verein – eine Landingpage zielt genau daraufhin, dass solche Aktionen getätigt werden. Der Fokus dieser Seite liegt also auf einem einzigen Sachverhalt. Die Idee dahinter: Die Chancen einer Konversion steigern, indem man etwaige Ablenkungen entfernt und sich rein auf einen einzigen Punkt fokussiert. Typischerweise werden diese Arten von Seiten im Rahmen einer Marketingkampagne kreiert.

Die Landingpage für den Red Nose Day stellt ein gutes, zielgerichtetes Beispiel einer Landingpage dar:

Die Headline vermittelt direkt die Message der Seite: Registrieren Sie Ihre Schule für den Red Nose Day 2021. Die Beschriftung auf dem CTA-Button ist ebenfalls klar ersichtlich. Vielleicht würde eine andere Farbe den Button mehr zum Vorschein bringen, doch auch so kann man den Button nur schwer übersehen. Mit einem sauberen Design und der Abwesenheit von ablenkenden Elementen wirkt die Seite fokussiert. Außerdem verleitet das Bild des fröhlichen Mädchens einen dazu, an der beworbenen Sache teilzunehmen.

Wie werden Landingpages optimiert?

Wenn Sie eine Landingpage zu Marketingzwecken erstellen, müssen Sie zuerst entscheiden, was Besucher, die auf der Seite landen, dort tun sollen. Das sollte nicht allzu schwer sein, wenn ein klares Ziel für die Kampagne schon vorhanden ist. Wenn Sie wissen, was Ihr Ziel ist, können Sie mit der Optimierung der Landingpage beginnen – also die Seite hinsichtlich der Zielgruppe optimieren und alle essenziellen Elemente hinzufügen.

Essenzielle Elemente

Natürlich sollten Sie Ihre Landingpage so schneidern, dass Nutzer genau wissen, um was es geht und warum sie an genau dieser Sache teilnehmen sollten. Dazu müssen Sie Ihre Zielgruppe genau kennen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Elemente, die so grundlegend sind, dass sie auf fast jeder hervorragenden Landingpage vorhanden sind.

  • Eine Headline, die die Nachricht vermittelt: Was soll der Nutzer hier tun?
  • Ein Call-To-Action (CTA) oder ein kurzes Kontaktformular, das die Nutzer sofort ausfüllen können.
  • Einige essenzielle Details, die der Nutzer wissen muss, bevor er das CTA anklickt (bspw. Zeit und Ort eines Events).
  • Optik: Ein ansprechendes Bild oder ein kurzes Video.
  • Reviews und Bewertungen von zufriedenen Kunden.
  • Verschiedene Bezahlmöglichkeiten, wenn eine Spende oder ein Kauf getätigt werden soll.

Nicht vergessen: Halten Sie sich kurz! Um einen größeren Fokus auf den Inhalt zu richten, können Sie sogar das Menü entfernen; achten Sie auch auf externe Links. Im Zweifelsfall könnte dieses nämlich wieder von Ihrer Landingpage wegleiten.

Wenn Sie Interesse an einer Landingpage haben, können wir Ihnen gerne dabei behilflich sein! Unsere erfahrenen Mitarbeiter gestalten Ihre individuelle Landingpage ganz nach Ihren Wünschen. Kontaktieren Sie uns!

Web Vitals Beitragsbild

Web Vitals: Bewertung der User Experience

Vor einige Wochen verkündete Google die Veröffentlichung von Web Vitals—einem neuen Set an Kennzahlen, die die Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit einer Webseite messen. Der Suchmaschinenanbieter fügte außerdem hinzu, dass die Metriken Teil eines zukünftigen Core Algorithm Updates werden sollen, um eine einheitliche Grundlage zur Bewertung und zum Ranking einer Seite zu schaffen—basierend auf der Nutzerfreundlichkeit, die eine Seite anbietet. Dieses Update soll nächstes Jahr anstehen.

Steigende Relevanz der Nutzererfahrung

2010 kündigte Google die Berücksichtigung der Geschwindigkeit einer Webseite an, um das Ranking in den Suchergebnissen zu bestimmen. Acht Jahre später setzte Google diese Entwicklung fort, indem sie die Geschwindigkeit auch in den mobilen Suchergebnissen miteinbezog. Nun veröffentlicht der Suchmaschinenanbieter ein neues Update, das sich einer Großzahl an neuen oder aktualisierten Kennzahlen bedient, und in Zusammenspiel mit anderen Faktoren zur Nutzererfahrung das Page Experience Update präsentiert.

Haben Sie sich schon mal Gedanken über Ihre persönliche Nutzererfahrung auf einer Seite gemacht? In einer ideal Welt würde man auf einen Link in den Suchergebnissen klicken und die entsprechende Seite würde sich öffnen. Doch leider ist das nicht immer der Fall. Seit Jahren schon werden Webseiten—auch einzelne Unterseiten—immer größer; dabei gilt auch beispielsweise JavaScript als eines der Faktoren, die eine Seite komplexer und schwieriger zu laden machen. Selbst mit blitzschnellen Internetverbindungen und kraftvollen Geräten kann sich das Laden einer Seite in die Länge ziehen.

Jahrelang galt die Devise, eine Webseite auf Geschwindigkeit zu optimieren. Aber Ladezeiten bilden nur ein Teil der Gleichung, und es ist eben der zweite Teil dieser Gleichung, der schwer zu definieren und messen ist. Es geht darum, wie ein Nutzer eine Webseite erlebt. Eine Seite mag den Zahlen zufolge schnell sein, aber fühlt sie sich auch schnell an? User Experience wird also immer mehr zu einem relevanten Faktor.

Great page experiences enable people to get more done and engage more deeply; in contrast, a bad page experience could stand in the way of a person being able to find the valuable information on a page.

