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So starten Sie Ihr Online-Business!

Haben Sie schon mal über ein eigenes, unabhängiges Online-Business nachgedacht? Sowohl auf staatlicher, als auch auf lokaler Ebene bemüht sich die Bundesregierung fortwährend, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus COVID-19 einzudämmen. In diesem Zuge wurde non-essenziellen Geschäften und Einrichtungen angeordnet, ihre Türen zu schließen und diese vorerst geschlossen zu halten. Diese Anordnung, in Kombination mit dem Mangel an Käufern in Geschäften vor Ort, führt zu erheblichen Konsequenzen für Ladeninhaber in Deutschland. In dieser Notlage wenden sich viele dem Online-Business zu, um ihr Geschäft weiterhin am Laufen halten zu können.

Welche Punkte müssen beim Aufbau eines virtuellen E-Commerce-Shops beachtet werden? Viele Inhaber sind sich dessen nicht sicher, doch unser folgender Beitrag gibt Klarheit beim Betreten dieses Neulands. Erfahren Sie hier, welche Schritte Sie tätigen können, um erfolgreich Ihr virtuelles Online-Business zu starten.

1. Setzen Sie eine Online-Plattform auf.

Zuerst kommt die Überlegung und Suche nach einer geeigneten Online-Plattform, das Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget entspricht. Viele von Ihnen sind kosteneffizient und lassen sich innerhalb kürzester Zeit einrichten und verwenden. Ein führender Anbieter in diesem Bereich ist beispielsweise die Software Magento.

Wenn Sie sich verschiedene E-Commerce-Tools anschauen, müssen Sie einige Punkte beachten – unter anderem die Optionen für den Versand von Artikeln, Sicherheitsmaßnahmen und die Fähigkeit der Software, sich mit anderen Plattformen zu integrieren.

Wenn Ihr Geschäft zum ersten Mal in die virtuelle Welt übergeht, werden sicherlich Punkte wie eine einfache Handhabung des Shops im Hintergrund, aber auch auf Präsentationsebene – also das, was der Kunde auf Ihrer Webseite sieht – wichtig sein. Die meisten E-Commerce-Tools bieten mehrere Zahlpläne an, um sich den Bedürfnissen Ihres Shops anzupassen.

Was ist zu beachten?

Bei der Auswahl des passenden Plans sollte man auf jeden Fall folgende Dinge im Kopf behalten, um sich nicht sofort finanziell zu verausgaben:

  • Wie viele Produkte werden Sie verkaufen? Wenn Sie nicht planen, viele Produkte zu verkaufen, ist es sinnvoller, einen einfacheren Zahlplan mit geringeren Kosten zu wählen. Guter Tipp: Viele E-Commerce-Anbieter bieten Zahlpläne ohne Produktlimit an.
  • Welche Features benötigen Sie? Wenn Sie einen Shop führen möchten, der Ihren Kunden erlaubt, Produkte anzuschauen und Käufe zu tätigen, reicht eventuell auch ein einfacherer Zahlplan. Jedoch bevorzugen viele Geschäftsinhaber, zusätzliche Features einzubinden, die sich positiv auf die Kundenerfahrung auf der Webseite auswirken; zu diesen Features gehören unter anderem Dinge wie die Wiederherstellung von geleerten Einkaufswägen, Loyalitätspläne für Kunden, etc.

Vielleicht ist es für Sie aus aktuellem Anlass so, dass Sie nicht viel Zeit für die Wahl der richtigen Plattform haben und nur etwas wünschen, das gut und zuverlässig funktioniert. Kein Problem: Viele Anbieter bieten Tools out-of-the-box an für die schnelle und zuverlässige Einrichtung Ihres Online-Shops –  so zum Beispiel das Tool Shopware.

Nachdem Sie das beste Tool für Ihre Bedürfnisse identifiziert haben, registrieren Sie im nächsten Schritt Ihre Domain und setzen Sie Ihren Account auf. Danach können Sie sich daranmachen, die Features Ihres Online-Businesses einzurichten. Dazu mehr im nächsten Schritt.

