internationaler Online-Shop

So wird Ihr Online-Shop international erfolgreich

Das Label „Made in Germany“ erfreut sich schon lange an Beliebtheit – und das immer noch. Eine Studie aus dem Jahr 2019 zeigt, dass deutsche Produkte weltweit auf Platz eins in der Qualitätsbewertung liegen.
Möchten auch Sie davon profitieren? Hier erfahren Sie, was Sie unbedingt beachten müssen, wenn Sie international erfolgreich werden möchten mit Ihrem Online-Shop.

Andere Kultur

Jedes Land hat seine eigene Kultur – und diese ist auch in Online-Shops vertreten. Die nachfolgenden Fragen sollten Sie sich bei der Entwicklung Ihres internationalen Online-Shops stellen.

Welche Sprache wird gesprochen?

Übersetzen Sie Ihren Shop in die Sprache des Landes, in dem Sie Ihre Produkte verkaufen möchten. Nutzen Sie dafür keine maschinell erstellten Übersetzungen! Der Konsument muss das Gefühl haben, dass Sie wirklich seine Sprache sprechen. Dadurch erhöhen Sie das Vertrauen, das der Konsument Ihnen und Ihrem Shop entgegenbringt.

Welche Währung gilt?

Informieren Sie sich, welche Währung in welchem Land gilt. In rund 70 % der EU-Mitgliedstaaten ist der Euro die offizielle Währung. Wenn der Euro jedoch nicht als offizielle Währung gilt, raten wir Ihnen, die Währung anzupassen.
Konsumenten neigen eher dazu, den Online-Shop zu verlassen, als den Preis umzurechnen.

Welches ist die beliebteste Zahlungsart?

Der häufigste Grund, warum Konsumenten eine Bestellung abbrechen, liegt darin, dass Ihr bevorzugtes Bezahlverfahren nicht angeboten wird. Die beliebteste Zahlungsart in Deutschland ist PayPal und der Kauf auf Rechnung. In Italien sieht das aber ganz anders aus: Dort wird die Bezahlung per Debit-Karte bevorzugt.
Um Ihren Kunden den Einkauf zu erleichtern, informieren Sie sich über die beliebtesten Zahlungsarten im jeweiligen Land und stellen Sie diese dann zur Verfügung.

Wie soll das Design aussehen?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, das passende Design auszuwählen.
In Asien ist der Trend zu opulenten Online-Shops weit verbreitet. In Europa wiederum werden strukturierte und sachliche Online-Shops präferiert.
Arbeiten Sie mit Experten zusammen, die das Land und die Kultur gut kennen.

Der erste Schritt

Wenn Sie vorerst die Nachfrage im jeweiligen Land prüfen wollen, können Sie einen Markenshop auf einem Marktplatz (beispielsweise Amazon, Ebay) eröffnen.
Dies bringt einige Vorteile mit sich:

  • das Risiko vermindert sich
  • der Betreiber des Marktplatzes kümmert sich um die Sprache, Zahlungsarten, …

Sie haben aber auch nicht so viele Freiheiten: es gibt meist Vorgaben zu den Preisen und zur Auslieferung.

Fazit

Mit einem internationalen Online-Shop können Sie Ihren Umsatz erhöhen und neue Kunden dazugewinnen. Unsere Experten aus dem Bereich Online-Shops helfen Ihnen gerne weiter.

Beitragsbild Pop-Ups

Pop-Ups sind nervig? Nicht immer!

Wir alle klicken sie automatisch weg, wenn Sie erscheinen—Pop-Ups! Moderne Pop-Up-Blocker schützen uns vor tausenden von ihnen und machen so unsere Nutzererfahrung in der Online-Welt angenehmer. Doch vor nicht allzu langer Zeit wurde der durchschnittliche Nutzer fast täglich zum „glücklichen Gewinner“ eines Gewinnspiels gekürt.

Das war wahrscheinlich auch der Zeitpunkt, an dem Menschen begannen, eine Abneigung gegenüber solchen Dialogfenstern zu entwickeln. Wer möchte schon ständig mit ihnen konfrontiert werden, wenn man doch auf der Suche nach etwas ganz anderem ist? Auch Vermarktern sind Pop-Ups oftmals ein Dorn im Auge—wie soll man authentischen Content in der Form von Pop-Ups an den Kunden bringen, wenn diese sofort weggeklickt werden, weil ihr Ruf durch irrelevante Fake-Werbeanzeigen beschmiert ist?

(Ganz nebenbei gelten Cookie-Hinweise im Allgemeinen auch als Pop-Ups. Doch diese sind aufgrund der DSGVO-Bestimmungen aus dem Jahr 2018 auf den meisten Webseiten Pflicht und müssen mit expliziter Einwilligung weggeklickt werden.)

Dazu kommt ein weiterer Grund:

Google-Suchanfrage Pop-Ups

Eine Google-Suche nach dem Begriff „Pop-Up“ führt nicht etwa zu einem ultimativen Guide, wie man diese erstellt—nein, vielmehr beschreiben die Suchergebnisse, wie man solche Werbeanzeigen blockiert. Doch auch wenn diese Tatsache Pop-Ups nicht in einem allzu positiven Licht darstellt, sollten Sie sich nicht davor scheuen, sie zu nutzen. Denn wenn Sie sich die Zahlen anschauen, wird klar, dass Pop-Ups weiterhin noch effektiv sind; immerhin besitzen Pop-Ups eine durchschnittliche Konversionsrate von über 3 Prozent.

Der Trick besteht also darin, bestimmte Typen von Dialogfenstern in bestimmten Kontext zu bestimmten Zeiten zu nutzen. Diesen Punkten widmen wir uns in unserem heutigen Beitrag.

Wie viele Arten von Pop-Ups gibt es?

Bevor wir tiefer tauchen, müssen an erster Stelle die verschiedenen Typen festgelegt werden. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die verschiedenen Arten durch die folgenden drei Charakteristiken bestimmt werden:

  • Wann erscheinen Pop-Ups?

Entweder direkt nach dem Laden einer Seite, nachdem man eine bestimmte Dauer an Zeit auf der Seite verbracht hat, wenn man die Seite verlassen möchte oder, wenn man zu einem Bereich der Seite scrollt, nachdem man auf ein Element geklickt hat.

  • Wie erscheinen Pop-Ups?

Entweder gleiten sie von rechts oder links herein, sitzen oben oder unten am Rand des Screens, springen direkt in der Mitte des Bildschirms auf oder nehmen das gesamte Bild ein.

  • Welche Art von Content bieten Pop-Ups an?

Entweder normale oder interaktive Inhalte.

Natürlich sind diese Charakteristiken nicht voneinander getrennt. Viele Pop-Ups kombinieren verschiedene Merkmale. Welche Arten von Pop-Ups es gibt, schauen wir uns im Folgenden an.

Welche Arten von Pop-Ups gibt es?

