App-Entwicklung

Die neuesten Design-Trends für Apps

Immer mehr Menschen nutzen Apps für ihr alltägliches Leben. Hier erfahren Sie, welche die neusten Trends für das App-Design sind.

Neumorphismus

Um Icons und Buttons interessanter zu gestalten, verwendet man den Neumorphismus. Hauptbestandteil hiervon ist, das Erscheinungsbild durch Licht und Schatten „lebendiger“ wirken zu lassen. Dabei erinnert es an den Stil aus den 2010er-Jahren.

Augenschonendere Bilder

Da sich die Bildschirmzeit bei den Deutschen um einiges vergrößert hat, suchen die Menschen nach angenehmen Designs. Das Ergebnis davon sind entspannende Farben und eine leicht verständliche Anordnung. Dieser Trend konzentriert sich auf das Wesentliche und versucht Ablenkung zu umgehen.

Wisch-Erlebnis steigern

Ein weiterer Trend ist es, das Wischen noch interessanter und eindrucksvoller zu gestalten. Man kann beispielsweise eine Animation hinzufügen, damit Konsumenten ein realeres Erlebnis haben: zum Beispiel beim Umblättern einer Seite

Tiefeneffekt erzeugen

Um die Aufmerksamkeit auf eine Sache zu lenken, muss diese herausstechen. Mit gezieltem Einsatz von Schatten kann man dies noch verdeutlichen. Zusätzlich kann man die Elemente in verschiedenen Ebenen anordnen.

Analoge Elemente

Ein weiterer Trend ist es, analoge Elemente in Apps einzubringen. Darunter fallen: Papier- und Pappstrukturen, gelbliche Hintergründe anstatt reinem Weiß und Designs im Retro-Stil. Damit schließt man die Lücke zwischen der realen Welt und einer App.

Abstrakt und kunstvoll

Hier gilt vor allem eines: die Balance zu finden. Die Designs sollen detailliert, aber auch schlicht sein. Das muss gekonnt sein: Es erfordert Kreativität und Können, um komplexe Bilder einfach darzustellen.

Perspektivenwechsel

Hier werden hauptsächlich die Winkel gedreht! Hintergründe und Designelemente werden anders als gewohnt angeordnet, um den Blick des Nutzers zu lenken. Dadurch wird die App ansprechender und lebendiger.

Einbindung von VR und AR

Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) geben uns im Lockdown immer mehr Möglichkeiten: Nicht nur Unterhaltung ist möglich, sondern auch Urlaub – und damit ein Entkommen des Lockdowns.
Dabei zählt nicht nur der Spaß, sondern auch der Nutzen. Große Möbelhäuser nutzen AR in Apps bereits, um Möbel in der eigenen Wohnung zu platzieren. So muss der Nutzer die Möbel nicht hin- und herschieben, um den besten Platz zu finden.

Datenvisualisierung

Geht das auch in hübsch? Die Antwort ist: Ja! Mit ein wenig Kreativität kann man anregende Diagramme und Animationen erzeugen. Außerdem lassen sich die Diagramme mit verschiedenen Farben noch ansprechender gestalten.

Fazit

Die Design-Trends für Apps verfolgen alle das gleiche Ziel: die App-Nutzung angenehmer und interessanter zu gestalten. Unsere App-Experten kennen diese Trends und helfen Ihnen gerne dabei, Ihre App nutzerfreundlicher zu gestalten.

internationaler Online-Shop

So wird Ihr Online-Shop international erfolgreich

Das Label „Made in Germany“ erfreut sich schon lange an Beliebtheit – und das immer noch. Eine Studie aus dem Jahr 2019 zeigt, dass deutsche Produkte weltweit auf Platz eins in der Qualitätsbewertung liegen.
Möchten auch Sie davon profitieren? Hier erfahren Sie, was Sie unbedingt beachten müssen, wenn Sie international erfolgreich werden möchten mit Ihrem Online-Shop.

Andere Kultur

Jedes Land hat seine eigene Kultur – und diese ist auch in Online-Shops vertreten. Die nachfolgenden Fragen sollten Sie sich bei der Entwicklung Ihres internationalen Online-Shops stellen.

Welche Sprache wird gesprochen?

Übersetzen Sie Ihren Shop in die Sprache des Landes, in dem Sie Ihre Produkte verkaufen möchten. Nutzen Sie dafür keine maschinell erstellten Übersetzungen! Der Konsument muss das Gefühl haben, dass Sie wirklich seine Sprache sprechen. Dadurch erhöhen Sie das Vertrauen, das der Konsument Ihnen und Ihrem Shop entgegenbringt.

Welche Währung gilt?

Informieren Sie sich, welche Währung in welchem Land gilt. In rund 70 % der EU-Mitgliedstaaten ist der Euro die offizielle Währung. Wenn der Euro jedoch nicht als offizielle Währung gilt, raten wir Ihnen, die Währung anzupassen.
Konsumenten neigen eher dazu, den Online-Shop zu verlassen, als den Preis umzurechnen.

Welches ist die beliebteste Zahlungsart?

Der häufigste Grund, warum Konsumenten eine Bestellung abbrechen, liegt darin, dass Ihr bevorzugtes Bezahlverfahren nicht angeboten wird. Die beliebteste Zahlungsart in Deutschland ist PayPal und der Kauf auf Rechnung. In Italien sieht das aber ganz anders aus: Dort wird die Bezahlung per Debit-Karte bevorzugt.
Um Ihren Kunden den Einkauf zu erleichtern, informieren Sie sich über die beliebtesten Zahlungsarten im jeweiligen Land und stellen Sie diese dann zur Verfügung.

Wie soll das Design aussehen?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, das passende Design auszuwählen.
In Asien ist der Trend zu opulenten Online-Shops weit verbreitet. In Europa wiederum werden strukturierte und sachliche Online-Shops präferiert.
Arbeiten Sie mit Experten zusammen, die das Land und die Kultur gut kennen.

Der erste Schritt

Wenn Sie vorerst die Nachfrage im jeweiligen Land prüfen wollen, können Sie einen Markenshop auf einem Marktplatz (beispielsweise Amazon, Ebay) eröffnen.
Dies bringt einige Vorteile mit sich:

  • das Risiko vermindert sich
  • der Betreiber des Marktplatzes kümmert sich um die Sprache, Zahlungsarten, …

Sie haben aber auch nicht so viele Freiheiten: es gibt meist Vorgaben zu den Preisen und zur Auslieferung.

