Barrierefreies Social-Media

So wird Ihr Social-Media barrierefrei!

In Deutschland leben ca. 1,2 Millionen sehbehinderte und blinde Menschen. 16 Millionen Deutsche leiden an Schwerhörigkeit. Wie Sie auch diesen Menschen den Zugang zu Ihren Social-Media Postings erleichtern, erfahren Sie hier!

Verfassen Sie barrierefreie Postings

Da Screenreader auch Fehler vorlesen, ist das Wichtigste an Postings die Rechtschreibung und Grammatik. Emojis und andere Sonderzeichen sollten nur bewusst eingesetzt werden. Ein „Totenkopf mit gekreuzten Knochen“ wird nämlich genau so vorgelesen. Wenn mehrere Emojis aneinandergereiht sind, kann dabei ein richtiges Chaos entstehen. Auch bei Hashtags sollte man auf die Groß- und Kleinschreibung achten. Jedes Wort sollte mit einem Großbuchstaben beginnen. So können Screenreader die einzelnen Wörter erkennen und dementsprechend vorlesen. Wenn eine andere Internetseite verlinkt wird, wird von den meisten sozialen Netzwerken bereits eine Vorschau generiert. Diese Vorschau zeigt dem sehenden Nutzer, was ihn dort erwartet. Um diesen Link barrierefrei zu gestalten, sollten Sie kurz zusammenfassen, wo der Nutzer hinkommt, wenn er dem Link folgt und was ihn dort erwartet.

Fügen Sie Bildbeschreibungen hinzu.

Blinde oder sehbehinderte Nutzer benötigen eine Bildbeschreibung, um das Bild erfassen zu können. Wenn diese nicht vorhanden ist, können diese Nutzer die Informationen nicht aufnehmen. Wenn die Bilder Infografiken und viel Text beinhalten, ist es sinnvoll, diese Informationen auch im zugehörigen Text bereitzustellen.

Twitter

Bildbeschreibungen kann man auf Twitter einfach hinzufügen: Aktivieren Sie diese Option unter „Barrierefreiheit“ in den Einstellungen. Wenn Sie einem Tweet jetzt ein Bild hinzufügen, haben Sie die Option „Bildbeschreibung hinzufügen“ unter dem Bild. Für jedes Bild kann diese Bildbeschreibung hinzugefügt werden.

Facebook

In Facebook werden Bildbeschreibungen automatisch erstellt. Diese sind aber sehr einfach gehalten. Man kann diese Bildbeschreibung aber auch manuell anpassen. Dies lässt sich über „Optionen“ > „Alternativtext ändern“ realisieren. Dieser lässt sich auch bei bereits geposteten Fotos bearbeiten.

Instagram

Auch wenn Instagram als visuelles Netzwerk bei blinden und sehbehinderten Nutzern nicht unbedingt die erste Wahl ist, wird es trotzdem genutzt. Hier können auch Alternativtexte hinterlegt werden. Dafür wird im letzten Schritt vor der Veröffentlichung unter „Erweiterte Einstellungen“ > „Alternativtext eingeben“ die Beschreibung eingefügt.

Erstellen Sie Untertitel für Videos

Wenn Sie Ihren Videos Untertitel hinzufügen, erreichen Sie damit auch hörgeschädigte Nutzer. Es gibt zwei verschiedene Untertitel Varianten: Open und Closed Captions. Open Captions sind im Video integriert. Dadurch hat man mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Closed Captions können vom Nutzer selbst ein- und ausgeblendet werden. Closed Captions sind bereits auf Twitter und Facebook möglich.
Auch hörende Nutzer bevorzugen Untertitel, da Videos oft ohne Ton angeschaut werden.

Fügen Sie Audiodeskriptionen hinzu

Bei einer Audiodeskription beschreibt eine Stimme, was im Video zu sehen ist. Bis jetzt gibt es die Option noch auf keinem sozialen Netzwerk, deshalb muss das Video mit Audiodeskription hochgeladen werden. Da das für sehende Nutzer irritierend sein kann, ist es sinnvoll, das Video in beiden Varianten hochzuladen: mit und ohne Audiodeskription.

Fazit

Barrierefreiheit auf Social-Media zeigt auch, dass sich Ihr Unternehmen mit Inklusion beschäftigt und alle Menschen ansprechen möchte.

Wenn mir ein gleichwertiges Produkt von einem Unternehmen barrierefrei angeboten wird und von einem anderen nicht, dann kaufe ich beim ersten.

Felix Högl, Referent beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband

Unsere Experten aus dem Social-Media Team kennen sich bestens aus und beraten Sie gerne, um Ihre Social-Media Postings barrierefrei zu gestalten.

Instagram: Online-Shopping jetzt auch in IGTVs

130 Millionen Menschen weltweit interagieren bereits mit Instagram Shopping – die Tendenz ist steigend. Vor allem durch Corona haben 59 % der Deutschen mehr online eingekauft als vorher. 87 % der Befragten wollen auch in Zukunft Produkte im Internet bestellen.

Jetzt weitet Instagram die Online Shopping Funktion auf IGTV aus. In diesem Artikel erfahren Sie alles darüber und vor allem auch, warum das für Ihr Unternehmen interessant ist.

Der Instagram-Shop-Bereich wird bereits seit diesem Sommer von Facebook Pay unterstützt. Dadurch können digitale Einkäufe auch über Instagram getätigt werden. Digitale Einkäufe sind in Instagram bereits über Instagram Live, Stories, Beiträge und seit neuestem auch über IGTV möglich. Dieses Feature bietet Unternehmen die Möglichkeit und Chance, die eigenen Produkte kreativ auf Instagram zu platzieren.

Und so funktioniert es:

Die Produkte werden, wie Personen, in den IGTV Videos markiert. Um das Produkt aus dem IGTV anzuschauen, klicken die Nutzer die Produkte an. Durch das Anklicken gelangen sie entweder direkt zum Instagram Checkout oder auf die Webseite des Anbieters. Dort können sie die Produkte dann erwerben. Die IGTV Videos sollen künftig auch im Instagram Shop auffindbar sein.

Durch die Möglichkeit, IGTV Videos zu veröffentlichen, ergeben sich ganz neue Chancen: bei der Kreation und beim Storytelling gibt es viele weitere Optionen, die in Stories oder in Beiträgen nicht möglich sind.

Creator und Marken tragen maßgeblich zur einzigartigen Kultur auf Instagram bei – die Menschen nutzen unsere Plattform um sich von ihnen inspirieren zu lassen. Mit Shopping in IGTV und Reels wird es jetzt noch einfacher, direkt über Videos einzukaufen. Damit wollen wir Marken helfen, ihre individuellen Geschichten zu erzählen, Kunden zu erreichen und somit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Instagram COO Justin Osofsky

130 Millionen Instagram Nutzer schauen sich mindestens einen Shopping Post pro Monat an, um mehr über die Produkte zu erfahren. Zudem berichten Instagram Nutzer vermehrt, dass sie eine Kaufentscheidung auf der Grundlage von etwas treffen, das sie beim Durchstöbern der App gesehen haben.

Ausblick

Instagram plant diese Option auch für Reels freizuschalten. Das soll bis Ende diesen Jahres schon möglich sein.

Fazit

90 % der Instagram Nutzer folgen mindestens einem Unternehmen auf Instagram – die Zahlen steigen immer weiter. Unsere Experten aus dem Bereich Social Media und Online-Marketing führen Sie auf den Weg des Erfolgs. Sprechen Sie uns an!

 

Beitragsbild Online Business

So starten Sie Ihr Online-Business!

Haben Sie schon mal über ein eigenes, unabhängiges Online-Business nachgedacht? Sowohl auf staatlicher, als auch auf lokaler Ebene bemüht sich die Bundesregierung fortwährend, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 einzudämmen. In diesem Zuge wurde non-essenziellen Geschäften und Einrichtungen angeordnet, ihre Türen zu schließen und diese vorerst geschlossen zu halten. Diese Anordnung, in Kombination mit dem Mangel an Käufern in Geschäften vor Ort, führt zu erheblichen Konsequenzen für Ladeninhaber in Deutschland. In dieser Notlage wenden sich viele dem Online-Business zu, um ihr Geschäft weiterhin am Laufen halten zu können.