Sowmya Subramanian‎, Google Director of Engineering for Search Ecosystem

Einführung von Web Vitals

Im Mai 2020 kündigte Google die Einführung von Web Vitals an. Innerhalb dieser neuen Kennzahlen, die im Rahmen dieses Projekts intensiv recherchiert und geschaffen wurden, existiert eine Gruppe an Metriken, auf die sich jeder Webseiteninhaber fokussieren sollte: die sog. Core Web Vitals. Laut Google sind diese Metriken „[…] a set of real-world, user-centered metrics that quantify key aspects of the user experience.

Core Web Vitals
Bild: Google

Jedes Core Web Vital widmet sich einem spezifischen Teil der Nutzererfahrung und gemeinsam helfen sie Google (und Ihnen als Nutzer), diese zu verstehen. Aktuell hat Google drei Faktoren spezifiziert:

  • Loading
  • Interactivity
  • Visual Stability

Diesen Faktoren entsprechen folgende Metriken:

  • LCP (Largest Contentful Paint): LCP misst die Ladezeit des größten Elements, das sich im sichtbaren Bereich einer Webseite befindet. Um eine positive Nutzererfahrung zu bieten, sollte dies laut Google innerhalb von 2,5 Sekunden eintreten.
  • FID (First Input Delay): FID misst, wie lange es dauert, bis der Browser auf die erste Aktion des Nutzers (beispielsweise Button-Klick) reagiert. Google sieht hier einen Wert von unter 100 Millisekunden als gut an.
  • CLS (Cumulative Layout Shift): CLS gilt als Metrik für die visuelle Stabilität der Seite und misst, wie oft sich Elemente verschieben.

Kombination neuer Kennzahlen mit existierenden Faktoren

Die Einführung von Web Vitals an sich ist schon bemerkenswert, doch Google ist noch einen Schritt weiter gegangen. Google wird diese neuen Kennzahlen mit den aktuell bestehenden Faktoren kombinieren, um das Ranking einer Webseite zu bestimmen. Manche Faktoren zählen bei der Gewichtung mehr, doch die meisten haben einen kleinen Einfluss. Wenn man alle kombiniert, bilden sie die Grundlage für das Ranking.

Die neuen Web Vitals kommen zu den folgenden Faktoren hinzu:

  • Mobile Friendliness: Ist Ihre Webseite für die mobile Ansicht optimiert?
  • HTTPS: Hat Ihre Webseite eine sichere Verbindung?
  • Interstitial Ads: Setzen Sie Werbebanner und Pop-Ups nur dann ein, wenn sie auch wirklich nötig sind?
  • Safe Browsing: Ist Ihre Webseite sicher für Nutzer?

Zusammen ergeben sie ein Gesamtbild mit allen Faktoren, die messen, was ein Nutzer auf einer Webseite erlebt.

Faktoren der Nutzerfreundlichkeit
Bild: Google

Webseitenbetreiber, SEO-Experten und Entwickler haben nun mehr als genug Zeit, um sich auf diese Veränderungen vorzubereiten. Wenn auch Sie eine Webseite betreiben und nun Ihre Webseite auf den neuesten Stand in Sachen SEO bringen möchten, kontaktieren Sie uns gerne! Unsere SEO-Experten besitzen langjährige Erfahrung in diesem Bereich und können Ihnen gerne behilflich sein.

Beitragsbild Keyword Kannibalismus

Keyword-Kannibalismus

Ein Begriff, der auf den ersten Blick leicht verwirren kann: Keyword Kannibalismus. Wenn Sie Ihre Texte bzw. Webseiteninhalte für ähnliche Begriffe optimieren möchten, kann es schon mal vorkommen, dass Sie Ihre Chancen, erfolgreich bei Google zu ranken, verschlingen. Vor allem dann, wenn sich Ihre Seite im Aufbau befindet, kann es sein, dass Sie sozusagen mit Ihnen selbst im Wettbewerb stehen. In unserem heutigen Beitrag erklären wir, wieso sich Keyword-Kannibalismus nachteilig auf das SEO einer Seite auswirken kann, wie Sie dieses Problem erkennen und was Sie dagegen tun können.

Was ist Keyword-Kannibalismus?

Keyword-Kannibalismus wird oftmals auch als die Überoptimierung von SEO-Inhalten bezeichnet und bedeutet im Allgemeinen, dass eine Webseite verschiedene Inhalte—wie Blogbeiträge oder Artikel—hat, die für ein und dieselbe Suchanfrage in Suchmaschinen ranken. Und zwar sind die Inhalte entweder thematisch zu ähnlich zueinander oder weil sie für dasselbe Keyword optimiert wurden. Wenn Sie diese Art von Inhalten für ähnliche Keywords optimieren, verringern sie gegenseitig ihre Chancen, bei Google zu ranken. Normalerweise zeigt Google in den Suchergebnissen einer bestimmten Suchanfrage nur ein bis zwei Suchergebnisse von ein und derselben Domain. Wenn Sie eine Webseite bzw. Domain mit hoher Autorität besitzen, könnte es sein, dass Ihre Webseite drei mal in den Ergebnissen erscheint.

Warum wirkt es sich negativ auf das SEO einer Webseite aus?

Wenn Sie Ihre eigenen Keywords ausschlachten, stehen Sie beim Google-Ranking mit sich selbst im Wettbewerb. Sagen wir, Sie haben zwei Beiträge zum gleichen Thema verfasst. In diesem Fall kann Google nicht unterscheiden, welcher der beiden Beiträge höher für eine bestimmte Suchanfrage ranken soll. Darüber hinaus werden wichtige Rankingfaktoren wie Backlinks und CTR (Klickrate) über mehrere Beiträge gestreckt, anstatt einem einzelnen Beitrag Gewicht zu geben. Im Ergebnis ranken beide Beiträge niedriger. WordPress-Plugins wie Yoast SEO, das speziell auf die Suchmaschinenoptimierungen von Inhalten ausgerichtet ist, können dabei helfen, Fehler wie diese zu vermeiden. So wird ein bereits verwendetes Keyword orange (oder auch rot) markiert.