Fazit

Mit einem internationalen Online-Shop können Sie Ihren Umsatz erhöhen und neue Kunden dazugewinnen. Unsere Experten aus dem Bereich Online-Shops helfen Ihnen gerne weiter.

Navigation

Drei Grundsätze der Seitennavigation

Die Seitennavigation setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen. Der größte Teil ist das Navigationsmenü: Das Menü ist ein wichtiger Bestandteil einer Webseite. Damit findet sich der Besucher auf der Seite zurecht. Das eine richtige Standardmenü gibt es nicht. Je nach Absicht, Größe und Zielsetzung kann das Menü variieren.
Jedoch gibt es einige Grundsätze, die für alle Menüs und Seitennavigationen gelten.
Worauf zu achten ist, erfahren Sie hier:

1. Die Navigation ist einheitlich auf der ganzen Seite.

Das ist der erste und wichtigste Grundsatz. Egal, wo sich der Besucher befindet, die Navigation muss immer einheitlich und konsistent sein.
Lassen Sie die Navigation immer an einem Platz. Auch wenn eine Seite oder ein Inhalt besser aussehen würde, wenn die Navigation woanders wäre.
Diese starre Grundstruktur gibt dem Besucher Sicherheit und Ordnung.

2. Die Navigation ist sichtbar.

Die Navigation ist ein essenzieller Bestandteil der Webseite – daher sollte sie auch jederzeit ersichtlich sein.
Achten Sie bei der Gestaltung darauf, dass die Navigation auch als solche erkannt wird.
Dafür haben sich folgende Tipps klar heraus kristallisiert.

  • Für eine bessere Übersicht sorgt eine Farbänderung beim Hovern über einen Menüpunkt.
  • Wenn dieser geklickt wird, ist es hilfreich, das durch eine Hervorhebung zu bestätigen.
  • Ein Kontrast zwischen Elementen, die ausgewählt wurden und die nicht-ausgewählten, verstärkt das.
  • Die anklickbare Fläche um ein Element sollte größer sein, als das eigentliche Klick-Ziel.
  • Es ist sinnvoll, die Navigationsleiste mitscrollen zu lassen, sodass sie immer oben im Tab angeheftet ist.
  • Vermeiden Sie ein Navigationsmenü, das nur aus Icons besteht. Diese sind nicht eindeutig genug.

Hier ein Beispiel einer Navigationsleiste, die mitscrollt:

Quelle: https://eu.puma.com/de/de/damen/schuhe/sneakers (Stand: 22.12.2020 15:27 Uhr)

3. Die Navigation ist anpassbar.

Nicht nur das Menü bestimmt, wie gut sich der Besucher auf der Seite zurechtfindet.
Auch die Suchfunktion gehört zur Seitennavigation dazu.
Diese ist sehr wichtig: Wird eine Information nicht sofort gefunden, sucht der Benutzer über das Suchfeld.
Das Suchfeld kann man am Besten in das Menü integrieren. Dadurch kann es jederzeit genutzt werden.
Ein weiterer wichtiger Teil ist die sogenannte Brotkrumen-Navigation (auch Breadcrumbs genannt).
So kann der Besucher immer nachvollziehen, wie er auf die Seite gelangt ist und kann jeden Schritt wieder zurückgehen.

Quelle: https://eu.puma.com/de/de/damen/schuhe/sneakers (Stand: 22.12.2020 15:13 Uhr)

Das sind die wichtigsten Grundsätze zur Seitennavigation.
Hier sind noch einige Tipps, um die Navigation Ihrer Webseite zu optimieren:

  • Im Navigationsmenü nur die wichtigsten Bereiche der Webseite aufführen: Um alle Seiteninhalte zu finden, gibt es die Suchfunktion.
  • Vermeiden Sie Holzweg Mega Menüs: Die Mega Menüs sind wie eine kleine Webseite. Sie öffnen sich durch das Hovern über einen Menüpunkt. Solche Mega Menüs eignen sich für große Webseiten wie Amazon oder Puma. Für kleine Seiten sind sie eher ungeeignet.
    — Bild —
  • Achten Sie auf die Reihenfolge des Navigationsmenüs. Der serielle Positionseffekt sorgt dafür, dass wir uns Objekte, die wir als Erstes und als Letztes gesehen haben, besser merken können. Und das gilt auch für Menüpunkte. Die wichtigsten Menüpunkte sollten also entweder am Anfang oder am Ende stehen.

Fazit

Es gibt vieles, was man bei der Seitennavigation beachten sollte. Das Wichtigste ist aber, dass man die Navigation kreativ gestaltet und sich somit abhebt von anderen Seiten.
Möchten Sie die Seitennavigation Ihrer Webseite ansprechender gestalten? Unsere Webdesign Experten beraten Sie gerne!

Website Relaunch

Der Website Relaunch – Alles was Sie darüber wissen müssen

Hier erfahren Sie, wie ein Website Relaunch abläuft.
Dieser sollte immer gut durchdacht sein.

Alles startet mit dem Briefing

Wir starten gemeinsam mit Ihnen: in einem Gespräch definieren wir das primäre Ziel.
Wir besprechen welche Inhalte übernommen werden und ob neue Texte geschrieben werden.
Wenn das geklärt ist, schauen wir gemeinsam mit Ihnen, ob Bildmaterial vorhanden ist.

Anschließend gehen wir die technischen Anforderungen durch: Dies umfasst die Kontaktmöglichkeiten. Darunter fallen auch die Social Media Verknüpfungen. Gemeinsam überpüfen wir, ob ein Content-Management-System benötigt wird und wenn ja, welches.

Der Design Prozess

Im Design Prozess legen wir die Grundelemente fest. Das sind zum Beispiel der Header, Bühnen, Buttons, Sidebars und der Footer. Diese Elemente wiederholen sich regelmäßig und werden von uns nach Ihren Wünschen gestaltet.

Design Prozess

Wir arbeiten mit Prototyping Tools, um Ihnen so früh wie möglich einen Einblick zu geben, wie Ihre Webseite später aussieht.
Dadurch können wir jederzeit auf Ihre Wünsche eingehen.