Welche Punkte müssen beim Aufbau eines virtuellen E-Commerce-Shops beachtet werden? Viele Inhaber sind sich dessen nicht sicher, doch unser folgender Beitrag gibt Klarheit beim Betreten dieses Neulands. Erfahren Sie hier, welche Schritte Sie tätigen können, um erfolgreich Ihr virtuelles Online-Business zu starten.

1. Setzen Sie eine Online-Plattform auf.

Zuerst kommt die Überlegung und Suche nach einer geeigneten Online-Plattform, das Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget entspricht. Viele von Ihnen sind kosteneffizient und lassen sich innerhalb kürzester Zeit einrichten und verwenden. Ein führender Anbieter in diesem Bereich ist beispielsweise die Software Magento.

Wenn Sie sich verschiedene E-Commerce-Tools anschauen, müssen Sie einige Punkte beachten – unter anderem die Optionen für den Versand von Artikeln, Sicherheitsmaßnahmen und die Fähigkeit der Software, sich mit anderen Plattformen zu integrieren.

Wenn Ihr Geschäft zum ersten Mal in die virtuelle Welt übergeht, werden sicherlich Punkte wie eine einfache Handhabung des Shops im Hintergrund, aber auch auf Präsentationsebene – also das, was der Kunde auf Ihrer Webseite sieht – wichtig sein. Die meisten E-Commerce-Tools bieten mehrere Zahlpläne an, um sich den Bedürfnissen Ihres Shops anzupassen.

Was ist zu beachten?

Bei der Auswahl des passenden Plans sollte man auf jeden Fall folgende Dinge im Kopf behalten, um sich nicht sofort finanziell zu verausgaben:

  • Wie viele Produkte werden Sie verkaufen? Wenn Sie nicht planen, viele Produkte zu verkaufen, ist es sinnvoller, einen einfacheren Zahlplan mit geringeren Kosten zu wählen. Guter Tipp: Viele E-Commerce-Anbieter bieten Zahlpläne ohne Produktlimit an.
  • Welche Features benötigen Sie? Wenn Sie einen Shop führen möchten, der Ihren Kunden erlaubt, Produkte anzuschauen und Käufe zu tätigen, reicht eventuell auch ein einfacherer Zahlplan. Jedoch bevorzugen viele Geschäftsinhaber, zusätzliche Features einzubinden, die sich positiv auf die Kundenerfahrung auf der Webseite auswirken; zu diesen Features gehören unter anderem Dinge wie die Wiederherstellung von geleerten Einkaufswägen, Loyalitätspläne für Kunden, etc.

Vielleicht ist es für Sie aus aktuellem Anlass so, dass Sie nicht viel Zeit für die Wahl der richtigen Plattform haben und nur etwas wünschen, das gut und zuverlässig funktioniert. Kein Problem: Viele Anbieter bieten Tools out-of-the-box an für die schnelle und zuverlässige Einrichtung Ihres Online-Shops –  so zum Beispiel das Tool Shopware.

Nachdem Sie das beste Tool für Ihre Bedürfnisse identifiziert haben, registrieren Sie im nächsten Schritt Ihre Domain und setzen Sie Ihren Account auf. Danach können Sie sich daranmachen, die Features Ihres Online-Businesses einzurichten. Dazu mehr im nächsten Schritt.

2. Wählen Sie die Produkte, die Sie verkaufen möchten.

Wenn Sie Ihren Online-Shop aus aktuellem Anlass aufsetzen, ist Zeit sicherlich ein unentbehrlicher Faktor für Sie. Um diese als nicht unnötig zu verschwenden, müssen Sie sich Gedanken darüber machen, welche Produkte Sie verkaufen möchten. Denn vor allem in einer Situation wie der jetzigen steht die Bereitstellung der profitabelsten und gefragtesten Produkte an erster Stelle. Auch wenn Sie das Gefühl haben, direkt alle Produkte zur Verfügung stellen zu müssen – keine Sorge! Sie haben mehr Zeit, Ihr Online-Business einzurichten, indem Sie erstmal die gefragtesten Items und danach Schritt für Schritt das restliche Inventar hinzufügen.

3. Bieten Sie verschiedene Zahlmöglichkeiten an.

Die Einstellung der angebotenen Bezahlmethoden ist ein entscheidender Schritt bei der Conversion einer Person, die sich lediglich in Ihrem Online-Shop umschaut zu einem Käufer. Überlegen Sie sich, welche Zahlmöglichkeiten am weitesten verbreitet sind und die größte Menge an Kunden anspricht. Glücklicherweise bieten die meisten Anbieter inzwischen Integrationen mit den meistgenutzten Bezahlmethoden wie Paypal, Klarna, Mastercard, Apple Pay und vielen mehr an.

4. Richten Sie die Optionen für Versand und Rücksendung ein.

Nachdem Sie Ihre angebotenen Produkte ausgewählt und die Bezahlmethoden eingerichtet haben, ist es an der Zeit zu überlegen, wie die Produkte zu Ihren Kunden gelangen. Versand, Erfüllung und die Retoure von Waren kann eine große Hürde für Unternehmen, die ins Online-Business einsteigen, darstellen. Schlüsselfeatures wie die Auswahl der Versandoption, druckbare Versandlabels und die Wahl zwischen mehreren Paketanbietern sollten auf jeden Fall gegeben sein.

Versandkosten stellen oftmals eine Hürde für Online-Händler dar. Achten Sie deshalb darauf, die Versandkosten eines Produkts genau zu bestimmen und diese Kosten auch auf der Produktseite bzw. im Warenkorb anzuzeigen. Seien Sie außerdem transparent und ehrlich bei der Angabe der Versandkosten. Ansonsten droht Ihnen, dass der Kunde Ihre Seite am Ende verlässt, ohne einen Einkauf getätigt zu haben.

5. Planen Sie Ihre Online-Marketing-Strategie in sozialen Netzwerken.

Die Kommunikation Ihres Online-Shops ist vielleicht eines der wichtigsten Schritte bei der Transition in die virtuelle Welt. Hier kommen Social-Media-Beiträge und Werbung ins Spiel, denn Ihre Kunden sollten auf bestimmten Kanälen von Ihrer Online-Strategie erfahren. Wenn Sie schon in sozialen Netzwerken präsent sind, ist das ein ungemeiner Vorteil. Doch seien Sie sich bewusst, dass eine Änderung Ihrer Online-Strategie überkommuniziert werden sollte! So halten Sie Ihre Stammkunden auf dem Laufenden und durch die hohe Reichweite von sozialen Netzwerken erreichen sie außerdem neue Kunden.

In diesem Zuge ist es auch denkbar, über reines Marketing hinauszugehen und Ihre Kunden genau dort zu einer Conversion zu motivieren, wo sie sich gerade befinden: in sozialen Netzwerken. In der heutigen Welt von Facebook und Co. sind diese Plattformen nicht nur zu Kommunikations – und Werbungszwecken da, sondern können auch als Einkaufstool funktionieren. So erreichen Sie schnellere Conversions und es entsteht weniger Reibung bei der Einkaufserfahrung.

„Captivating shoppers online can be increasingly difficult as more businesses turn to online during this time, so reaching customers where they are is more important than ever before. Social selling platforms allow retailers to connect directly with customers via live video and product content on Facebook and Instagram. Creative tools, like instant comment purchasing and real-time live sales events, can help retailers grab and keep their online customers’ attention.“

Andy Smith, COO, CommentSold

6. Testen und veröffentlichen Sie Ihr Online-Business.

Die letzten Schritte bestehen darin, zu überprüfen, ob alle Funktionen Ihres Online-Shops wunschgemäß einsatzbereit sind. Überprüfen Sie Ihren Shop, indem Sie beispielsweise folgende Fragen durchgehen:

  • Funktioniert mein Check-Out? Stellen Sie sicher, dass Bestellungen über alle verfügbaren Bezahlmethoden eingehen und dass Ihre Versandkosten und ggf. zusätzliche Kosten korrekt angegeben und gut sichtbar sind. Überprüfen Sie, ob Rabatte und Coupons wunschgemäß greifen.
  • Ist der Inhalt professionell aufbereitet? Lesen Sie sich alle textlichen Elemente wie Beschreibungen durch und überprüfen Sie die Grammatik und Rechtschreibung.
  • Wird mein Online-Shop in den gängigen Browsern korrekt ausgegeben? Konsumenten möchten online Produkte erreichen. Testen Sie Ihren Online-Shop hinsichtlich Funktionalität – unabhängig von Gerät oder Zeitpunkt.

