Suchmaschinenoptimierung (SEO) generiert neue Besucher-Rekorde und besseres Google-Ranking. Informatieren Sie sich bei Ihrer Internetagentur in Heilbronn.

SEO Plugin

Die beliebtesten SEO Plugins für WordPress

Sie suchen eine Möglichkeit Ihre WordPress – Webseite für Suchmaschinen zu optimieren? In diesem Artikel lernen Sie die besten SEO Plugins von WordPress kennen und erfahren, worauf Sie achten sollten.

Komplettpakete

Diese Plugins ermöglichen Ihnen einen SEO Rundumschlag.

WordPress SEO von Yoast

Mit über 176 Millionen Downloads, gehört Yoast SEO zu den beliebtesten Onpage Optimierungen. Das Plugin ist für Einsteiger geeignet und hilft Ihnen mit ausführlichen Anleitungen weiter.

All in One SEO Pack

Dieses Plugin steht an der Spitze der SEO Plugins – es bietet viele Möglichkeiten: es erkennt doppelte Inhalte, verbessert Titel für Suchmaschinen und bietet Support für AMP.

WPSEO

Diese Erweiterung ist für Einsteiger ausgelegt. Das Plugin aus Deutschland hat eine intuitive Bedienoberfläche. Auf dieser können Sie fast alle Onpage-SEO-Faktoren optimieren. Sollten Sie einmal nicht weiterkommen, hilft Ihnen das WPSEO Hilfecenter weiter.

Delucks SEO Plugin für WordPress

Dieses Plugin ist spezialisiert, die Metadaten, die URL-Struktur und Sitemaps zu optimieren. Zusätzlich hilft es Ihnen durch eine WDF*IDF Analyse, Ihren Text zu verbessern.

SEO Plugins zur Bildoptimierung

Seit Google Webseiten mit kurzen Ladezeiten voranstellt, ist die Bildoptimierung umso wichtiger geworden. Bilder sollten in einer weboptimierten Auflösung von 72 dpi gespeichert werden. Auch hierfür gibt es verschiedene Plugins, die Ihnen dabei helfen.

WP Smush

WP Smush kümmert sich um genau dieses Problem: Alle bereits hochgeladenen Bilder können automatisch in ihrer Größe reduziert werden.

SEO Optimized Images

Nicht nur die Auflösung spielt bei der SEO eine große Rolle, sondern auch die Alt- und Title-Tags der Bilder. Darum kümmert sich dieses Plugin: Nachdem Sie vorher einige Optionen festgelegt haben, ergänzt dieses Plugin automatisch die Alt- und Title-Tags der Bilder.

WordPress Plugins für Cache

Um überflüssige Datenbankabfragen zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, die statischen Elemente Ihrer Webseite auf dem Server bereitzuhalten.

WP Super Cache

Dieses Plugin erstellt aus den dynamischen WordPress-Blogs, statische HTML Dateien. Die PHP Skripte werden dann durch diese HTML Dateien ersetzt und Ihre Webseite verkürzt so die Ladezeit.

W3 Total Cache

W3 Total Cache bietet sehr viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten: Page- und Database Caching, Optimierung von HTML, CSS und JavaScript Dateien sowie das Einbinden eines Content Delivery Networks (CDN).

Broken Link Checker

Das Plugin Broken Link Checker analysiert Ihre ganze Webseite und durchsucht sie nach „toten Links“. Wenn ein Inhalt einen 404 Fehler zurück liefert, listet das Plugin diesen auf dem Dashboard auf und informiert Sie darüber. Das Plugin bietet Ihnen auch die Möglichkeit, diesen „toten Link“ zu bearbeiten. So können Sie sicher sein, dass alle Links auf Ihrer Webseite zu einem Ziel führen.

Fazit

Auch wenn WordPress schon ziemlich suchmaschinenfreundlich entwickelt wurde, können diese Erweiterungen Ihre Webseite optimieren und für mehr Klicks sorgen. Wenn auch Sie Unterstützung bei der SEO suchen, kontaktieren Sie uns gerne. Unsere SEO Experten haben die neusten Trends im Blick und auch unser WordPress Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

WordPress 5.5 – 5 Dinge, die Sie wissen müssen!

Es ist nun endlich da! Die offizielle Veröffentlichung von WordPress 5.5 – einem signifikanten Update mit neuen Features und Verbesserungen – wurde vorgestellt. Die nach dem Musiker Billy Eckstine benannte Version steht nun zum Download bereit oder kann alternativ über das Dashboard gezogen werden. Das Update bringt Neuerungen für den Block Editor; erlaubt es Nutzern, Inline-Bilder zu bearbeiten; stellt eine verbesserte Inhaltsvorschau bereit und vieles mehr. Um Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Features zu verschaffen, haben wir hierfür eine Übersicht erstellt.

1. Gutenberg-Editor

Sie werden sich erinnern: WordPress 5.0 führte einen neuen Editor basierend auf Blöcken ein – besser bekannt unter dem Namen Gutenberg-Editor. Seit der ersten Veröffentlichung des Gutenberg-Editors, wurden mit jedem WordPress Update Verbesserungen daran durchgeführt. WordPress 5.5 ist hier keine Ausnahme. Abgesehen von einigen sichtbaren Änderungen in der User Interface, werden wir im Zuge dieses Updates mit Block Patterns bekanntgemacht.

Block Patterns sind sehr handlich, wenn es um die routinierten Handgriffe geht – bei der Bearbeitung von Seiten und Beiträgen. Diese Patterns stehen zur Auswahl, wenn man einen neuen Block erstellt und bestehen aus fertigen Blöcken mit häufig genutzten Einstellungen. Stellen Sie sich zwei Buttons vor, die nebeneinander stehen; oder ein Spaltenlayout auf Ihrer Seite. So und so ähnlich helfen Block Patterns Ihnen, schnell das Layout der Seite aufzubauen. Obwohl die Anzahl der Patterns aktuell noch begrenzt ist, wird diese in den kommenden Jahren sicherlich steigen.

Block-Verzeichnis

WordPress 5.5 bietet ein Feature an, das das Schreiben und Bearbeiten von Seiten und Beiträgen optimiert: Das Block-Verzeichnis. Um es vereinfacht zu sagen, beinhaltet dieses Verzeichnis Plugins, die im Editor neue Blöcke hinzufügen können. Aktuell stehen schon viele Blöcke zur Verfügung. Um einen neuen Block zu Ihrer Seite hinzuzufügen, können Sie in der Suchleiste nach der gewünschten Art von Block suchen. Wenn kein passendes Ergebnis gefunden werden kann, schlägt WordPress aber vielfältige Alternativen vor.

2. Inline-Bilder

WordPress hat dem Nutzer schon seit langem die Möglichkeit geboten, Bilder zu bearbeiten. Doch mit WordPress 5.5 kommt eine Erneuerung, die die Bearbeitung vereinfacht: Man kann nun Bilder direkt im Editor anpassen, rotieren, die Größe ändern, schneiden, etc. – ohne sie erst mal in der Mediathek öffnen zu müssen. Ein weiterer Vorteil: Die Anpassungen sind direkt ersichtlich, in Relation zum Inhalt. Das spart Zeit und und verbessert die User Experience. Beachten Sie jedoch auch, dass dieses Feature (noch) nicht in allen Blöcken hundertprozentig funktionieren könnte – aktuell ist die Funktion vor allem auf den Standard Bild-Block konzipiert.

Übrigens werden Bilder nun via Lazy Load geladen. Im Grunde genommen bedeutet das, dass die Bilder der Webseite nicht alle gleichzeitig geladen werden, sondern erst dann, wenn Sie sich im Betrachtungsfenster des Nutzers befinden. Das reduziert die Ladegeschwindigkeit der Webseite deutlich und verbessert die User Experience.

3. Verbesserte Inhaltsvorschau

WordPress 5.5 bringt eine optimierte Vorschau der Inhalte mit sich. Damit ist es möglich, die Vorschau nicht nur für den Desktop, sondern auch für mobile Geräte wie Tablet und Smartphone anzuschauen. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Inhalt zugänglich und für jeden Benutzer, der Ihre Seite besucht, lesbar ist. Diesen Punkt sollten Sie auf keinen Fall vernachlässigen, denn inzwischen sind die allermeisten Internetnutzer mobil unterwegs. Deshalb ist die Optimierung auf mobile Geräte unabdingbar.

4. Automatisierte Updates für Plugins

Ein weiteres Feature von WordPress 5.5 ist die Möglichkeit, Auto-Updates für Ihre Plugins und Themes einzurichten. Wenn dies ein Feature ist, das Sie verwenden möchten, müssen Sie dies eigenhändig aktivieren. Dazu gehen Sie im Menü auf den Punkt „Plugins“ und klicken dann auf „Enable Auto-Updates“

Wenn Sie Auto-Updates für Ihr Theme einrichten möchten, gehen Sie im Menü zu „Design“ und von dort aus zu „Themes“. Wählen Sie das Theme aus, das sie aktuell verwenden und aktivieren Sie dort den Punkt „Enable Auto-Updates“.