Die Entwicklung

Sobald der Design Prozess abgeschlossen ist, wird die Webseite entwickelt. Dabei macht es einen Unterschied, ob Sie ein schon vorhandenes Template verwenden oder jede Seite mit HTML und CSS von uns programmiert wird.
Wir binden dann das CMS ein – damit erleichtern wir Ihnen das Pflegen von Inhalten in der Zukunft.

Die größte Hürde: der Umzug

Auch diese Hürde bezwingen wir gemeinsam mit Ihnen: mit unserem Experten-Wissen und Checklisten kann nichts schief gehen.
Am Besten wird der Umzug vollbracht, wenn am wenigsten Besucher auf Ihrer Seite sind.

Kleine Anpassungen

Nach dem Relaunch sind oft noch kleine Anpassungen nötig. Auch wenn die Webseite mit allen Inhalten steht – im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit gibt es oft noch Verbesserungen.
Planen Sie schon im Vorfeld etwas mehr Zeit ein, damit diese Anpassungen noch bearbeitet werden können.

Fazit

Durch einen Relaunch können Sie neue Besucher, Interessenten und Käufer gewinnen.
Planen auch Sie einen Website Relaunch? Kontaktieren Sie uns gerne!
Unsere Mitarbeiter besitzen langjährige Erfahrung und unterstützen Sie gerne.

WordPress 5.5 – 5 Dinge, die Sie wissen müssen!

Es ist nun endlich da! Die offizielle Veröffentlichung von WordPress 5.5 – einem signifikanten Update mit neuen Features und Verbesserungen – wurde vorgestellt. Die nach dem Musiker Billy Eckstine benannte Version steht nun zum Download bereit oder kann alternativ über das Dashboard gezogen werden. Das Update bringt Neuerungen für den Block Editor; erlaubt es Nutzern, Inline-Bilder zu bearbeiten; stellt eine verbesserte Inhaltsvorschau bereit und vieles mehr. Um Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Features zu verschaffen, haben wir hierfür eine Übersicht erstellt.

1. Gutenberg-Editor

Sie werden sich erinnern: WordPress 5.0 führte einen neuen Editor basierend auf Blöcken ein – besser bekannt unter dem Namen Gutenberg-Editor. Seit der ersten Veröffentlichung des Gutenberg-Editors, wurden mit jedem WordPress Update Verbesserungen daran durchgeführt. WordPress 5.5 ist hier keine Ausnahme. Abgesehen von einigen sichtbaren Änderungen in der User Interface, werden wir im Zuge dieses Updates mit Block Patterns bekanntgemacht.

Block Patterns sind sehr handlich, wenn es um die routinierten Handgriffe geht – bei der Bearbeitung von Seiten und Beiträgen. Diese Patterns stehen zur Auswahl, wenn man einen neuen Block erstellt und bestehen aus fertigen Blöcken mit häufig genutzten Einstellungen. Stellen Sie sich zwei Buttons vor, die nebeneinander stehen; oder ein Spaltenlayout auf Ihrer Seite. So und so ähnlich helfen Block Patterns Ihnen, schnell das Layout der Seite aufzubauen. Obwohl die Anzahl der Patterns aktuell noch begrenzt ist, wird diese in den kommenden Jahren sicherlich steigen.

Block-Verzeichnis

WordPress 5.5 bietet ein Feature an, das das Schreiben und Bearbeiten von Seiten und Beiträgen optimiert: Das Block-Verzeichnis. Um es vereinfacht zu sagen, beinhaltet dieses Verzeichnis Plugins, die im Editor neue Blöcke hinzufügen können. Aktuell stehen schon viele Blöcke zur Verfügung. Um einen neuen Block zu Ihrer Seite hinzuzufügen, können Sie in der Suchleiste nach der gewünschten Art von Block suchen. Wenn kein passendes Ergebnis gefunden werden kann, schlägt WordPress aber vielfältige Alternativen vor.

2. Inline-Bilder

WordPress hat dem Nutzer schon seit langem die Möglichkeit geboten, Bilder zu bearbeiten. Doch mit WordPress 5.5 kommt eine Erneuerung, die die Bearbeitung vereinfacht: Man kann nun Bilder direkt im Editor anpassen, rotieren, die Größe ändern, schneiden, etc. – ohne sie erst mal in der Mediathek öffnen zu müssen. Ein weiterer Vorteil: Die Anpassungen sind direkt ersichtlich, in Relation zum Inhalt. Das spart Zeit und und verbessert die User Experience. Beachten Sie jedoch auch, dass dieses Feature (noch) nicht in allen Blöcken hundertprozentig funktionieren könnte – aktuell ist die Funktion vor allem auf den Standard Bild-Block konzipiert.

Übrigens werden Bilder nun via Lazy Load geladen. Im Grunde genommen bedeutet das, dass die Bilder der Webseite nicht alle gleichzeitig geladen werden, sondern erst dann, wenn Sie sich im Betrachtungsfenster des Nutzers befinden. Das reduziert die Ladegeschwindigkeit der Webseite deutlich und verbessert die User Experience.

3. Verbesserte Inhaltsvorschau

WordPress 5.5 bringt eine optimierte Vorschau der Inhalte mit sich. Damit ist es möglich, die Vorschau nicht nur für den Desktop, sondern auch für mobile Geräte wie Tablet und Smartphone anzuschauen. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Inhalt zugänglich und für jeden Benutzer, der Ihre Seite besucht, lesbar ist. Diesen Punkt sollten Sie auf keinen Fall vernachlässigen, denn inzwischen sind die allermeisten Internetnutzer mobil unterwegs. Deshalb ist die Optimierung auf mobile Geräte unabdingbar.

4. Automatisierte Updates für Plugins

Ein weiteres Feature von WordPress 5.5 ist die Möglichkeit, Auto-Updates für Ihre Plugins und Themes einzurichten. Wenn dies ein Feature ist, das Sie verwenden möchten, müssen Sie dies eigenhändig aktivieren. Dazu gehen Sie im Menü auf den Punkt „Plugins“ und klicken dann auf „Enable Auto-Updates“

Wenn Sie Auto-Updates für Ihr Theme einrichten möchten, gehen Sie im Menü zu „Design“ und von dort aus zu „Themes“. Wählen Sie das Theme aus, das sie aktuell verwenden und aktivieren Sie dort den Punkt „Enable Auto-Updates“.