Der Aufbau eines Online-Shops ist dank flexiblen Anbietern und out-of-the-box Methoden nicht mit Unmengen an Zeitaufwand verbunden. Trotzdem ist es wichtig, bei der Planung und Umsetzung Schritt für Schritt vorzugehen. Wenn auch Sie ins Online-Business einsteigen möchten, sind unsere Experten für Magento und Co. für Sie da. Mit langjähriger Erfahrung im Bereich Online-Shops helfen Ihnen unsere Mitarbeiter bei der Gestaltung Ihres ganz persönlichen virtuellen Warengeschäfts. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Beitragsbild Storytelling

Storytelling: Geschichten erzählen, Kunden binden!

Sei es in Filmen, im Büroalltag oder als Märchen—Storytelling ist stets ein Teil unseres Lebens. Wenn Sie mit dem Begriff nicht auf Anhieb vertraut sind, stellt sich die Frage: Was ist Storytelling? Der Begriff beschreibt die Vermittlung von Informationen—und auch Emotionen—durch das Erzählen von Geschichten. Wie Sie als Webseitenbetreiber von der Kunst des Erzählens Gebrauch machen und dabei Kunden an sich binden können, präsentieren wir in unserem heutigen Beitrag.

Warum sind Geschichten von so großer Bedeutung?

Die kurze Antwort: Sie bleiben in der Erinnerung.

Waren Sie schon mal als Zuschauer bei einer Präsentation anwesend, deren Inhalt Sie nur schwer folgend konnten? Sind Ihre Gedanken nach einigen Minuten abgedriftet? Das ist nicht verwunderlich, denn die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen nimmt immer weiter ab. Um denselben Fehler nicht auch mit Ihren eigenen Kunden zu begehen, ist es unerlässlich, Produkte und Informationen in Geschichten zu verpacken. Damit gelingt es Ihnen, die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden zu gewinnen und diese auch zu behalten.

I’ve learned that people will forget what you said. People will forget what you did. But people will never forget how you made them feel.

—Maya Angelou

Eine Geschichte vermittelt Informationen immer lebhafter und erfolgreicher als eine trockene Aufzählung von Wissen zu einem Produkt. Wenn Storytelling erfolgreich durch eine Marketingabteilung eingesetzt wird, setzen sich Ihre Produkte stärker im Gehirn Ihrer Kunden fest.

Dabei ist es nicht nur von Vorteil, reine Geschichten zu erzählen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Informationen und Produkte mit visuellen Mitteln wie Bildern und Texten zu optimieren, sodass sie greifbarer erscheinen und bei Ihrem Publikum auf emotionaler Ebene etwas auslösen. Ein weiterer Weg ist es, Produkte direkt so darzustellen, wie sie im echten Leben auch gebraucht bzw. genutzt werden—zeigen sie Ihr Produkt in Action! Wenn Ihr Kunde dieses Produkt betrachtet, erscheinen im Gehirn unbewusst schon Bilder und Ideen, was man damit alles tun kann.

Das Auslösen von Bildern im Kopf führt zu erhöhter Motivation zum Kauf des Produkts.

Dazu entsteht ein schöner Nebeneffekt: Die Produktinformationen werden mithilfe von visuellen Mitteln leichter aufgenommen und verarbeitet.

Konkretes Beispiel: Das Produkt Schokolade

Der Entwurf

Zunächst muss ausgearbeitet werden, an welcher Stelle man mit der Kunst des Storytellings ansetzen möchte. In unserem Beispiel ist das die Detailseite eines Produkts, denn an dieser Stelle befinden sich alle Kunden, die höchstes Interesse an der angebotenen Schokolade haben. Um dieses Produkt herum soll also eine Geschichte entstehen—die Kunst des Storytellings also.

Daraufhin sollte man sich darüber Gedanken machen, welches Zielpublikum man ansprechen möchte. Dieser Schritt ist je nach Situation und Produkt mehr oder weniger schwierig, denn bei einem breiteren Publikum ist es wesentlich komplizierter, alle Altersgruppen mit derselben Geschichte anzusprechen. Am besten ist es, sich als Marketingabteilung grundsätzlich die folgende Frage zu stellen: Wen möchten wir mit unserer Geschichte erreichen?

Dann muss man sich fragen, auf welche emotionalen Werte ein Kunde aus diesem Zielpublikum anspricht. Welche visuellen Elemente, welche Texte helfen, um dabei eine bestimmte Message zu transportieren.

Das folgende Beispiel zeigt einen ersten Entwurf für das Storytelling zu einem Produkt:

Die Umsetzung

Für das erfolgreiche Storytelling werden nun die Überlegungen konkret auf der Detailseite in Form von Optimierungen umgesetzt. Bei unserem Beispiel wurde dafür der obere Bereich der Seite visuell bereichert, indem Bilder, Texte und Details zum Produkt hinzugefügt wurden. Das Produkt wurde mithilfe von Storytelling erweitert—das Produkt hat also eine Geschichte bekommen, die den Kunden auf einem emotionalen Level ansprechen und so in Erinnerung bleiben soll.

Dabei sollte aber natürlich auch die mobile Ansicht der Webseite nicht außer Acht gelassen werden. Wenn Sie eine Geschichte erzählen, tun Sie das über alle Endgeräte hinweg.

Im Vergleich kann man deutlich sehen, dass die Produktseite mithilfe des Storytellings sowohl visuell als auch emotional ansprechender wirkt.

Storytelling ist eines der zentralen Bestandteile, wenn es darum geht, Kunden anzusprechen und diese an sich zu binden. Unsere Experten der Internetagentur Heilbronn beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dieser Art des Erzählens. Wenn Sie also das Bedürfnis haben, Ihre Kunden emotional zu stimulieren, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Nehmen Sie am besten direkt Kontakt zu uns auf, um einen ersten Entwurf zu gestalten!

Beitragsbild Webseite Geschwindgkeit

8 Störenfriede, die die Geschwindigkeit Ihrer Webseite beeinflussen

Zeit ist das wichtigste Kapital. Nichts ist frustrierender als eine Webseite, die langsam lädt. Eine langsame Webseite führt zu keiner Konversion und beeinflusst das Ranking in den Suchergebnissen einer Suchmaschine. Google hat ebenfalls erklärt, dass es die Geschwindigkeit einer Webseite beim Ranking miteinbezieht.

  • Einer Akamai-Studie zufolge verlassen 53 Prozent der Internetnutzer eine Webseite, wenn diese nicht innerhalb von 3 Sekunden geladen hat.
  • Eine Sekunde Verzögerung kann Amazon jährlich einen Schaden von 1,6 Milliarden US-Dollar kosten.
  • Laut Pingdom benötigen 78 Prozent der weltweiten Top 100 Retail-Webseiten weniger als drei Sekunden, um zu laden.
  • Eine Sekunde Verzögerung auf einer Webseite führt durchschnittlich zu sieben Prozent weniger Konversion.
  • Die durchschnittliche Ladezeit einer Desktop-Webseite beträgt 1,286 Sekunden; die Ladezeit auf einem mobilen Gerät beträgt 2,594 Sekunden.

Die Optimierung der Ladezeit ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern ein Must-Have; vor allem dann, wenn man sich gegen die langsamere Konkurrenz durchsetzen möchte. Wenn Sie bemerken, dass Ihre Webseite länger als drei Sekunden lädt, ist es an der Zeit, herauszufinden, woran das liegt und wie man die gesamte Performance der Webseite verbessern kann.