Die hier vorgestellten Arten von Pop-Ups sind sicherlich nicht die einzigen, die Sie bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen sollten. Die folgenden Werbeanzeigen sind lediglich die, die am besten performen und dabei so wenig Risiko wie möglich darstellen.

1. Exit-Intent Pop-Up

Sie selbst sind dieser Art von Pop-Up sicherlich auch schon mal begegnet: Exit-Intent Pop-Ups erscheinen dann, wenn ein Nutzer kurz davor ist, die Seite zu verlassen. Wie das möglich ist? Indem die Geschwindigkeit und Bewegungen des Mauszeigers via JavaScript getrackt werden. Wenn sich der Cursor außerhalb des Seitenrandes oben (bei den Browsertabs) befindet, öffnet sich automatisch ein Pop-Up.

Die folgende Grafik zeigt, mit welchen kleinen Mitteln ein Exit-Intent Pop-Up zu Erfolg führen kann. In diesem Beispiel wird von einem Fullscreen-Pop-Up ausgegangen, aber die Tipps gelten für alle Arten von Exit-Intent Pop-Ups.

Erfolgsfaktoren Exit-Intent Pop-Ups
Quelle: https://visme.co/blog/exit-intent-popup/ (Stand: 05.05.2020, 13:29)

Exit-Intent Pop-Ups können prinzipiell für jede Art von Angebot genutzt werden, doch am effektivsten sind sie, wen sie für „stärkere“ Attraktionen genutzt werden, so zum Beispiel Newsletter-Anmeldungen, Rabatte und Free Trials.

2. Click-Activated Pop-Up

Click-Activated Pop-Ups sind geeignet, wenn die Befürchtung besteht, mit Werbeanzeigen Kunden zu verjagen. So ist es möglich, dass jeder Nutzer für sich selbst entscheidet, ob er den Link betätigen und somit das Pop-Up öffnen möchte.

Einer weiteren Variante der Click-Activated Pop-Ups sind Sie sicherlich auch schon mal begegnet. Viele E-Commerce-Webseiten machen von dieser Art von Dialogfenster Gebrauch, um ihre Produkte zu präsentieren. So zum Beispiel auch einer unserer TYPO3-Kunden.

Auf eine Übersicht des Produkts …

Click-Activated Pop-Up in E-Commerce

… folgt nach Klick auf das Produktbild ein Fenster zur Detailansicht.

Click-Activated Pop-Up in E-Commerce Lightbox-Ansicht

Click-Activated Pop-Ups besitzen normalerweise eine relativ hohe Konversionsrate, da prinzipiell ein voriges Interesse seitens des Nutzers daran besteht, was sich hinter dem Link verbirgt.

3. Opt-In Bar

Opt-In Bars sind flexibel und sichtbar, ohne dabei störend zu wirken. Wie oben schon genannt, gelten zum Beispiel auch Cookie-Hinweise als Opt-In Bars. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf wichtige Meldungen und können mit dem Inhalt mitscrollen. Auch bei einem Besuch auf unserer Seite haben Sie das sicherlich schon bemerkt—unser Cookie-Hinweis besteht aus einer Opt-In Bar.

Opt-In Bar Beispiel: Cookie-Hinweis

4. Interaktive Pop-Up

Jedes bisher vorgestellte Pop-Up ist genau genommen eine Art interaktives Dialogfenster, da man entweder in oder um das Element herum klicken muss, um es zu schließen. Doch interaktive Pop-Ups, wie wir hier meinen, gehen einen Schritt weiter.

Vielleicht haben Sie auch schon mal diese Art von Pop-Up gesehen:

Die Funktionsweise ist dabei recht einfach. Der Nutzer wird sozusagen zu einer Art Spieler, der das Glücksrad dreht und dabei die Chance hat, einen Preis zu ergattern. Bei einem Gewinn werden die Kontaktdaten des Nutzers aufgenommen.

Fazit

In einem Kampf zwischen der Qualität des Inhalts und der Art des Pop-Ups, in welchem es präsentiert wird, gewinnt der Inhalt in 9 von 10 Fällen. Wichtiger als die Verpackung ist das Angebot und die Relevanz des Lead Magnets.

Wenn auch Sie nun Interesse an der Implementierung von Pop-Ups haben, kontaktieren Sie uns gerne! Unsere erfahrenen Agenturmitarbeiter besitzen das passende Know-How, um Ihnen in dieser Sache bestmöglich behilflich zu sein.

Beitragsbild Online Business

So starten Sie Ihr Online-Business!

Haben Sie schon mal über ein eigenes, unabhängiges Online-Business nachgedacht? Sowohl auf staatlicher, als auch auf lokaler Ebene bemüht sich die Bundesregierung fortwährend, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 einzudämmen. In diesem Zuge wurde non-essenziellen Geschäften und Einrichtungen angeordnet, ihre Türen zu schließen und diese vorerst geschlossen zu halten. Diese Anordnung, in Kombination mit dem Mangel an Käufern in Geschäften vor Ort, führt zu erheblichen Konsequenzen für Ladeninhaber in Deutschland. In dieser Notlage wenden sich viele dem Online-Business zu, um ihr Geschäft weiterhin am Laufen halten zu können.

Welche Punkte müssen beim Aufbau eines virtuellen E-Commerce-Shops beachtet werden? Viele Inhaber sind sich dessen nicht sicher, doch unser folgender Beitrag gibt Klarheit beim Betreten dieses Neulands. Erfahren Sie hier, welche Schritte Sie tätigen können, um erfolgreich Ihr virtuelles Online-Business zu starten.

1. Setzen Sie eine Online-Plattform auf.

Zuerst kommt die Überlegung und Suche nach einer geeigneten Online-Plattform, das Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget entspricht. Viele von Ihnen sind kosteneffizient und lassen sich innerhalb kürzester Zeit einrichten und verwenden. Ein führender Anbieter in diesem Bereich ist beispielsweise die Software Magento.

Wenn Sie sich verschiedene E-Commerce-Tools anschauen, müssen Sie einige Punkte beachten – unter anderem die Optionen für den Versand von Artikeln, Sicherheitsmaßnahmen und die Fähigkeit der Software, sich mit anderen Plattformen zu integrieren.

Wenn Ihr Geschäft zum ersten Mal in die virtuelle Welt übergeht, werden sicherlich Punkte wie eine einfache Handhabung des Shops im Hintergrund, aber auch auf Präsentationsebene – also das, was der Kunde auf Ihrer Webseite sieht – wichtig sein. Die meisten E-Commerce-Tools bieten mehrere Zahlpläne an, um sich den Bedürfnissen Ihres Shops anzupassen.

Was ist zu beachten?