5. XML Sitemaps

WordPress 5.5 generiert mit diesem neuen Update eigene XML Sitemaps. Dabei geht es um eine Datei, die Suchmaschinen die Richtung zu all den Inhalten Ihrer Webseite zuweist. Das hilft Suchmaschinen dabei, Ihre Webseite mit allen Seiten und Beiträgen zu entdecken und zu indexieren, was unabdingbar für das SEO Ihrer Seite ist. XML Sitemaps gelten mit diesem Update nun als Core Feature von WordPress – mehr als 1 von 3 Seiten werden dieses Feature also standardmäßig aktiviert haben.

Wenn auch Sie ein WordPress-Projekt besitzen und in den Genuss der neuen Features von WordPress 5.5 kommen möchten, kontaktieren Sie uns gerne! Unsere Mitarbeiter besitzen langjährige Erfahrung und können Sie bei allen Dingen rund um WordPress unterstützen.

Landingpage

Was ist eigentlich eine Landingpage?

So simpel sie auch mögen scheinen, Landingpages stellen so manchen Webseitenbetreiber vor offene Fragen. Welche Art von Seite qualifiziert sich überhaupt als Landingpage? Und welche tun es nicht? Ist jede Seite, auf der man landet, tatsächlich eine Landinpage? Kann man sie auf Konversion und Suchmaschinen optimieren? In unserem heutigen Beitrag verraten wir es Ihnen!

Was ist eine Landingpage?

Im Land des digitalen Marketings dient eine Landingpage einem speziellen Zweck: Die Konversion eines Interessenten zu einem Kunden. Sei es die Anmeldung zu einem Event, der regelmäßige Bezug eines Newsletters oder das Spenden an einen gemeinnützigen Verein – eine Landingpage zielt genau daraufhin, dass solche Aktionen getätigt werden. Der Fokus dieser Seite liegt also auf einem einzigen Sachverhalt. Die Idee dahinter: Die Chancen einer Konversion steigern, indem man etwaige Ablenkungen entfernt und sich rein auf einen einzigen Punkt fokussiert. Typischerweise werden diese Arten von Seiten im Rahmen einer Marketingkampagne kreiert.

Die Landingpage für den Red Nose Day stellt ein gutes, zielgerichtetes Beispiel einer Landingpage dar:

Die Headline vermittelt direkt die Message der Seite: Registrieren Sie Ihre Schule für den Red Nose Day 2021. Die Beschriftung auf dem CTA-Button ist ebenfalls klar ersichtlich. Vielleicht würde eine andere Farbe den Button mehr zum Vorschein bringen, doch auch so kann man den Button nur schwer übersehen. Mit einem sauberen Design und der Abwesenheit von ablenkenden Elementen wirkt die Seite fokussiert. Außerdem verleitet das Bild des fröhlichen Mädchens einen dazu, an der beworbenen Sache teilzunehmen.

Wie werden Landingpages optimiert?

Wenn Sie eine Landingpage zu Marketingzwecken erstellen, müssen Sie zuerst entscheiden, was Besucher, die auf der Seite landen, dort tun sollen. Das sollte nicht allzu schwer sein, wenn ein klares Ziel für die Kampagne schon vorhanden ist. Wenn Sie wissen, was Ihr Ziel ist, können Sie mit der Optimierung der Landingpage beginnen – also die Seite hinsichtlich der Zielgruppe optimieren und alle essenziellen Elemente hinzufügen.

Essenzielle Elemente

Natürlich sollten Sie Ihre Landingpage so schneidern, dass Nutzer genau wissen, um was es geht und warum sie an genau dieser Sache teilnehmen sollten. Dazu müssen Sie Ihre Zielgruppe genau kennen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Elemente, die so grundlegend sind, dass sie auf fast jeder hervorragenden Landingpage vorhanden sind.

  • Eine Headline, die die Nachricht vermittelt: Was soll der Nutzer hier tun?
  • Ein Call-To-Action (CTA) oder ein kurzes Kontaktformular, das die Nutzer sofort ausfüllen können.
  • Einige essenzielle Details, die der Nutzer wissen muss, bevor er das CTA anklickt (bspw. Zeit und Ort eines Events).
  • Optik: Ein ansprechendes Bild oder ein kurzes Video.
  • Reviews und Bewertungen von zufriedenen Kunden.
  • Verschiedene Bezahlmöglichkeiten, wenn eine Spende oder ein Kauf getätigt werden soll.

Nicht vergessen: Halten Sie sich kurz! Um einen größeren Fokus auf den Inhalt zu richten, können Sie sogar das Menü entfernen; achten Sie auch auf externe Links. Im Zweifelsfall könnte dieses nämlich wieder von Ihrer Landingpage wegleiten.

Wenn Sie Interesse an einer Landingpage haben, können wir Ihnen gerne dabei behilflich sein! Unsere erfahrenen Mitarbeiter gestalten Ihre individuelle Landingpage ganz nach Ihren Wünschen. Kontaktieren Sie uns!

Mann mit Smartphone in Hand

6 essenzielle Elemente erfolgreicher Apps

Unternehmen geben Milliarden von Dollars für Apps aus. Laut BuildFire – einer Plattform für mobile Apps – verbringen Nutzer von Smartphones 90 Prozent ihrer Zeit auf Apps im Gegensatz zu Web-Browsern. Die vermehrte Nutzung von Smartphones nimmt nicht ab – auch die Fülle an App-Entwicklern, IDEs (zur Entwicklung von Apps auf mobilen Geräten) und Frameworks wird nicht weniger. Es gibt keine magische Formel, die auf eine App angewendet werden könnten, um sie in die Top 100 im App-Store zu katapultieren. Trotzdem gibt es einige strukturelle Elemente, die jede erfolgreiche App besitzt.

Außergewöhnliches Design zur User-Experience

An erster Stelle die Frage: Was macht Apps erfolgreich? Besonderes UX-Design. Was schafft Nutzerloyalität? Auch besonderes UX-Design. Auf was sollte sich jeder App-Entwickler konzentrieren? Ganz genau: besonderes UX-Design.