1. Probleme mit Caching

Browser-Caching ist sehr wichtig für wiederkehrende Besucher. Jedes Mal, wenn Nutzer Ihre Webseite zum ersten Mal besuchen, speichert der Browser alle Dateien wie Bilder, CSS-Stylesheets und Javaskript-Dateien für eine bestimmte Zeit. Wenn der Nutzer beim nächsten Mal die Seite erneut besucht, erlaubt Browser-Caching es, diese gespeicherten Dateien innerhalb kürzester Zeit abzurufen.

Webseiten laden schneller, wenn man die Abrufzeit dieser Dateien verkürzt. Caching kann definitiv dazu beitragen, die Ladezeit zu verkürzen, doch es ist auch nicht ohne Probleme. Wenn Sie Ihr Caching nicht korrekt einrichten, kann dies der Interaktion mit Nutzern schaden. Es ist also unentbehrlich, eine solide Caching-Strategie zu entwickeln.

Wenn Ihre Webseite über WordPress läuft, gibt es hierfür bestimmte Cache-Plugins, um die Performance zu steigern. Der große Vorteil an diesen Plugins ist, dass man keine großen technischen Kenntnisse benötigt, um sie zu konfigurieren und einzusetzen.

2. Überladene Datenbank

Eine überladene Datenbank kann ein stiller Störenfried sein, wenn es um die Performance einer Webseite geht. Eines der Tücken von WordPress ist, dass die Datenbank überlaufen sein kann mit Beitragsrevisionen, deaktivierten Plugins, gespeicherten Entwürfen und vielem mehr. Trackbacks und Pingbacks haben keinen praktischen Nutzen in WordPress. Deaktivieren Sie diese, um zusätzliche Verstopfungen der Datenbank zu vermeiden und die Zahl der Anfragen zu steigern.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie andere, unnötige Dateien wie Spamordner und Papierkörbe, vergängliche Dateien und Datenbanktabellen löschen, denn auch diese können Ihre Webseite verlangsamen.

Um die Datenbank Ihrer Webseite aufzuräumen, können Sie ein Plugin wie (das kostenpflichtige) WP Rocket verwenden. Damit können sie geplante Aufräumaktionen ausführen und diese Dateien zum Beispiel jede Woche entfernen lassen. Darüber hinaus können Sie Ihre Datenbank über den Reiter Database bzw. Datenbank optimieren.

3. Veraltetes CMS

Die Nutzung eines veralteten Content-Management-Systems kann zu einer Verlangsamung Ihrer Webseite und zu Sicherheitslücken führen. Die meisten CMS wie WordPress, Joomla oder Drupal informieren Sie darüber, wenn ein neues Update verfügbar ist. Stets die neueste Version eines Plugins oder allgemein einer Software zu haben führt zu schnelleren Ladezeiten.

Wenn Sie Ihr CMS noch nicht aktualisiert oder diesbezüglich keine Info von Ihrem Anbieter bekommen haben, können Sie einen Geschwindigkeitstest auf verschiedenen Unterseiten Ihrer Webseite durchführen, um herauszufinden, ob es irgendwelche Bereiche und Stellen gibt, an denen Verbesserungsbedarf besteht.

4. Übermäßige Nutzung von Social Media Skripten und Plugins

Social Media ist inzwischen ein zentraler Bestandteil fast jeder Webseite. Unabhängig davon, wie groß Ihre Webseite ist, sollten Sie diese mit Ihren sozialen Netzwerken verknüpfen, um Ihren Nutzern die Möglichkeit zu bieten, Ihre Beiträge zu teilen. Trotzdem ist zu beachten, dass eine übermäßige Nutzung von Social Media Skripten und Plugins die Geschwindigkeit einer Seite negativ beeinflussen kann.

Begrenzen Sie die Zahl der Plugins und Skripte, die Sie nichts benutzen und informieren Sie sich über alternative Wege, Ihre Beiträge auf sozialen Netzwerken zu planen und zu automatisieren. Dienstleistungsanbieter im Bereich Automatisierung und Digitalisierung können eine große Hilfe in diesem Bereich sein.

5. Chatbots

Chatbots sind großartig, wenn es um Kundenanfragen geht. Einer Studie von Salesforce zufolge, bevorzugen 69 Prozent aller Kunden in den Vereinigten Staaten Chatbots, um die Kommunikation mit einer Marke zu beschleunigen; doch Chatbots sind ein zweischneidiges Schwert. Chatbots können die Geschwindigkeit Ihrer Webseite beeinflussen, wenn das Skript nicht korrekt eingebunden wurde.

Es ist wichtig, dass der Chatbot asynchron geladen wird. Das bedeutet folgendes: Wenn der Chatbot ein Gespräch mit einem Kunden initialisiert oder Pings sendet, sollte diese Aktion über externe Server laufen. Benutzen Sie also das richtige Skript, was genau diesen Befehl ermöglicht.

6. Broken Links

Tote Links sind nicht nur eine Qual für Webseiten, sondern auch für die Bandbreite. Wenn Sie viele tote Links auf Ihrer Webseite haben, verschwenden Sie Ressourcen. Darüber hinaus können sie auch Ihr Ranking in Suchmaschinen und die Bewertung von Nutzerverhalten negativ beeinflussen. Um tote Links zu erkennen, gibt es viele verschiedene Tools im Netz. Eines davon ist die Sistrix Toolbox, mit dem nicht nur defekte Links sondern auch Weiterleitungen erkannt werden.

7. Gravatare

Während Gravatare Ihren Nutzern Bequemlichkeit und leichte Anpassungsmöglichkeiten bieten, haben sie einen entscheidenden Nachteil: Geschwindigkeit. Wenn Sie eine kleinere Webseite haben, ist das oftmals kein Problem, doch auf großen Seiten mit vielen Nutzerkommentaren ergibt sich hier eine deutliche Verlangsamung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dies zu verbessern.

  • Gravatare in WordPress deaktivieren
  • Kommentare ohne Wert entfernen
  • Cache-Plugins für Gravatar verwenden
  • Größe der Gravatar-Icon verkleinern

8. Ungültiges HTML und CSS

Wenn Sie ungültiges HTML und CSS entfernen, verbessert sich die Übertragungsrate Ihrer Webseite und die gesamte Seitenperformance ungemein. Stellen Sie sicher, dass Sie Befehle verwenden, die in Einklang mit den W3C-Standards stehen, damit Browser Ihre Webseite richtig interpretieren.

Sie können das HTML und das CSS Ihrer Webseite mit dem W3C HTML Validator bzw. dem W3C CSS Validator überprüfen.

Performance und Geschwindigkeit ist das A und O einer Webseite. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema und machen Ihnen ein individuelles Angebot. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf!

Beitragsbild Content Marketing

Mit Content-Marketing-Strategien zum Erfolg

Digitales Marketing schreitet mit solch einer hohen Geschwindigkeit voran, dass es schwierig ist, absolut zuverlässige Strategien für den Bereich Content Marketing zu kreieren. In diesem Beitrag stellen wir einige der besten Marketing-Strategien vor, mit denen andere Vermarkter in der Branche Erfolg hatten und von denen Sie auch als Inspiration Gebrauch machen können. Dazu stellen wir Ihnen zu jeder Strategie Beispiele diverser Marken und Unternehmen vor, denen diese Strategien zum Erfolg verholfen haben.

1. Personalisierung des Content-Marketings

Auch wenn das eine besonders harte Pille zum Schlucken ist, müssen sich Marken dessen bewusstwerden, dass Internetnutzer es leid sind, ständig Dinge verkauft zu bekommen. Die meisten Menschen nutzen das Internet, um sich zu bilden, Nachrichten zu verfolgen und unterhalten zu werden.

Wenn sie also durch die Feeds ihrer diversen Social-Media-Netzwerke scrollen, möchten Nutzer keine Posts sehen, die das Erscheinen eines neuen Produkts ankündigen. Sie als Marke bzw. Unternehmen haben jedoch Produkte zu verkaufen. Wie gehen Sie also dabei vor?

Technologischen Trends im Jahre 2019 zufolge besteht die treibende Kraft eins Unternehmens aus der Loyalität der Kunden – dieser Tatsache wird mehr Wichtigkeit zugeschrieben als dem Gewinn von neuen Kunden.