Bei der Auswahl des passenden Plans sollte man auf jeden Fall folgende Dinge im Kopf behalten, um sich nicht sofort finanziell zu verausgaben:

  • Wie viele Produkte werden Sie verkaufen? Wenn Sie nicht planen, viele Produkte zu verkaufen, ist es sinnvoller, einen einfacheren Zahlplan mit geringeren Kosten zu wählen. Guter Tipp: Viele E-Commerce-Anbieter bieten Zahlpläne ohne Produktlimit an.
  • Welche Features benötigen Sie? Wenn Sie einen Shop führen möchten, der Ihren Kunden erlaubt, Produkte anzuschauen und Käufe zu tätigen, reicht eventuell auch ein einfacherer Zahlplan. Jedoch bevorzugen viele Geschäftsinhaber, zusätzliche Features einzubinden, die sich positiv auf die Kundenerfahrung auf der Webseite auswirken; zu diesen Features gehören unter anderem Dinge wie die Wiederherstellung von geleerten Einkaufswägen, Loyalitätspläne für Kunden, etc.

Vielleicht ist es für Sie aus aktuellem Anlass so, dass Sie nicht viel Zeit für die Wahl der richtigen Plattform haben und nur etwas wünschen, das gut und zuverlässig funktioniert. Kein Problem: Viele Anbieter bieten Tools out-of-the-box an für die schnelle und zuverlässige Einrichtung Ihres Online-Shops –  so zum Beispiel das Tool Shopware.

Nachdem Sie das beste Tool für Ihre Bedürfnisse identifiziert haben, registrieren Sie im nächsten Schritt Ihre Domain und setzen Sie Ihren Account auf. Danach können Sie sich daranmachen, die Features Ihres Online-Businesses einzurichten. Dazu mehr im nächsten Schritt.

2. Wählen Sie die Produkte, die Sie verkaufen möchten.

Wenn Sie Ihren Online-Shop aus aktuellem Anlass aufsetzen, ist Zeit sicherlich ein unentbehrlicher Faktor für Sie. Um diese als nicht unnötig zu verschwenden, müssen Sie sich Gedanken darüber machen, welche Produkte Sie verkaufen möchten. Denn vor allem in einer Situation wie der jetzigen steht die Bereitstellung der profitabelsten und gefragtesten Produkte an erster Stelle. Auch wenn Sie das Gefühl haben, direkt alle Produkte zur Verfügung stellen zu müssen – keine Sorge! Sie haben mehr Zeit, Ihr Online-Business einzurichten, indem Sie erstmal die gefragtesten Items und danach Schritt für Schritt das restliche Inventar hinzufügen.

3. Bieten Sie verschiedene Zahlmöglichkeiten an.

Die Einstellung der angebotenen Bezahlmethoden ist ein entscheidender Schritt bei der Conversion einer Person, die sich lediglich in Ihrem Online-Shop umschaut zu einem Käufer. Überlegen Sie sich, welche Zahlmöglichkeiten am weitesten verbreitet sind und die größte Menge an Kunden anspricht. Glücklicherweise bieten die meisten Anbieter inzwischen Integrationen mit den meistgenutzten Bezahlmethoden wie Paypal, Klarna, Mastercard, Apple Pay und vielen mehr an.

4. Richten Sie die Optionen für Versand und Rücksendung ein.

Nachdem Sie Ihre angebotenen Produkte ausgewählt und die Bezahlmethoden eingerichtet haben, ist es an der Zeit zu überlegen, wie die Produkte zu Ihren Kunden gelangen. Versand, Erfüllung und die Retoure von Waren kann eine große Hürde für Unternehmen, die ins Online-Business einsteigen, darstellen. Schlüsselfeatures wie die Auswahl der Versandoption, druckbare Versandlabels und die Wahl zwischen mehreren Paketanbietern sollten auf jeden Fall gegeben sein.

Versandkosten stellen oftmals eine Hürde für Online-Händler dar. Achten Sie deshalb darauf, die Versandkosten eines Produkts genau zu bestimmen und diese Kosten auch auf der Produktseite bzw. im Warenkorb anzuzeigen. Seien Sie außerdem transparent und ehrlich bei der Angabe der Versandkosten. Ansonsten droht Ihnen, dass der Kunde Ihre Seite am Ende verlässt, ohne einen Einkauf getätigt zu haben.

5. Planen Sie Ihre Online-Marketing-Strategie in sozialen Netzwerken.

Die Kommunikation Ihres Online-Shops ist vielleicht eines der wichtigsten Schritte bei der Transition in die virtuelle Welt. Hier kommen Social-Media-Beiträge und Werbung ins Spiel, denn Ihre Kunden sollten auf bestimmten Kanälen von Ihrer Online-Strategie erfahren. Wenn Sie schon in sozialen Netzwerken präsent sind, ist das ein ungemeiner Vorteil. Doch seien Sie sich bewusst, dass eine Änderung Ihrer Online-Strategie überkommuniziert werden sollte! So halten Sie Ihre Stammkunden auf dem Laufenden und durch die hohe Reichweite von sozialen Netzwerken erreichen sie außerdem neue Kunden.

In diesem Zuge ist es auch denkbar, über reines Marketing hinauszugehen und Ihre Kunden genau dort zu einer Conversion zu motivieren, wo sie sich gerade befinden: in sozialen Netzwerken. In der heutigen Welt von Facebook und Co. sind diese Plattformen nicht nur zu Kommunikations – und Werbungszwecken da, sondern können auch als Einkaufstool funktionieren. So erreichen Sie schnellere Conversions und es entsteht weniger Reibung bei der Einkaufserfahrung.

„Captivating shoppers online can be increasingly difficult as more businesses turn to online during this time, so reaching customers where they are is more important than ever before. Social selling platforms allow retailers to connect directly with customers via live video and product content on Facebook and Instagram. Creative tools, like instant comment purchasing and real-time live sales events, can help retailers grab and keep their online customers’ attention.“

Andy Smith, COO, CommentSold

6. Testen und veröffentlichen Sie Ihr Online-Business.

Die letzten Schritte bestehen darin, zu überprüfen, ob alle Funktionen Ihres Online-Shops wunschgemäß einsatzbereit sind. Überprüfen Sie Ihren Shop, indem Sie beispielsweise folgende Fragen durchgehen:

  • Funktioniert mein Check-Out? Stellen Sie sicher, dass Bestellungen über alle verfügbaren Bezahlmethoden eingehen und dass Ihre Versandkosten und ggf. zusätzliche Kosten korrekt angegeben und gut sichtbar sind. Überprüfen Sie, ob Rabatte und Coupons wunschgemäß greifen.
  • Ist der Inhalt professionell aufbereitet? Lesen Sie sich alle textlichen Elemente wie Beschreibungen durch und überprüfen Sie die Grammatik und Rechtschreibung.
  • Wird mein Online-Shop in den gängigen Browsern korrekt ausgegeben? Konsumenten möchten online Produkte erreichen. Testen Sie Ihren Online-Shop hinsichtlich Funktionalität – unabhängig von Gerät oder Zeitpunkt.