Denn Nutzer bevorzugen Apps, die:

  • leicht zu bedienen sind
  • die Nutzer schlau fühlen lassen
  • Aufgaben schnell erledigen
  • mehrere Bezahloptionen anbieten
  • inspirierend und heiter sind

User bezahlen für das gesamte Erlebnis mit Ihrer App. Die darunterliegenden Funktionen sind nicht so wichtig, wie Sie vielleicht denken. Eher kommt es darauf an, wie Sie diese Funktionen präsentieren, in welchem Kontext Sie sie präsentieren und wie flott Sie Ihren Service bereitstellen.

Kostenlose Installation

Eine der wichtigsten Regeln des Marketings ist es, Ihren Kunden Geschenke zu bieten. Indem Sie Ihren Nutzern eine kostenlose Installation und Nutzung Ihrer App bieten, ziehen Sie weitaus mehr potenzielle Kunden zu Ihrem Service.

Machen Sie zuerst Gebrauch von In-App-Käufen, um mehr Profit zu generieren und Markenloyalität aufzubauen. Eine kostenfreie Installation der App erlaubt es Ihren Nutzern, Ihr Produkt risikofrei zu testen und gleichzeitig die möglichen In-App-Käufe kennenzulernen.

Optimierung von In-App-Käufen

Wenn es in Ihrer App die Möglichkeit gibt, In-App-Käufe zu tätigen, müssen Sie ein effizientes Modell schaffen, dass diese Einkäufe – basierend auf Ihrer Dienstleistung – finanziell profitabel sind.

Stellen Sie sich zuerst folgende Fragen, um ein Profitmodell mit In-App-Einkäufen zu schaffen:

  • Bieten Sie Abonnements an?
  • Schaltet Ihre App Schlüsselfeatures frei, wenn man einen einmaligen Einkauf tätigt?
  • Wie viel gibt Ihr Zielpublikum normalerweise für In-App-Einkäufe aus?
  • Wie können Sie Ihre Nutzer dazu motivieren, Einkäufe zu tätigen?

Stellen Sie sicher, das folgende Punkte in Ihrer App möglich sind:

  • Mehrere Zahlmethoden anbieten
  • Den Einkauf einfach und schmerzlos gestalten
  • In-App-Käufe leicht zugänglich machen

Visuelles Design

Die visuelle Gestaltung Ihrer App ist ein grundlegend wichtiger Punkt, denn die erfolgreichsten Apps können alle ansprechende Designs vorweisen. Das ist ein Aspekt, den zu viele App-Entwicklerteams außer Acht lassen; oder erst dann berücksichtigen, wenn es schon zu spät ist. Aber das Gesamtdesign und die Präsentation sollten so atemberaubend sein wie die Zukunft der App.

Nutzer tendieren dazu, verschönerten Produkten zu vertrauen, die ein leichtes Responsive Design aufweisen. Darüber hinaus sind sie eher dazu bereit, einen Einkauf auf Basis der Ästhetik anstatt der Funktionalität der App zu tätigen.

Einfache Bedienung

Die leichte Nutzung der App ist ein grundlegender Bestandteil des UX Designs. So wichtig sogar, dass es zusätzliche Aufmerksamkeit verdient. Großartige Softwareprodukte werden oftmals von Apps geschlagen, die einfach zu bedienen sind. Apple ist womöglich einer der bekanntesten Beispiele dafür, wie man sich die einfache Bedienung eines Produkts zum Vorteil machen kann, um den Markt in einem bestimmten Bereich zu dominieren.

Apple-Produkte sind nicht etwa die leistungsfähigsten, robustesten oder die mit den wenigsten Bugs – sondern sie sind am einfachsten zu bedienen. Sie können zum Beispiel einen Mac direkt aus der Verpackung nehmen und benutzen; bei Ubuntu oder Windows ist das größtenteils nicht der Fall.

Einfache Verständlichkeit

Die besten Apps auf dem Markt sind leicht zu verstehen und einfach zu nutzen. Auch wenn Ihre App beeindruckende technische Vorzüge aufweist, ist es trotzdem unentbehrlich, diese Funktionen auf eine kundenfreundliche Art und Weise zu präsentieren.

Generell möchten Nutzer wenig Zeit auf einer Seite verbringen, ohne zu viele wichtige Informationen zu verlieren. Wenn Sie Ihre App einfach halten und ihre Nutzern bei ihrem Vorgehen geleiten, wird die Verwirrung bei den Nutzern möglichst klein gehalten.

Je direkter eine App ist, desto mehr vertrauen ihr die Nutzer, die auf Transparenz und Vertrauenswürdigkeit Wert legen. Indem Sie Ihr Produkt einfach halten und eine Schätzung davon haben, wieviel die Entwicklung und Instandhaltung der App kostet, ist es möglich, ihre App ohne große Missverständnisse und Komplikationen voranzutreiben.

Fazit

Erfolgreiche Apps sind nicht alle gleich, aber sie haben viel gemeinsam. Die besten Apps priorisieren die Nutzererfahrung und halten gleichzeitig die Bedienung einfach und verständlich.

Um dem Markt erfolgreicher Apps beizutreten, müssen Sie analysieren, was diese Apps so erfolgreich macht. Apps sollten dabei eine höchst kuratierte Nutzererfahrung bieten und das Beste der App präsentieren ohne dabei den Kunden zu belasten.

Wenn Sie eine App erstellen möchten, aber noch keine Erfahrung damit haben, ist das kein Problem! Denn die App-Experten unserer Agentur bieten professionelles Wissen in diesem Bereich an und stehen Ihnen bei der Konzeption, Entwicklung und Gestaltung Ihrer ganz persönlichen App stets zur Seite. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Beitragsbild Webseite Geschwindgkeit

8 Störenfriede, die die Geschwindigkeit Ihrer Webseite beeinflussen

Zeit ist das wichtigste Kapital. Nichts ist frustrierender als eine Webseite, die langsam lädt. Eine langsame Webseite führt zu keiner Konversion und beeinflusst das Ranking in den Suchergebnissen einer Suchmaschine. Google hat ebenfalls erklärt, dass es die Geschwindigkeit einer Webseite beim Ranking miteinbezieht.