5. XML Sitemaps

WordPress 5.5 generiert mit diesem neuen Update eigene XML Sitemaps. Dabei geht es um eine Datei, die Suchmaschinen die Richtung zu all den Inhalten Ihrer Webseite zuweist. Das hilft Suchmaschinen dabei, Ihre Webseite mit allen Seiten und Beiträgen zu entdecken und zu indexieren, was unabdingbar für das SEO Ihrer Seite ist. XML Sitemaps gelten mit diesem Update nun als Core Feature von WordPress – mehr als 1 von 3 Seiten werden dieses Feature also standardmäßig aktiviert haben.

Wenn auch Sie ein WordPress-Projekt besitzen und in den Genuss der neuen Features von WordPress 5.5 kommen möchten, kontaktieren Sie uns gerne! Unsere Mitarbeiter besitzen langjährige Erfahrung und können Sie bei allen Dingen rund um WordPress unterstützen.

Web Vitals Beitragsbild

Web Vitals: Bewertung der User Experience

Vor einige Wochen verkündete Google die Veröffentlichung von Web Vitals—einem neuen Set an Kennzahlen, die die Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit einer Webseite messen. Der Suchmaschinenanbieter fügte außerdem hinzu, dass die Metriken Teil eines zukünftigen Core Algorithm Updates werden sollen, um eine einheitliche Grundlage zur Bewertung und zum Ranking einer Seite zu schaffen—basierend auf der Nutzerfreundlichkeit, die eine Seite anbietet. Dieses Update soll nächstes Jahr anstehen.

Steigende Relevanz der Nutzererfahrung

2010 kündigte Google die Berücksichtigung der Geschwindigkeit einer Webseite an, um das Ranking in den Suchergebnissen zu bestimmen. Acht Jahre später setzte Google diese Entwicklung fort, indem sie die Geschwindigkeit auch in den mobilen Suchergebnissen miteinbezog. Nun veröffentlicht der Suchmaschinenanbieter ein neues Update, das sich einer Großzahl an neuen oder aktualisierten Kennzahlen bedient, und in Zusammenspiel mit anderen Faktoren zur Nutzererfahrung das Page Experience Update präsentiert.

Haben Sie sich schon mal Gedanken über Ihre persönliche Nutzererfahrung auf einer Seite gemacht? In einer ideal Welt würde man auf einen Link in den Suchergebnissen klicken und die entsprechende Seite würde sich öffnen. Doch leider ist das nicht immer der Fall. Seit Jahren schon werden Webseiten—auch einzelne Unterseiten—immer größer; dabei gilt auch beispielsweise JavaScript als eines der Faktoren, die eine Seite komplexer und schwieriger zu laden machen. Selbst mit blitzschnellen Internetverbindungen und kraftvollen Geräten kann sich das Laden einer Seite in die Länge ziehen.

Jahrelang galt die Devise, eine Webseite auf Geschwindigkeit zu optimieren. Aber Ladezeiten bilden nur ein Teil der Gleichung, und es ist eben der zweite Teil dieser Gleichung, der schwer zu definieren und messen ist. Es geht darum, wie ein Nutzer eine Webseite erlebt. Eine Seite mag den Zahlen zufolge schnell sein, aber fühlt sie sich auch schnell an? User Experience wird also immer mehr zu einem relevanten Faktor.

Great page experiences enable people to get more done and engage more deeply; in contrast, a bad page experience could stand in the way of a person being able to find the valuable information on a page.

Sowmya Subramanian‎, Google Director of Engineering for Search Ecosystem

Einführung von Web Vitals

Im Mai 2020 kündigte Google die Einführung von Web Vitals an. Innerhalb dieser neuen Kennzahlen, die im Rahmen dieses Projekts intensiv recherchiert und geschaffen wurden, existiert eine Gruppe an Metriken, auf die sich jeder Webseiteninhaber fokussieren sollte: die sog. Core Web Vitals. Laut Google sind diese Metriken „[…] a set of real-world, user-centered metrics that quantify key aspects of the user experience.

Core Web Vitals
Bild: Google

Jedes Core Web Vital widmet sich einem spezifischen Teil der Nutzererfahrung und gemeinsam helfen sie Google (und Ihnen als Nutzer), diese zu verstehen. Aktuell hat Google drei Faktoren spezifiziert:

  • Loading
  • Interactivity
  • Visual Stability

Diesen Faktoren entsprechen folgende Metriken:

  • LCP (Largest Contentful Paint): LCP misst die Ladezeit des größten Elements, das sich im sichtbaren Bereich einer Webseite befindet. Um eine positive Nutzererfahrung zu bieten, sollte dies laut Google innerhalb von 2,5 Sekunden eintreten.
  • FID (First Input Delay): FID misst, wie lange es dauert, bis der Browser auf die erste Aktion des Nutzers (beispielsweise Button-Klick) reagiert. Google sieht hier einen Wert von unter 100 Millisekunden als gut an.
  • CLS (Cumulative Layout Shift): CLS gilt als Metrik für die visuelle Stabilität der Seite und misst, wie oft sich Elemente verschieben.

Kombination neuer Kennzahlen mit existierenden Faktoren

Die Einführung von Web Vitals an sich ist schon bemerkenswert, doch Google ist noch einen Schritt weiter gegangen. Google wird diese neuen Kennzahlen mit den aktuell bestehenden Faktoren kombinieren, um das Ranking einer Webseite zu bestimmen. Manche Faktoren zählen bei der Gewichtung mehr, doch die meisten haben einen kleinen Einfluss. Wenn man alle kombiniert, bilden sie die Grundlage für das Ranking.

Die neuen Web Vitals kommen zu den folgenden Faktoren hinzu:

  • Mobile Friendliness: Ist Ihre Webseite für die mobile Ansicht optimiert?
  • HTTPS: Hat Ihre Webseite eine sichere Verbindung?
  • Interstitial Ads: Setzen Sie Werbebanner und Pop-Ups nur dann ein, wenn sie auch wirklich nötig sind?
  • Safe Browsing: Ist Ihre Webseite sicher für Nutzer?

Zusammen ergeben sie ein Gesamtbild mit allen Faktoren, die messen, was ein Nutzer auf einer Webseite erlebt.

Faktoren der Nutzerfreundlichkeit
Bild: Google

Webseitenbetreiber, SEO-Experten und Entwickler haben nun mehr als genug Zeit, um sich auf diese Veränderungen vorzubereiten. Wenn auch Sie eine Webseite betreiben und nun Ihre Webseite auf den neuesten Stand in Sachen SEO bringen möchten, kontaktieren Sie uns gerne! Unsere SEO-Experten besitzen langjährige Erfahrung in diesem Bereich und können Ihnen gerne behilflich sein.

Beitragsbild Keyword Kannibalismus

Keyword-Kannibalismus

Ein Begriff, der auf den ersten Blick leicht verwirren kann: Keyword Kannibalismus. Wenn Sie Ihre Texte bzw. Webseiteninhalte für ähnliche Begriffe optimieren möchten, kann es schon mal vorkommen, dass Sie Ihre Chancen, erfolgreich bei Google zu ranken, verschlingen. Vor allem dann, wenn sich Ihre Seite im Aufbau befindet, kann es sein, dass Sie sozusagen mit Ihnen selbst im Wettbewerb stehen. In unserem heutigen Beitrag erklären wir, wieso sich Keyword-Kannibalismus nachteilig auf das SEO einer Seite auswirken kann, wie Sie dieses Problem erkennen und was Sie dagegen tun können.

Was ist Keyword-Kannibalismus?

Keyword-Kannibalismus wird oftmals auch als die Überoptimierung von SEO-Inhalten bezeichnet und bedeutet im Allgemeinen, dass eine Webseite verschiedene Inhalte—wie Blogbeiträge oder Artikel—hat, die für ein und dieselbe Suchanfrage in Suchmaschinen ranken. Und zwar sind die Inhalte entweder thematisch zu ähnlich zueinander oder weil sie für dasselbe Keyword optimiert wurden. Wenn Sie diese Art von Inhalten für ähnliche Keywords optimieren, verringern sie gegenseitig ihre Chancen, bei Google zu ranken. Normalerweise zeigt Google in den Suchergebnissen einer bestimmten Suchanfrage nur ein bis zwei Suchergebnisse von ein und derselben Domain. Wenn Sie eine Webseite bzw. Domain mit hoher Autorität besitzen, könnte es sein, dass Ihre Webseite drei mal in den Ergebnissen erscheint.

Warum wirkt es sich negativ auf das SEO einer Webseite aus?