Der Aufbau eines Online-Shops ist dank flexiblen Anbietern und out-of-the-box Methoden nicht mit Unmengen an Zeitaufwand verbunden. Trotzdem ist es wichtig, bei der Planung und Umsetzung Schritt für Schritt vorzugehen. Wenn auch Sie ins Online-Business einsteigen möchten, sind unsere Experten für Magento und Co. für Sie da. Mit langjähriger Erfahrung im Bereich Online-Shops helfen Ihnen unsere Mitarbeiter bei der Gestaltung Ihres ganz persönlichen virtuellen Warengeschäfts. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Beitragsbild Storytelling

Storytelling: Geschichten erzählen, Kunden binden!

Sei es in Filmen, im Büroalltag oder als Märchen—Storytelling ist stets ein Teil unseres Lebens. Wenn Sie mit dem Begriff nicht auf Anhieb vertraut sind, stellt sich die Frage: Was ist Storytelling? Der Begriff beschreibt die Vermittlung von Informationen—und auch Emotionen—durch das Erzählen von Geschichten. Wie Sie als Webseitenbetreiber von der Kunst des Erzählens Gebrauch machen und dabei Kunden an sich binden können, präsentieren wir in unserem heutigen Beitrag.

Warum sind Geschichten von so großer Bedeutung?

Die kurze Antwort: Sie bleiben in der Erinnerung.

Waren Sie schon mal als Zuschauer bei einer Präsentation anwesend, deren Inhalt Sie nur schwer folgend konnten? Sind Ihre Gedanken nach einigen Minuten abgedriftet? Das ist nicht verwunderlich, denn die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen nimmt immer weiter ab. Um denselben Fehler nicht auch mit Ihren eigenen Kunden zu begehen, ist es unerlässlich, Produkte und Informationen in Geschichten zu verpacken. Damit gelingt es Ihnen, die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden zu gewinnen und diese auch zu behalten.

I’ve learned that people will forget what you said. People will forget what you did. But people will never forget how you made them feel.

—Maya Angelou

Eine Geschichte vermittelt Informationen immer lebhafter und erfolgreicher als eine trockene Aufzählung von Wissen zu einem Produkt. Wenn Storytelling erfolgreich durch eine Marketingabteilung eingesetzt wird, setzen sich Ihre Produkte stärker im Gehirn Ihrer Kunden fest.

Dabei ist es nicht nur von Vorteil, reine Geschichten zu erzählen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Informationen und Produkte mit visuellen Mitteln wie Bildern und Texten zu optimieren, sodass sie greifbarer erscheinen und bei Ihrem Publikum auf emotionaler Ebene etwas auslösen. Ein weiterer Weg ist es, Produkte direkt so darzustellen, wie sie im echten Leben auch gebraucht bzw. genutzt werden—zeigen sie Ihr Produkt in Action! Wenn Ihr Kunde dieses Produkt betrachtet, erscheinen im Gehirn unbewusst schon Bilder und Ideen, was man damit alles tun kann.

Das Auslösen von Bildern im Kopf führt zu erhöhter Motivation zum Kauf des Produkts.

Dazu entsteht ein schöner Nebeneffekt: Die Produktinformationen werden mithilfe von visuellen Mitteln leichter aufgenommen und verarbeitet.

Konkretes Beispiel: Das Produkt Schokolade

Der Entwurf

Zunächst muss ausgearbeitet werden, an welcher Stelle man mit der Kunst des Storytellings ansetzen möchte. In unserem Beispiel ist das die Detailseite eines Produkts, denn an dieser Stelle befinden sich alle Kunden, die höchstes Interesse an der angebotenen Schokolade haben. Um dieses Produkt herum soll also eine Geschichte entstehen—die Kunst des Storytellings also.

Daraufhin sollte man sich darüber Gedanken machen, welches Zielpublikum man ansprechen möchte. Dieser Schritt ist je nach Situation und Produkt mehr oder weniger schwierig, denn bei einem breiteren Publikum ist es wesentlich komplizierter, alle Altersgruppen mit derselben Geschichte anzusprechen. Am besten ist es, sich als Marketingabteilung grundsätzlich die folgende Frage zu stellen: Wen möchten wir mit unserer Geschichte erreichen?

Dann muss man sich fragen, auf welche emotionalen Werte ein Kunde aus diesem Zielpublikum anspricht. Welche visuellen Elemente, welche Texte helfen, um dabei eine bestimmte Message zu transportieren.

Das folgende Beispiel zeigt einen ersten Entwurf für das Storytelling zu einem Produkt:

Die Umsetzung

Für das erfolgreiche Storytelling werden nun die Überlegungen konkret auf der Detailseite in Form von Optimierungen umgesetzt. Bei unserem Beispiel wurde dafür der obere Bereich der Seite visuell bereichert, indem Bilder, Texte und Details zum Produkt hinzugefügt wurden. Das Produkt wurde mithilfe von Storytelling erweitert—das Produkt hat also eine Geschichte bekommen, die den Kunden auf einem emotionalen Level ansprechen und so in Erinnerung bleiben soll.

Dabei sollte aber natürlich auch die mobile Ansicht der Webseite nicht außer Acht gelassen werden. Wenn Sie eine Geschichte erzählen, tun Sie das über alle Endgeräte hinweg.

Im Vergleich kann man deutlich sehen, dass die Produktseite mithilfe des Storytellings sowohl visuell als auch emotional ansprechender wirkt.

Storytelling ist eines der zentralen Bestandteile, wenn es darum geht, Kunden anzusprechen und diese an sich zu binden. Unsere Experten der Internetagentur Heilbronn beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dieser Art des Erzählens. Wenn Sie also das Bedürfnis haben, Ihre Kunden emotional zu stimulieren, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Nehmen Sie am besten direkt Kontakt zu uns auf, um einen ersten Entwurf zu gestalten!

Beitragsbild Webseite Geschwindgkeit

8 Störenfriede, die die Geschwindigkeit Ihrer Webseite beeinflussen

Zeit ist das wichtigste Kapital. Nichts ist frustrierender als eine Webseite, die langsam lädt. Eine langsame Webseite führt zu keiner Konversion und beeinflusst das Ranking in den Suchergebnissen einer Suchmaschine. Google hat ebenfalls erklärt, dass es die Geschwindigkeit einer Webseite beim Ranking miteinbezieht.

  • Einer Akamai-Studie zufolge verlassen 53 Prozent der Internetnutzer eine Webseite, wenn diese nicht innerhalb von 3 Sekunden geladen hat.
  • Eine Sekunde Verzögerung kann Amazon jährlich einen Schaden von 1,6 Milliarden US-Dollar kosten.
  • Laut Pingdom benötigen 78 Prozent der weltweiten Top 100 Retail-Webseiten weniger als drei Sekunden, um zu laden.
  • Eine Sekunde Verzögerung auf einer Webseite führt durchschnittlich zu sieben Prozent weniger Konversion.
  • Die durchschnittliche Ladezeit einer Desktop-Webseite beträgt 1,286 Sekunden; die Ladezeit auf einem mobilen Gerät beträgt 2,594 Sekunden.