  • Einer Akamai-Studie zufolge verlassen 53 Prozent der Internetnutzer eine Webseite, wenn diese nicht innerhalb von 3 Sekunden geladen hat.
  • Eine Sekunde Verzögerung kann Amazon jährlich einen Schaden von 1,6 Milliarden US-Dollar kosten.
  • Laut Pingdom benötigen 78 Prozent der weltweiten Top 100 Retail-Webseiten weniger als drei Sekunden, um zu laden.
  • Eine Sekunde Verzögerung auf einer Webseite führt durchschnittlich zu sieben Prozent weniger Konversion.
  • Die durchschnittliche Ladezeit einer Desktop-Webseite beträgt 1,286 Sekunden; die Ladezeit auf einem mobilen Gerät beträgt 2,594 Sekunden.

Die Optimierung der Ladezeit ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern ein Must-Have; vor allem dann, wenn man sich gegen die langsamere Konkurrenz durchsetzen möchte. Wenn Sie bemerken, dass Ihre Webseite länger als drei Sekunden lädt, ist es an der Zeit, herauszufinden, woran das liegt und wie man die gesamte Performance der Webseite verbessern kann.

1. Probleme mit Caching

Browser-Caching ist sehr wichtig für wiederkehrende Besucher. Jedes Mal, wenn Nutzer Ihre Webseite zum ersten Mal besuchen, speichert der Browser alle Dateien wie Bilder, CSS-Stylesheets und Javaskript-Dateien für eine bestimmte Zeit. Wenn der Nutzer beim nächsten Mal die Seite erneut besucht, erlaubt Browser-Caching es, diese gespeicherten Dateien innerhalb kürzester Zeit abzurufen.

Webseiten laden schneller, wenn man die Abrufzeit dieser Dateien verkürzt. Caching kann definitiv dazu beitragen, die Ladezeit zu verkürzen, doch es ist auch nicht ohne Probleme. Wenn Sie Ihr Caching nicht korrekt einrichten, kann dies der Interaktion mit Nutzern schaden. Es ist also unentbehrlich, eine solide Caching-Strategie zu entwickeln.

Wenn Ihre Webseite über WordPress läuft, gibt es hierfür bestimmte Cache-Plugins, um die Performance zu steigern. Der große Vorteil an diesen Plugins ist, dass man keine großen technischen Kenntnisse benötigt, um sie zu konfigurieren und einzusetzen.

2. Überladene Datenbank

Eine überladene Datenbank kann ein stiller Störenfried sein, wenn es um die Performance einer Webseite geht. Eines der Tücken von WordPress ist, dass die Datenbank überlaufen sein kann mit Beitragsrevisionen, deaktivierten Plugins, gespeicherten Entwürfen und vielem mehr. Trackbacks und Pingbacks haben keinen praktischen Nutzen in WordPress. Deaktivieren Sie diese, um zusätzliche Verstopfungen der Datenbank zu vermeiden und die Zahl der Anfragen zu steigern.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie andere, unnötige Dateien wie Spamordner und Papierkörbe, vergängliche Dateien und Datenbanktabellen löschen, denn auch diese können Ihre Webseite verlangsamen.

Um die Datenbank Ihrer Webseite aufzuräumen, können Sie ein Plugin wie (das kostenpflichtige) WP Rocket verwenden. Damit können sie geplante Aufräumaktionen ausführen und diese Dateien zum Beispiel jede Woche entfernen lassen. Darüber hinaus können Sie Ihre Datenbank über den Reiter Database bzw. Datenbank optimieren.

3. Veraltetes CMS

Die Nutzung eines veralteten Content-Management-Systems kann zu einer Verlangsamung Ihrer Webseite und zu Sicherheitslücken führen. Die meisten CMS wie WordPress, Joomla oder Drupal informieren Sie darüber, wenn ein neues Update verfügbar ist. Stets die neueste Version eines Plugins oder allgemein einer Software zu haben führt zu schnelleren Ladezeiten.

Wenn Sie Ihr CMS noch nicht aktualisiert oder diesbezüglich keine Info von Ihrem Anbieter bekommen haben, können Sie einen Geschwindigkeitstest auf verschiedenen Unterseiten Ihrer Webseite durchführen, um herauszufinden, ob es irgendwelche Bereiche und Stellen gibt, an denen Verbesserungsbedarf besteht.

4. Übermäßige Nutzung von Social Media Skripten und Plugins

Social Media ist inzwischen ein zentraler Bestandteil fast jeder Webseite. Unabhängig davon, wie groß Ihre Webseite ist, sollten Sie diese mit Ihren sozialen Netzwerken verknüpfen, um Ihren Nutzern die Möglichkeit zu bieten, Ihre Beiträge zu teilen. Trotzdem ist zu beachten, dass eine übermäßige Nutzung von Social Media Skripten und Plugins die Geschwindigkeit einer Seite negativ beeinflussen kann.

Begrenzen Sie die Zahl der Plugins und Skripte, die Sie nichts benutzen und informieren Sie sich über alternative Wege, Ihre Beiträge auf sozialen Netzwerken zu planen und zu automatisieren. Dienstleistungsanbieter im Bereich Automatisierung und Digitalisierung können eine große Hilfe in diesem Bereich sein.

5. Chatbots

Chatbots sind großartig, wenn es um Kundenanfragen geht. Einer Studie von Salesforce zufolge, bevorzugen 69 Prozent aller Kunden in den Vereinigten Staaten Chatbots, um die Kommunikation mit einer Marke zu beschleunigen; doch Chatbots sind ein zweischneidiges Schwert. Chatbots können die Geschwindigkeit Ihrer Webseite beeinflussen, wenn das Skript nicht korrekt eingebunden wurde.

Es ist wichtig, dass der Chatbot asynchron geladen wird. Das bedeutet folgendes: Wenn der Chatbot ein Gespräch mit einem Kunden initialisiert oder Pings sendet, sollte diese Aktion über externe Server laufen. Benutzen Sie also das richtige Skript, was genau diesen Befehl ermöglicht.

6. Broken Links

Tote Links sind nicht nur eine Qual für Webseiten, sondern auch für die Bandbreite. Wenn Sie viele tote Links auf Ihrer Webseite haben, verschwenden Sie Ressourcen. Darüber hinaus können sie auch Ihr Ranking in Suchmaschinen und die Bewertung von Nutzerverhalten negativ beeinflussen. Um tote Links zu erkennen, gibt es viele verschiedene Tools im Netz. Eines davon ist die Sistrix Toolbox, mit dem nicht nur defekte Links sondern auch Weiterleitungen erkannt werden.