Wenn Sie Ihre eigenen Keywords ausschlachten, stehen Sie beim Google-Ranking mit sich selbst im Wettbewerb. Sagen wir, Sie haben zwei Beiträge zum gleichen Thema verfasst. In diesem Fall kann Google nicht unterscheiden, welcher der beiden Beiträge höher für eine bestimmte Suchanfrage ranken soll. Darüber hinaus werden wichtige Rankingfaktoren wie Backlinks und CTR (Klickrate) über mehrere Beiträge gestreckt, anstatt einem einzelnen Beitrag Gewicht zu geben. Im Ergebnis ranken beide Beiträge niedriger. WordPress-Plugins wie Yoast SEO, das speziell auf die Suchmaschinenoptimierungen von Inhalten ausgerichtet ist, können dabei helfen, Fehler wie diese zu vermeiden. So wird ein bereits verwendetes Keyword orange (oder auch rot) markiert.

Yoast SEO Hinweis

Im Übrigen kann Keyword-Kannibalismus auch dann zu einem Problem werden, wenn Sie Inhalte nicht nur für exakt dieselben Keywords, sondern auch für ähnliche Schlüsselbegriffe optimieren. Es ist also auf jeden Fall eine gute Idee, diverse SEO-Tools im Einsatz zu haben.

Wie kann man Keyword-Kannibalismus erkennen?

Ob Ihre Webseite unter Keyword-Kannibalismus leidet, können Sie mit einfachen Mitteln feststellen. Suchen Sie in Google nach Ihrer Webseite und nach einem Schlüsselwort, bei dem Sie befürchten, dass mehrere Ihrer Artikel um diesen Begriff konkurrieren.

Keyword Kannibalismus Google Suche

Suchen Sie nach ‚site:domain.de „keyword“‚, um zu erfahren, ob Ihre Webseite von Keyword-Kannibalismus betroffen ist. Welche Ihrer Seiten sehen Sie in den Suchergebnissen und auf welcher Position befinden sie sich? Wenn zwei Ihrer Artikel für dasselbe Keyword an erster und zweiter Stelle ranken, ist das kein Problem. Doch wenn sich Ihre Beiträge in den unteren Ränken befinden, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, die Inhalte auszusortieren.

Wie kann man das Problem lösen?

Achten Sie auf die folgenden vier Schritte, um das Problem Keyword-Kannibalismus zu lösen:

  • Prüfen Sie Ihre Inhalte.
  • Analysieren Sie die Performance Ihrer Inhalte.
  • Entscheiden Sie, welche der Inhalte Sie beibehalten möchten.
  • Werden Sie tätig: Kombinieren, löschen, umleiten!

Kombinieren von Inhalten

Wenn zwei Beiträge das gleiche Publikum anziehen und auch thematisch sehr ähnlich sind, ist es besser, diese Inhalte zu kombinieren. Schreiben Sie die Beiträge um und verbinden Sie sie zu einem, informativen Artikel. Das hilft Ihnen dabei, Ihr Suchmaschinenranking zu verbessern (Google liebt lange und gut verfasste Inhalte) und löst Ihr Keyword-Kannibalismus-Problem. Aber Achtung: Alte bzw. unnötige Artikel nicht einfach löschen! Stellen Sie immer sicher, eine Weiterleitung vom gelöschten Beitrag zu dem Beitrag, den Sie behalten, aufzubauen.

Verbesserung interner Verlinkungen

Sie können Google dabei behilflich sein, die Wichtigkeit der Artikel zu bestimmen, indem Sie eine sinnvolle Struktur interner Verlinkungen aufbauen. Linken Sie von Beiträgen, die weniger wichtig sind, zu Beiträgen, die Sie als am wichtigsten empfinden. Indem die Suchmaschine den Verlinkungen folgt, findet Google heraus, welche Artikel Sie oben in den Suchergebnissen angezeigt haben möchten.

Fazit

Keyword-Kannibalismus ist ein Problem, dass sich schnell einschleichen kann, vor allem dann, wenn sich eine Webseite im Aufbau bzw. Wachstum befindet. Aus diesem Grund ist es wichtig, vorsorglich und direkt von Anfang an darauf zu achten und im besten Fall zu vermeiden. Wenn auch Sie eine Analyse bzw. eine Problemlösung in Sachen Keyword-Kannibalismus benötigen, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung! Unsere erfahrenen Mitarbeiter aus dem Bereich SEO können Ihnen behilflich sein.

Beitragsbild Rankingfaktoren

6 nicht zu unterschätzende Rankingfaktoren

Im Netz gibt es unzählige Aufzählungen der Rankingfaktoren, die im SEO-Bereich unentbehrlich für ein erfolgreiches Ranking bei Google wichtig seien. Diese Listen sind aber meistens zu lang, da sie oftmals alle möglichen Faktoren aufzählen und somit keinen besonderen Fokus auf einzelne Kriterien legen. In unserem heutigen Beitrag möchten wir anders vorgehen – wir stellen ihnen hier 6 Rankingfaktoren von Google vor, die unseres Erachtens nicht zu unterschätzen sind.

Backlinks

Unsere Liste ist in loser Reihenfolge aufgebaut, doch Backlinks – also Links von anderen Seiten, die auf die eigene Seite verweisen – stellen wohl den wichtigsten Rankingfaktor dar. Wieso? Backlinks bilden die Grundlage für Google PageRank. PageRank wiederum stellt die Basis für Googles Ranking-Algorithmus dar – und nein, PageRank ist nicht tot.

Unabhängige Untersuchungen haben ebenfalls eine Abhängigkeit zwischen Backlinks und organischem Traffic bestätigt.

Abhängigkeit zwischen verlinkenden Domains und organischem Traffic
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:12)

Jedoch sind nicht alle Backlinks gleich geschaffen. Viele Faktoren tragen zum Erfolg von Backlinks bei – und zwei von ihnen sind Relevanz und Autorität.

Relevanz

Stellen Sie sich vor, Sie suchen nach dem besten italienischen Restaurant in Ihrer Stadt. Sie fragen zwei Ihrer Freunde nach Empfehlungen. Einer Ihrer Freunde ist ein Koch, der andere ist ein Tierarzt. Wessen Empfehlung würden Sie eher in Betracht ziehen?

Wahrscheinlich die des Koches, da er Erfahrung mit der italienischen Küche hat. Wenn Sie auf der Suche nach Hundefutter wären, wäre eher das Gegenteil der Fall.

Diese Idee entspricht auch der Funktionsweise im Internet, denn Links von relevanten Webseiten besitzen den höchsten Wert für Ihre Online-Präsenz.

Autorität

Backlinks von starken Webseiten ausgehen und zu starken Webseiten führen, beinhalten normalerweise den größten Erfolg.

Darüber hinaus sind es interne Links, die zur Autorität einer Seite beitragen.

Freshness

Freshness ist in etwa mit Neuheit oder Aktualität zu übersetzen und ist in diesem Kontext abhängig von der individuellen Suchanfrage; das bedeutet, dass Freshness für manche Suchanfragen wichtiger ist als für andere.

Beispielsweise sind alle Suchergebnisse zum Thema „Corona“ sehr aktuell. Google zeigt sogar ein Feature mit „Schlagzeilen“ mit Ergebnissen der letzten Stunden und Minuten.

Aktualität der Google-Ergebnisse bei Suche nach "Corona"

Das passiert, weil Google weiß, dass Menschen aktuelle Nachrichten und Ereignisse zu diesem Thema sehen möchten. Für andere Suchanfragen spielt Freshness weiterhin eine Rolle – jedoch eine eher untergeordnete.

Sehen wir uns die Suchanfrage „Bester Bürostuhl“ an.

Da Hersteller für Büromöbel neue Produkte nur von Zeit zu Zeit ausfahren, ist ein Suchergebnis bzw. eine Empfehlung von November auch heute noch eine wertvolle Empfehlung.

Google weiß das auch, weshalb die Suchmaschine auch Ergebnisse aus relativ vergangener Zeit auf der ersten Seite anzeigt.

Suchergebnisse für "Bester Bürostuhl"
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:16)

Für eine Suchanfrage wie „Krawatte binden“ ist Freshness kaum relevant, denn die Art und Weise, wie man eine Krawatte bindet, ändert sich kaum. Eine Anleitung, die vor zehn Jahren veröffentlicht wurde, kann genauso gut sein wie ein Tutorial, das gestern veröffentlicht wurde.

Das ist auch der Grund, wieso Google neue und alte Seiten auf der ersten Seite der Suchergebnisse rankt.

Suchergebnisse für "Krawatte binden"
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Thematische Autorität

Google strebt danach, Seiten von autoritären Quellen zu ranken – und das geht über Backlinks hinaus. Woher wir das wissen?

Schauen Sie sich die SEO-Metriken der Topergebnisse für die Suchanfrage „cast iron seasoning“ (zu dt. „Gusseisenpfanne einbrennen“) an.

Suche nach "Gusseisenpfanne brennen"
Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Nur auf den Metriken basierend ist es schwer zu begreifen, wieso die ersten beiden Resultate das dritte Ergebnis rangmäßig übertreffen. Beide besitzen weniger Backlinks, weniger verweisende Domains, niedrigere UR-Ergebnisse und beruhen auf Webseiten mit geringer Autorität.