2. Wählen Sie die Produkte, die Sie verkaufen möchten.

Wenn Sie Ihren Online-Shop aus aktuellem Anlass aufsetzen, ist Zeit sicherlich ein unentbehrlicher Faktor für Sie. Um diese als nicht unnötig zu verschwenden, müssen Sie sich Gedanken darüber machen, welche Produkte Sie verkaufen möchten. Denn vor allem in einer Situation wie der jetzigen steht die Bereitstellung der profitabelsten und gefragtesten Produkte an erster Stelle. Auch wenn Sie das Gefühl haben, direkt alle Produkte zur Verfügung stellen zu müssen – keine Sorge! Sie haben mehr Zeit, Ihr Online-Business einzurichten, indem Sie erstmal die gefragtesten Items und danach Schritt für Schritt das restliche Inventar hinzufügen.

3. Bieten Sie verschiedene Zahlmöglichkeiten an.

Die Einstellung der angebotenen Bezahlmethoden ist ein entscheidender Schritt bei der Conversion einer Person, die sich lediglich in Ihrem Online-Shop umschaut zu einem Käufer. Überlegen Sie sich, welche Zahlmöglichkeiten am weitesten verbreitet sind und die größte Menge an Kunden anspricht. Glücklicherweise bieten die meisten Anbieter inzwischen Integrationen mit den meistgenutzten Bezahlmethoden wie Paypal, Klarna, Mastercard, Apple Pay und vielen mehr an.

4. Richten Sie die Optionen für Versand und Rücksendung ein.

Nachdem Sie Ihre angebotenen Produkte ausgewählt und die Bezahlmethoden eingerichtet haben, ist es an der Zeit zu überlegen, wie die Produkte zu Ihren Kunden gelangen. Versand, Erfüllung und die Retoure von Waren kann eine große Hürde für Unternehmen, die ins Online-Business einsteigen, darstellen. Schlüsselfeatures wie die Auswahl der Versandoption, druckbare Versandlabels und die Wahl zwischen mehreren Paketanbietern sollten auf jeden Fall gegeben sein.

Versandkosten stellen oftmals eine Hürde für Online-Händler dar. Achten Sie deshalb darauf, die Versandkosten eines Produkts genau zu bestimmen und diese Kosten auch auf der Produktseite bzw. im Warenkorb anzuzeigen. Seien Sie außerdem transparent und ehrlich bei der Angabe der Versandkosten. Ansonsten droht Ihnen, dass der Kunde Ihre Seite am Ende verlässt, ohne einen Einkauf getätigt zu haben.

5. Planen Sie Ihre Online-Marketing-Strategie in sozialen Netzwerken.

Die Kommunikation Ihres Online-Shops ist vielleicht eines der wichtigsten Schritte bei der Transition in die virtuelle Welt. Hier kommen Social-Media-Beiträge und Werbung ins Spiel, denn Ihre Kunden sollten auf bestimmten Kanälen von Ihrer Online-Strategie erfahren. Wenn Sie schon in sozialen Netzwerken präsent sind, ist das ein ungemeiner Vorteil. Doch seien Sie sich bewusst, dass eine Änderung Ihrer Online-Strategie überkommuniziert werden sollte! So halten Sie Ihre Stammkunden auf dem Laufenden und durch die hohe Reichweite von sozialen Netzwerken erreichen sie außerdem neue Kunden.

In diesem Zuge ist es auch denkbar, über reines Marketing hinauszugehen und Ihre Kunden genau dort zu einer Conversion zu motivieren, wo sie sich gerade befinden: in sozialen Netzwerken. In der heutigen Welt von Facebook und Co. sind diese Plattformen nicht nur zu Kommunikations – und Werbungszwecken da, sondern können auch als Einkaufstool funktionieren. So erreichen Sie schnellere Conversions und es entsteht weniger Reibung bei der Einkaufserfahrung.

„Captivating shoppers online can be increasingly difficult as more businesses turn to online during this time, so reaching customers where they are is more important than ever before. Social selling platforms allow retailers to connect directly with customers via live video and product content on Facebook and Instagram. Creative tools, like instant comment purchasing and real-time live sales events, can help retailers grab and keep their online customers’ attention.“

Andy Smith, COO, CommentSold

6. Testen und veröffentlichen Sie Ihr Online-Business.

Die letzten Schritte bestehen darin, zu überprüfen, ob alle Funktionen Ihres Online-Shops wunschgemäß einsatzbereit sind. Überprüfen Sie Ihren Shop, indem Sie beispielsweise folgende Fragen durchgehen:

  • Funktioniert mein Check-Out? Stellen Sie sicher, dass Bestellungen über alle verfügbaren Bezahlmethoden eingehen und dass Ihre Versandkosten und ggf. zusätzliche Kosten korrekt angegeben und gut sichtbar sind. Überprüfen Sie, ob Rabatte und Coupons wunschgemäß greifen.
  • Ist der Inhalt professionell aufbereitet? Lesen Sie sich alle textlichen Elemente wie Beschreibungen durch und überprüfen Sie die Grammatik und Rechtschreibung.
  • Wird mein Online-Shop in den gängigen Browsern korrekt ausgegeben? Konsumenten möchten online Produkte erreichen. Testen Sie Ihren Online-Shop hinsichtlich Funktionalität – unabhängig von Gerät oder Zeitpunkt.