Die Optimierung der Ladezeit ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern ein Must-Have; vor allem dann, wenn man sich gegen die langsamere Konkurrenz durchsetzen möchte. Wenn Sie bemerken, dass Ihre Webseite länger als drei Sekunden lädt, ist es an der Zeit, herauszufinden, woran das liegt und wie man die gesamte Performance der Webseite verbessern kann.

1. Probleme mit Caching

Browser-Caching ist sehr wichtig für wiederkehrende Besucher. Jedes Mal, wenn Nutzer Ihre Webseite zum ersten Mal besuchen, speichert der Browser alle Dateien wie Bilder, CSS-Stylesheets und Javaskript-Dateien für eine bestimmte Zeit. Wenn der Nutzer beim nächsten Mal die Seite erneut besucht, erlaubt Browser-Caching es, diese gespeicherten Dateien innerhalb kürzester Zeit abzurufen.

Webseiten laden schneller, wenn man die Abrufzeit dieser Dateien verkürzt. Caching kann definitiv dazu beitragen, die Ladezeit zu verkürzen, doch es ist auch nicht ohne Probleme. Wenn Sie Ihr Caching nicht korrekt einrichten, kann dies der Interaktion mit Nutzern schaden. Es ist also unentbehrlich, eine solide Caching-Strategie zu entwickeln.

Wenn Ihre Webseite über WordPress läuft, gibt es hierfür bestimmte Cache-Plugins, um die Performance zu steigern. Der große Vorteil an diesen Plugins ist, dass man keine großen technischen Kenntnisse benötigt, um sie zu konfigurieren und einzusetzen.

2. Überladene Datenbank

Eine überladene Datenbank kann ein stiller Störenfried sein, wenn es um die Performance einer Webseite geht. Eines der Tücken von WordPress ist, dass die Datenbank überlaufen sein kann mit Beitragsrevisionen, deaktivierten Plugins, gespeicherten Entwürfen und vielem mehr. Trackbacks und Pingbacks haben keinen praktischen Nutzen in WordPress. Deaktivieren Sie diese, um zusätzliche Verstopfungen der Datenbank zu vermeiden und die Zahl der Anfragen zu steigern.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie andere, unnötige Dateien wie Spamordner und Papierkörbe, vergängliche Dateien und Datenbanktabellen löschen, denn auch diese können Ihre Webseite verlangsamen.

Um die Datenbank Ihrer Webseite aufzuräumen, können Sie ein Plugin wie (das kostenpflichtige) WP Rocket verwenden. Damit können sie geplante Aufräumaktionen ausführen und diese Dateien zum Beispiel jede Woche entfernen lassen. Darüber hinaus können Sie Ihre Datenbank über den Reiter Database bzw. Datenbank optimieren.

3. Veraltetes CMS

Die Nutzung eines veralteten Content-Management-Systems kann zu einer Verlangsamung Ihrer Webseite und zu Sicherheitslücken führen. Die meisten CMS wie WordPress, Joomla oder Drupal informieren Sie darüber, wenn ein neues Update verfügbar ist. Stets die neueste Version eines Plugins oder allgemein einer Software zu haben führt zu schnelleren Ladezeiten.

Wenn Sie Ihr CMS noch nicht aktualisiert oder diesbezüglich keine Info von Ihrem Anbieter bekommen haben, können Sie einen Geschwindigkeitstest auf verschiedenen Unterseiten Ihrer Webseite durchführen, um herauszufinden, ob es irgendwelche Bereiche und Stellen gibt, an denen Verbesserungsbedarf besteht.

4. Übermäßige Nutzung von Social Media Skripten und Plugins

Social Media ist inzwischen ein zentraler Bestandteil fast jeder Webseite. Unabhängig davon, wie groß Ihre Webseite ist, sollten Sie diese mit Ihren sozialen Netzwerken verknüpfen, um Ihren Nutzern die Möglichkeit zu bieten, Ihre Beiträge zu teilen. Trotzdem ist zu beachten, dass eine übermäßige Nutzung von Social Media Skripten und Plugins die Geschwindigkeit einer Seite negativ beeinflussen kann.

Begrenzen Sie die Zahl der Plugins und Skripte, die Sie nichts benutzen und informieren Sie sich über alternative Wege, Ihre Beiträge auf sozialen Netzwerken zu planen und zu automatisieren. Dienstleistungsanbieter im Bereich Automatisierung und Digitalisierung können eine große Hilfe in diesem Bereich sein.

5. Chatbots

Chatbots sind großartig, wenn es um Kundenanfragen geht. Einer Studie von Salesforce zufolge, bevorzugen 69 Prozent aller Kunden in den Vereinigten Staaten Chatbots, um die Kommunikation mit einer Marke zu beschleunigen; doch Chatbots sind ein zweischneidiges Schwert. Chatbots können die Geschwindigkeit Ihrer Webseite beeinflussen, wenn das Skript nicht korrekt eingebunden wurde.

Es ist wichtig, dass der Chatbot asynchron geladen wird. Das bedeutet folgendes: Wenn der Chatbot ein Gespräch mit einem Kunden initialisiert oder Pings sendet, sollte diese Aktion über externe Server laufen. Benutzen Sie also das richtige Skript, was genau diesen Befehl ermöglicht.

6. Broken Links

Tote Links sind nicht nur eine Qual für Webseiten, sondern auch für die Bandbreite. Wenn Sie viele tote Links auf Ihrer Webseite haben, verschwenden Sie Ressourcen. Darüber hinaus können sie auch Ihr Ranking in Suchmaschinen und die Bewertung von Nutzerverhalten negativ beeinflussen. Um tote Links zu erkennen, gibt es viele verschiedene Tools im Netz. Eines davon ist die Sistrix Toolbox, mit dem nicht nur defekte Links sondern auch Weiterleitungen erkannt werden.

7. Gravatare

Während Gravatare Ihren Nutzern Bequemlichkeit und leichte Anpassungsmöglichkeiten bieten, haben sie einen entscheidenden Nachteil: Geschwindigkeit. Wenn Sie eine kleinere Webseite haben, ist das oftmals kein Problem, doch auf großen Seiten mit vielen Nutzerkommentaren ergibt sich hier eine deutliche Verlangsamung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dies zu verbessern.

  • Gravatare in WordPress deaktivieren
  • Kommentare ohne Wert entfernen
  • Cache-Plugins für Gravatar verwenden
  • Größe der Gravatar-Icon verkleinern

8. Ungültiges HTML und CSS

Wenn Sie ungültiges HTML und CSS entfernen, verbessert sich die Übertragungsrate Ihrer Webseite und die gesamte Seitenperformance ungemein. Stellen Sie sicher, dass Sie Befehle verwenden, die in Einklang mit den W3C-Standards stehen, damit Browser Ihre Webseite richtig interpretieren.