Die Content-Marketing-Strategie eines Unternehmens muss also über den Verkauf von Produkten hinausgehen. Anstatt dessen sollte man sich bemühen, das Produkt oder die Dienstleistung als etwas zu präsentieren, das dem Kunden in seinem Leben einen Mehrwert bietet.

Das kann man erfolgreich in die Tat umsetzen, wenn man die Art und Weise, wie Nutzer Ihr Marketing wahrnehmen, personalisiert. Bieten Sie Ihren Kunden Tipps, Tricks, How-To-Guides und DIY-Tutorials an, von denen Ihr Zielpublikum profitieren kann.

Legen Sie weiterhin Wert darauf, keine vagen Anreden oder Grüße zu verwenden – sprechen Sie Ihre Kunden in E-Mails immer mit dem Namen an.

Schon mit solchen, relativ einfachen Mitteln der Personalisierung schaffen Sie es, eine Verbindung zwischen Ihnen, Ihrer Marke und Ihren Kunden aufzubauen.

Beispiel: Netflix

Netflix ist wahrhaftig ein Profi der Personalisierung – der Streaming-Dienst untersucht seine Kunden und schlägt allen Bedürfnissen entsprechend bestimmte Filme und Serien vor. Die Seite wird stark von der Verarbeitung von Benutzerdaten vorangetrieben, was dem Unternehmen erheblich dabei geholfen hat, Nutzererfahrungen zu personalisieren.

Jedes Mal, wenn ein Netflix-Nutzer etwas anschaut, aufhört, etwas anzuschauen, etwas zur Watch-Liste hinzufügt, ein Produkt „liked“ oder „disliked“ oder auch das Streamen pausieren – Netflix notiert sich alles.

Halten Sie sich also an das Beispiel von Netflix, um Ihre Content-Marketing-Strategie ins rechte Licht zu rücken. Welche Art von Daten Sie von Ihren Nutzern auch erhalten – stellen Sie sicher, dass sie dafür genutzt werden, die Erfahrung der Nutzer zu personalisieren.

2. Gast-Blogger

Die meisten Marken betrieben einen Blog auf Ihrer Webseite. Wieso auch nicht – Blogs sind hervorragend dafür geeignet, das SEO-Ranking einer Webseite zu verbessern und Traffic auf sie weiterzuleiten.

Inhalte für diese Blogbeiträge zu schaffen fällt normalerweise in den Verantwortungsbereich von Content-Vermarktern. Aber deren Expertise kann natürlich auch begrenzt bzw. beschränkt auf den eigenen Wissensbereich sein.

Aus diesem Grund steigen Gast-Blogger zu einem beliebten der Content-Marketing-Strategie auf. Marken setzen sich beispielsweise mit Influencern, Experten und Schreibe-Profis in Verbindung, um sich Rat, Tipps und Erfahrung in einem bestimmten Expertengebiet einzuholen.

Auf der anderen Seite ist es natürlich auch möglich, dass Unternehmen ihre eigenen Experten entleihen, damit sie für andere Webseiten als Gast-Blogger auftreten.

Beispiel: Moz

Einer der Vorreiter im Bereich Digital Marketing ist Moz, die Webseite für SEO-Software. Moz hat sich mithilfe von Gast-Bloggern als Marke etabliert.

Der Blog auf der Webseite Moz wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert – sowohl durch In-House-Experten, als auch durch Beiträge von Digital-Marketing-Experten anderer Unternehmen.

Folgen Sie dem Beispiel von Moz und öffnen Sie Ihren Blog der Expertise und Erfahrung von Vermarktern aus anderen Unternehmen. Ermöglichen Sie gleichzeitig Ihren Content-Experten die Chance, für befreundete und branchennahe Blogs zu schreiben.

3. Gebrauch von Produkten und Dienstleistungen vorführen

In einem oberen Abschnitt dieses Beitrags haben wir bereits festgestellt, dass Internetnutzer nicht als reine Kaufmaschine betrachtet werden möchten. Die Personalisierung von Inhalten ist ein Weg, eine große Reichweite an Nutzern zu erreichen. Doch es gibt auch einen zweiten Weg.

Passen Sie Ihre Content-Marketing-Strategie so an, dass sie potenziellen Kunden präsentieren, was diese verpassen, wenn sie nicht Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung nicht kaufen. Der beste Weg, das zu tun: Bilder präsentieren, auf denen sich Ihr Produkt in Gebrauch befindet – auf Ihrer Webseite, Social-Media-Kanälen und in Newslettern.

Wenn Sie eine Landing Page und Produktseiten aufbauen, sorgen Sie dafür, dass Ihr Produkt nicht auf passive Art und Weise dargestellt werden. Zeigen Sie Bilder, auf denen eine Person das Produkt benutzt.

Im Bereich der Dienstleistungen – wenn kein konkretes Produkt vorhanden ist – ist es möglich, Bilder von glücklichen Kunden zu zeigen, die Ihre Dienstleistung in Anspruch genommen haben.

Auch sog. Testimonials bzw. Referenzen sind hierbei sicherlich sehr hilfreich.

Beispiel: Nike

Nike ist eine international renommierte Marke für Sportbekleidung und schon seit Jahren dabei, ihre Content-Marketing-Strategie zu perfektionieren. Aus diesem Grund ist es sicherlich sinnvoll, einen Blick auf die Strategie von Nike zu werfen – vor allem um zu sehen, wie sie ihre Produkte in Gebrauch präsentieren. Der Clou dabei ist, dass Nike seine Produkte nicht einfach nur mit Bildern zeigt. Der Aspekt des Storytellings spielt ebenfalls eine große Rolle. Alle Produkte werden mit einer bestimmten inspirierenden Geschichte verbunden.

4. Unterstützung von sozialen Projekten

Soziale Projekte verfechten oder gegen soziales Ungut vorgehen – sie stellen Marken vor überwältigende Aussichten. Aus diesem Grund sehen viele Unternehmen davon ab, in diesem Bereich aktiv zu werden. Jeder erinnert sich sicherlich an das Pepsi-Debakel aus dem Jahre 2017.

Sich hinter ein soziales Projekt zu stellen kann jedoch große Vorteile für Unternehmen bieten. Die Menschen, die im Internet ihre Stimme am lautesten einsetzen, sind die Millenials und Generation Z. Sie setzen sich aktiv für soziale und politische Bewegungen ein und sind deshalb auch eher dazu geneigt, Marken und Unternehmen zu unterstützen, deren Werten sie zustimmen. Gleichzeitig scheuen sie sich nicht davor, Marken zu kritisieren, die in ihren Augen nicht angemessen genug auf Krisen sozialer und politischer Art reagieren.

Beispiel: Gillette

Zu Beginn des Jahres 2019 hat Gillette mit einem eindrucksvollen Werbungsfilm, der sich für einen sozio-politischen Standpunkt einsetzt, Wellen geschlagen. Das Video erhielt (bis zum jetzigen Zeitpunkt) über 32 Millionen Aufrufe und wurde von Aktivisten und Kunden gelobt.

Das Video war dem Zeitgeist des Jahres entsprechend, war aber sicherlich keine leichte Entscheidung. Von einigen Gruppen wurde das Video als Kritik gegen alle Männer angesehen aber im Großen und Ganzen gab es sehr viel Lob.

Eine soziale oder politische Bewegung unterstützen muss gut überlegt sein – doch, wenn man bedacht vorgeht und sich eine passende Strategie überlegt, kann es immens zum Erfolg der eigenen Content-Marketing-Strategie beitragen.

5. Neue Technologien

Technologien, vor allem im Marketing-Bereich ändern sich ständig. Als Unternehmen oder Marke ist es unabdingbar, diese Änderungen anzuerkennen und die eigene Content-Marketing-Strategie dementsprechend anzupassen.

Vor nicht allzu langer Zeit bewegte sich Content-Marketing zumeist im Rahmen von Bloggern und Social Media. Doch auch hier muss man darauf achten, sich nicht nur an die „klassischen“ Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram zu binden. Plattformen wie SnapChat und TikTok holen diese mit hoher Geschwindigkeit ein. Heutzutage ist außerdem festzustellen, dass die Strategie auch in der Welt von Podcasts, Vlogs, AI, VR und AR angekommen ist.

Ihre Content-Marketing-Strategie sollte im Idealfall diese neuen Technologien umfassen. Das bedeutet aber nicht, immer den neuesten Trends hinterher zu jagen – wie lange diese andauern werden, ist niemals sicher.

Schätzen Sie die Situation um sich herum ein und schauen Sie sich an, worauf Ihre Mitstreiter auf dem Markt Wert legen. Überlegen Sie dann, wie Sie diese neuen Technologien anwenden können, indem sie einen Mehrwert für Ihre Kunden bieten.

6. Nutzergenerierte Inhalte

Inhalte spontan und unterwegs erstellen ist nicht mehr der beste Weg, erfolgreich Digitales Marketing zu betreiben. Wenn man einen konstant hohen Stream an hochwertigen Inhalten produzieren möchte, muss man kreativ sein.

Eine Vielzahl von Marken haben eine Alternative zum Erstellen konstanter Beiträge gefunden – User-generated Content (UGC), also benutzergenerierte Inhalte. UGC rettet Content-Vermarkter nicht nur davor, jeden Tag neue Inhalte generieren zu müssen, sondern tragen auch zum Interaktivitätsfaktor und der Personalisierung einer Marke bei.

Menschen lieben es, andere Menschen in sozialen Netzwerken zu sehen. Diese Methode vermenschlicht ein Unternehmen und liefert auch Beweise dafür, wie sehr eine Marke gemocht wird.

Fazit

Es gibt viele verschiedene Methoden, die unternehmerische Content-Marketing-Strategie zu optimieren. Unsere Tipps verhelfen Ihnen, einen kreativen Pfad einzuschlagen und vielleicht auch aus bestehenden Strukturen herauszubrechen.

Bei all diesen Schritten stehen wir Ihnen stets zur Seite. Sie möchten die Content-Marketing-Strategie Ihres Unternehmens analysieren und verbessern? Unsere Experten sind Ihnen gerne dabei behilflich. Sprechen Sie uns an!

Beitragsbild Social Media Trends

7 Social Media Trends für das Jahr 2020

Das letzte Jahrhundert zeigte in seinem Verlauf immer deutlicher, wie sich das Phänomen Social Media in Form von blühenden, facettenreichen Communities manifestiert hat. In diesen Communities sind täglich mehr als 3,2 Milliarde Menschen unterwegs. Mehr als 90 Prozent der Millenials besuchen mindestens ein soziales Netzwerk regelmäßig. Mehr als 85 Prozent der Generation Z entdecken neue Produkte und Konsumgüter durch Social Media und Social Media Trends. Es ist also verständlich, dass beinahe 75 Prozent aller Vermarkter glauben, Social Media sei ein wirksamer Teil der Unternehmensstrategie.

Das nächste Jahrzehnt ist inzwischen rund eine Woche alt und es gibt sicherlich keine Zweifel daran, dass soziale Netzwerke auch in der absehbaren Zukunft eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben einnehmen werden. Die Frage ist also: Worauf sollten sich Unternehmen, Marken, aber auch der durchschnittliche User von sozialen Netzwerken gefasst machen?

Wir stellen einige der größten Trends vor, die zukünftig in der Welt von Social Media auf uns zukommen werden – wenn sie denn nicht schon vereinzelt verbreitet sind.

Der Tod des „Gefällt mir“-Buttons

Es ist kein Geheimnis, dass sich Marken (aber auch reguläre Nutzer) manchmal viel zu sehr auf den sog. „Like“-Button, Kommentare und Follower als Messwerte für Popularität und Markenwahrnehmung fokussieren. Diese Besessenheit wirkt sich jedoch teilweise negativ auf unsere psychische Gesundheit aus und trägt dazu bei, den freien Engagementfluss zu hindern.

Auf einer langen Liste von verschiedenen Social-Media-Plattformen ist Instagram derzeit der aktuellste Betreiber, der versucht, „Likes“ weniger Wichtigkeit zuzuschreiben. Bei vielen Usern schon verbreitet, wird man zukünftig die Zahl der „Likes“ eines Instagram-Beitrags nicht mehr sehen können. Das betrifft jedoch nicht die eigenen Posts –  hier ist weiterhin ersichtlich, wem der Beitrag gefällt.

Die Idee wird angepriesen als ein Mittel, etwas „Druck“ von Social-Media-Plattformen wie Instagram zu nehmen; sie könnte auch dazu beitragen, gegen Fake-Followers und deren unechten Likes vorzugehen –  denn diese Zahlen trügen und verbreiten den Anschein von mehr Reichweite als sie in Wahrheit haben.

Weniger Betonung auf „Maßeinheiten der Eitelkeit“

Die Entfernung des „Like“-Buttons auf Instagram ist Teil eines weitergehenden Trends – die Nutzung von „Maßeinheiten der Eitelkeit“ in sozialen Netzwerken dämpfen. Der CEO von Twitter, Jack Dorsey, sagte, dass Follower-Zahlen inzwischen irrelevant sind. Im Rahmen eines TED-Konferenzgesprächs verriet er, dass er den „Like“-Button nicht mehr so stark betonen würde –  wenn er die Vergangenheit ändern könnte.

Für Vermarkter im Bereich Social Media, aber auch Influencer ist das ein Hinweis darauf, sich auf umsetzbare Maßeinheiten zu konzentrieren –  wie zum Beispiel die Rate und Qualität von Nutzerengagement in sozialen Netzwerken.

Video Content

Videos sind weiterhin eines der wichtigsten Trends in der Welt von Social Media. Das News-Portal „Social Media Week“ schätzt, dass Videos 85 Prozent des Online-Datenverkehrs im Jahre 2020 ausmachen werden. Soziale Netzwerke werden Videoinhalte also sicherlich immer mehr priorisieren. Auch Vermarkter müssen sich darauf einstellen, Videos als Teil der allgemeinen Marketingstrategie immer mehr in den Fokus zu stellen.

Aufstieg von TikTok

Die Bedeutung von Videoinhalten nimmt immer mehr zu. Das führt dazu, dass Plattformen wie TikTok, Lasso und byte immer populärer werden. An erster Stelle befindet sich derzeit TikTok, der den Weg für alle Konkurrenten ebnet und bei der Generation Z derzeit am beliebtesten ist.

TikTok befindet sich in einer vorteilhaften Position, diesen Trend voranzuführen; denn die App bietet einen fruchtbaren Boden für Influencer – auch Micro-Influencer. TikTok erhöht die Menge an Nutzerengagament durch frischen, unterhaltsamen Content, das nicht auf einen Verkauf abzielt.

Social Shopping

In den letzten zehn Jahren haben soziale Netzwerke eine erhebliche Rolle dabei gespielt, E-Commerce in ein Multimilliarden-Geschäft zu verwandeln. Tatsache ist, dass sog. „Social Shopping“ heutzutage ein großer Teil von Social Media ist.

Nutzer erwarten und möchten Zugriff auf Marken und Produkte durch soziale Netzwerke haben. Der Trick dabei ist, ein hohes Level an Interesse zu generieren – vor allem durch kreatives und einnehmendes Storytelling. Hinzu kommt, dass ein reibungsloses Einkaufserlebnis gewährt werden muss, ohne das soziale Netzwerk für den Einkauf zu verlassen.

Mehr private, weniger öffentliche Interaktionen

In Zeiten von Datenschutz und immer größer werdenden Freundeslisten, wenden sich viele Nutzer wieder privaten Unterhaltungsgruppen und Nachrichtenapps zu, um sich mit anderen Menschen zu verbinden. Apps wie Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram Messaging erlauben es uns, persönlichere Gruppen zu erstellen, in denen wir uns sicher genug fühlen, intime und detaillierte Informationen mit anderen Menschen zu teilen.

Nano-Influencer

Beim Influencer-Marketing kommt es inzwischen nicht mehr auf den Spruch „Go big or go home“ an. Für die größten Einschläge in der Welt der sozialen Netzwerke sollten Marken den Einfluss von Mikro-Influencern und Nanon-Influencern nicht unterschätzen.

Sicherlich wird es immer einen Markt für die allergrößten Influencer geben. Trotzdem haben weniger bekannte Influencer ein kleineres, aber besser definiertes Publikum. Influencer auf dieser Ebene bieten ein größeres Level an Personalisierung und stärkerem Engagement mit der Zielgruppe. Nicht nur das – Social-Media-Nutzer folgen eher einem Influencer, zu dem sie sich verbunden fühlen anstatt einer gesichtslosen Marke.

Fazit

Im Jahre 2020 wird also einiges auf Unternehmen und Social-Media-User zukommen. Wenn Sie dabei sind, Ihre Marketing-Strategie für 2020 zu planen, sind wir Ihnen gerne dabei behilflich. Unsere Experten aus dem Bereich Social Media und Online-Marketing führen Sie auf den Weg des Erfolgs. Sprechen Sie uns an!  

Menschen sitzen beieinander

Community Building – Teil 3: 3 Beispiele für erfolgreiche Online-Gemeinschaften

Wie wir in unserem letzten Beitrag gesehen haben, gibt es überzeugende Gründe dafür, eine Online-Community zur Wertsteigerung der eigenen Marke aufzubauen. Natürlich ist das keine Sache, die von heute auf morgen geschieht. Doch trotzdem lohnt es sich, Investitionen in das Community Building zu tätigen.

Um eine Idee davon zu bekommen, wie Brand Communities erfolgreich funktionieren und fortwährend eine große Menge an neuen Mitgliedern an sich binden, präsentieren wir hier drei Beispiele. Diese Unternehmen bzw. Marken sind allgemein sehr bekannt für die Art und Weise, wie sie ihre Marke vermarkten und dabei ein Gefühl der Gemeinschaft kreieren.

1. Sephora

An erster Stelle ist Sephora bekannt für sein großes Angebot an Kosmetik- und Make-Up-Artikeln. Doch selbst wenn man kein Skincare-Profi ist, kennt man Sephora im Allgemeinen vor allem auch für eine Sache: das Sephora Beauty Insider Programm.

Mit diesem Programm ist es für Sephora möglich, einen riesigen Kundenstamm aufzubauen und diesen stetig zu erweitern. Die Webseite von Sephora bietet eine große Vielfalt an Produkten für die persönliche Körperpflege an und vertreibt dabei auch verschiedene andere Marken aus dem Bereich Make-Up und Skincare.

Die wahre Kraft von Sephora liegt aber in ihrem „Beauty Insider“-Programm. Beauty Insiders werden bei diesem Treueprogramm auf jeder Stufe mit verschiedenen Vorteilen belohnt. Unter anderem erhält man hierbei Zutritt zu exklusiven Sales und Einladungen zu örtlichen Treffen und Events. Zutritt zu diesen Events hat nur ein bestimmter Personenkreis der Programmteilnehmer. Jede Stufe des Programms bietet den Teilnehmern auch einen Zugang zum „Rewards Bazaar“ – ein riesiger Katalog an Produkten, die kostenlos erhältlich sind, wenn man gesammelte Bonuspunkte einlöst.

Sephora Beauty Insider

Indem Sephora auf jedem Level des Programms bestimmte Benefits anbietet, haben sie sich eine starke Gemeinschaft aufgebaut. Mit dem Treueprogramm ist es möglich, das Engagement dieser Gemeinschaft anzuregen und sie dazu zu bewegen, das nächste Level zu erreichen. Diese Exklusivität ist es, was das Sephora „Beauty Insider“-Programm so populär und erfolgreich gemacht hat.

2. Starbucks

Schon seit geraumer Zeit ist der Name „Starbucks“ fast schon synonym mit dem Begriff Gemeinschaft. Das haben sie durch kontinuierliche Arbeit an ihrem Image erreicht.

Das beginnt schon mit dem ersten Schritt in eine der vielen Filialen. Dort wird man nicht von einem Mitarbeiter begrüßt, sondern von einem „Partner“. Das ist der Begriff, den Starbucks für seine Baristas benutzt. Ein kleines, aber wirkungsvolles Detail, das für ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl sorgt.

Auch in der Online-Welt ist das Unternehmen aktiv dabei, eine Community um die eigene Marke zu bilden. So finden jedes Jahr um die Weihnachtszeit verschiedene Wettbewerbe statt. Zum Beispiel mit dem Hashtag #redcupcontest, wo unter allen geteilten Bildern einige ausgesucht werden, um sie auf dem offiziellen Instagram-Account des Unternehmens zu teilen. Sicherlich ist auch der Hashtag #psl vielen Menschen ein Begriff. Unter diesem Hashtag werden Kundenbilder vom berühmten Pumpkin Spice Latte geteilt.

Starbucks Rewards

So wie Sephora besitzt Starbucks ebenfalls ein Treueprogramm: „Starbucks Rewards“. Mitglieder dieses Programms können durch Einkäufe, Spiele und die Teilnahme an bestimmten Events Punkte sammeln. Diese Punkte können eingelöst werden, um kostenlose Getränke zu erhalten. Ideales Ziel: Besitzer einer Starbucks Gold Card werden. Durch Community Building entsteht somit eine Verbindung zwischen der Marke Starbucks und den Kunden, was den Verkauf von weiteren Produkten fördert.

3. Playstation Community (Sony)

Die Playstation Community hat es erfolgreich geschafft, eine Online-Community aufzubauen, die Spieler miteinander verknüpft. Dabei können die Mitglieder der Community je nach persönlichem Nutzen spezifisch auf Einzelbereiche eingehen – so zum Beispiel Spiele oder Support durch die Community.

Die Community ist dicht verknüpft mit den Social-Media-Auftritten von Playstation. So zum Beispiel auf YouTube und Twitter. Dort können User nicht nur Inhalte der Marke Sony, sondern von anderen Nutzern konsumieren.

Sony Community

Fazit

Jede der genannten Communities bieten durch die eingeführten Strukturen und Programme einen Mehrwert für Kunden. Sie wissen, welche Werte und Ideen ihren Kunden wichtig ist. So haben sie es geschafft, eine Gemeinschaft zu bilden, die es Kunden ermöglicht, ihre Ideale in genau solch einer Umgebung auszuleben. Seien es Treueprogramme, userspezifische Inhalte oder allzeit erreichbarer Support – weltweit bekannte Marken wie Starbucks, Sony und Sephora bringen Menschen in aktiven Communities zusammen.

Menschen stehen nebeneinander und schauen in die Ferne

Community Building – Teil 2: 3 Gründe für Community Building als Marketingmaßnahme

Community Building als Marketingmaßnahme ist schon ziemlich verbreitet, selbst wenn wir das nicht als solche erfassen oder wahrnehmen. Als Internetnutzer sind wir alle Teil verschiedener Communities; so vor allem in sozialen Netzwerken. Trotzdem ist der Aufbau einer Community im Internet sicherlich nicht einfach, denn es erfordert die Investition von sehr viel Zeit und Geduld, um eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten aufzubauen. Im besten Falle soll diese Community auch einen Mehrwert für das Unternehmen oder eine bestimmte Marke erwirtschaften. Nichtsdestotrotz lohnt es sich! Denn wer erfolgreiches Community Building betreibt, kreiert eine starke Gemeinschaft, welche langfristige Vorteile für ein Unternehmen bietet. Mit unserem zweiten Beitrag der Reihe „Steigerung des Markenwerts durch Community Building“ zeigen wir Ihnen Gründe, warum auch Sie Community Building als Teil Ihres Managements mit Kunden in Erwägung ziehen sollten.

3 Gründe für Community Building als Marketingmaßnahme

1. Kundenbindung

Für Unternehmen gibt es in der heutigen Welt des undurchschaubaren Internets kaum etwas wichtigeres als die Bindung von Kunden. Auf der einen Seite wünschen sich Kunden mehr Sinnhaftigkeit bei Produkten, denn immer weniger wird bestimmten Marken und Unternehmen Vertrauen geschenkt. Auf der anderen Seite fordern Kunden die persönliche Beteiligung an Kampagnen und diese Tatsache bietet somit einen Zugang für erfolgreiches Community Building.

Studien zufolge ist der Gewinn von neuen Kunden fünf Mal teurer als die Beibehaltung von bestehenden Kunden; genau deshalb ist es enorm wichtig, einen langfristigen Kundenstamm aufzubauen und zu fördern. Bestehende Kunden muss man nicht jedes Mal neu überzeugen, wenn eine neue Kampagne ansteht oder ein neues Produkt erscheint. Durch loyale Kunden muss man sich weniger Sorgen um die Konkurrenz machen.

Neben reinem Produktverkauf sind auch diverse andere Faktoren unerheblich, um Kunden an sich zu binden und die Erfahrung so authentisch wie möglich zu gestalten. So zum Beispiel die Unternehmensphilosophie oder der Nachhaltigkeitsgrad des Unternehmens, welche als emotionale Elemente wichtige Bestandteile einer Community bilden.

Vergessen Sie nicht, dass es beim Community Building auch vorrangig darum geht, die Interessen von Kunden zu vertreten und zu befriedigen. Wenn sich Kunden als Mitglieder einer Community ernst genommen fühlen, sind sie dazu bereit, sich auch langfristig an eine Marke zu binden. Und diese Bindung hält dann auch für eine lange Zeit – und übersteht auch kleine Krisen.

2. Interessentengewinnung (Lead-Generierung)

Das Ziel von erfolgreichem Community Building ist es, eine Gemeinschaft von Mitgliedern anstatt nur Kunden aufzubauen. Diese Mitglieder identifizieren sich im besten Fall so stark mit der Marke, dass sie diese leben und sich in der Öffentlichkeit positiv über sie äußern. Dies kann sogar so weit gehen, dass bestimmte Personen bzw. Influencer die Marke und die Produkte promoten; das wäre natürlich ein großer Schritt. Doch auch abgesehen von Influencern kann eine Marke durch Mundpropaganda weit kommen. Denken Sie nur einmal darüber nach, wie oft Sie aus Ihrer Umgebung Empfehlungen für bestimmte Produkte bekommen haben, weil Ihre Freunde so begeistert davon waren; als ehrliche und authentische Empfehlung sollte diese Art der Interessentengewinnung nicht unterschätzt werden.

Dabei sind nicht nur langjährige Mitglieder von Bedeutung, sondern auch neue Kunden. Um Neulinge an sich zu binden, ist es deshalb unabdingbar, diese mit positiven Erfahrungen zu belohnen, sei es dabei Hilfe und Unterstützung von anderen Mitgliedern oder wertvolle Erlebnisse. Sie alle verfestigen die Sympathie und das Glauben an die Marke.

3. Marktforschung

Beim Community Building ist es äußerst wichtig, eine Atmosphäre der Ehrlichkeit und Offenheit zu schaffen. Jedes einzelne Mitglied sollte seine Meinung frei äußern und Feedback geben dürfen. Wenn Mitglieder unter sich kommunizieren, entsteht eine Nähe zueinander, die unter Umständen wichtiger und qualitativ hochwertiger sein kann als Likes in sozialen Netzwerken oder Absatzzahlen.

Machen Sie sich diese direkte Rückmeldung von Kunden zu Nutze! Schauen Sie sich die Situation in Ihren Communities an. Hier ist es oftmals sogar möglich, die Lage in Echtzeit zu betrachten und je nachdem, wie diese aussieht, kann man die eigenen Produkte auf die Wünsche der Kunden bzw. der Nachfrage ausrichten. So bleiben Sie ihrer Konkurrenz immer einen Schritt voraus.

Menschen legen Hände aufeinander

Steigerung des Markenwerts durch Community Building – Teil 1

Menschen tendieren prinzipiell dazu, sich in Gruppen zu bewegen, doch das ist leider nicht immer so einfach. Wir kennen es aus dem echten Leben oder auch online – die Suche nach gleichgesinnten Menschen, nach einer Gemeinschaft, die nach denselben Interessen und Ideen strebt wie wir selbst. Es reicht dazu nicht, sich im gleichen Raum zu befinden und durch unangenehme, erzwungene Gespräche zu navigieren. Gemeinschaften bilden sich dann am natürlichsten wenn die aufeinander treffenden Menschen auch gemeinsame Werte und Vorstellungen vertreten. Erst dann ist es möglich, das Potenzial einer Gemeinschaft voll auszuschöpfen. Mit diesem Beitrag starten wir eine mehrwöchige Reihe rund um das Thema Community Building. Ein Beitrag pro Woche, wobei wir jedes Mal auf einen anderen Aspekt der Gemeinschaftsbildung eingehen werden. Heute beginnen wir mit der Fragestellung nach dem Begriff Community Building.

Was bedeutet Community Building?

Community Building ist ein in vielen Bereichen gebräuchlicher Begriff. In der Welt des Marketings handelt es sich hierbei vor allem um die Bindung von Kunden an eine bestimmte Marke oder ein Unternehmen durch langfristige Maßnahmen; so vor allem das Erstellen einer Plattform, wo sich Gleichgesinnte informieren und austauschen können. Im allerbesten Fall soll so eine langfristige Bindung als Kunde hergestellt werden. Inzwischen entdecken immer mehr Unternehmen das Prinzip des Community Building für sich und sehen diese als nachhaltige Investition an.

Im Zeitalter des Internets ist es durchaus möglich, den Begriff etwas näher zu definieren: Online Community Building. Wir alle verbringen einen Großteil unserer Zeit online, deshalb ist es auch ein natürliches Bestreben, in der digitalen Welt eine gleichgesinnte Gemeinschaft zu finden und sich mit dieser zu vernetzen. Das geschieht an erster Stelle auf verschiedenen sozialen Netzwerken. Online-Communities bilden deshalb auch ein hervorragendes Fundament für das Social-Media-Marketing von Unternehmen.

Wie funktioniert der langfristige Aufbau von Communities?

Wie bei jeder anderen Marketing-Strategie auch ist es nicht möglich, eine funktionierende Online-Community innerhalb weniger Tage aufzubauen; es ist strategisch vorzugehen. Zuerst ist zu definieren, welche Zielgruppe man ansprechen möchte. Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, was genau mit der geplanten Strategie erzielt werden soll und welchen Nutzen Interessierte davon haben. Danach kann man sich als Unternehmen an die Kommunikationsstrategie machen und die Gestaltung dieser planen.

Was muss beim Aufbau von Communities beachtet werden?

1. Sichtbarkeit der Community

Es ist egal, wie interessant oder großartig die Online-Gemeinschaft ist – es hat alles keinen Nutzen, wenn Interessierte die Community nicht finden können. Es ist demnach wichtig, dass die Community sichtbar ist; Mitglieder und Interessierte müssen die Möglichkeit haben, der Gemeinschaft durch mehrere Zugangspunkte beizutreten oder überhaupt zu finden.

2. Community als Teil des Ganzen

Nicht vergessen, dass die erstellte Gemeinschaft ein Teil des gesamten Angebots ist. Es müssen also Wege und Möglichkeiten gefunden werden, den Interessenten durch die Community an sich zu binden. Dabei ist es aber auch ein wichtiger Punkt, durch andere Wege mit den Interessenten zu interagieren. Eine Bindung des Kunden bringt erst dann einen Mehrwert, wenn beide Seiten sich etwas geben können.

3. Exklusive Inhalte

Für Interessenten und Kunden ist es eine Motivation, aktiver in einer Community tätig zu sein, wenn sie den Vorzug von exklusiven Inhalten genießen dürfen, was sonst an keiner anderen Stelle verfügbar ist.

4. Belohnungen

In jeder Community gibt es Nutzer, die besonders aktiv sind. Das sollten Sie belohnen, denn Beiträge und Engagement von diesen Personen können umso wertvoller sein; so können zum Beispiel verschiedene Stufen der Belohnung oder ähnliches eingerichtet werden.

Fazit

Der Aufbau einer Community dieser Art bietet vielversprechende Möglichkeiten dafür, Kunden für sich zu gewinnen. Diese Maßnahmen sind jedoch nicht über Nacht aufbaubar. Mit ein wenig strategischem Denken und guter Planung ist es aber sicherlich eine sinnvolle Investition. Im Rahmen dieser Beitragsreihe „Steigerung des Markenwerts durch Community Building“ werden wir uns in den kommenden Wochen unter anderem mit den Gründen und erfolgreichen Beispielen für das Community Building beschäftigen.