Yoast SEO Hinweis

Im Übrigen kann Keyword-Kannibalismus auch dann zu einem Problem werden, wenn Sie Inhalte nicht nur für exakt dieselben Keywords, sondern auch für ähnliche Schlüsselbegriffe optimieren. Es ist also auf jeden Fall eine gute Idee, diverse SEO-Tools im Einsatz zu haben.

Wie kann man Keyword-Kannibalismus erkennen?

Ob Ihre Webseite unter Keyword-Kannibalismus leidet, können Sie mit einfachen Mitteln feststellen. Suchen Sie in Google nach Ihrer Webseite und nach einem Schlüsselwort, bei dem Sie befürchten, dass mehrere Ihrer Artikel um diesen Begriff konkurrieren.

Keyword Kannibalismus Google Suche

Suchen Sie nach ‚site:domain.de „keyword“‚, um zu erfahren, ob Ihre Webseite von Keyword-Kannibalismus betroffen ist. Welche Ihrer Seiten sehen Sie in den Suchergebnissen und auf welcher Position befinden sie sich? Wenn zwei Ihrer Artikel für dasselbe Keyword an erster und zweiter Stelle ranken, ist das kein Problem. Doch wenn sich Ihre Beiträge in den unteren Ränken befinden, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, die Inhalte auszusortieren.

Wie kann man das Problem lösen?

Achten Sie auf die folgenden vier Schritte, um das Problem Keyword-Kannibalismus zu lösen:

  • Prüfen Sie Ihre Inhalte.
  • Analysieren Sie die Performance Ihrer Inhalte.
  • Entscheiden Sie, welche der Inhalte Sie beibehalten möchten.
  • Werden Sie tätig: Kombinieren, löschen, umleiten!

Kombinieren von Inhalten

Wenn zwei Beiträge das gleiche Publikum anziehen und auch thematisch sehr ähnlich sind, ist es besser, diese Inhalte zu kombinieren. Schreiben Sie die Beiträge um und verbinden Sie sie zu einem, informativen Artikel. Das hilft Ihnen dabei, Ihr Suchmaschinenranking zu verbessern (Google liebt lange und gut verfasste Inhalte) und löst Ihr Keyword-Kannibalismus-Problem. Aber Achtung: Alte bzw. unnötige Artikel nicht einfach löschen! Stellen Sie immer sicher, eine Weiterleitung vom gelöschten Beitrag zu dem Beitrag, den Sie behalten, aufzubauen.

Verbesserung interner Verlinkungen

Sie können Google dabei behilflich sein, die Wichtigkeit der Artikel zu bestimmen, indem Sie eine sinnvolle Struktur interner Verlinkungen aufbauen. Linken Sie von Beiträgen, die weniger wichtig sind, zu Beiträgen, die Sie als am wichtigsten empfinden. Indem die Suchmaschine den Verlinkungen folgt, findet Google heraus, welche Artikel Sie oben in den Suchergebnissen angezeigt haben möchten.

Fazit

Keyword-Kannibalismus ist ein Problem, dass sich schnell einschleichen kann, vor allem dann, wenn sich eine Webseite im Aufbau bzw. Wachstum befindet. Aus diesem Grund ist es wichtig, vorsorglich und direkt von Anfang an darauf zu achten und im besten Fall zu vermeiden. Wenn auch Sie eine Analyse bzw. eine Problemlösung in Sachen Keyword-Kannibalismus benötigen, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung! Unsere erfahrenen Mitarbeiter aus dem Bereich SEO können Ihnen behilflich sein.

Beitragsbild Pop-Ups

Pop-Ups sind nervig? Nicht immer!

Wir alle klicken sie automatisch weg, wenn Sie erscheinen—Pop-Ups! Moderne Pop-Up-Blocker schützen uns vor tausenden von ihnen und machen so unsere Nutzererfahrung in der Online-Welt angenehmer. Doch vor nicht allzu langer Zeit wurde der durchschnittliche Nutzer fast täglich zum „glücklichen Gewinner“ eines Gewinnspiels gekürt.

Das war wahrscheinlich auch der Zeitpunkt, an dem Menschen begannen, eine Abneigung gegenüber solchen Dialogfenstern zu entwickeln. Wer möchte schon ständig mit ihnen konfrontiert werden, wenn man doch auf der Suche nach etwas ganz anderem ist? Auch Vermarktern sind Pop-Ups oftmals ein Dorn im Auge—wie soll man authentischen Content in der Form von Pop-Ups an den Kunden bringen, wenn diese sofort weggeklickt werden, weil ihr Ruf durch irrelevante Fake-Werbeanzeigen beschmiert ist?

(Ganz nebenbei gelten Cookie-Hinweise im Allgemeinen auch als Pop-Ups. Doch diese sind aufgrund der DSGVO-Bestimmungen aus dem Jahr 2018 auf den meisten Webseiten Pflicht und müssen mit expliziter Einwilligung weggeklickt werden.)

Dazu kommt ein weiterer Grund:

Google-Suchanfrage Pop-Ups

Eine Google-Suche nach dem Begriff „Pop-Up“ führt nicht etwa zu einem ultimativen Guide, wie man diese erstellt—nein, vielmehr beschreiben die Suchergebnisse, wie man solche Werbeanzeigen blockiert. Doch auch wenn diese Tatsache Pop-Ups nicht in einem allzu positiven Licht darstellt, sollten Sie sich nicht davor scheuen, sie zu nutzen. Denn wenn Sie sich die Zahlen anschauen, wird klar, dass Pop-Ups weiterhin noch effektiv sind; immerhin besitzen Pop-Ups eine durchschnittliche Konversionsrate von über 3 Prozent.

