Beitragsbild Digitaler Wandel

Der digitale Wandel: Worauf kommt es an?

Der digitale Wandel unseres Alltags schreitet seit geraumer Zeit voran; in manchen Lebensbereichen etwas schneller, in manchen Bereichen etwas langsamer. Um die Digitalisierung als festen Ankerpunkt im Unternehmensbereich zu integrieren, braucht es nicht nur einfallsreiche Technologien. Auch wenn dies ein weit verbreiteter Gedanke ist, sind es nicht bestimmte physikalische Tools, die die Wandlung vorantreiben. Eine Studie von Oracle und der WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar präsentiert fünf grundlegende Punkte, worauf es im digitalen Wandel wirklich ankommt.

Die Studie mit dem Titel „The Adaptable Business“ beinhaltet die zentrale Frage: Wie stehen Faktoren wie Organisation, Technologie und Produktivität in Relation zueinander? Die Antwort darauf: Eine digitale Veränderung wird fundamental von der Technologie vorangebracht. Jedoch sind laut der Studie fünf weitere Faktoren vorhanden, die den digitalen Wandel erst erfolgreich machen.

1. Datengestütztes Entscheidungstreffen

Eine der vielen Hürden, die ein Unternehmen im Rahmen des digitalen Wandels bewältigen muss, ist die Erforschung von unbekanntem Terrain. Hier ist es ungemein wichtig, Entscheidungen basiert auf einer gründliche recherchierten Informationsmenge zu treffen. Diese Informationen müssen vor allem logisch miteinander korrespondieren.

2. Aufgeschlossenheit gegenüber Veränderungen

Egal ob Individuum oder Gemeinschaft – Veränderungen stehen wir oft skeptisch gegenüber. Unsere innere Haltung spielt hierbei eine große Rolle. Man muss sich klar machen, dass die Digitalisierung unserer Umgebung uns bestimmte Chancen bietet. Dabei ist es ungemein wichtig, überzogene Sorgen wie die des Arbeitsverlustes durch Roboter in den Hintergrund zu legen. Mit einem kritischen aber konstruktivem Blick auf den digitalen Wandel ist man so auf einem guten Weg.

3. Spezielle Lernkultur für jeden

Der Prozess des digitalen Wandels führt über neue Wege. Das ist natürlich nicht immer leicht. Doch um sich an veränderte Arbeitsweisen und Strukturen anzupassen, müssen alle Beteiligten die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten den Umständen entsprechend anzupassen. Ein Umfeld, in welchem es den Individuen leichtfällt, Fähigkeiten auszubilden, ist Voraussetzung. Das kann beispielsweise spezielle Schulungen (anstatt von universalen Kursen und Trainingseinheiten).

4. Kritisches Denken

Wir sind es gewohnt, zu jeder Zeit Information zur Verfügung zu haben. Das ist bis zu einem bestimmten Punkt natürlich gut. Je leichter wir aber an Informationen rankommen und diese konsumieren, desto wichtiger wird es auch, Inhalte zu hinterfragen. Anstatt Informationen nur hin zu nehmen, ist es wichtiger, Inhalte analytisch zu betrachten und sinnvoll zusammenzusetzen.

5. Passendes Mindset

Abgesehen von Individuen ist es vor allem für Führungskräfte wichtig, ein bestimmtes Mindset für den Prozess des digitalen Wandels an den Tag zu legen. Dinge wie die Anpassung der Arbeitsorganisation eines Unternehmens, aber auch offene Kommunikation mit regelmäßigem Feedback sind feste Bestandteile, um den digitalen Wandel voranzutreiben.

Fazit

Der digitale Wandel – um mit diesem Prozess Schritt zu halten, sind sicherlich einige strukturelle Veränderungen nötig. Doch der Mehrwert dieses Modells ist offensichtlich: Die Auswertung der Studie hat offenbart, dass sich die totale Effizienz eines Unternehmens um ca. 66% steigert. Vorausgesetzt, man beachtet beim Fortschritt des digitalen Wandels die oben genannten Punkte. Ein anschauliches Beispiel dafür, wie lohnend die digitale Transformation ist, wenn man sich die geeigneten Tools zunutze macht.

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