Der Aufbau eines Online-Shops ist dank flexiblen Anbietern und out-of-the-box Methoden nicht mit Unmengen an Zeitaufwand verbunden. Trotzdem ist es wichtig, bei der Planung und Umsetzung Schritt für Schritt vorzugehen. Wenn auch Sie ins Online-Business einsteigen möchten, sind unsere Experten für Magento und Co. für Sie da. Mit langjähriger Erfahrung im Bereich Online-Shops helfen Ihnen unsere Mitarbeiter bei der Gestaltung Ihres ganz persönlichen virtuellen Warengeschäfts. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Beitragsbild Social Media Trends

7 Social Media Trends für das Jahr 2020

Das letzte Jahrhundert zeigte in seinem Verlauf immer deutlicher, wie sich das Phänomen Social Media in Form von blühenden, facettenreichen Communities manifestiert hat. In diesen Communities sind täglich mehr als 3,2 Milliarde Menschen unterwegs. Mehr als 90 Prozent der Millenials besuchen mindestens ein soziales Netzwerk regelmäßig. Mehr als 85 Prozent der Generation Z entdecken neue Produkte und Konsumgüter durch Social Media und Social Media Trends. Es ist also verständlich, dass beinahe 75 Prozent aller Vermarkter glauben, Social Media sei ein wirksamer Teil der Unternehmensstrategie.

Das nächste Jahrzehnt ist inzwischen rund eine Woche alt und es gibt sicherlich keine Zweifel daran, dass soziale Netzwerke auch in der absehbaren Zukunft eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben einnehmen werden. Die Frage ist also: Worauf sollten sich Unternehmen, Marken, aber auch der durchschnittliche User von sozialen Netzwerken gefasst machen?

Wir stellen einige der größten Trends vor, die zukünftig in der Welt von Social Media auf uns zukommen werden – wenn sie denn nicht schon vereinzelt verbreitet sind.

Der Tod des „Gefällt mir“-Buttons

Es ist kein Geheimnis, dass sich Marken (aber auch reguläre Nutzer) manchmal viel zu sehr auf den sog. „Like“-Button, Kommentare und Follower als Messwerte für Popularität und Markenwahrnehmung fokussieren. Diese Besessenheit wirkt sich jedoch teilweise negativ auf unsere psychische Gesundheit aus und trägt dazu bei, den freien Engagementfluss zu hindern.

Auf einer langen Liste von verschiedenen Social-Media-Plattformen ist Instagram derzeit der aktuellste Betreiber, der versucht, „Likes“ weniger Wichtigkeit zuzuschreiben. Bei vielen Usern schon verbreitet, wird man zukünftig die Zahl der „Likes“ eines Instagram-Beitrags nicht mehr sehen können. Das betrifft jedoch nicht die eigenen Posts –  hier ist weiterhin ersichtlich, wem der Beitrag gefällt.

Die Idee wird angepriesen als ein Mittel, etwas „Druck“ von Social-Media-Plattformen wie Instagram zu nehmen; sie könnte auch dazu beitragen, gegen Fake-Followers und deren unechten Likes vorzugehen –  denn diese Zahlen trügen und verbreiten den Anschein von mehr Reichweite als sie in Wahrheit haben.

Weniger Betonung auf „Maßeinheiten der Eitelkeit“

Die Entfernung des „Like“-Buttons auf Instagram ist Teil eines weitergehenden Trends – die Nutzung von „Maßeinheiten der Eitelkeit“ in sozialen Netzwerken dämpfen. Der CEO von Twitter, Jack Dorsey, sagte, dass Follower-Zahlen inzwischen irrelevant sind. Im Rahmen eines TED-Konferenzgesprächs verriet er, dass er den „Like“-Button nicht mehr so stark betonen würde –  wenn er die Vergangenheit ändern könnte.