Der Trick besteht also darin, bestimmte Typen von Dialogfenstern in bestimmten Kontext zu bestimmten Zeiten zu nutzen. Diesen Punkten widmen wir uns in unserem heutigen Beitrag.

Wie viele Arten von Pop-Ups gibt es?

Bevor wir tiefer tauchen, müssen an erster Stelle die verschiedenen Typen festgelegt werden. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die verschiedenen Arten durch die folgenden drei Charakteristiken bestimmt werden:

  • Wann erscheinen Pop-Ups?

Entweder direkt nach dem Laden einer Seite, nachdem man eine bestimmte Dauer an Zeit auf der Seite verbracht hat, wenn man die Seite verlassen möchte oder, wenn man zu einem Bereich der Seite scrollt, nachdem man auf ein Element geklickt hat.

  • Wie erscheinen Pop-Ups?

Entweder gleiten sie von rechts oder links herein, sitzen oben oder unten am Rand des Screens, springen direkt in der Mitte des Bildschirms auf oder nehmen das gesamte Bild ein.

  • Welche Art von Content bieten Pop-Ups an?

Entweder normale oder interaktive Inhalte.

Natürlich sind diese Charakteristiken nicht voneinander getrennt. Viele Pop-Ups kombinieren verschiedene Merkmale. Welche Arten von Pop-Ups es gibt, schauen wir uns im Folgenden an.

Welche Arten von Pop-Ups gibt es?

Die hier vorgestellten Arten von Pop-Ups sind sicherlich nicht die einzigen, die Sie bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen sollten. Die folgenden Werbeanzeigen sind lediglich die, die am besten performen und dabei so wenig Risiko wie möglich darstellen.

1. Exit-Intent Pop-Up

Sie selbst sind dieser Art von Pop-Up sicherlich auch schon mal begegnet: Exit-Intent Pop-Ups erscheinen dann, wenn ein Nutzer kurz davor ist, die Seite zu verlassen. Wie das möglich ist? Indem die Geschwindigkeit und Bewegungen des Mauszeigers via JavaScript getrackt werden. Wenn sich der Cursor außerhalb des Seitenrandes oben (bei den Browsertabs) befindet, öffnet sich automatisch ein Pop-Up.

Die folgende Grafik zeigt, mit welchen kleinen Mitteln ein Exit-Intent Pop-Up zu Erfolg führen kann. In diesem Beispiel wird von einem Fullscreen-Pop-Up ausgegangen, aber die Tipps gelten für alle Arten von Exit-Intent Pop-Ups.

Erfolgsfaktoren Exit-Intent Pop-Ups
Quelle: https://visme.co/blog/exit-intent-popup/ (Stand: 05.05.2020, 13:29)

Exit-Intent Pop-Ups können prinzipiell für jede Art von Angebot genutzt werden, doch am effektivsten sind sie, wen sie für „stärkere“ Attraktionen genutzt werden, so zum Beispiel Newsletter-Anmeldungen, Rabatte und Free Trials.

2. Click-Activated Pop-Up

Click-Activated Pop-Ups sind geeignet, wenn die Befürchtung besteht, mit Werbeanzeigen Kunden zu verjagen. So ist es möglich, dass jeder Nutzer für sich selbst entscheidet, ob er den Link betätigen und somit das Pop-Up öffnen möchte.

Einer weiteren Variante der Click-Activated Pop-Ups sind Sie sicherlich auch schon mal begegnet. Viele E-Commerce-Webseiten machen von dieser Art von Dialogfenster Gebrauch, um ihre Produkte zu präsentieren. So zum Beispiel auch einer unserer TYPO3-Kunden.

Auf eine Übersicht des Produkts …

Click-Activated Pop-Up in E-Commerce

… folgt nach Klick auf das Produktbild ein Fenster zur Detailansicht.

Click-Activated Pop-Up in E-Commerce Lightbox-Ansicht

Click-Activated Pop-Ups besitzen normalerweise eine relativ hohe Konversionsrate, da prinzipiell ein voriges Interesse seitens des Nutzers daran besteht, was sich hinter dem Link verbirgt.

3. Opt-In Bar

Opt-In Bars sind flexibel und sichtbar, ohne dabei störend zu wirken. Wie oben schon genannt, gelten zum Beispiel auch Cookie-Hinweise als Opt-In Bars. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf wichtige Meldungen und können mit dem Inhalt mitscrollen. Auch bei einem Besuch auf unserer Seite haben Sie das sicherlich schon bemerkt—unser Cookie-Hinweis besteht aus einer Opt-In Bar.

Opt-In Bar Beispiel: Cookie-Hinweis

4. Interaktive Pop-Up

Jedes bisher vorgestellte Pop-Up ist genau genommen eine Art interaktives Dialogfenster, da man entweder in oder um das Element herum klicken muss, um es zu schließen. Doch interaktive Pop-Ups, wie wir hier meinen, gehen einen Schritt weiter.

Vielleicht haben Sie auch schon mal diese Art von Pop-Up gesehen:

Die Funktionsweise ist dabei recht einfach. Der Nutzer wird sozusagen zu einer Art Spieler, der das Glücksrad dreht und dabei die Chance hat, einen Preis zu ergattern. Bei einem Gewinn werden die Kontaktdaten des Nutzers aufgenommen.

Fazit

In einem Kampf zwischen der Qualität des Inhalts und der Art des Pop-Ups, in welchem es präsentiert wird, gewinnt der Inhalt in 9 von 10 Fällen. Wichtiger als die Verpackung ist das Angebot und die Relevanz des Lead Magnets.

Wenn auch Sie nun Interesse an der Implementierung von Pop-Ups haben, kontaktieren Sie uns gerne! Unsere erfahrenen Agenturmitarbeiter besitzen das passende Know-How, um Ihnen in dieser Sache bestmöglich behilflich zu sein.