Aber wenn wir einen genaueren Blick auf die Webseiten werfen, macht es Sinn.

Die Seite auf dem dritten Platz ist ein generischer Blog zum Thema Kochen und Lifestyle. Jedoch verkaufen die beiden höherrangigen Seiten Eisengusswaren – und nichts Anderes.

In anderen Worten haben die beiden Webseiten mit dem höheren Rang thematische Autorität.

Gibt es, abgesehen von diesen anekdotischen Ergebnissen wirklich Beweise dafür, dass Google thematische Autorität als einer seiner Rankingfaktoren sieht? Absolut. Googles Search Quality Evaluator Guidelines bestätigt dieses dies in Bezug auf das E-A-T-Konzept an. Dieses Thema hatten wir in einem früheren Beitrag schon angesprochen.

Suchabsicht

Google rankt nicht immer dieselbe Art von Inhalt für jede Suchanfrage.

Wenn zum Beispiel jemand eine Suchanfrage zum Online-Kauf von Kleidern, ist diese Person im Kaufmodus. Sie möchte also wahrscheinlich Produkte sehen, die sie kaufen können. Aus diesem Grund zeigt Google Ergebnisse von verschiedenen E-Commerce-Shops.

Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Auf der anderen Seite ist eine Person, die nach Anleitung zum Binden einer Krawatte such, wahrscheinlich im Lernmodus. Sie möchte also wissen, wie man eine Krawatte bindet – nicht, wo man eine kaufen kann. Deshalb zeigt Google bei dieser Suchanfrage vermehrt Blogbeiträge.

Quelle: https://ahrefs.com/blog/google-ranking-factors/ (Stand 20.04.2020, 16:23)

Geschwindigkeit der Webseite

Die Geschwindigkeit einer Seite ist schon seit 2010 ein Rankingfaktor. 2018 wurde damit begonnen, mobile Webseiten zu berücksichtigen.

Die Wichtigkeit hierbei ist, dass es nicht unbedingt darauf ankommt Millisekunden schneller als die Konkurrenz zu sein, sondern die Erfahrung des Kunden auf Ihrer Seite nicht negativ zu beeinflussen.

Wie schnell sollte eine Seite also laden?

Im Jahre 2018 sagte Google, dass mobile Seiten weniger als drei Sekunden brauchen sollten, um dem Nutzer Inhalte anzuzeigen. Der Suchmaschinenanbieter sagte außerdem, dass die Größe einer mobilen Seite weniger als 500kb betragen sollte.

In diesem Zusammenhang ist auch der nächste Punkt relevant.

Mobile Friendliness

Beinahe 2/3 aller Suchanfragen laufen über mobile Geräte, also ist es kein Wunder, dass Google die mobile „Freundlichkeit“ einer Seite Im Jahre 2015 als Rankingfaktor aufgenommen hat. Im Juli 2019 fügte Google „mobile-first indexing“ als Rankingfaktor für Desktopsuchen hinzu.

Um einen der oberen Rankingplätze bei Google zu belegen, bedarf es nicht unbedingt der aktuellsten Tipps und Tricks. Wichtig ist, Arbeit in guten Content zu stecken, nach denen Nutzer suchen, die eine angenehme Nutzererfahrung bieten und Google deutlich macht, dass es das beste Ergebnis für ein bestimmtes Resultat ist.

Wenn auch Sie dabei sind, Ihre Webseite SEO-technisch und hinsichtlich Rankingfaktoren zu optimieren und dabei Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns gerne! Unsere erfahrenen Mitarbeiter im Bereich Online-Marketing stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, sodass Ihre Webseite in den Suchergebnissen von Google höher rankt.

Beitragsbild Storytelling

Storytelling: Geschichten erzählen, Kunden binden!

Sei es in Filmen, im Büroalltag oder als Märchen—Storytelling ist stets ein Teil unseres Lebens. Wenn Sie mit dem Begriff nicht auf Anhieb vertraut sind, stellt sich die Frage: Was ist Storytelling? Der Begriff beschreibt die Vermittlung von Informationen—und auch Emotionen—durch das Erzählen von Geschichten. Wie Sie als Webseitenbetreiber von der Kunst des Erzählens Gebrauch machen und dabei Kunden an sich binden können, präsentieren wir in unserem heutigen Beitrag.

Warum sind Geschichten von so großer Bedeutung?

Die kurze Antwort: Sie bleiben in der Erinnerung.

Waren Sie schon mal als Zuschauer bei einer Präsentation anwesend, deren Inhalt Sie nur schwer folgend konnten? Sind Ihre Gedanken nach einigen Minuten abgedriftet? Das ist nicht verwunderlich, denn die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen nimmt immer weiter ab. Um denselben Fehler nicht auch mit Ihren eigenen Kunden zu begehen, ist es unerlässlich, Produkte und Informationen in Geschichten zu verpacken. Damit gelingt es Ihnen, die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden zu gewinnen und diese auch zu behalten.

I’ve learned that people will forget what you said. People will forget what you did. But people will never forget how you made them feel.

—Maya Angelou

Eine Geschichte vermittelt Informationen immer lebhafter und erfolgreicher als eine trockene Aufzählung von Wissen zu einem Produkt. Wenn Storytelling erfolgreich durch eine Marketingabteilung eingesetzt wird, setzen sich Ihre Produkte stärker im Gehirn Ihrer Kunden fest.

Dabei ist es nicht nur von Vorteil, reine Geschichten zu erzählen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Informationen und Produkte mit visuellen Mitteln wie Bildern und Texten zu optimieren, sodass sie greifbarer erscheinen und bei Ihrem Publikum auf emotionaler Ebene etwas auslösen. Ein weiterer Weg ist es, Produkte direkt so darzustellen, wie sie im echten Leben auch gebraucht bzw. genutzt werden—zeigen sie Ihr Produkt in Action! Wenn Ihr Kunde dieses Produkt betrachtet, erscheinen im Gehirn unbewusst schon Bilder und Ideen, was man damit alles tun kann.

Das Auslösen von Bildern im Kopf führt zu erhöhter Motivation zum Kauf des Produkts.

Dazu entsteht ein schöner Nebeneffekt: Die Produktinformationen werden mithilfe von visuellen Mitteln leichter aufgenommen und verarbeitet.

Konkretes Beispiel: Das Produkt Schokolade

Der Entwurf

Zunächst muss ausgearbeitet werden, an welcher Stelle man mit der Kunst des Storytellings ansetzen möchte. In unserem Beispiel ist das die Detailseite eines Produkts, denn an dieser Stelle befinden sich alle Kunden, die höchstes Interesse an der angebotenen Schokolade haben. Um dieses Produkt herum soll also eine Geschichte entstehen—die Kunst des Storytellings also.

Daraufhin sollte man sich darüber Gedanken machen, welches Zielpublikum man ansprechen möchte. Dieser Schritt ist je nach Situation und Produkt mehr oder weniger schwierig, denn bei einem breiteren Publikum ist es wesentlich komplizierter, alle Altersgruppen mit derselben Geschichte anzusprechen. Am besten ist es, sich als Marketingabteilung grundsätzlich die folgende Frage zu stellen: Wen möchten wir mit unserer Geschichte erreichen?

Dann muss man sich fragen, auf welche emotionalen Werte ein Kunde aus diesem Zielpublikum anspricht. Welche visuellen Elemente, welche Texte helfen, um dabei eine bestimmte Message zu transportieren.

Das folgende Beispiel zeigt einen ersten Entwurf für das Storytelling zu einem Produkt:

Die Umsetzung

Für das erfolgreiche Storytelling werden nun die Überlegungen konkret auf der Detailseite in Form von Optimierungen umgesetzt. Bei unserem Beispiel wurde dafür der obere Bereich der Seite visuell bereichert, indem Bilder, Texte und Details zum Produkt hinzugefügt wurden. Das Produkt wurde mithilfe von Storytelling erweitert—das Produkt hat also eine Geschichte bekommen, die den Kunden auf einem emotionalen Level ansprechen und so in Erinnerung bleiben soll.

Dabei sollte aber natürlich auch die mobile Ansicht der Webseite nicht außer Acht gelassen werden. Wenn Sie eine Geschichte erzählen, tun Sie das über alle Endgeräte hinweg.

Im Vergleich kann man deutlich sehen, dass die Produktseite mithilfe des Storytellings sowohl visuell als auch emotional ansprechender wirkt.

Storytelling ist eines der zentralen Bestandteile, wenn es darum geht, Kunden anzusprechen und diese an sich zu binden. Unsere Experten der Internetagentur Heilbronn beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dieser Art des Erzählens. Wenn Sie also das Bedürfnis haben, Ihre Kunden emotional zu stimulieren, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Nehmen Sie am besten direkt Kontakt zu uns auf, um einen ersten Entwurf zu gestalten!