Sie können das HTML und das CSS Ihrer Webseite mit dem W3C HTML Validator bzw. dem W3C CSS Validator überprüfen.

Performance und Geschwindigkeit ist das A und O einer Webseite. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema und machen Ihnen ein individuelles Angebot. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf!

Beitragsbild Social Media Trends

7 Social Media Trends für das Jahr 2020

Das letzte Jahrhundert zeigte in seinem Verlauf immer deutlicher, wie sich das Phänomen Social Media in Form von blühenden, facettenreichen Communities manifestiert hat. In diesen Communities sind täglich mehr als 3,2 Milliarde Menschen unterwegs. Mehr als 90 Prozent der Millenials besuchen mindestens ein soziales Netzwerk regelmäßig. Mehr als 85 Prozent der Generation Z entdecken neue Produkte und Konsumgüter durch Social Media und Social Media Trends. Es ist also verständlich, dass beinahe 75 Prozent aller Vermarkter glauben, Social Media sei ein wirksamer Teil der Unternehmensstrategie.

Das nächste Jahrzehnt ist inzwischen rund eine Woche alt und es gibt sicherlich keine Zweifel daran, dass soziale Netzwerke auch in der absehbaren Zukunft eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben einnehmen werden. Die Frage ist also: Worauf sollten sich Unternehmen, Marken, aber auch der durchschnittliche User von sozialen Netzwerken gefasst machen?

Wir stellen einige der größten Trends vor, die zukünftig in der Welt von Social Media auf uns zukommen werden – wenn sie denn nicht schon vereinzelt verbreitet sind.

Der Tod des „Gefällt mir“-Buttons

Es ist kein Geheimnis, dass sich Marken (aber auch reguläre Nutzer) manchmal viel zu sehr auf den sog. „Like“-Button, Kommentare und Follower als Messwerte für Popularität und Markenwahrnehmung fokussieren. Diese Besessenheit wirkt sich jedoch teilweise negativ auf unsere psychische Gesundheit aus und trägt dazu bei, den freien Engagementfluss zu hindern.

Auf einer langen Liste von verschiedenen Social-Media-Plattformen ist Instagram derzeit der aktuellste Betreiber, der versucht, „Likes“ weniger Wichtigkeit zuzuschreiben. Bei vielen Usern schon verbreitet, wird man zukünftig die Zahl der „Likes“ eines Instagram-Beitrags nicht mehr sehen können. Das betrifft jedoch nicht die eigenen Posts –  hier ist weiterhin ersichtlich, wem der Beitrag gefällt.

Die Idee wird angepriesen als ein Mittel, etwas „Druck“ von Social-Media-Plattformen wie Instagram zu nehmen; sie könnte auch dazu beitragen, gegen Fake-Followers und deren unechten Likes vorzugehen –  denn diese Zahlen trügen und verbreiten den Anschein von mehr Reichweite als sie in Wahrheit haben.

Weniger Betonung auf „Maßeinheiten der Eitelkeit“

Die Entfernung des „Like“-Buttons auf Instagram ist Teil eines weitergehenden Trends – die Nutzung von „Maßeinheiten der Eitelkeit“ in sozialen Netzwerken dämpfen. Der CEO von Twitter, Jack Dorsey, sagte, dass Follower-Zahlen inzwischen irrelevant sind. Im Rahmen eines TED-Konferenzgesprächs verriet er, dass er den „Like“-Button nicht mehr so stark betonen würde –  wenn er die Vergangenheit ändern könnte.

Für Vermarkter im Bereich Social Media, aber auch Influencer ist das ein Hinweis darauf, sich auf umsetzbare Maßeinheiten zu konzentrieren –  wie zum Beispiel die Rate und Qualität von Nutzerengagement in sozialen Netzwerken.

Video Content

Videos sind weiterhin eines der wichtigsten Trends in der Welt von Social Media. Das News-Portal „Social Media Week“ schätzt, dass Videos 85 Prozent des Online-Datenverkehrs im Jahre 2020 ausmachen werden. Soziale Netzwerke werden Videoinhalte also sicherlich immer mehr priorisieren. Auch Vermarkter müssen sich darauf einstellen, Videos als Teil der allgemeinen Marketingstrategie immer mehr in den Fokus zu stellen.

Aufstieg von TikTok

Die Bedeutung von Videoinhalten nimmt immer mehr zu. Das führt dazu, dass Plattformen wie TikTok, Lasso und byte immer populärer werden. An erster Stelle befindet sich derzeit TikTok, der den Weg für alle Konkurrenten ebnet und bei der Generation Z derzeit am beliebtesten ist.

TikTok befindet sich in einer vorteilhaften Position, diesen Trend voranzuführen; denn die App bietet einen fruchtbaren Boden für Influencer – auch Micro-Influencer. TikTok erhöht die Menge an Nutzerengagament durch frischen, unterhaltsamen Content, das nicht auf einen Verkauf abzielt.

Social Shopping

In den letzten zehn Jahren haben soziale Netzwerke eine erhebliche Rolle dabei gespielt, E-Commerce in ein Multimilliarden-Geschäft zu verwandeln. Tatsache ist, dass sog. „Social Shopping“ heutzutage ein großer Teil von Social Media ist.

Nutzer erwarten und möchten Zugriff auf Marken und Produkte durch soziale Netzwerke haben. Der Trick dabei ist, ein hohes Level an Interesse zu generieren – vor allem durch kreatives und einnehmendes Storytelling. Hinzu kommt, dass ein reibungsloses Einkaufserlebnis gewährt werden muss, ohne das soziale Netzwerk für den Einkauf zu verlassen.

Mehr private, weniger öffentliche Interaktionen

In Zeiten von Datenschutz und immer größer werdenden Freundeslisten, wenden sich viele Nutzer wieder privaten Unterhaltungsgruppen und Nachrichtenapps zu, um sich mit anderen Menschen zu verbinden. Apps wie Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram Messaging erlauben es uns, persönlichere Gruppen zu erstellen, in denen wir uns sicher genug fühlen, intime und detaillierte Informationen mit anderen Menschen zu teilen.

Nano-Influencer

Beim Influencer-Marketing kommt es inzwischen nicht mehr auf den Spruch „Go big or go home“ an. Für die größten Einschläge in der Welt der sozialen Netzwerke sollten Marken den Einfluss von Mikro-Influencern und Nanon-Influencern nicht unterschätzen.

Sicherlich wird es immer einen Markt für die allergrößten Influencer geben. Trotzdem haben weniger bekannte Influencer ein kleineres, aber besser definiertes Publikum. Influencer auf dieser Ebene bieten ein größeres Level an Personalisierung und stärkerem Engagement mit der Zielgruppe. Nicht nur das – Social-Media-Nutzer folgen eher einem Influencer, zu dem sie sich verbunden fühlen anstatt einer gesichtslosen Marke.