Beitragsbild Rankingfaktoren

6 nicht zu unterschätzende Rankingfaktoren

Im Netz gibt es unzählige Aufzählungen der Rankingfaktoren, die im SEO-Bereich unentbehrlich für ein erfolgreiches Ranking bei Google wichtig seien. Diese Listen sind aber meistens zu lang, da sie oftmals alle möglichen Faktoren aufzählen und somit keinen besonderen Fokus auf einzelne Kriterien legen. In unserem heutigen Beitrag möchten wir anders vorgehen – wir stellen ihnen hier 6 Rankingfaktoren von Google vor, die unseres Erachtens nicht zu unterschätzen sind.

Backlinks

Unsere Liste ist in loser Reihenfolge aufgebaut, doch Backlinks – also Links von anderen Seiten, die auf die eigene Seite verweisen – stellen wohl den wichtigsten Rankingfaktor dar. Wieso? Backlinks bilden die Grundlage für Google PageRank. PageRank wiederum stellt die Basis für Googles Ranking-Algorithmus dar – und nein, PageRank ist nicht tot.

Unabhängige Untersuchungen haben ebenfalls eine Abhängigkeit zwischen Backlinks und organischem Traffic bestätigt.

Abhängigkeit zwischen verlinkenden Domains und organischem Traffic
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:12)

Jedoch sind nicht alle Backlinks gleich geschaffen. Viele Faktoren tragen zum Erfolg von Backlinks bei – und zwei von ihnen sind Relevanz und Autorität.

Relevanz

Stellen Sie sich vor, Sie suchen nach dem besten italienischen Restaurant in Ihrer Stadt. Sie fragen zwei Ihrer Freunde nach Empfehlungen. Einer Ihrer Freunde ist ein Koch, der andere ist ein Tierarzt. Wessen Empfehlung würden Sie eher in Betracht ziehen?

Wahrscheinlich die des Koches, da er Erfahrung mit der italienischen Küche hat. Wenn Sie auf der Suche nach Hundefutter wären, wäre eher das Gegenteil der Fall.

Diese Idee entspricht auch der Funktionsweise im Internet, denn Links von relevanten Webseiten besitzen den höchsten Wert für Ihre Online-Präsenz.

Autorität

Backlinks von starken Webseiten ausgehen und zu starken Webseiten führen, beinhalten normalerweise den größten Erfolg.

Darüber hinaus sind es interne Links, die zur Autorität einer Seite beitragen.

Freshness

Freshness ist in etwa mit Neuheit oder Aktualität zu übersetzen und ist in diesem Kontext abhängig von der individuellen Suchanfrage; das bedeutet, dass Freshness für manche Suchanfragen wichtiger ist als für andere.

Beispielsweise sind alle Suchergebnisse zum Thema „Corona“ sehr aktuell. Google zeigt sogar ein Feature mit „Schlagzeilen“ mit Ergebnissen der letzten Stunden und Minuten.

Aktualität der Google-Ergebnisse bei Suche nach "Corona"

Das passiert, weil Google weiß, dass Menschen aktuelle Nachrichten und Ereignisse zu diesem Thema sehen möchten. Für andere Suchanfragen spielt Freshness weiterhin eine Rolle – jedoch eine eher untergeordnete.

Sehen wir uns die Suchanfrage „Bester Bürostuhl“ an.

Da Hersteller für Büromöbel neue Produkte nur von Zeit zu Zeit ausfahren, ist ein Suchergebnis bzw. eine Empfehlung von November auch heute noch eine wertvolle Empfehlung.

Google weiß das auch, weshalb die Suchmaschine auch Ergebnisse aus relativ vergangener Zeit auf der ersten Seite anzeigt.

Suchergebnisse für "Bester Bürostuhl"
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:16)

Für eine Suchanfrage wie „Krawatte binden“ ist Freshness kaum relevant, denn die Art und Weise, wie man eine Krawatte bindet, ändert sich kaum. Eine Anleitung, die vor zehn Jahren veröffentlicht wurde, kann genauso gut sein wie ein Tutorial, das gestern veröffentlicht wurde.

Das ist auch der Grund, wieso Google neue und alte Seiten auf der ersten Seite der Suchergebnisse rankt.

Suchergebnisse für "Krawatte binden"
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Thematische Autorität

Google strebt danach, Seiten von autoritären Quellen zu ranken – und das geht über Backlinks hinaus. Woher wir das wissen?

Schauen Sie sich die SEO-Metriken der Topergebnisse für die Suchanfrage „cast iron seasoning“ (zu dt. „Gusseisenpfanne einbrennen“) an.

Suche nach "Gusseisenpfanne brennen"
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Nur auf den Metriken basierend ist es schwer zu begreifen, wieso die ersten beiden Resultate das dritte Ergebnis rangmäßig übertreffen. Beide besitzen weniger Backlinks, weniger verweisende Domains, niedrigere UR-Ergebnisse und beruhen auf Webseiten mit geringer Autorität.

Aber wenn wir einen genaueren Blick auf die Webseiten werfen, macht es Sinn.

Die Seite auf dem dritten Platz ist ein generischer Blog zum Thema Kochen und Lifestyle. Jedoch verkaufen die beiden höherrangigen Seiten Eisengusswaren – und nichts Anderes.

In anderen Worten haben die beiden Webseiten mit dem höheren Rang thematische Autorität.

Gibt es, abgesehen von diesen anekdotischen Ergebnissen wirklich Beweise dafür, dass Google thematische Autorität als einer seiner Rankingfaktoren sieht? Absolut. Googles Search Quality Evaluator Guidelines bestätigt dieses dies in Bezug auf das E-A-T-Konzept an. Dieses Thema hatten wir in einem früheren Beitrag schon angesprochen.

Suchabsicht

Google rankt nicht immer dieselbe Art von Inhalt für jede Suchanfrage.