7. Gravatare

Während Gravatare Ihren Nutzern Bequemlichkeit und leichte Anpassungsmöglichkeiten bieten, haben sie einen entscheidenden Nachteil: Geschwindigkeit. Wenn Sie eine kleinere Webseite haben, ist das oftmals kein Problem, doch auf großen Seiten mit vielen Nutzerkommentaren ergibt sich hier eine deutliche Verlangsamung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dies zu verbessern.

  • Gravatare in WordPress deaktivieren
  • Kommentare ohne Wert entfernen
  • Cache-Plugins für Gravatar verwenden
  • Größe der Gravatar-Icon verkleinern

8. Ungültiges HTML und CSS

Wenn Sie ungültiges HTML und CSS entfernen, verbessert sich die Übertragungsrate Ihrer Webseite und die gesamte Seitenperformance ungemein. Stellen Sie sicher, dass Sie Befehle verwenden, die in Einklang mit den W3C-Standards stehen, damit Browser Ihre Webseite richtig interpretieren.

Sie können das HTML und das CSS Ihrer Webseite mit dem W3C HTML Validator bzw. dem W3C CSS Validator überprüfen.

Performance und Geschwindigkeit ist das A und O einer Webseite. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema und machen Ihnen ein individuelles Angebot. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf!

Beitragsbild CMS

7 Faktoren bei der Wahl des geeigneten CMS

WordPress, Wix oder doch TYPO3 – die Wahl eines Content-Management-Systems, das den persönlichen Bedürfnissen entspricht, ist nicht immer einfach. Es ist eines der überwältigenden Entscheidungen, die man beim Webseitenaufbau oder Relaunch treffen muss. Früher zumeist überwiegend für das Verfassen von Texten genutzt, bieten Content-Management-Systeme vielfältige Funktionen, Flexibilität, Nutzerfreundlichkeit und Integrationsmöglichkeiten, um den gesamten Workflow eines Webseitenbetreibers zu gestalten.

Quelle: https://www.thedrum.com/opinion/2019/10/02/the-seven-principles-help-you-choose-your-next-cms?utm_source=Bibblio-bottom&utm_campaign=paid-content
(Stand: 18.12.2019, 10:27)

Grundlegende Funktionen eines CMS

Abgesehen von einer benutzerfreundlichen Nutzeroberfläche sollte ein CMS auch folgende Punkte erfüllen.

  • Funktion als einziger Aufbewahrungsort für Inhalte (Content Repository) – Sichere Lagerung und Abfrage aller vorhandenen Daten, bereit für jederzeitigen Abruf.
  • Advanced Analytics – Tracking und Identifikation von Nutzerverhalten basierend auf Persona und Standorten.
  • CRM-Integration – Die Aufzeichnung, Zählung und Kategorisierung von Nutzern je nach ihrem Verhalten und ihren Taten.
  • Automatisierung von Marketingmaßnahmen – Kreation von Regeln, die bestimmte Events bzw. Aktionen auslösen (z. B. der Versand von E-Mails) je nach Persona oder Segmentlogik.
  • Personalisierter Content – Erbringen von höchst gezielten und personalisierten Inhalten an die richtigen Nutzer, zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Was sind die Grundprinzipien eines CMS, die man beachten sollte?

Es gibt kein ultimatives CMS, das stets den Anforderungen aller Nutzer entsprechen wird. Wir stellen Ihnen sieben Faktoren vor, die sich jedes Unternehmen anschauen und in Betracht ziehen sollte, bevor man sich endgültig für eines der vielen Content-Management-System entscheidet.

1. Kosten

Für einen großen Teil von Marketing-Verantwortlichen steht das Budget bei so ziemlich jeder Entscheidung an erster Stelle. Deshalb ist die erste Frage, die man sich bei der Wahl eines CMS stellen muss, ob man ein Open-Source-System oder ein gesetzlich geschütztes System verwenden möchte. Es gibt viele Content-Management-Systeme, die basierend auf Open Source laufend und sofort einsatzbereit sind. So zum Beispiel Drupal.

Systeme wie Drupal benötigen zwar eine Gebühr für das Setup, doch laufende Lizenzkosten sind in diesem Fall nicht vorhanden. Aus finanzieller Sicht ist es jedoch wichtig zu wissen, dass die genannten Systeme fortwährenden, technischen Support benötigen werden, um beispielsweise Sicherheitslücken zu schließen und Updates durchzuführen.

Open-Source-Systeme besitzen einige Vorteile. Das finanzielle Budget, das man sich beim Wegfall von Lizenzgebühren spart, kann man somit in die Implementierung und Anpassung der Webseite stecken. Man ist nicht an einen einzelnen Verkäufer gebunden und eine umfangreiche Support-Community bei Fragen und Problemen ist ebenfalls vorhanden.

2. Sicherheit

Die Frage nach der Sicherheit eines bestimmten Systems ist auch einer der zentralen Faktoren bei der Wahl eines CMS. Nicht umsonst, denn die Webseite könnte auch Kontaktformulare und Eingabemasken besitzen, die personenbezogene Daten verarbeiten; auch beim Thema Cookies spielen persönliche Informationen und deren Sicherheit eine große Rolle. Darüber hinaus muss natürlich auch das CMS an sich vor DDOS und Hackerangriffen geschützt sein. Deshalb ist es wichtig, dass das CMS mit einer SSL-Verschlüsselung läuft.

3. Inhaltsmigration (Content Migration)

Die meisten Projekte benötigen eine Art der Inhaltsmigration. Wenn es um einen kompletten Webseiten-Relaunch geht, können sich die Informationsarchitektur und die Nutzeroberfläche ändern. Deshalb müssen SEO, Inhalte und Daten überprüft werden –  um zu identifizieren, was geschrieben werden soll, was aktualisiert werden soll und was ausgelagert werden muss. Dabei ist auch immer folgendes zu beachten: Je größer die Webseite, desto komplexer ist diese auch. Die Migration von Daten wird also mehr oder weniger aufwändig werden.

4. Benutzerfreundlichkeit

Aus der Perspektive einer Person, die regelmäßig Inhalte veröffentlicht, ist die Nutzung eines CMS ungemein einfach. Denn Marketing-Verantwortliche sind immerhin auch noch für viele weitere Dinge verantwortlich. Aus diesem Grund muss ein CMS schnell und intuitiv bedienbar sein. Viele bevorzugen Drag-and-Drop-Features und die Möglichkeit, Webseiten auf der Basis von „Blöcken“ aufzubauen. Gleichzeitig möchten sie, dass die Webseite hervorsteht, anders aussieht als die der Branchenkonkurrenten und nicht wie ein fades Template.