Beitragsbild Webseite Geschwindgkeit

8 Störenfriede, die die Geschwindigkeit Ihrer Webseite beeinflussen

Zeit ist das wichtigste Kapital. Nichts ist frustrierender als eine Webseite, die langsam lädt. Eine langsame Webseite führt zu keiner Konversion und beeinflusst das Ranking in den Suchergebnissen einer Suchmaschine. Google hat ebenfalls erklärt, dass es die Geschwindigkeit einer Webseite beim Ranking miteinbezieht.

  • Einer Akamai-Studie zufolge verlassen 53 Prozent der Internetnutzer eine Webseite, wenn diese nicht innerhalb von 3 Sekunden geladen hat.
  • Eine Sekunde Verzögerung kann Amazon jährlich einen Schaden von 1,6 Milliarden US-Dollar kosten.
  • Laut Pingdom benötigen 78 Prozent der weltweiten Top 100 Retail-Webseiten weniger als drei Sekunden, um zu laden.
  • Eine Sekunde Verzögerung auf einer Webseite führt durchschnittlich zu sieben Prozent weniger Konversion.
  • Die durchschnittliche Ladezeit einer Desktop-Webseite beträgt 1,286 Sekunden; die Ladezeit auf einem mobilen Gerät beträgt 2,594 Sekunden.

Die Optimierung der Ladezeit ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern ein Must-Have; vor allem dann, wenn man sich gegen die langsamere Konkurrenz durchsetzen möchte. Wenn Sie bemerken, dass Ihre Webseite länger als drei Sekunden lädt, ist es an der Zeit, herauszufinden, woran das liegt und wie man die gesamte Performance der Webseite verbessern kann.

1. Probleme mit Caching

Browser-Caching ist sehr wichtig für wiederkehrende Besucher. Jedes Mal, wenn Nutzer Ihre Webseite zum ersten Mal besuchen, speichert der Browser alle Dateien wie Bilder, CSS-Stylesheets und Javaskript-Dateien für eine bestimmte Zeit. Wenn der Nutzer beim nächsten Mal die Seite erneut besucht, erlaubt Browser-Caching es, diese gespeicherten Dateien innerhalb kürzester Zeit abzurufen.

Webseiten laden schneller, wenn man die Abrufzeit dieser Dateien verkürzt. Caching kann definitiv dazu beitragen, die Ladezeit zu verkürzen, doch es ist auch nicht ohne Probleme. Wenn Sie Ihr Caching nicht korrekt einrichten, kann dies der Interaktion mit Nutzern schaden. Es ist also unentbehrlich, eine solide Caching-Strategie zu entwickeln.

Wenn Ihre Webseite über WordPress läuft, gibt es hierfür bestimmte Cache-Plugins, um die Performance zu steigern. Der große Vorteil an diesen Plugins ist, dass man keine großen technischen Kenntnisse benötigt, um sie zu konfigurieren und einzusetzen.

2. Überladene Datenbank

Eine überladene Datenbank kann ein stiller Störenfried sein, wenn es um die Performance einer Webseite geht. Eines der Tücken von WordPress ist, dass die Datenbank überlaufen sein kann mit Beitragsrevisionen, deaktivierten Plugins, gespeicherten Entwürfen und vielem mehr. Trackbacks und Pingbacks haben keinen praktischen Nutzen in WordPress. Deaktivieren Sie diese, um zusätzliche Verstopfungen der Datenbank zu vermeiden und die Zahl der Anfragen zu steigern.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie andere, unnötige Dateien wie Spamordner und Papierkörbe, vergängliche Dateien und Datenbanktabellen löschen, denn auch diese können Ihre Webseite verlangsamen.

Um die Datenbank Ihrer Webseite aufzuräumen, können Sie ein Plugin wie (das kostenpflichtige) WP Rocket verwenden. Damit können sie geplante Aufräumaktionen ausführen und diese Dateien zum Beispiel jede Woche entfernen lassen. Darüber hinaus können Sie Ihre Datenbank über den Reiter Database bzw. Datenbank optimieren.

3. Veraltetes CMS

Die Nutzung eines veralteten Content-Management-Systems kann zu einer Verlangsamung Ihrer Webseite und zu Sicherheitslücken führen. Die meisten CMS wie WordPress, Joomla oder Drupal informieren Sie darüber, wenn ein neues Update verfügbar ist. Stets die neueste Version eines Plugins oder allgemein einer Software zu haben führt zu schnelleren Ladezeiten.

Wenn Sie Ihr CMS noch nicht aktualisiert oder diesbezüglich keine Info von Ihrem Anbieter bekommen haben, können Sie einen Geschwindigkeitstest auf verschiedenen Unterseiten Ihrer Webseite durchführen, um herauszufinden, ob es irgendwelche Bereiche und Stellen gibt, an denen Verbesserungsbedarf besteht.

4. Übermäßige Nutzung von Social Media Skripten und Plugins

Social Media ist inzwischen ein zentraler Bestandteil fast jeder Webseite. Unabhängig davon, wie groß Ihre Webseite ist, sollten Sie diese mit Ihren sozialen Netzwerken verknüpfen, um Ihren Nutzern die Möglichkeit zu bieten, Ihre Beiträge zu teilen. Trotzdem ist zu beachten, dass eine übermäßige Nutzung von Social Media Skripten und Plugins die Geschwindigkeit einer Seite negativ beeinflussen kann.

Begrenzen Sie die Zahl der Plugins und Skripte, die Sie nichts benutzen und informieren Sie sich über alternative Wege, Ihre Beiträge auf sozialen Netzwerken zu planen und zu automatisieren. Dienstleistungsanbieter im Bereich Automatisierung und Digitalisierung können eine große Hilfe in diesem Bereich sein.

5. Chatbots

Chatbots sind großartig, wenn es um Kundenanfragen geht. Einer Studie von Salesforce zufolge, bevorzugen 69 Prozent aller Kunden in den Vereinigten Staaten Chatbots, um die Kommunikation mit einer Marke zu beschleunigen; doch Chatbots sind ein zweischneidiges Schwert. Chatbots können die Geschwindigkeit Ihrer Webseite beeinflussen, wenn das Skript nicht korrekt eingebunden wurde.

Es ist wichtig, dass der Chatbot asynchron geladen wird. Das bedeutet folgendes: Wenn der Chatbot ein Gespräch mit einem Kunden initialisiert oder Pings sendet, sollte diese Aktion über externe Server laufen. Benutzen Sie also das richtige Skript, was genau diesen Befehl ermöglicht.

6. Broken Links

Tote Links sind nicht nur eine Qual für Webseiten, sondern auch für die Bandbreite. Wenn Sie viele tote Links auf Ihrer Webseite haben, verschwenden Sie Ressourcen. Darüber hinaus können sie auch Ihr Ranking in Suchmaschinen und die Bewertung von Nutzerverhalten negativ beeinflussen. Um tote Links zu erkennen, gibt es viele verschiedene Tools im Netz. Eines davon ist die Sistrix Toolbox, mit dem nicht nur defekte Links sondern auch Weiterleitungen erkannt werden.

7. Gravatare

Während Gravatare Ihren Nutzern Bequemlichkeit und leichte Anpassungsmöglichkeiten bieten, haben sie einen entscheidenden Nachteil: Geschwindigkeit. Wenn Sie eine kleinere Webseite haben, ist das oftmals kein Problem, doch auf großen Seiten mit vielen Nutzerkommentaren ergibt sich hier eine deutliche Verlangsamung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dies zu verbessern.

  • Gravatare in WordPress deaktivieren
  • Kommentare ohne Wert entfernen
  • Cache-Plugins für Gravatar verwenden
  • Größe der Gravatar-Icon verkleinern

8. Ungültiges HTML und CSS

Wenn Sie ungültiges HTML und CSS entfernen, verbessert sich die Übertragungsrate Ihrer Webseite und die gesamte Seitenperformance ungemein. Stellen Sie sicher, dass Sie Befehle verwenden, die in Einklang mit den W3C-Standards stehen, damit Browser Ihre Webseite richtig interpretieren.

Sie können das HTML und das CSS Ihrer Webseite mit dem W3C HTML Validator bzw. dem W3C CSS Validator überprüfen.

Performance und Geschwindigkeit ist das A und O einer Webseite. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema und machen Ihnen ein individuelles Angebot. Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf!

Beitragsbild Content Marketing

Mit Content-Marketing-Strategien zum Erfolg

Digitales Marketing schreitet mit solch einer hohen Geschwindigkeit voran, dass es schwierig ist, absolut zuverlässige Strategien für den Bereich Content Marketing zu kreieren. In diesem Beitrag stellen wir einige der besten Marketing-Strategien vor, mit denen andere Vermarkter in der Branche Erfolg hatten und von denen Sie auch als Inspiration Gebrauch machen können. Dazu stellen wir Ihnen zu jeder Strategie Beispiele diverser Marken und Unternehmen vor, denen diese Strategien zum Erfolg verholfen haben.

1. Personalisierung des Content-Marketings

Auch wenn das eine besonders harte Pille zum Schlucken ist, müssen sich Marken dessen bewusstwerden, dass Internetnutzer es leid sind, ständig Dinge verkauft zu bekommen. Die meisten Menschen nutzen das Internet, um sich zu bilden, Nachrichten zu verfolgen und unterhalten zu werden.