Fazit

Im Jahre 2020 wird also einiges auf Unternehmen und Social-Media-User zukommen. Wenn Sie dabei sind, Ihre Marketing-Strategie für 2020 zu planen, sind wir Ihnen gerne dabei behilflich. Unsere Experten aus dem Bereich Social Media und Online-Marketing führen Sie auf den Weg des Erfolgs. Sprechen Sie uns an!  

E-A-T

SEO Rankingfaktor E-A-T

E-A-T: Nicht etwa das englischsprachige Verb, sondern ein Akronym für die Begriffe „Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das so viel wie Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Diese drei Begriffe spielen bei der Bewertung der Qualität von Webseiten eine entscheidende Rolle und sind auch von Google offiziell als Rankingfaktoren bestätigt. In den von Google veröffentlichten „Search Quality Evaluator Guidelines“ wird das Akronym E-A-T häufig genannt; vor allem in Bezug auf Webseiten aus dem Bereich YMYL – eine Abkürzung für „Your Money, Your Life“. Damit sind vor allem sensible Branchen wie Gesundheit, Recht oder Finanzen gemeint. Hier ist es für Webseitenbetreiber besonders wichtig, ein gutes E-A-T-Ranking zu erhalten.

Wofür steht E-A-T?

  1. E für Expertise: Der englische Begriff hat in diesem Zusammenhang grundlegend dieselbe Bedeutung wie im Deutschen, denn damit ist an erster Stelle ein tiefgründiges Wissen über ein bestimmtes Thema gemeint. Dies wird beispielsweise Menschen zugeschrieben, die sich auf wissenschaftlicher Ebene mit einem Thema beschäftigen; so zum Beispiel Akademiker oder Sachverständige.
  2. A für Authoritativeness: Übersetzt mit „Autorität“ beschreibt der Begriff vor allem Menschen mit einer hohen Autorität zu einem bestimmten Thema. Wenn an einer Webseite also Personen mit speziellen Qualifikationen arbeiten bzw. mitschreiben, ist es sicherlich von Vorteil, dies auch zu präsentieren; so zum Beispiel in Form von akademischen Titeln, biographischen Angaben und Links zu professionellen Webseiten dieser Personen.
  3. T für Trustworthiness: Hier ist es wichtig, vor allem auf die User einer Webseite einzugehen, denn Vertrauen zwischen beiden Parteien ist sehr wichtig, wenn Nutzer auf der Webseite verweilen bzw. diese nutzen sollen. Wie auch weiter oben genannt, ist dies einer der wichtigsten Faktoren für Webseiten aus dem Bereich „YMYL“. Diese Seiten haben in Sachen Vertrauen einen höheren Anspruch, da oftmals sensible Daten gehandhabt werden.
E-A-T

Rankingfaktoren E-A-T: Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness
Quelle: https://static.googleusercontent.com/media/guidelines.raterhub.com/en//searchqualityevaluatorguidelines.pdf
(Stand: 18.11.2019, 14:07)

Bedeutung von E-A-T für die Suchmaschinenoptimierung

E-A-T ist bei der Qualitätsbeurteilung von Webseiten, insbesondere bei YMYL-Seiten, eine große Rolle. Aus diesem Grund ist es auch ein Thema, mit dem sich SEO-Manager früher oder später befassen müssen. E-A-T ist definitiv ein Rankingfaktor, dessen Wichtigkeit seit dem Core Update letztes Jahr deutlich zugenommen hat.

Für E-A-T ist sowohl die Qualität der Webseite als auch die der Autoren der Inhalte von großer Bedeutung. Das bedeutet, dass eine Webseite, die aktuelle, tiefgründige und gut recherchierte Inhalte enthält, von Google als genauso wichtig empfunden wird wie der Autor, der die Inhalte verfasst hat. Außerdem ist an dieser Stelle festzuhalten, dass sich E-A-T-Faktoren laut Gary Illyes von Google per Link zwischen Autoren übertragen lassen.

https://twitter.com/Marie_Haynes/status/1182323804812374016

Quelle: https://twitter.com/Marie_Haynes/status/1182323804812374016
(Stand: 18.11.2019, 14:12)

Damit Google erkennt, welche Inhalte von welcher Person stammen und welchen Grad der Expertise diese Person besitzt, ist es sinnvoll, von verschiedenen Hilfsmitteln in diesem Bereich Gebrauch zu machen.  So zum Beispiel die Nutzung von „Authorship Markups“, mit denen Google Seiteninhalte mit einem bestimmten Autor verbinden. Dazu ist es hilfreich, am Ende eines Artikels eine Autorenbox mit grundlegenden Informationen bezüglich des Autors einzufügen. Darüber hinaus kann der Autor auch auf einer separaten Seite vorgestellt und mit vorhandenen Qualifikationen präsentiert werden.

Natürlich ist der Aufbau eines funktionierenden E-A-T-Rankings nicht von heute auf morgen getan. E-A-T ist etwas, das man sich über einen längeren Zeitraum hinweg erarbeiten muss. Deshalb ist hier an erster Stelle darauf zu achten, dass man stets am Ball bleibt. Inhalte einer Webseite sollten regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Dazu ist es auch unabdingbar, neuen Content zu produzieren.

Maßnahmen zur Verbesserung des E-A-T-Rankings

Um den eigenen Rankingfaktor im Bereich E-A-T zu steigern, gibt es viele Maßnahmen zur Durchführung. Wir präsentieren hier eine kleine Auswahl.

  • Fokussierung auf ein Themengebiet
  • Inhalt mit Mehrwert (Beispiel: Beantwortung von konkreten Nutzerfragen)
  • Transparente Informationen zum Webseitenbetreiber
  • Schaffen von Vertrauen durch Referenzen, Zertifikate, etc.
  • Regelmäßige Aktualisierung der Webseiteninhalte

Fazit

Die Verbesserung des eigenen Rankings im Bereich E-A-T sollte eigentlich nicht allzu viele Sorgen machen. Denn als Webseitenbetreiber ist es sicherlich unser aller Wunsch, Nutzern glaubwürdige und wertvolle Inhalte zur Verfügung zu stellen. Als Content-Ersteller sollte man deshalb nicht zu sehr verkrampfen. Das wirkt unnatürlich und früher oder später fällt das Google auch auf. Ob man schon einen gewissen Qualitätsstandard besitzt oder ob man noch ganz am Anfang steht – mit unseren Tipps schaffen Sie es, Inhalte zu schaffen, die erfolgreich ranken und gerne geteilt werden.