Für Vermarkter im Bereich Social Media, aber auch Influencer ist das ein Hinweis darauf, sich auf umsetzbare Maßeinheiten zu konzentrieren –  wie zum Beispiel die Rate und Qualität von Nutzerengagement in sozialen Netzwerken.

Video Content

Videos sind weiterhin eines der wichtigsten Trends in der Welt von Social Media. Das News-Portal „Social Media Week“ schätzt, dass Videos 85 Prozent des Online-Datenverkehrs im Jahre 2020 ausmachen werden. Soziale Netzwerke werden Videoinhalte also sicherlich immer mehr priorisieren. Auch Vermarkter müssen sich darauf einstellen, Videos als Teil der allgemeinen Marketingstrategie immer mehr in den Fokus zu stellen.

Aufstieg von TikTok

Die Bedeutung von Videoinhalten nimmt immer mehr zu. Das führt dazu, dass Plattformen wie TikTok, Lasso und byte immer populärer werden. An erster Stelle befindet sich derzeit TikTok, der den Weg für alle Konkurrenten ebnet und bei der Generation Z derzeit am beliebtesten ist.

TikTok befindet sich in einer vorteilhaften Position, diesen Trend voranzuführen; denn die App bietet einen fruchtbaren Boden für Influencer – auch Micro-Influencer. TikTok erhöht die Menge an Nutzerengagament durch frischen, unterhaltsamen Content, das nicht auf einen Verkauf abzielt.

Social Shopping

In den letzten zehn Jahren haben soziale Netzwerke eine erhebliche Rolle dabei gespielt, E-Commerce in ein Multimilliarden-Geschäft zu verwandeln. Tatsache ist, dass sog. „Social Shopping“ heutzutage ein großer Teil von Social Media ist.

Nutzer erwarten und möchten Zugriff auf Marken und Produkte durch soziale Netzwerke haben. Der Trick dabei ist, ein hohes Level an Interesse zu generieren – vor allem durch kreatives und einnehmendes Storytelling. Hinzu kommt, dass ein reibungsloses Einkaufserlebnis gewährt werden muss, ohne das soziale Netzwerk für den Einkauf zu verlassen.

Mehr private, weniger öffentliche Interaktionen

In Zeiten von Datenschutz und immer größer werdenden Freundeslisten, wenden sich viele Nutzer wieder privaten Unterhaltungsgruppen und Nachrichtenapps zu, um sich mit anderen Menschen zu verbinden. Apps wie Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram Messaging erlauben es uns, persönlichere Gruppen zu erstellen, in denen wir uns sicher genug fühlen, intime und detaillierte Informationen mit anderen Menschen zu teilen.

Nano-Influencer

Beim Influencer-Marketing kommt es inzwischen nicht mehr auf den Spruch „Go big or go home“ an. Für die größten Einschläge in der Welt der sozialen Netzwerke sollten Marken den Einfluss von Mikro-Influencern und Nanon-Influencern nicht unterschätzen.

Sicherlich wird es immer einen Markt für die allergrößten Influencer geben. Trotzdem haben weniger bekannte Influencer ein kleineres, aber besser definiertes Publikum. Influencer auf dieser Ebene bieten ein größeres Level an Personalisierung und stärkerem Engagement mit der Zielgruppe. Nicht nur das – Social-Media-Nutzer folgen eher einem Influencer, zu dem sie sich verbunden fühlen anstatt einer gesichtslosen Marke.

Fazit

Im Jahre 2020 wird also einiges auf Unternehmen und Social-Media-User zukommen. Wenn Sie dabei sind, Ihre Marketing-Strategie für 2020 zu planen, sind wir Ihnen gerne dabei behilflich. Unsere Experten aus dem Bereich Social Media und Online-Marketing führen Sie auf den Weg des Erfolgs. Sprechen Sie uns an!  

Beitragsbild Der Beruf des Influencer

Im Internet Geld verdienen: Der Influencer

Im Internet Geld verdienen

Berufe im Internet: Der Influencer!

Was ist ein Influencer?

Der 2007 entstandener Begriff kommt aus dem Englischem von to influence: beeinflussen. Es bezeichnet Personen, die aufgrund ihrer hohen Präsenz im Web und ihres hohen Ansehens bei ihren Fans für Werbung und Vermarktung infrage kommen. Doch ab wann gilt man als Influencer?