5. Features

Es ist wichtig, zu analysieren, wer im Unternehmen verantwortlich für das Updaten der Webseiteninhalte ist bzw. sein wird. Darüber hinaus muss geklärt werden, welche Art von Updates es geben soll (News vs. Service-/Produktseiten) und wie oft Aktualisierungen geschehen sollen. Interne Workflow sollten gut geplant werden bevor man sich endgültig für ein CMS entscheidet. So ist es möglich, eine bestimmte Arbeitsoberfläche zu finden, das „out-of-the-box“ den gewünschten Anforderungen entspricht – ohne zusätzliche Tools benötigen zu müssen.

6. Integration

Zuerst müssen sich Gedanken darübergemacht werden, wie gut das CMS, das man in Erwägung zieht, supportet wird. Wie sieht es aus mit der Entwicklungscommunity? Auf welchem Stand befindet sie sich? Darüber hinaus ist zu klären, welche anderen Systeme gebraucht werden, um miteinander zu „kommunizieren“. Zum Beispiel werden Kontaktformulare oder auch Log-In-Portale für Kunden ins CMS integriert; das geschieht entweder durch ein externes Tool oder durch Kern-Plug-Ins (WordPress – Mailchimp, Drupal – Salesforce). Auch Themen wie Personalisierung und AI stehen immer weiter im Vordergrund.

7. Erweiterbarkeit

Die meisten Unternehmen machen Gebrauch von Anpassungen für einzigartige Prozesse oder Features, die nicht „out-of-the-box“ verfügbar sind. Erweiterbarkeit ist schön und gut, aber man muss auf die langfristige Instandhaltung achten. Die technischen Forderungen und Ansprüche werden mit jedem Custom-Tool steigen; dadurch werden zukünftige Updates auch komplizierter werden. Somit werden auch zukünftige Supportgebühren steigen.

Fazit

Klingt alles etwas kompliziert? Machen Sie sich keine Sorgen. Legen sie fest, welche Ansprüche sie haben, welchen Anforderungen ihr individuelles CMS gerecht werden muss und um den Rest kümmern wir uns. Fragen Sie uns!

Beitragsbild Open Source

Developers: „Open Source wächst weiter trotz Herausforderungen“

Software-Entwickler weltweit sind der Zukunft von Open Source gegenüber optimistisch gestimmt. Trotzdem befürchten eine wachsende Anzahl von Experten, dass fehlende Finanzierung und Unterstützung durch Unternehmen die Tragfähigkeit von Open Source gefährden. Dies ist eines der zentralen Punkte, die DigitalCloud – ein Cloud-Infrastrukturanbieter – in seiner zweiten Jahresumfrage präsentiert. Die Umfrage wurde im aktuellen Jahresbericht des Anbieters „Currents, Open Source 2019“ veröffentlicht. Mehr als 5800 Entwickler aus der gesamten Welt haben an der Umfrage teilgenommen.

Übersicht der Ergebnisse

Die Nutzung von Open Source hat seit der Umfrage aus dem letzten Jahr um 8 Prozent zugenommen. Dieser Wert gilt dabei nicht nur für neue Teilnehmer, sondern auch für die, die bereits schon etwas zum Projekt beitragen.

33% der Befragten zweifeln an der Tragfähigkeit von Open Source in der Zukunft. Sie verweisen dabei auf die Tatsache, dass in diesem Bereich finanziell zu wenig geschähe. Auch die Unterstützung von großen Unternehmen fehle, was die zukünftige Entwicklung der Projekte schwieriger mache.

Viele Teilnehmer der Umfrage sprechen sich für die Verbesserung der Inklusion aus. Jedoch haben Entwickler in diesem Bereich auch sehr viel Gutes über die Freundlichkeit und inklusive Atmosphäre des Netzwerks im Allgemeinen zu sagen. Teilnehmer der jüngeren Generation – allen voran Frauen – sagen, dass sie sich im Vergleich zu anderen fehl am Platz und nicht willkommen fühlen. Laut Eddie Zaneski, einem Sprecher von DigitalOcean, gab es in den diesjährigen Umfrageergebnissen im Allgemeinen viele unterschiedliche Meinungen zwischen Entwicklern verschiedener Generationen und Geschlechtern.

Zentrale Punkte zum Überleben von Open Source

Inklusion und Freundlichkeit stehen im Mittelpunkt, wenn es um den Erfolg jeglicher Open-Source-Software geht. So ist es auch an einem Arbeitsplatz im Büro. Wenn sich Mitarbeiter nicht willkommen fühlen, werden sie nicht ihr Bestes tun können oder den Willen aufbringen, die Arbeit an sich zu verrichten – das meint Gareth Greenway, Senior Softwareentwickler der Software SaltStack.

Weiter sagt er folgendes: „Wenn wir uns die erfolgreicheren und langlebigen Projekte anschauen, dann haben sie alle eine Gemeinsamkeit: Sie fördern und priorisieren alle die Interaktion innerhalb einer Community.“

Essenzielles zum Erfolg

Open-Source-Projekte müssen folgende, essenzielle Dinge für Teilnehmer aufweisen:

  • Projektadministratoren müssen sicherstellen, dass sich neue Nutzer bzw. Teilnehmer willkommen fühlen, wenn sie einer Community beitreten.
  • Sie müssen auch dafür sorgen, dass sich neue Teilnehmer trauen, Fragen zu stellen – ohne dabei Angst zu haben, dem Spott anderer Nutzer ausgesetzt zu werden.
  • Nicht zuletzt müssen Administratoren auch klarmachen, dass ein gewisser Grad an Respekt für Konkurrenzprojekte zu vorhanden sein ist.

Ohne Inklusion und Freundlichkeit besteht in der Community die Gefahr, eine geschlossene Gemeinschaft zu werden – mit Bewohnern, die nicht in der Lage sind, Individuen, größere Gruppen und die Welt an sich in Betracht zu ziehen. Für Charles Kind, einem Analysten bei Pund-IT, folgt daraus der direkte Weg in die Irrelevanz.