Illustration Menschengemeinschaft

Google Zukunftswerkstatt: Online-Marketing-Kurse für Anfänger

Wie es mit allem so ist, muss man als blutiger Anfänger irgendwo mit einem Thema beginnen; das gilt auch für die Welt des Online-Marketings. Der Suchfunktion von Google bedient sich heutzutage jeder mehrmals täglich, doch das Unternehmen präsentiert sich inzwischen auf vielfältige Weise. So auch mit der E-Learning-Plattform „Google Zukunftswerkstatt“. Dort können Sie ihre ersten Schritte in die Welt des Digital Marketings wagen. Ohne große Fachkenntnisse, auf schnellem Wege.

Was ist die Zukunftswerkstatt von Google?

Grundsätzlich ist die „Google Zukunftswerkstatt“ eine digitale Learning-Plattform, welches basierend auf verschiedenen Kursen und Workshops allen Anfängern und Interessierten im Bereich des Online-Marketings und der Persönlichkeitsentwicklung Wissen präsentiert und vermittelt. Das Angebot ist breit gefächert – unterschiedliche Themen von Suchmaschinenoptimierung, über Social-Media-Marketing, bis hin zum Aufbau eines Online-Shops. Das erlernte Wissen wird am Ende der Lektion nochmals resümiert – in Form von PDFs – und abgefragt. Bei erfolgreichem Bestehen aller Lektionen bekommt der Teilnehmer ein Teilnahmezertifikat.

Abgesehen von der E-Learning-Plattform bietet Google im Rahmen der Zukunftswerkstatt auch kostenlose Workshops vor Ort an; so zum Beispiel in Hamburg, München und Berlin, wo das Unternehmen dauerhafte Trainingszentren eingerichtet hat. Hier finden mehrstündige Seminare statt, die sich an verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen richten. Dabei reichen die Themen von der Welt des Online-Marketings bis hin zur Persönlichkeits- und Unternehmensentwicklung. Interessanter Tipp: Gruppen mit mehr als 30 Teilnehmern (zum Beispiel im Rahmen einer unternehmensweiten Fortbildung) können alternativ zu den genannten Trainingscentern auch am Standort ihres Arbeitsplatzes digitale Kompetenzen erwerben.

Im Folgenden eine kleine Auswahl an Kursen vor Ort:

  • Storytelling and stage presence
  • Suchmaschinenoptimierung für die Online-Präsenz: Mit einfachen Maßnahmen zu mehr Sichtbarkeit im Web
  • Google News Initiative Trainings für Journalist*innen
  • Entrepreneurial thinking & doing
  • Von der Videoerstellung bis hin zu YouTube-Anzeigen: wie man die Videoplattform für sich nutzen kann

Wie sind die Kurse der Google Zukunftswerkstatt aufgebaut?

Die Zukunftswerkstatt bietet allen Interessierten eine breite Vielfalt an Online-Kursen zum Themenbereich Digital Marketing an. Der Einstieg ist nicht sonderlich schwierig, denn mit ein paar wenigen Klicks kann man direkt mit einem Kurs beginnen. Für den Fall, dass Ihnen trotz alldem die Entscheidung schwer fallen sollte, geben wir hier einen kleinen Überblick darüber, wie einer der vielfältigen Kurse aufgebaut ist. Exemplarisch am Kurs „Grundlagen des Online-Marketings“ soll hierbei die Funktionsweise der Kurse geschildert werden.

In diesem Online-Kurs präsentiert die Google Zukunftswerkstatt Inhalte, die sich alle um das Online-Marketing drehen. Dabei sind 26 Module zu absolvieren, deren Inhalte mit kurzen Videos resümiert werden und daraufhin in einem Wissenstest abgefragt wird. Wenn alle Module durchgearbeitet sind, kommt am Ende ein Abschlusstest auf Sie zu, der insgesamt 40 Fragen beinhaltet. Wenn Sie alle Fragen richtig beantworten, erhalten Sie zum Abschluss ein Teilnahme-Zertifikat, welches Sie herunterladen oder in Ihren Lebenslauf einbinden können.

Aufbau des Online-Marketing-Kurses

Der Kurs „Grundlagen des Online-Marketings“ beginnt im ersten Modul mit der Frage danach, welche Chancen die digitale Welt bietet und wie Sie diese nutzen können. Danach werden die eigenen Ziele festgelegt: Was möchte ich online erreichen? Wie sollte dafür meine Onlinepräsenz aussehen? Im weiteren Verlauf des Kurses wird daran gearbeitet, die eigene Webpräsenz aufzubauen, eine digitale Geschäftsstrategie zu planen und die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung kennenzulernen. Hierbei ist es sicherlich bemerkenswert, dass der Kurs einen nennenswerten Fokus auf die Funktionsweisen und den Umgang mit Suchmaschinen legt, um das SEO-Ranking der eigenen Webpräsenz zu bestärken.

Doch dabei bleibt es natürlich nicht. Davon ausgehend, dass der Kursteilnehmer eventuell den Aufbau eines Online-Shops erwägt, zeigt die Google Zukunftswerkstatt auch Wege dafür, sich zu vermarkten. Und zwar überall, wo es möglich ist – auf lokaler Ebene mit mobilen Nutzern in der Nähe, in sozialen Netzwerken und auf der Google Suchmaschine selbst. Dabei wird das Marketing im Mobile-Bereich, per E-Mail und YouTube nicht vernachlässigt; auch die richtige Formulierung und Vermarktung von Webseiten-Content wird vermittelt.

Darüber hinaus legt die Google Zukunftswerkstatt auch Wert auf die Analyse der eigenen Webseite. Von der Einführung in das sog. Web-Analytics bis hin zur Erkenntnis und Auswertung der Webseiten-Daten und –Inhalte bietet der Kurs weitere Grundlagen des Online-Marketings.

Fazit

Eine große Vielfalt und Reichweite an Inhalten – die Google Zukunftswerkstatt begleitet mit diesem Kurs alle Interessenten bei ihrem Einstieg in die Welt des Digital Marketing. Sicherlich bedient die Zukunftswerkstatt hiermit alle Anfänger, aber auch Menschen, die mit ihrem Wissen etwas weiter sind oder dieses auffrischen möchten.

Die Online-Kurse der Zukunftswerkstatt sind sicherlich empfehlenswert denn sie bieten eine gute Grundlage für den Einstieg ins Online-Marketing. Auch Unternehmen können von diesen kostenlosen Kursen profitieren, um ihre Mitarbeiter mit digitalen Kompetenzen auszustatten. Dabei sind auch die Vor-Ort-Seminare in verschiedenen deutschen Großstädten nicht außer Acht zu lassen. Sie nehmen nicht allzu viel Zeit in Anspruch und ermöglichen es trotzdem, eine Grundlage in den gewünschten Bereichen zu bilden. Die Google Zukunftswerkstatt ist definitiv eine interessante Plattform für alle, die digitale Kompetenzen erwerben oder sich persönlich weiterentwickeln möchten.