Dafür gibt es bisher noch keine genaue Abgrenzung. Es gibt Influencer wie Caro Daur, welche mehr als 1,2 Millionen Follower auf Instagram haben. Laut Gerüchten verdient sie bis zu einer Millionen Dollar im Jahr. Viele deutsche Influencer, wie z. B. bibisbeautypalace oder simondesue sind besonders durch YouTube bekannt geworden, sind aber auch auf anderen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram und Co. vertreten. Die meisten Influencer sind nicht nur auf einer Social-Media-Plattform zu finden, da sie eine möglichst hohe Reichweite erzielen wollen.  Doch wie verdienen sie damit Geld?

Wie verdient man als Influencer Geld?

Das Schlüsselwort ist hier: Werbeeinnahmen. Viele Unternehmen haben erkannt, dass durch Empfehlungen von bekannten Personen sowohl sie, als auch ihre Produkte schneller und z. T. erfolgreicher an Bekanntheit gewinnen. Dadurch besitzt das Influencer-Marketing eine wichtige Stellung in der heutigen Produktvermarktung. Doch wie viel ein Influencer mit einem Post verdient variiert und ist kaum transparent.

Die Webseite „Influencerdb“ rechnet den sogenannten „Media Value“ aus. Dieser errechnet den geschätzten Preis, den die Unternehmen an die Influencer pro Post zahlen. Der Preis hängt vor allem von der Reichweite ab. Wie genau dies ausgerechnet wird und welche Faktoren eine Rolle spielen, ist nicht bekannt. Zu bedenken ist, dass es nur ein geschätzter Preis ist. Die Influencer sind es letztendlich, welche ihre Preise festlegen und das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehört z. B. ihr Image und Engagement, welches sie in den jeweiligen Post stecken. Auch sprechen sich Influencer untereinander ab, um bessere Preise zu erzielen. Solange die Influencer nicht preisgeben, wie viel sie verdienen, erfahren wir nicht wie viel ein Post wert ist.

Anhaltswerte sind z. B. bibisbeautypalace, welche einen geschätzten Media Value per Post von ungefähr 22.000 Tausend Dollar hat. Im Gegensatz hat Caro Daur „nur“ einen Media Value per Post von ungefähr 6.000 Tausend Dollar. Doch viele Influencer verdienen wenig oder nichts mit ihren Posts. Diese befinden sich erst auf dem Sprung zu einem professionellen Influencer.

Wie wird man ein Influencer?

Urlaub machen am weißen Strand und dafür auch Geld bekommen? Und das nur für einen Post mit einem schönen Urlaubsbild mit Werbung darunter? Das klingt nach einem traumhaften Job. Fotos von unserem Urlaub posten wir alle schon lange und sind nicht annähenden daran ein Influencer zu werden.

Das liegt daran, dass wir keine Fanbase besitzen. Bevor ein Influencer Geld verdient, muss dieser erst eine gewisse Reichweite vorweisen. Aber generell kann jeder Einzelne ein Influencer werden.

Der Unterschied zwischen Prominenten und Influencer ist, dass Influencer normale Alltagsmenschen sind. Sie reden oftmals über ihr Leben und ihre Alltagsprobleme, die jeder nachvollziehen kann oder sie erzählen über Themen, die sie selbst interessieren. Das muss nicht immer nur Mode- und Lifestyle sein. Es gibt auch Influencer, welche über Themen wie z. B. Gaming oder Handwerk erzählen. Viele Influencer haben einen engen Bezug zu ihren Fans, da sie die gleichen Interessen teilen und im Idealfall nur Produkte empfehlen, die sie selbst benutzen. Genau das macht sie so sympathetisch und glaubwürdiger als Prominente, wenn sie Werbung machen.

Mittlerweile gibt es sogar eine Akademie (Influencer Marketing Academy) in Berlin, die Anfänger in der Branche aus- und weiterbildet. Natürlich ist dies kein Muss um Influencer zu werden, aber der Berufszweig fängt an sich zu professionalisieren.

Hier sind ein paar einfache Tricks, wie man als Influencer anfangen kann. Diese sind dennoch nicht allgemeingültig und garantieren keinen Erfolg. Es gibt viele Wege und Möglichkeiten in diesem Bereich anzufangen.