Wenn zum Beispiel jemand eine Suchanfrage zum Online-Kauf von Kleidern, ist diese Person im Kaufmodus. Sie möchte also wahrscheinlich Produkte sehen, die sie kaufen können. Aus diesem Grund zeigt Google Ergebnisse von verschiedenen E-Commerce-Shops.

Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Auf der anderen Seite ist eine Person, die nach Anleitung zum Binden einer Krawatte such, wahrscheinlich im Lernmodus. Sie möchte also wissen, wie man eine Krawatte bindet – nicht, wo man eine kaufen kann. Deshalb zeigt Google bei dieser Suchanfrage vermehrt Blogbeiträge.

Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Geschwindigkeit der Webseite

Die Geschwindigkeit einer Seite ist schon seit 2010 ein Rankingfaktor. 2018 wurde damit begonnen, mobile Webseiten zu berücksichtigen.

Die Wichtigkeit hierbei ist, dass es nicht unbedingt darauf ankommt Millisekunden schneller als die Konkurrenz zu sein, sondern die Erfahrung des Kunden auf Ihrer Seite nicht negativ zu beeinflussen.

Wie schnell sollte eine Seite also laden?

Im Jahre 2018 sagte Google, dass mobile Seiten weniger als drei Sekunden brauchen sollten, um dem Nutzer Inhalte anzuzeigen. Der Suchmaschinenanbieter sagte außerdem, dass die Größe einer mobilen Seite weniger als 500kb betragen sollte.

In diesem Zusammenhang ist auch der nächste Punkt relevant.

Mobile Friendliness

Beinahe 2/3 aller Suchanfragen laufen über mobile Geräte, also ist es kein Wunder, dass Google die mobile „Freundlichkeit“ einer Seite Im Jahre 2015 als Rankingfaktor aufgenommen hat. Im Juli 2019 fügte Google „mobile-first indexing“ als Rankingfaktor für Desktopsuchen hinzu.

Um einen der oberen Rankingplätze bei Google zu belegen, bedarf es nicht unbedingt der aktuellsten Tipps und Tricks. Wichtig ist, Arbeit in guten Content zu stecken, nach denen Nutzer suchen, die eine angenehme Nutzererfahrung bieten und Google deutlich macht, dass es das beste Ergebnis für ein bestimmtes Resultat ist.

Wenn auch Sie dabei sind, Ihre Webseite SEO-technisch und hinsichtlich Rankingfaktoren zu optimieren und dabei Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns gerne! Unsere erfahrenen Mitarbeiter im Bereich Online-Marketing stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, sodass Ihre Webseite in den Suchergebnissen von Google höher rankt.

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So starten Sie Ihr Online-Business!

Haben Sie schon mal über ein eigenes, unabhängiges Online-Business nachgedacht? Sowohl auf staatlicher, als auch auf lokaler Ebene bemüht sich die Bundesregierung fortwährend, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 einzudämmen. In diesem Zuge wurde non-essenziellen Geschäften und Einrichtungen angeordnet, ihre Türen zu schließen und diese vorerst geschlossen zu halten. Diese Anordnung, in Kombination mit dem Mangel an Käufern in Geschäften vor Ort, führt zu erheblichen Konsequenzen für Ladeninhaber in Deutschland. In dieser Notlage wenden sich viele dem Online-Business zu, um ihr Geschäft weiterhin am Laufen halten zu können.

Welche Punkte müssen beim Aufbau eines virtuellen E-Commerce-Shops beachtet werden? Viele Inhaber sind sich dessen nicht sicher, doch unser folgender Beitrag gibt Klarheit beim Betreten dieses Neulands. Erfahren Sie hier, welche Schritte Sie tätigen können, um erfolgreich Ihr virtuelles Online-Business zu starten.

1. Setzen Sie eine Online-Plattform auf.

Zuerst kommt die Überlegung und Suche nach einer geeigneten Online-Plattform, das Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget entspricht. Viele von Ihnen sind kosteneffizient und lassen sich innerhalb kürzester Zeit einrichten und verwenden. Ein führender Anbieter in diesem Bereich ist beispielsweise die Software Magento.

Wenn Sie sich verschiedene E-Commerce-Tools anschauen, müssen Sie einige Punkte beachten – unter anderem die Optionen für den Versand von Artikeln, Sicherheitsmaßnahmen und die Fähigkeit der Software, sich mit anderen Plattformen zu integrieren.

Wenn Ihr Geschäft zum ersten Mal in die virtuelle Welt übergeht, werden sicherlich Punkte wie eine einfache Handhabung des Shops im Hintergrund, aber auch auf Präsentationsebene – also das, was der Kunde auf Ihrer Webseite sieht – wichtig sein. Die meisten E-Commerce-Tools bieten mehrere Zahlpläne an, um sich den Bedürfnissen Ihres Shops anzupassen.

Was ist zu beachten?

Bei der Auswahl des passenden Plans sollte man auf jeden Fall folgende Dinge im Kopf behalten, um sich nicht sofort finanziell zu verausgaben:

  • Wie viele Produkte werden Sie verkaufen? Wenn Sie nicht planen, viele Produkte zu verkaufen, ist es sinnvoller, einen einfacheren Zahlplan mit geringeren Kosten zu wählen. Guter Tipp: Viele E-Commerce-Anbieter bieten Zahlpläne ohne Produktlimit an.
  • Welche Features benötigen Sie? Wenn Sie einen Shop führen möchten, der Ihren Kunden erlaubt, Produkte anzuschauen und Käufe zu tätigen, reicht eventuell auch ein einfacherer Zahlplan. Jedoch bevorzugen viele Geschäftsinhaber, zusätzliche Features einzubinden, die sich positiv auf die Kundenerfahrung auf der Webseite auswirken; zu diesen Features gehören unter anderem Dinge wie die Wiederherstellung von geleerten Einkaufswägen, Loyalitätspläne für Kunden, etc.

Vielleicht ist es für Sie aus aktuellem Anlass so, dass Sie nicht viel Zeit für die Wahl der richtigen Plattform haben und nur etwas wünschen, das gut und zuverlässig funktioniert. Kein Problem: Viele Anbieter bieten Tools out-of-the-box an für die schnelle und zuverlässige Einrichtung Ihres Online-Shops –  so zum Beispiel das Tool Shopware.

Nachdem Sie das beste Tool für Ihre Bedürfnisse identifiziert haben, registrieren Sie im nächsten Schritt Ihre Domain und setzen Sie Ihren Account auf. Danach können Sie sich daranmachen, die Features Ihres Online-Businesses einzurichten. Dazu mehr im nächsten Schritt.

2. Wählen Sie die Produkte, die Sie verkaufen möchten.

Wenn Sie Ihren Online-Shop aus aktuellem Anlass aufsetzen, ist Zeit sicherlich ein unentbehrlicher Faktor für Sie. Um diese als nicht unnötig zu verschwenden, müssen Sie sich Gedanken darüber machen, welche Produkte Sie verkaufen möchten. Denn vor allem in einer Situation wie der jetzigen steht die Bereitstellung der profitabelsten und gefragtesten Produkte an erster Stelle. Auch wenn Sie das Gefühl haben, direkt alle Produkte zur Verfügung stellen zu müssen – keine Sorge! Sie haben mehr Zeit, Ihr Online-Business einzurichten, indem Sie erstmal die gefragtesten Items und danach Schritt für Schritt das restliche Inventar hinzufügen.

3. Bieten Sie verschiedene Zahlmöglichkeiten an.

Die Einstellung der angebotenen Bezahlmethoden ist ein entscheidender Schritt bei der Conversion einer Person, die sich lediglich in Ihrem Online-Shop umschaut zu einem Käufer. Überlegen Sie sich, welche Zahlmöglichkeiten am weitesten verbreitet sind und die größte Menge an Kunden anspricht. Glücklicherweise bieten die meisten Anbieter inzwischen Integrationen mit den meistgenutzten Bezahlmethoden wie Paypal, Klarna, Mastercard, Apple Pay und vielen mehr an.

4. Richten Sie die Optionen für Versand und Rücksendung ein.

Nachdem Sie Ihre angebotenen Produkte ausgewählt und die Bezahlmethoden eingerichtet haben, ist es an der Zeit zu überlegen, wie die Produkte zu Ihren Kunden gelangen. Versand, Erfüllung und die Retoure von Waren kann eine große Hürde für Unternehmen, die ins Online-Business einsteigen, darstellen. Schlüsselfeatures wie die Auswahl der Versandoption, druckbare Versandlabels und die Wahl zwischen mehreren Paketanbietern sollten auf jeden Fall gegeben sein.

Versandkosten stellen oftmals eine Hürde für Online-Händler dar. Achten Sie deshalb darauf, die Versandkosten eines Produkts genau zu bestimmen und diese Kosten auch auf der Produktseite bzw. im Warenkorb anzuzeigen. Seien Sie außerdem transparent und ehrlich bei der Angabe der Versandkosten. Ansonsten droht Ihnen, dass der Kunde Ihre Seite am Ende verlässt, ohne einen Einkauf getätigt zu haben.

5. Planen Sie Ihre Online-Marketing-Strategie in sozialen Netzwerken.

Die Kommunikation Ihres Online-Shops ist vielleicht eines der wichtigsten Schritte bei der Transition in die virtuelle Welt. Hier kommen Social-Media-Beiträge und Werbung ins Spiel, denn Ihre Kunden sollten auf bestimmten Kanälen von Ihrer Online-Strategie erfahren. Wenn Sie schon in sozialen Netzwerken präsent sind, ist das ein ungemeiner Vorteil. Doch seien Sie sich bewusst, dass eine Änderung Ihrer Online-Strategie überkommuniziert werden sollte! So halten Sie Ihre Stammkunden auf dem Laufenden und durch die hohe Reichweite von sozialen Netzwerken erreichen sie außerdem neue Kunden.

In diesem Zuge ist es auch denkbar, über reines Marketing hinauszugehen und Ihre Kunden genau dort zu einer Conversion zu motivieren, wo sie sich gerade befinden: in sozialen Netzwerken. In der heutigen Welt von Facebook und Co. sind diese Plattformen nicht nur zu Kommunikations – und Werbungszwecken da, sondern können auch als Einkaufstool funktionieren. So erreichen Sie schnellere Conversions und es entsteht weniger Reibung bei der Einkaufserfahrung.

„Captivating shoppers online can be increasingly difficult as more businesses turn to online during this time, so reaching customers where they are is more important than ever before. Social selling platforms allow retailers to connect directly with customers via live video and product content on Facebook and Instagram. Creative tools, like instant comment purchasing and real-time live sales events, can help retailers grab and keep their online customers’ attention.“

Andy Smith, COO, CommentSold

6. Testen und veröffentlichen Sie Ihr Online-Business.

Die letzten Schritte bestehen darin, zu überprüfen, ob alle Funktionen Ihres Online-Shops wunschgemäß einsatzbereit sind. Überprüfen Sie Ihren Shop, indem Sie beispielsweise folgende Fragen durchgehen:

  • Funktioniert mein Check-Out? Stellen Sie sicher, dass Bestellungen über alle verfügbaren Bezahlmethoden eingehen und dass Ihre Versandkosten und ggf. zusätzliche Kosten korrekt angegeben und gut sichtbar sind. Überprüfen Sie, ob Rabatte und Coupons wunschgemäß greifen.
  • Ist der Inhalt professionell aufbereitet? Lesen Sie sich alle textlichen Elemente wie Beschreibungen durch und überprüfen Sie die Grammatik und Rechtschreibung.
  • Wird mein Online-Shop in den gängigen Browsern korrekt ausgegeben? Konsumenten möchten online Produkte erreichen. Testen Sie Ihren Online-Shop hinsichtlich Funktionalität – unabhängig von Gerät oder Zeitpunkt.

Der Aufbau eines Online-Shops ist dank flexiblen Anbietern und out-of-the-box Methoden nicht mit Unmengen an Zeitaufwand verbunden. Trotzdem ist es wichtig, bei der Planung und Umsetzung Schritt für Schritt vorzugehen. Wenn auch Sie ins Online-Business einsteigen möchten, sind unsere Experten für Magento und Co. für Sie da. Mit langjähriger Erfahrung im Bereich Online-Shops helfen Ihnen unsere Mitarbeiter bei der Gestaltung Ihres ganz persönlichen virtuellen Warengeschäfts. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

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Storytelling: Geschichten erzählen, Kunden binden!

Sei es in Filmen, im Büroalltag oder als Märchen—Storytelling ist stets ein Teil unseres Lebens. Wenn Sie mit dem Begriff nicht auf Anhieb vertraut sind, stellt sich die Frage: Was ist Storytelling? Der Begriff beschreibt die Vermittlung von Informationen—und auch Emotionen—durch das Erzählen von Geschichten. Wie Sie als Webseitenbetreiber von der Kunst des Erzählens Gebrauch machen und dabei Kunden an sich binden können, präsentieren wir in unserem heutigen Beitrag.

Warum sind Geschichten von so großer Bedeutung?

Die kurze Antwort: Sie bleiben in der Erinnerung.

Waren Sie schon mal als Zuschauer bei einer Präsentation anwesend, deren Inhalt Sie nur schwer folgend konnten? Sind Ihre Gedanken nach einigen Minuten abgedriftet? Das ist nicht verwunderlich, denn die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen nimmt immer weiter ab. Um denselben Fehler nicht auch mit Ihren eigenen Kunden zu begehen, ist es unerlässlich, Produkte und Informationen in Geschichten zu verpacken. Damit gelingt es Ihnen, die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden zu gewinnen und diese auch zu behalten.

I’ve learned that people will forget what you said. People will forget what you did. But people will never forget how you made them feel.

—Maya Angelou

Eine Geschichte vermittelt Informationen immer lebhafter und erfolgreicher als eine trockene Aufzählung von Wissen zu einem Produkt. Wenn Storytelling erfolgreich durch eine Marketingabteilung eingesetzt wird, setzen sich Ihre Produkte stärker im Gehirn Ihrer Kunden fest.

Dabei ist es nicht nur von Vorteil, reine Geschichten zu erzählen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Informationen und Produkte mit visuellen Mitteln wie Bildern und Texten zu optimieren, sodass sie greifbarer erscheinen und bei Ihrem Publikum auf emotionaler Ebene etwas auslösen. Ein weiterer Weg ist es, Produkte direkt so darzustellen, wie sie im echten Leben auch gebraucht bzw. genutzt werden—zeigen sie Ihr Produkt in Action! Wenn Ihr Kunde dieses Produkt betrachtet, erscheinen im Gehirn unbewusst schon Bilder und Ideen, was man damit alles tun kann.

Das Auslösen von Bildern im Kopf führt zu erhöhter Motivation zum Kauf des Produkts.

Dazu entsteht ein schöner Nebeneffekt: Die Produktinformationen werden mithilfe von visuellen Mitteln leichter aufgenommen und verarbeitet.

Konkretes Beispiel: Das Produkt Schokolade

Der Entwurf

Zunächst muss ausgearbeitet werden, an welcher Stelle man mit der Kunst des Storytellings ansetzen möchte. In unserem Beispiel ist das die Detailseite eines Produkts, denn an dieser Stelle befinden sich alle Kunden, die höchstes Interesse an der angebotenen Schokolade haben. Um dieses Produkt herum soll also eine Geschichte entstehen—die Kunst des Storytellings also.

Daraufhin sollte man sich darüber Gedanken machen, welches Zielpublikum man ansprechen möchte. Dieser Schritt ist je nach Situation und Produkt mehr oder weniger schwierig, denn bei einem breiteren Publikum ist es wesentlich komplizierter, alle Altersgruppen mit derselben Geschichte anzusprechen. Am besten ist es, sich als Marketingabteilung grundsätzlich die folgende Frage zu stellen: Wen möchten wir mit unserer Geschichte erreichen?

Dann muss man sich fragen, auf welche emotionalen Werte ein Kunde aus diesem Zielpublikum anspricht. Welche visuellen Elemente, welche Texte helfen, um dabei eine bestimmte Message zu transportieren.

Das folgende Beispiel zeigt einen ersten Entwurf für das Storytelling zu einem Produkt:

Die Umsetzung

Für das erfolgreiche Storytelling werden nun die Überlegungen konkret auf der Detailseite in Form von Optimierungen umgesetzt. Bei unserem Beispiel wurde dafür der obere Bereich der Seite visuell bereichert, indem Bilder, Texte und Details zum Produkt hinzugefügt wurden. Das Produkt wurde mithilfe von Storytelling erweitert—das Produkt hat also eine Geschichte bekommen, die den Kunden auf einem emotionalen Level ansprechen und so in Erinnerung bleiben soll.

Dabei sollte aber natürlich auch die mobile Ansicht der Webseite nicht außer Acht gelassen werden. Wenn Sie eine Geschichte erzählen, tun Sie das über alle Endgeräte hinweg.

Im Vergleich kann man deutlich sehen, dass die Produktseite mithilfe des Storytellings sowohl visuell als auch emotional ansprechender wirkt.

Storytelling ist eines der zentralen Bestandteile, wenn es darum geht, Kunden anzusprechen und diese an sich zu binden. Unsere Experten der Internetagentur Heilbronn beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dieser Art des Erzählens. Wenn Sie also das Bedürfnis haben, Ihre Kunden emotional zu stimulieren, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Nehmen Sie am besten direkt Kontakt zu uns auf, um einen ersten Entwurf zu gestalten!