Wenn sie also durch die Feeds ihrer diversen Social-Media-Netzwerke scrollen, möchten Nutzer keine Posts sehen, die das Erscheinen eines neuen Produkts ankündigen. Sie als Marke bzw. Unternehmen haben jedoch Produkte zu verkaufen. Wie gehen Sie also dabei vor?

Technologischen Trends im Jahre 2019 zufolge besteht die treibende Kraft eins Unternehmens aus der Loyalität der Kunden – dieser Tatsache wird mehr Wichtigkeit zugeschrieben als dem Gewinn von neuen Kunden.

Die Content-Marketing-Strategie eines Unternehmens muss also über den Verkauf von Produkten hinausgehen. Anstatt dessen sollte man sich bemühen, das Produkt oder die Dienstleistung als etwas zu präsentieren, das dem Kunden in seinem Leben einen Mehrwert bietet.

Das kann man erfolgreich in die Tat umsetzen, wenn man die Art und Weise, wie Nutzer Ihr Marketing wahrnehmen, personalisiert. Bieten Sie Ihren Kunden Tipps, Tricks, How-To-Guides und DIY-Tutorials an, von denen Ihr Zielpublikum profitieren kann.

Legen Sie weiterhin Wert darauf, keine vagen Anreden oder Grüße zu verwenden – sprechen Sie Ihre Kunden in E-Mails immer mit dem Namen an.

Schon mit solchen, relativ einfachen Mitteln der Personalisierung schaffen Sie es, eine Verbindung zwischen Ihnen, Ihrer Marke und Ihren Kunden aufzubauen.

Beispiel: Netflix

Netflix ist wahrhaftig ein Profi der Personalisierung – der Streaming-Dienst untersucht seine Kunden und schlägt allen Bedürfnissen entsprechend bestimmte Filme und Serien vor. Die Seite wird stark von der Verarbeitung von Benutzerdaten vorangetrieben, was dem Unternehmen erheblich dabei geholfen hat, Nutzererfahrungen zu personalisieren.

Jedes Mal, wenn ein Netflix-Nutzer etwas anschaut, aufhört, etwas anzuschauen, etwas zur Watch-Liste hinzufügt, ein Produkt „liked“ oder „disliked“ oder auch das Streamen pausieren – Netflix notiert sich alles.

Halten Sie sich also an das Beispiel von Netflix, um Ihre Content-Marketing-Strategie ins rechte Licht zu rücken. Welche Art von Daten Sie von Ihren Nutzern auch erhalten – stellen Sie sicher, dass sie dafür genutzt werden, die Erfahrung der Nutzer zu personalisieren.

2. Gast-Blogger

Die meisten Marken betrieben einen Blog auf Ihrer Webseite. Wieso auch nicht – Blogs sind hervorragend dafür geeignet, das SEO-Ranking einer Webseite zu verbessern und Traffic auf sie weiterzuleiten.

Inhalte für diese Blogbeiträge zu schaffen fällt normalerweise in den Verantwortungsbereich von Content-Vermarktern. Aber deren Expertise kann natürlich auch begrenzt bzw. beschränkt auf den eigenen Wissensbereich sein.

Aus diesem Grund steigen Gast-Blogger zu einem beliebten der Content-Marketing-Strategie auf. Marken setzen sich beispielsweise mit Influencern, Experten und Schreibe-Profis in Verbindung, um sich Rat, Tipps und Erfahrung in einem bestimmten Expertengebiet einzuholen.

Auf der anderen Seite ist es natürlich auch möglich, dass Unternehmen ihre eigenen Experten entleihen, damit sie für andere Webseiten als Gast-Blogger auftreten.

Beispiel: Moz

Einer der Vorreiter im Bereich Digital Marketing ist Moz, die Webseite für SEO-Software. Moz hat sich mithilfe von Gast-Bloggern als Marke etabliert.

Der Blog auf der Webseite Moz wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert – sowohl durch In-House-Experten, als auch durch Beiträge von Digital-Marketing-Experten anderer Unternehmen.

Folgen Sie dem Beispiel von Moz und öffnen Sie Ihren Blog der Expertise und Erfahrung von Vermarktern aus anderen Unternehmen. Ermöglichen Sie gleichzeitig Ihren Content-Experten die Chance, für befreundete und branchennahe Blogs zu schreiben.

3. Gebrauch von Produkten und Dienstleistungen vorführen

In einem oberen Abschnitt dieses Beitrags haben wir bereits festgestellt, dass Internetnutzer nicht als reine Kaufmaschine betrachtet werden möchten. Die Personalisierung von Inhalten ist ein Weg, eine große Reichweite an Nutzern zu erreichen. Doch es gibt auch einen zweiten Weg.

Passen Sie Ihre Content-Marketing-Strategie so an, dass sie potenziellen Kunden präsentieren, was diese verpassen, wenn sie nicht Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung nicht kaufen. Der beste Weg, das zu tun: Bilder präsentieren, auf denen sich Ihr Produkt in Gebrauch befindet – auf Ihrer Webseite, Social-Media-Kanälen und in Newslettern.

Wenn Sie eine Landing Page und Produktseiten aufbauen, sorgen Sie dafür, dass Ihr Produkt nicht auf passive Art und Weise dargestellt werden. Zeigen Sie Bilder, auf denen eine Person das Produkt benutzt.

Im Bereich der Dienstleistungen – wenn kein konkretes Produkt vorhanden ist – ist es möglich, Bilder von glücklichen Kunden zu zeigen, die Ihre Dienstleistung in Anspruch genommen haben.

Auch sog. Testimonials bzw. Referenzen sind hierbei sicherlich sehr hilfreich.

Beispiel: Nike

Nike ist eine international renommierte Marke für Sportbekleidung und schon seit Jahren dabei, ihre Content-Marketing-Strategie zu perfektionieren. Aus diesem Grund ist es sicherlich sinnvoll, einen Blick auf die Strategie von Nike zu werfen – vor allem um zu sehen, wie sie ihre Produkte in Gebrauch präsentieren. Der Clou dabei ist, dass Nike seine Produkte nicht einfach nur mit Bildern zeigt. Der Aspekt des Storytellings spielt ebenfalls eine große Rolle. Alle Produkte werden mit einer bestimmten inspirierenden Geschichte verbunden.

4. Unterstützung von sozialen Projekten

Soziale Projekte verfechten oder gegen soziales Ungut vorgehen – sie stellen Marken vor überwältigende Aussichten. Aus diesem Grund sehen viele Unternehmen davon ab, in diesem Bereich aktiv zu werden. Jeder erinnert sich sicherlich an das Pepsi-Debakel aus dem Jahre 2017.

Sich hinter ein soziales Projekt zu stellen kann jedoch große Vorteile für Unternehmen bieten. Die Menschen, die im Internet ihre Stimme am lautesten einsetzen, sind die Millenials und Generation Z. Sie setzen sich aktiv für soziale und politische Bewegungen ein und sind deshalb auch eher dazu geneigt, Marken und Unternehmen zu unterstützen, deren Werten sie zustimmen. Gleichzeitig scheuen sie sich nicht davor, Marken zu kritisieren, die in ihren Augen nicht angemessen genug auf Krisen sozialer und politischer Art reagieren.

Beispiel: Gillette

Zu Beginn des Jahres 2019 hat Gillette mit einem eindrucksvollen Werbungsfilm, der sich für einen sozio-politischen Standpunkt einsetzt, Wellen geschlagen. Das Video erhielt (bis zum jetzigen Zeitpunkt) über 32 Millionen Aufrufe und wurde von Aktivisten und Kunden gelobt.

Das Video war dem Zeitgeist des Jahres entsprechend, war aber sicherlich keine leichte Entscheidung. Von einigen Gruppen wurde das Video als Kritik gegen alle Männer angesehen aber im Großen und Ganzen gab es sehr viel Lob.

Eine soziale oder politische Bewegung unterstützen muss gut überlegt sein – doch, wenn man bedacht vorgeht und sich eine passende Strategie überlegt, kann es immens zum Erfolg der eigenen Content-Marketing-Strategie beitragen.

5. Neue Technologien

Technologien, vor allem im Marketing-Bereich ändern sich ständig. Als Unternehmen oder Marke ist es unabdingbar, diese Änderungen anzuerkennen und die eigene Content-Marketing-Strategie dementsprechend anzupassen.

Vor nicht allzu langer Zeit bewegte sich Content-Marketing zumeist im Rahmen von Bloggern und Social Media. Doch auch hier muss man darauf achten, sich nicht nur an die „klassischen“ Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram zu binden. Plattformen wie SnapChat und TikTok holen diese mit hoher Geschwindigkeit ein. Heutzutage ist außerdem festzustellen, dass die Strategie auch in der Welt von Podcasts, Vlogs, AI, VR und AR angekommen ist.

Ihre Content-Marketing-Strategie sollte im Idealfall diese neuen Technologien umfassen. Das bedeutet aber nicht, immer den neuesten Trends hinterher zu jagen – wie lange diese andauern werden, ist niemals sicher.

Schätzen Sie die Situation um sich herum ein und schauen Sie sich an, worauf Ihre Mitstreiter auf dem Markt Wert legen. Überlegen Sie dann, wie Sie diese neuen Technologien anwenden können, indem sie einen Mehrwert für Ihre Kunden bieten.

6. Nutzergenerierte Inhalte

Inhalte spontan und unterwegs erstellen ist nicht mehr der beste Weg, erfolgreich Digitales Marketing zu betreiben. Wenn man einen konstant hohen Stream an hochwertigen Inhalten produzieren möchte, muss man kreativ sein.

Eine Vielzahl von Marken haben eine Alternative zum Erstellen konstanter Beiträge gefunden – User-generated Content (UGC), also benutzergenerierte Inhalte. UGC rettet Content-Vermarkter nicht nur davor, jeden Tag neue Inhalte generieren zu müssen, sondern tragen auch zum Interaktivitätsfaktor und der Personalisierung einer Marke bei.

Menschen lieben es, andere Menschen in sozialen Netzwerken zu sehen. Diese Methode vermenschlicht ein Unternehmen und liefert auch Beweise dafür, wie sehr eine Marke gemocht wird.

Fazit

Es gibt viele verschiedene Methoden, die unternehmerische Content-Marketing-Strategie zu optimieren. Unsere Tipps verhelfen Ihnen, einen kreativen Pfad einzuschlagen und vielleicht auch aus bestehenden Strukturen herauszubrechen.

Bei all diesen Schritten stehen wir Ihnen stets zur Seite. Sie möchten die Content-Marketing-Strategie Ihres Unternehmens analysieren und verbessern? Unsere Experten sind Ihnen gerne dabei behilflich. Sprechen Sie uns an!

Beitragsbild Marketing Trends

Marketing-Trends 2020: Diese Veränderungen müssen Sie im Auge behalten!

Wie schnell die Zeit vergeht – das neue Jahr 2020 haben wir nun offiziell eingeläutet! 52 Wochen, die wir effektiv nutzen sollten, liegen vor uns. Um genau das zu tun, stellen wir in diesem Beitrag die wichtigsten Marketing-Trends für das Jahr 2020 vor. Schauen wir also gemeinsam nach vorne: Welche Veränderungen im Marketingbereich werden in diesem Jahr an Priorität zunehmen?

Kundenerfahrung

2020 ist das Jahr der Kunden. Schon seit geraumer Zeit diskutieren Fachleute, wie der Begriff Marketing denn überhaupt zu definieren ist. Es geht nicht mehr darum, Menschen davon zu überzeugen, etwas Bestimmtes zu kaufen oder einen bestimmten Job zu ergreifen. Vielmehr wird inzwischen darauf Wert gelegt, zufriedenstellende Kundenerfahrungen zu erzeugen; immer mit dem Ziel, Kunden an sich zu binden.

Der Wachstum von Online-Präsenzen und –Inhalten haben Kunden mehr Macht gegeben. Wenn es darum geht, sich Wissen über neue Produkte anzueignen, stehen Kunden nicht mehr nur als passive Gruppe dabei. Sie warten nicht mehr darauf, dass Unternehmen ihnen etwas über die Qualität ihrer Produkte erzählen. Vielmehr wagen es Kunden, sich selbst auf den Weg zu machen und sich bestimmte Informationen zu suchen.

Also ist es wichtig, Kunden mehr als nur reine Informationen zu bieten.

Kundenerfahrung – oder auch Customer Experience oder CX im Englischen – ist eines der heißesten Keywords im Marketingbereich, aber es ist viel mehr als ein vergehender Trend. Laut einer Studie von PwC – einem globalen Netzwerk selbstständiger Unternehmen – sagen 73 Prozent der Teilnehmer, dass Kundenerfahrung einen wichtigen Faktor bei Kaufentscheidungen darstellt; doch nur 49 Prozent US-amerikanischer Verbraucher sind der Meinung, dass heutige Unternehmen eine befriedigende Kundenerfahrung bieten. Was genau stellt also eine gute Kundenerfahrung dar? Effizienz, Bequemlichkeit, kundiger und freundlicher Service und einfache Bezahlmöglichkeiten schätzen Verbraucher am meisten. Aber auch andere Faktoren, bei denen man eher an Marketing denkt, spielen eine Rolle: Technologie, die sich auf dem neuesten Stand befindet, Personalisierung, einfache mobile Bedienung, Markenimage und Design. Sie tragen alle zur erfolgreichen Kundenerfahrung bei.

Quelle: https://marketinginsidergroup.com/marketing-strategy/2020-marketing-trends-you-need-to-know/
(Stand: 02.01.2020, 14:01)

Engagament der Mitarbeiter

Effizienter und freundlicher Kundenservice ist eines der Eckpfeiler erfolgreicher Kundenerfahrung. A welchem Punkt setzt man da also am besten an? Natürlich bei den Mitarbeitern eines Unternehmens. Die oben genannte Studie hat auch herausgefunden, dass sich 46 Prozent der Verbraucher von einer Marke loslösen, wenn sie den Eindruck haben, dass die Mitarbeiter nicht fachkundig sind. Eine schlechte Haltung der Mitarbeiter gegenüber Kunden rankt auf Platz 1 der Gründe, das Verhältnis mit einer Marke zu beenden.

Quelle: https://marketinginsidergroup.com/marketing-strategy/2020-marketing-trends-you-need-to-know/
(Stand: 02.01.2020, 14:04)

Visualisierung

Mit der Explosion an Smart-Speakern und Voice Search in den letzten Jahren, könnte man meinen, dass die visuelle Gestaltung von Inhalten an Wert verliert. Doch ganz im Gegenteil –  verschiedene Studien haben belegt, dass Nutzer visuelle Inhalte der einfachen Darstellung von Texten bevorzugen. Dafür muss man sich nur bilderbasierte Plattformen wie Pinterest und Instagram anschauen.

Google, Pinterest und diverse andere Unternehmen investieren bereits in Technologien der visuellen Suche. 19 Prozent aller Google-Suchanfragen enthalten Bilder und 62 Prozent der Millenials sagen, sie seien mehr an visueller Suche interessiert als alle anderen Technologien.

Effektive visuelle Gestaltung vereinfacht es auch, sich geschrieben Inhalte zu verinnerlichen. Das geschieht beispielsweise mit Bildern, Infografiken und Videos, um den Inhalt interessanter und attraktiver zu machen.

Quelle: https://marketinginsidergroup.com/marketing-strategy/2020-marketing-trends-you-need-to-know/
(Stand: 02.01.2020, 14:06)

Personalisierung

Die Zunahme der Datensammlung von Nutzern und die generelle Weiterentwicklung der Technologie in diesem Bereich haben schon große Veränderungen im Bereich Personalisierung hervorgerufen und was Kunden bei der Interaktion mit Marken erwarten.

Heutzutage werden Konsumenten von allen Richtungen mit Marketingnachrichten überflutet – soweit, dass sie diese mental ausblenden. Traditionelle Werbung verliert immer mehr an Effektivität; was ist also die Lösung? Personalisierte Kontaktanfragen, die eine rechte Verbindung zwischen der Marke und der Zieldemographie herstellen.

Dabei geht es nicht nur darum, automatisierte Namensänderungen bei der Ansprache in E-Mail-Newslettern durchzuführen. Technologische Weiterentwicklungen, wie zum Beispiel Artificial Intelligence, haben es mithilfe der Sammlung von Benutzerdaten und Einblicken in soziale Netzwerke möglich gemacht, sämtliche Daten angefangen bei Inhalten, über Design bis hin zu Produktvorschlägen zu personalisieren.

Voice Search

Die Nachfrage nach Voice Search scheint nicht zu schwinden und wird auch im kommenden Jahr eines der wichtigsten Marketing-Trends darstellen. Auch die Erstellung von Content und deren Vermarktung wird immer mehr von Voice Search beeinflusst.

Zurzeit befinden wir uns laut Google bei ca. 20 Prozent Voice Search-Anfragen. Die Schwelle von 50 Prozent –  so wie es oftmals vorausgesagt wurde – haben wir noch nicht erreicht, aber allzu fern in der Zukunft scheint das nicht mehr zu sein. Das Geschäft mit Smart Speakern boomt; etwa ein Viertel US-amerikanischer Haushalte besitzt ein Gerät von Google Home, Amazon Echo, etc.

Selbst wenn Ihre Marke noch nicht für Voice Search bereit ist – es ist wichtig, dass zumindest der Inhalt für Voice Search optimiert wird. Nutzer, die von Voice Search Gebrauch machen, suchen anders. Sie formulieren längere, umgangssprachliche Suchanfragen; deshalb ist es wichtig, den eigenen Content anzupassen und Fragen direkt zu beantworten. Das kann dazu beitragen, bei Suchmaschinenanfragen besser zu ranken.

Fazit

Spätestens jetzt ist es an der Zeit, die eigene Marketing-Strategie für das Jahr 2020 zu planen. Die meisten Marketing-Trends verlassen sich an erster Stelle auf erfolgreichen Content-Marketing. Ob es als ein Trend zu bezeichnen ist oder nicht – Content Marketing wird 2020 auch die digitale Marketing-Landschaft beherrschen.

Wir helfen Ihnen dabei, erfolgreich ins neue Jahr zu starten. Als Experten für Webdesign, Magento-Shops und TYPO3-Programmierung sind wir allen Marketing-Trends immer einen Schritt voraus. Fragen Sie uns!

Beitragsbild Black-Hat-SEO

Was ist Black-Hat-SEO?

Klingt nach Magie und Illusion, aber nein – Black-Hat-SEO hat nur teilweise etwas mit der Verschleierung von Dingen zu tun. Der Begriff bedeutet zu Deutsch „Schwarzer-Hut-SEO“ und beschreibt eine bestimmte Vorgehensweise der Suchmaschinenoptimierung. Dabei werden unethische Praktiken angewendet, sodass eine Webseite höher in den Suchmaschinenergebnissen rankt. Oftmals besteht aber auch der Fall, dass sich der Betreiber einer Webseite nicht dessen bewusst ist, dass er Black-Hat-SEO betreibt –  und dafür vom Suchbot bestraft wird.

Obwohl Webseiten mithilfe von Black-Hat-SEO kurzzeitig ein höheres Ranking in Suchmaschinen erzielen, werden sie von Suchmaschinen früher oder später wieder zurückgestuft. Deshalb ist es wichtig, die Funktionsweise identifizieren zu können. Wir stellen hier fünf beliebte Techniken von Black-Hat-SEO vor, auf die Sie auf Ihrer eigenen Webseite und auf anderen Webseiten achten sollten. Google selbst listet diesbezüglich ebenfalls verschiedene Verfahren auf.

1. Bezahlte Links

Linkpopularität ist eines der bedeutendsten Faktoren, mit denen Google und andere Suchmaschinen Webseiten ranken. Je mehr andere Webseiten auf Ihre Webseite verlinken und je höher die Domain Authority dieser Webseiten ist, desto höher wird auch Ihre Autorität von Google eingeschätzt.

Googles Definition eines bezahlten Links lautet folgendermaßen: Ein bezahlter Link ist mit Geld oder gegen andere Waren gekauft. Der Suchmaschinenbetreiber investiert heute eine signifikante Menge an Ressourcen, um bezahlte Links und sogenanntes Linkfarming zu unterbinden.; doch SEO-Tools sind nicht unbedingt dazu nötig, um zu bestimmen, ob eine Webseite Links gekauft hat.

Zuerst schaut man sich den Ankertext an; also der klickbare Text, der auf einer Webseite als Hyperlink funktioniert. Wenn der Text willkürlich oder wahllos klingt, dann besteht eine Möglichkeit, dass der Link gekauft ist. Als nächstes bewertet man die Anzahl an Links auf einer beliebigen (Unter-)Seite der Webseite; wenn eine Seite voll von willkürlich gesetzten Links ist, die mit dem gelinkten Text nicht in Beziehung stehen, sind sie höchstwahrscheinlich gekauft.

SEO-Tools als Hilfe

Für eine detailliertere Identifizierung und Analyse von bezahlten Links stehen verschiedene SEO-Tools zur Verfügung, mit welchen man bezahlte Links ausfindig machen kann. Die besten SEO-Tools, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern, erstellen ein vollständiges Linkprofil für die eigene Seite oder jede andere gewünschte Seite. Damit kann unter anderem bestimmt werden, wie viele Backlinks eine Webseite hat und von wo diese Backlinks ursprünglich kommen.

Typischerweise werden Links nicht einzeln, sondern in großen Massen gekauft. Wenn bei der Analyse einer Webseite auffällt, dass sehr viele minderwertige Backlinks von anderen Seiten mit geringer Autorität vorhanden sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Links gekauft sind.

2. Keyword Stuffing

Keyword Stuffing beschreibt ein Prinzip, bei dem Suchbegriffe oder das Keyword einer Seite permanent in den textlichen Inhalten, als Linktexte oder auch in den Metadaten wiederholt werden. So soll die Relevanz der Keywords erhöht werden; doch Suchmaschinen wie Google ahnden diese Vorgehensweise als Spamtechnik. Das bedeutet in der Folge normalerweise eine Abwertung der Seite.

Keyword Stuffing ist etwas schwieriger zu identifizieren. Am besten schaut man deshalb im Titel, in der Einleitung und in den Meta-Daten einer Webseite. Erscheint das Keyword an einer Stelle, an der es irrelevant wirkt? Wird das Keyword unnatürlich oft genutzt? Dann ist wahrscheinlich von Keyword Stuffing auszugehen. Am besten vertraut man hier seiner Intuition. Wenn man das Gefühl hat, dass das Keyword im normalen Lesefluss zu oft benutzt wurde, dann ist das wahrscheinlich auch der Fall.

3. Hidden Links

Unter Hidden Links versteht man die versteckte Platzierung von Links auf einer Seite. Sie kommen inzwischen nicht mehr so häufig vor wie es früher der Fall war, aber trotzdem begegnet man dieser Black-Hat-SEO-Technik auch heute noch. Hidden Links sind zwar für den normalen Nutzer nicht zu sehen, aber dennoch berücksichtigen Suchbots sie beim Ranking einer Webseite.

Googles Richtlinien zu Black-Hat-SEO verbieten folgende Techniken:

  • Platzierung von Texten hinter Bilder
  • Platzierung von Links außerhalb des Bildschirms
  • Texte mit der Schriftgröße null
  • Benutzen von weißem Hintergrund mit weißem Text
  • Verlinkung eines kleinen Teils eines Textes

Anstatt sich Seite für Seite durch das Backend einer Webseite zu graben, kann man sich auch verschiedene SEO-Tools zunutze machen. Die Software erstellt dann eine vollständige Liste aller Hyperlinks einer Webseite, inklusive der Links, die man mit dem bloßen Auge nicht sehen kann.

4. Cloaking und Umleitungen

Beide Begriffe beziehen sich grundlegend auf eine ähnliche Art der Black-Hat-SEO-Technik. In einfachen Worten werden hierbei dem Webcrawler und dem regulären Nutzer zwei verschiedene Seiten präsentiert – doch mit der gleichen URL. Haben Sie schon einmal eine Webseite besucht und wurden dann auf eine komplett andere Seite weitergeleitet? Suchmaschinen nennen dieses Prinzip einen „sneaky redirect“ – also eine tückische Weiterleitung.

Das Ziel solch einer Weiterleitung besteht darin, Traffic auf eine bestimmte Webseite zu leiten, während das Suchmaschinenranking der Webseite auf den Inhalten einer komplett anderen Webseite basiert.

Cloaking („Verhüllung“) funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip; hier werden den Webcrawlern HTML vorgehalten, während der Nutzer Flash oder Bilder angezeigt bekommt.

5. Private Blognetzwerke (PBN)

Private Blognetzwerke bilden ein Netzwerk an Backlinks; typischerweise geschieht dies durch eine Reihe an miteinander verbundenen Blogs. Sie werden genutzt, um eine Art Domain Authority miteinander aufzubauen oder das Ranking einer bestimmten Seite zu verbessern. Google arbeitet stets daran, private Blognetzwerke zu bestrafen. Das Unternehmen ist in der Lage, ein Blognetzwerk mithilfe folgender Informationen ausfindig zu machen:

  • Gleiche IP-Adresse
  • Ähnlicher oder gleicher Webseiteninhalt
  • Gleiche Webseitenbesitzer
  • Gemeinsam benutzte Server

Diese Art von Black-Hat-SEO zu identifizieren ist relativ simpel für Suchmaschinen, denn es ist einfach, diese Muster zu erkennen.

Fazit: Black-Hat-SEO beeinflusst das Suchmaschinen-Ranking

In unserer heutigen Zeit sind Suchmaschinen-Algorithmen sehr fortgeschritten. Das ist ein Vorteil für Unternehmer und Firmen, die auf SEO ausgerichtet sind und darauf zielen, für bestimmte Keywords zu ranken. Mit der Unterstützung von Agenturen und SEO-Managern ist es möglich, eine erfolgreiche SEO-Strategie aufzubauen. Menschen, die sich die Black-Hat-SEO-Strategien zunutze machen, sind jedoch mit jedem neuen Google Update davon bedroht, dafür bestraft zu werden.

Um das Suchmaschinenranking der eigenen Webseite zu verbessern ist es alles in allem am besten, informativen Content zu produzieren und den Richtlinien von Google zu folgen. Diese Art der Suchmaschinenoptimierung wird im Übrigen auch als White-Hat-SEO bezeichnet.