  1. Mehr Text kommt gut an! Sie sollten den Leuten etwas bieten, damit sich eine Fanbase aufbaut. So um die 35 Wörter Text, in welchen interessante Dinge aus dem eigenen Leben vorkommen, sind in der Regel gerne gesehen.
  2. Die Uhrzeit! Laut Statistiken ist um 18:30 Uhr die beste Uhrzeit zum Posten. Dann sind die meisten Personen online und lesen ihren Post.
  3. Mehr Fragen stellen! Je mehr Sie Ihre Fanbase mit einbezieht, desto mehr Interaktionen bekommen Sie zurück. Meist um die 16 % mehr als bei Post ohne Einbezug der Fanbase.
  4. Jünger ist besser! Je jünger die Follower sind desto besser. Die Engagementrate liegt 70 % höher bei Teenager als bei Erwachsenen.
  5. Man muss etwas anders bieten! Kreativität ist gerne gesehen. Kreieren Sie eigenen, besonderen Content.
  6. Viel Posten! Gerade am Anfang heißt es: Posten was das Zeug hält. Damit steigt die Chance gesehen und geteilt zu werden. Am Anfang kommt es auf jeden Follower an. Das Internet ist kurzlebig: Wer nicht liefert, wird vergessen. Auch „alte Hasen“ in der Branche posten immer noch fast täglich.

Eine gesetzliche Sache ist zu beachten. Rechtlich gesehen muss es kenntlich sein, wenn ein Post Werbung ist. Sonst gilt es als Schleichwerbung und wird mit saftigen Geldstrafen geahndet. Wichtig ist, dass die Posts sofort als Werbung sichtbar sind. Zum Beispiel reicht ein Hashtag mit #ad am Ende des Posts nicht mehr aus.

Bekannte Influcener

Nachfolgend stellen wir drei der bekanntesten Influencer aus dem internationalen Bereich vor:

  1. chiaraferragni:  Die gebürtige Italienerin lebt nun in Los Angeles, ist viel unterwegs und postet meistens Bilder von ihren Reisen. Ihre anderen Posts drehen sich meist rund um das Thema Mode.
  2. yuyacst: Die spanisch sprechende Instagramerin hält ihre Follower besonders mit Klamotten- und Make-up Tipps auf dem neusten Stand.
  3. marianodivaio: Dieser männliche Instagramer ist zusätzlich Model und postet daher vieles im Bereich Männermode.

In Deutschland gibt es ebenfalls viele Influencer, die meistens ursprünglich auf dem Social-Media-Kanal YouTube gestartet sind. Folgende Influencer gehören zu den Bekanntesten in Deutschland:

  1. bibisbeautypalace:  Diese Influencerin, deren Karriere mit YouTube anfing, hat mittlerweile auch auf Instagram mehr als 6 Millionen Follower. Ihre Themen sind Mode und Beauty.
  2. dagibee: Ähnlich wie bibisbeautypalace fing ihre Karriere mit YouTube an. Sie hat schon 5 Millionen Follower auf Instagram. Ihre Themen sind ebenfalls Mode und Beauty.
  3. marinathemoss: Diese Influencerin kommt aus Berlin und hat sich auf ungewöhnliche Mode spezialisiert. Sie ist auf Instagram aktiv und hat ebenfalls ihre eigene Webseite.

Es gibt natürlich weit aus mehr Influencer. Viele Firmen setzten mittlerweile auf sogenannte Mikro-Influencer. Diese haben nur eine Fanbase von 150 bis 1000 Follower und stehen dadurch in einem engeren Kontakt zu ihren Fans. Aufgrund des hohen „normal“ Status des Influencers als Alltagsmensch durch ihre „nur“ kleine Reichweite ist hier das Vertrauen der Fans zum Influencer größer und die Meinung des Influencers hat einen hohen Stellenwert. Für Erfolg mit Mirko-Influencern muss das Interesse der Fans mit dem Produkt übereinstimmen, da eine geringere Reichweite zur Verfügung steht und immer mit Streuverlusten gerechnet werden muss. Wenn dies beachtet wird, kann der Einsatz von Mirko-Influencer sehr effektives Marketing sein. Die Unternehmen geben hier weniger Geld aus, da viele Mikro-Influencer meistens werben, um Artikel der beworbenen Marke gratis zu erhalten.

Influencer-Marketing kann effektives und kostengünstiges Werben sein. Allerdings ist dies immer von Unternehmen, Produkt, Influencer und Marketing-Strategie abhängig. Es gibt viele andere Online-Marketing-Optionen, wie z. B. das Newsletter-Marketing oder Social Media Marketing. Gerne beraten wir Sie, welches Marketing zu Ihrer Firma passt – Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf!